[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ende des Jahres ziehe ich endlich in eine eigene Wohnung, hab da mal grob überschlagen:

Gehalt: 1500€ Netto


Miete warm: 350€
Strom: 50€
Handy: 10€
Internet + Festnetz: 25€
Benzin für ca. 1000km im Monat (600 davon Arbeitsweg): 120€
Hygiene: 30€
Essen + Trinken: 200€

Sind insgesamt 785€. Mit bischen Puffer bleiben dann also 700€ im Monat zum verjubeln übrig. :love: Aber bisschen gespart werden muss ja auch.

Dazu kommen natürlich noch so Sachen wie einmal im Jahr oder Halbjahr Kfz- Versicherung und Steuer, sowie Haftpflicht und Rechtsschutzversicherung. Aber dafür gibts ja dann Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
 
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Also vor der GEZ werd ich mich so lange wie möglich drücken. :d

Altersvorsorge.. da hab ich noch nicht so den Plan. Die erste Idee war, in ein paar Jahren eine ETW zu kaufen.
 
Was hastn du für ein Auto? Wenn das nur Benzinkosten verursacht hohl ich mir das auch :d

Aber so klingt die Rechnung schon mal ganz gut :)

Ein bisschen sparen noch, aber so 4-500€ sind ja auch schön jedes Monat ;)

Ist eine private Altersvorsorge von nöten? Ich halte ja nichts davon...

Edit: Achso die hast mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld abgedeckt.
 
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Hatte mich auch gewundert, dass da so viel übrig bleibt und ständig überlegt, ob da noch eine größere Position fehlt. Aber so um die 700 werden es wohl tatsächlich sein, zumal das ja noch mein Anfangsgehalt ist. :)
 
Bei der momentanen Zinsentwicklung kannst du eine jetzt neu abgeschlossene private Altersvorsorge auch in die Tonne treten.
Es ist wirklich ein Trauerspiel. Alle superschlauen Leute sagen, dass man privat Vorsorgen soll... an sich durchaus korrekt.

Aber zur Zeit hat man, aufrgrund der niedrigen Zinsen, fast nur den Steuervorteil. Da die Beiträge direkt vom Brutto abgehen und das zu versteuernde Brutto verringern.
Bis zur Auszahlung ist alles gut. Denn da langt Vater Staat ordentlich zu.
Und wenn man während der Ansparphase nur mickrige Zinsen bekommmt freut sich nur der Versicherer.

Sehr schön ist auch eine Neuberechnung, wenn man den Arbeitgeber wechselt und der dann mit einer anderen Versicherung zusammen arbeitet. Da kann man als kleiner Sparer zur Zeit nur verlieren.
 
Kleiner Bungalow in z.B. Thailand kaufen, wenn es beruflich doch sehr gut läuft kann man auch hier weiter "wohnen", ansonsten hat man einen Wohnsitz, wo man auch im Alter die Lebensunterhaltskosten tragen kann :).

Das Ansparen von größeren Geldsummen durch die Private Vorsorge garantiert auch nichts ... außer gebunkertes Geld, das effektiv von Jahr zu Jahr weniger wert wird.
Wer weiß, was sich in 60Jahren die dann regierende Regierung an Steuern, Abgaben etc. einfallen lässt. Oder was sonst nicht alles passieren kann, von einem Crash will man gar nicht ausgehen.
 
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Bei der momentanen Zinsentwicklung kannst du eine jetzt neu abgeschlossene private Altersvorsorge auch in die Tonne treten.
Es ist wirklich ein Trauerspiel. Alle superschlauen Leute sagen, dass man privat Vorsorgen soll... an sich durchaus korrekt.

Aber zur Zeit hat man, aufrgrund der niedrigen Zinsen, fast nur den Steuervorteil. Da die Beiträge direkt vom Brutto abgehen und das zu versteuernde Brutto verringern.
Bis zur Auszahlung ist alles gut. Denn da langt Vater Staat ordentlich zu.
Und wenn man während der Ansparphase nur mickrige Zinsen bekommmt freut sich nur der Versicherer.

Sehr schön ist auch eine Neuberechnung, wenn man den Arbeitgeber wechselt und der dann mit einer anderen Versicherung zusammen arbeitet. Da kann man als kleiner Sparer zur Zeit nur verlieren.

Sprichst du gerade ausschließlich von betrieblicher Altersvorsorge? Gibt doch noch andere Modelle die sich jeweils kombinieren lassen und entsprechend verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringen.
 
Kleiner Bungalow in z.B. Thailand kaufen, wenn es beruflich doch sehr gut läuft kann man auch hier weiter "wohnen", ansonsten hat man einen Wohnsitz, wo man auch im Alter die Lebensunterhaltskosten tragen kann :).

Das Ansparen von größeren Geldsummen durch die Private Vorsorge garantiert auch nichts ... außer gebunkertes Geld, das effektiv von Jahr zu Jahr weniger wert wird.
Wer weiß, was sich in 60Jahren die dann regierende Regierung an Steuern, Abgaben etc. einfallen lässt. Oder was sonst nicht alles passieren kann, von einem Crash will man gar nicht ausgehen.

Wäre eigentlich das beste. Kohle nehmen, ins Ausland gehen, und Krosus spielen
 
Dennoch hat Darkwonder ja recht.
Ich seh das ganz ähnlich. Gibt viele die sparen und schaffen es nichtmal zur Rente.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber wer an einer Vorsorge verdient ,sind sicher nicht die die Monat für Monat sparen.


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Geht gar nicht darum Krösus zu spielen, wir haben hier recht hohe Standards etc. und das kostet eben alles auch entsprechend.
Solange man Vollzeit arbeitet, mag der Luxus finanzierbar sein aber sonst :)
Wie gesagt, das mag nicht für jeden etwas sein. Aber wer auf gewissen Luxus z.B. verzichten kann, kann auch im Alter ein "gutes" Leben führen, eben ohne, dass er davor knechten, musste bis zum geht nicht mehr.(wenn man so gut aufsteigt und ein mehr oder weniger großes Vermögen ansammelt, spricht ja nichts dagegen sein Vorhaben zu überdenken)

=> Es kann jeder für sich ausrechnen, was er nach Inflation monatlich ansparen müsste um z.B. im Alter auf 1200€ zu kommen.
Das ist nicht gerade wenig und man geht nicht einmal davon aus, dass noch sonst etwas passiert!


@Aviator
So extrem schlecht ist diese nicht, vielleicht nicht auf deutschen Standards aber ok. Wie gesagt, auf irgendetwas muss man verzichten, wer das nicht kann oder möchte, für den ist mein Vorschlag definitiv nichts.
Darüber ob ich bei deutschen Standards vielleicht 2 Jahre länger leben könnte oder nicht, naja, das ist nicht alles.
Lieber ein erfülltes Leben, als ein ewig andauerndes.

Zu deinem Punkt mit der Rente, das mag sein, diese wird effektiv vermutlich auf ein Bruchteil schrumpfen.
Das wird dann evtl. für den Lebensunterhalt reichen, ok. :)
Zur eigentlichen Frage, wir sammeln in unserem Leben so viel Materielles an, irgendwann kann man sich auch davon trennen!
Brauche ich im Alter noch den BMW, die Rolex, ... oder die ganzen anderen Wertgegenstände?
Wenn man für sich das mit nein beantworten kann, sind diese weiteren 10-20 Jahre vermutlich schon gut finanziert.
Auch wenn nicht, ein kleines Finanzpolster dafür ist leichter anzulegen, als die einige 100000€ (nach Inflation etc. ist das nach 50 Jahren nichts mehr, pi mal Daumen 1/3) die man hier für den Erhalt des jetzigen Standards benötigen würde.
Natürlich setzt das dann auch irgendwo voraus, dass man sein Geld nicht zum Fenster raus wirft etc.

Sparen um den eigenen Kindern in der Zukunft mit einem Finanzpolster unter die Arme greifen zu können ja. Aber um meinen aktuellen Lebensstandard komme was wollte auch im Alter halten zu können nein, nicht wenn ich auf vieles mehr oder weniger ohne "Verluste" verzichten kann. (muss ja nicht einmal ein Verlust sein, kann auch eine Bereicherung des Alltags sein, oder was macht man in D als Rentner so, wenn man davor nicht gerade in Geld geschwommen ist?)
 
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Nudeln und Wasser aus der Leitung ^^.



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Is auch eig nicht möglich.
Oder er macht ne harte Diät :)

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Ich denke die Situation die in ~40-50 Jahren herrscht wenn wir mal in Pension sind kann keiner Voraussagen. Finanzielles Polster ist natürlich immer gut, aber in meinem Umfeld (Oma, Opas...) kenne ich niemandem dem es schlecht geht in der Pension. Ganz im Gegenteil. Meist hat man ein Haus oder eine Eigentumswohnung, maximal ein kleines Auto, fertig. Also die Megakohle muss man da nicht bekommen.
Ich lehne mich aber mal ausm Fenster und sage die aktuellen Pensionisten habens am besten erwischt. Frühes Pensionantrittsalter und schon gesteigerte Lebenserwartung -> Längste Pensionsdauer.

@50€ für Essen: Klar kostet Fleisch viel Geld, aber Gemüse ist auch nicht gratis. Das möchte ich sehen mit 1,80/Tag. Da bekomme ich ein kg billigstes Brot um 1€, und dann hab ich noch 80c für einen Aufstrich. Mahlzeit.
Wenn man jetzt aber in der Arbeit gratis Essen bekommt, kann das schon hinkommen.
 
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Wenn man einmal anfängt, sich bewusster zu ernähren - PETA- und Earthlings-like-Filme hin, gesundheitliche Gründe her - dann wird es teurer. Man verzichtet nicht nur auf (m.M.n. ethisch und moralisch bedenkliches) Billigfleisch, sondern ebenso auf überzüchtetes, geschmacks- und vitaminfreies Retortengemüse. Der Trend geht zu Bio/regional. Und das ist (leider noch) teuer wie sonstwas.

just my 2 cents.
 
@astra 1.8

Gerade Vegetarier oder noch besser -Veganer - können beim Einkaufen aber auch gern mal übertreiben.

Meine gesamte Familie ernährt sich seit rund einem Jahr vegan (bis auf mich natürlich).

Da wird dann auch nicht nur "Salat" gekauft sondern gleich Bio-Salat, und auch kein Feldsalat sondern irgendwelche besonderen exotischen Sachen (wird ja sonst langweilig).

Wenn ich dann so sachen sehe wie 1 Pfund Rama für 99 Cent vs. 200g vegane Magarine für 1,99€ dann pack ich mir echt an' Kopf!


Bewusst essen: ja.
Um jeden Preis: nö!

Wir essen sehr abwechslungsreich (Meine Freundin und ich). Wenn wir mal nen Monat viel ausgeben kommen wir auf 150€ für zwei Personen für Nahrungsmittel.
 
Klar kann man mit 50€ im Monat essen.
Nur man hat dann in meinen keine Lebensqualität mehr
 
Du futterst am Tag 1kg Brot?

also ein gutes halbes Kilo geht sicher weg wenn ich sonst nichts esse.

War ja jetzt nur als Vergleich gedacht, wie wenig man für 1,80 bekommt ;)

@Fimbultyr: Tja, das sind leider die Frachtkosten die ein gefühltes halbes Prozent am Endpreis ausmachen.
Grad wieder gesehen: Auf ebay gibts bulgarische Händler die ALLES gratis versenden. Auch einen Sticker um 3,50
 
Klar kann man mit 50€ im Monat essen.
Nur man hat dann in meinen keine Lebensqualität mehr

Das wird aber echt schwer, selbst als (armer) Student hatte ich schon rund 150 - 200€ Kosten im Monat für Nahrung etc., heute ist das nochmal gut was mehr, denn man will ja auch beim Fleisch was vernünftiges haben und nicht das 0,99€ Hackfleisch von Lidl, was einem aus der Packung schon anschreit "würg,röchel,brech".....
 
Wir essen sehr abwechslungsreich (Meine Freundin und ich). Wenn wir mal nen Monat viel ausgeben kommen wir auf 150€ für zwei Personen für Nahrungsmittel.
Das gebe ich als Student fast alleine aus. Ich mache das aber bewusst lieber, als zwei mal im Monat ein paar Drinks im Club zu bezahlen.

Ich kenne auch Leute, die von 50€ essen. Da bleibt aber nicht viel neben Nudeln/Reis + Ketchup, billigen Cornflakes und Brot über. Konsequenterweise sind das ausnahmslos Leute die exzessiv feiern oder kiffen. Auf die Gesundheit.
 
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Ich kenne auch Leute, die von 50€ essen. Da bleibt aber nicht viel neben Nudeln/Reis + Ketchup, billigen Cornflakes und Brot über. Konsequenterweise sind das ausnahmslos Leute die exzessiv feiern oder kiffen. Auf die Gesundheit.

Ich ess zwar auch gerne Reis und Nudeln, aber jeden Tag muss ich das nicht haben.

Irgendwann hängt das einem nämlich auch zu den Ohren raus.
 
@SchneeLeopard
Nicht nur nicht jeden Tag: Das kann ich alles keine zwei Tage hintereinander essen, ausser es bleibt wirklich was vom Vortag über (Wobei das nichts mit "schmecken" zu tun hat sondern mit "Effizienz" weil ichs dann nicht wegschmeissen will).

Naja was Feiern angeht sind meine Freundin und ich zum Glück einer Meinung. Bevor ich irgendwo 6€ für einen Cocktail ausgebe trinke ich lieber zuhause was und gönn mir dann höchstens nochmal ein Bier im Club ;-)

Müsste man echt mal gucken was man für 50€ derzeit alles so bekommt.
Wollte nach den Klausuren aus den ganzen Kassenzetteln eh mal ne Statistik unserer Ausgabe machen - mal gucken was da so raus kommt.
 
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