[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Naja n Hund stell ich mir jetzt nicht so schlimm vor.

Naja 10m² können z.b. ein ganzer Raum sein. Das bedeutet es gibt noch einen zusätzlichen Rücksichtsort
 
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Wohnzimmer - Schlafzimmer - Küche - Bad. In der Reihenfolge ohne Flur.
 
Siehst du. Ich hab Flur-Bad-Wohn- und gleichzeitig Schlafzimmer- Balkon- und Küche
 
Naja, hier in der Stadt kostet ne Wohnung mit nur einem Zimmer knapp 600€.
Abnormal.
Wir haben hier ne 65qm Bude zu zweit, 2,4km vom Zentrum, 470€ Warm. Für Knapp 540€ Warm kriegt man auch Buden mit gehobener Ausstattung, so von wegen Erstbezug, Parkett, Balkon, Bad mit Fußbodenheizung usw usw.

Mein Einkommen ist Kindergeld, Zuschuss von Oma und Opa und Bafög, was ungefähr dem Kindergeld entspricht. Komm ich super klar mit. Bezahlt wird Miete, Strom, Internet ~250€, 20€ Fitnessstudio, 140€ Essen.. der Rest reicht völlig für andere Aktivitäten^^
 
Flur - Anschluss an: Rumpelkammer, Bad, Wohnzimmer
Wohnzimmer - Anschluss an: Balkon, Rumpelkammer aka Schlafzimmer (7qm), Kueche in einer Ecke des WZ, Balkon.
Das schlimmste waren eigentlich die Papptueren, daruch hast du alles in der ganzen Wohnung gehoert. Ich hab fruehschicht gearbeitet, Madamme war ne nachtaktive Studentin. Nervig. Aber daran ists nicht gescheitert.

PS: Hab gespart. Wollte keine neue Bude, da im Studieren auf dem Plan stand.
 
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Eher normal hier ^^, außerhalb und nicht in der City (±25min Fahrt) ±460€ kalt (Öl Heizung) und ohne Warmwasser (Boiler) für ±50m2.
(pi mal Daumen +40€ Heizung, könnte auch mehr sein + 30-40€ Warmwasser)

Wohnraum und auch Nebenkosten sind nicht wirklich günstig ^^
 
1. Es gibt Banken die unabhängig beraten, diese unterliegen sehr wohl der BaFin, das meinte ich auch. Ich meinte keine selbstständigen Berater, sonder Berater in Banken die unabhängig von Produkten sind und keine Provision erhalten, sondern Gehalt. Das findet man jedoch nicht bei der Deutschen Bank und der Commerzbank.

2. Aktienfonds können sehr wohl konservativ sein...

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2) Sind dann jedoch Mischfonds und keine reine Aktienfonds - gerne darst du mir konkrete Beispiele nennen.

1) Jeder Berater überall ist auf Provision angewiesen. Wenn sie ein Gehalt bekommen haben sie dennoch Ziele die sie erreichen müssen.

LG
 
2) Sind dann jedoch Mischfonds und keine reine Aktienfonds - gerne darst du mir konkrete Beispiele nennen.

1) Jeder Berater überall ist auf Provision angewiesen. Wenn sie ein Gehalt bekommen haben sie dennoch Ziele die sie erreichen müssen.

LG

Das Ziel heißt dann aber so viele Kunden bzw. Depots zu gewinnen wie möglich.

Was ist daran schlimm?

Das ist sogar gut weil hier der Berater wirklich auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden eingehen muss, sonst gibt es kein Depot oder es wird geschlossen. Der Berater ist hier vollkommen unabhängig und nicht an gewisse Produkte gebunden bzw. aufgrund diverser Provisionen auf gewisse Fonds "eingeschossen".

Aktiendepots können sehr wohl konservativ sein, letztens erst wieder einen Fond beleuchtet. War von Blackrock und investierte in amerikanische Ölunternehmen. Auch wenn es hier und da mal Krisen gibt, auf 10 oder 20 Jahre bezogen kennt der Ölpreis nur eine Richtung

Auch gibt es Fonds die verstärkt in Dax Unternehmen investieren. Kurzfristig mag sowas immer einer gewissen Volatilität unterliegen, Mittel- bis Langfristig kann man schon mit einer hohen Sicherheit steigende Erträge erwarten.


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Abnormal.
Wir haben hier ne 65qm Bude zu zweit, 2,4km vom Zentrum, 470€ Warm. Für Knapp 540€ Warm kriegt man auch Buden mit gehobener Ausstattung, so von wegen Erstbezug, Parkett, Balkon, Bad mit Fußbodenheizung usw usw.

Mein Einkommen ist Kindergeld, Zuschuss von Oma und Opa und Bafög, was ungefähr dem Kindergeld entspricht. Komm ich super klar mit. Bezahlt wird Miete, Strom, Internet ~250€, 20€ Fitnessstudio, 140€ Essen.. der Rest reicht völlig für andere Aktivitäten^^

noch n Leipziger! :)
da merkt man wie günstig man im Osten wohnen kann. Dafür zahlt man im Süden 7-800 würde ich jetzt annehmen wollen. Was man da unten mehr verdient geht für Wohnung drauf.

Wie soll man sein Geld sinnvoll und sicher anlegen. Das Einzige, was mir in den Sinn kommt wäre ein Festgeldkonto oder sowas. Ich habe leider keinerlei Vertrauen zu meiner Bank bzw. deren Beratern (Postbank). Wenn man sich solche Reportagen anguckt wird einem schnell übel...

ZDFzoom: Die Falschberater - In den Fängen der Postbank - YouTube

Postbank Geld 22 - YouTube
 
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Aktiendepots können sehr wohl konservativ sein, letztens erst wieder einen Fond beleuchtet. War von Blackrock und investierte in amerikanische Ölunternehmen. Auch wenn es hier und da mal Krisen gibt, auf 10 oder 20 Jahre bezogen kennt der Ölpreis nur eine Richtung
Innerhalb des Bereichs aktienfonds gibt es sicher konservative oder spekulative. Aber ein Aktienfonds ist keine konservative Geldanlage. :hmm:
 
Ich dachte man muss fast überall Kontoführungsgebühren bezahlen.

Die meisten "kostenlosen" Konten beziehen sich auf einen Mindesteingang oder Mindestguthaben.
 
Ich habe mich informiert : bis auf online - Konten gibt's ab 26 nichts kostenloses ohne Mindesteinkommen. Zumindest nicht hier.

Mal grundsätzlich vorausgesetzt, dass ne ec, Überweisungen, o-banking nicht extra kosten.

@dave
Onlinekonto nehme ich nicht ernst.
Ich meine damit: Reines Onlinekonto, ohne physische Nachvollziehbarkeit einer Bank, Ansprechpartnern etc. NIcht "Onlinekonto bei der Sparkasse" sondern Onlinekonto bei einer Bank die keine Filiale hat.
Onlinekonto ist nicht Onlinebanking!
 
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Weil? Ach lass mich raten, weil sonst jeder sieht wie viel du hast und wo du wohnst...

Deine "manuelle" Überweisung wird auch bloß "online" bearbeitet und auch mit onlinekonto kannst du noch Beratung am Schalter in Anspruch nehmen.

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
Ich bin selber bei der Sparkasse, meine bessere Hälfte bei der Postbank.

Sparkassen kennt man, Postbank ist der letzte Verein.
Nicht nur das meine Freundin im Schnitt immer 2-3 Tage später das Geld auf dem Konto hat als ihre Kollegen, ihr wurden auch schon 2 mal irgendwelche Beträge (>200€) abgebucht. Beim zweiten mal habe ich mich richtig beschwert wie so was passieren kann.

Citibank war ja eine **********bank, die nun geschaffene Targobank hat einen echten Wechsel vollzogen, hier würde ich gerne Anlageberater werden, weil sie eben unabhängig von den Produkten sind.

Hier werde ich mir ein Girokonto eröffnen und eine Visa mit der man an jedem Automaten gratis Geld anheben kann.


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auch wenns OT ist:

schon viele Jahre bei der DKB -> null gebühren und weltweit kostenlos an "jedem" automaten. besser geht nicht !

;)

Guinnes
 
Jo Targobank ist ganz gut. Auch die Verfügbarkeit ist ganz gut.

Nur Vllt demnächst auch noch mal die APO Bank ausloten
 
Bin als Werder Fan schon lange bei der Targobank, kann nicht schlechtes berichten, abseits hoher Dispo-Gebühren.
 
Comdirect. Dabei ist mir noch nie was negativ aufgefalle. EErreiche da schneller jemand als bei der Sparkasse. Telefon ist das zauberwort
 
habe seit November so ziemlich alles bei Cortal Consors.
Girokonto und Visa gratis, Tagesgeldzins vergleichsweise gut, Depot und ein paar kleine Boni.
Bin echt zufrieden.
Falls wer dahin will, kann er mir gern ne PN schicken, gibt da ein nettes Werbeprogramm.
 
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Ich habe mal den Schlussstrich gezogen. Denn mit dem Thema hat das alles nichts mehr zu tun. :p
 
Hab vorhin auch Kontostand kontrolliert und gut 80€ weniger bekommen als sonst. Wenn die Abrechnung ins Haus flattert, gleich mal kontrollieren, was da los ist und nötigenfalls mal bei HR anrufen.

Ja gut, das ist echt beschissen. Hast du bei HR angerufen und was haben die gesagt?
Bei mir sind die 530 Euro brutto, insofern kotze ich nur über die vielen Steuern. :fresse:
 
Habt hier ganz schön was gepostet in der letzte Woche. Hatte viel zu tun und konnte daher nicht antworten. Vom Topic sind wir wohl eh schon lange weggekommen :fresse:.

Richtig, so einfach kann man Haus und Sparen nicht vergleichen. Wenn ich kein Haus kaufe, dann kann ich die 1000€, die ich sonst fürs Darlehen zahle, ja nicht komplett sparen, sondern mind. 50% davon gehen für Miete drauf (und find mal eine Wohnung für 2 Erwachsene und 2 Kinder für 500€ kalt...)! Inflation mal ganz außen vor.

Klar, wenn ich nen Kredit über 300k aufnehme und anfänglich 1% tilge, habe ich eine Laufzeit von 46 Jahren. Allerdings hätte ich ein jährliches Sondertilgungsrecht, da kann man schon ein paar Jahre rausholen. Nach den 10 oder 15 Jahren Zinsbindung muss das ganze ja eh neu finanziert werden. Bis dahin wird aber auch meine Frau wieder arbeiten und mein Gehalt sollte gut gestiegen sein (steige ja gerade erst ins Berufsleben ein) => Höhere Tilgung möglich!

Mein Beispiel mit den 1000€ Sparen vs. Eigenheimrate war auch nur um darzustellen, dass Laufzeit beim Sparen gut ist, beim Finanzieren hingegen ganz schlecht :). Wer 46J. 1000€ nur mit 3% p.a. anlegt, kann das Sparen auch lassen. Spätestens nach 10J. hat man einen 6-stelligen Betrag und sollte sich mal wirklich mit lukrativeren Anlageprodukten beschäftigen. 1000€ mtl. für 46J. machen nämlich bei 5% p.a. -> 1,4 Mio. € und bei 8% p.a. (im geometrischen Mittel) sind es 2,75 Mio. €. Und bei dem Zeitraum ist es mit einem Aktienindex und passender Strategie locker möglich in letztgenanntem geometrischen Mittel zu landen. Ein Aktienindex wie DAX etwa folgt in kurzfristigen Zeiträumen dem Chaos, wird aber in langfristigen Zeiträumen einen Mittelwert bilden. Wenn man verschiedene 20J. Zeiträume im DAX aussucht und die Renditen vergleicht, sind diese im geometrischen Mittel nahe beinander, einzelne Jahre hingegen können locker einen 90% Abstand aufweisen.

Und als weiterer Hinweis 500€ mtl. ergeben in 46J. bei 8% p.a. rund 1,4 Mio. €. Natürlich ohne Inflation gerechnet, aber darauf gehe ich unten ein. Die Zahlen sind astronomisch und für viele fernab der Realität. Aber Vermögen ist nun mal ein Produkt aus Sparrate/Laufzeit/Zinsen und gerade zu Beginn ist die Sparrate sehr wichtig. Mit der Laufzeit hingegen gewinnt der Zins deutlich an Bedeutung. Daher mit jedem Jahr, dass man bei der Eigenheimfinanzierung spart, kann man Vermögen aufbauen. Nur so als Hinweis, wenn du deine Eigenheimfinanzierung um 5J. verschiebst und die 500€ mtl. sparst (sogar ohne Zins), hast du 30.000€. Mit diesen 30.000€ als EK wird deine Finanzierung mit 300.000€ Kredit bei 3% Zins (Vergleich zur alten Rechnung) ca. 37,5 Jahre dauern. D.h. 5J. halbherziges Sparen die nächsten Jahre, spart fast 9J. in der Finanzierung. Sparst du nun 1000€ mtl. für 5J. wird deine Eigenheimfinanzierung in der Vergleichsrechnung noch 30,5 Jahre dauern. Das zeigt wie wichtig EK bei der Eigenheimfinanzierung ist. Generell jedoch finde ich sind 300.000€ Kredit und 1000€ Rate einfach das falsche Verhältnis, aber ich würde auch maximal 10-15 Jahre für ein Eigenheim abzahlen ;).

Die Idee mit der Sondertilgung ist löblich, aber wird in der Realität scheitern. Denn das erfordert Disziplin in Form von Sparen jeglicher Zusatzeinnahmen über das Jahr. Und wie ich in meinem letzten Post vor einigen Seiten schon schrieb, ist das schwer zu erlernen. Selbst ich hadere manchmal noch daran, weil das Sparen eine gute Haushaltsbuchführung erfordert (da bin ich auch etwas faul für). Und das hier einen wahren Kern hat:

Das klappt meist nicht. Um so mehr Geld man verdient, um so lockerer geht man damit um.
Die bild Liste ist ganz nett aber leider nicht repräsentativ.

free
Die Frage ist aber warum? Wenn ich z.B. von 2500€ mtl. leben kann, was ändert sich dann, wenn ich 2800€ mtl. habe? Bin ich dann so viel reicher? Was kann ich mir denn von 300€ mehr mtl. leisten? Was würde ich denn vermissen, wenn ich wie bisher mit 2500€ mtl. weiter leben würde? Wieso also diese 300€ mtl. mehr nicht einfach sparen? Oder noch besser, einen Teil davon sparen und einen Teil davon konsumieren. Und das mit jeder Gehaltssteigerung. So steigen der Konsum und das Vermögen stetig. Und hier habe ich schon im Bekanntenkreis ein paar mal den Denkfehler gesehen, dass angenommen wurde das Sparen einfach nur hohe Sparrate bedeutet. Da wurde dann mit Schönrechnerei auf einmal ein mtl. Plus von 1000€ ermittelt (ja nee, ist klar, vorher waren es +/- 0€ am Monatsende :rolleyes:). Diese dann am Anfang vom Monat auf ein Sparkonto, um dann am Monatsende immer 800-900€ zurück zu überweisen. Nach 3 Monaten hat man dann von diesem Schwachsinn die Nase voll und hört mit dem "Sparen" auf und das zurecht!

Menschen mit einfachen Berufen haben nur deswegen Vermögen aufgebaut, weil obiger Satz für sie nicht gilt. Einfach mal darüber nachdenken ;).
-> Hätte ein Milliardär seinen Konsum seinen Mehreinnahmen stetig angepasst, wäre er heute kein Milliardär. Dazu gab es auch mal eine interessante Studie in den USA, der nach Selfmade-Millionäre eher bescheiden leben (z.B. max. $30.000 für ein Auto). Leider finde ich diese nicht mehr, aber bei Google fand ich das hier, was auch absolut gut passt:

So erkennen Sie Millionäre

99% der Menschen, denen man das zeigt, würden dem ersten Kommentator zustimmen. Die restlichen 1% gehören zur vorgestellten Gruppe. Sicher würden viele argumentieren, dass "arm" leben und "reich" sein, nicht glücklich macht, doch wenn sich Glück durch die Anzahl der Urlaube und die Größe des Autos oder des Hauses definiert, dann müsste doch die Menschheit über Jahrtausende ziemlich unglücklich gewesen sein? :confused:

Das Ziel von Vermögensaufbau ist nicht unbedingt der Kauf eines Objekts (so sehen das eher Konsumenten), sondern das Erreichen von finanzieller Unabhängigkeit. Es ist eine Vision, die disziplinares Handeln erfordert und somit mit unkontrolliertem Konsum nicht vereinbar ist.

Bei 2% Inflationsrate ist das am Ende aber alles nicht mehr so beeindruckend. Nach heutigem Preis sind das in 46 Jahren dann nämlich noch 373.500€. Und da kann ja jeder selber nachrechnen, ob das für 25 Jahre Rente reicht.
Und die 3% muss einem heute überhaupt erst einmal jemand garantieren. Der Garantiezins von Lebensversicherungen ist derzeit jedenfalls weit darunter. Mal ganz davon zu schweigen, dass man die 1000€ im Monat locker haben muss.
Ah, die berühmte Inflationskeule. Generell hast du recht, aber auch unrecht. Genau sagen kann das keiner von uns, denn Inflation ist auch eine Spekulation. Was wenn es in der EU bald zur gefürchteten Deflation kommt? Außerdem ist Inflation nicht gleich Inflation, sondern hängt total von individuellen Bedürfnissen ab. Für Lebensmittel z.B. würde ich deine 2% als viel zu wenig ansehen, bei Elektronik hingegen sind selbst die 2% schon viel zu übertrieben (was haben nochmal Röhren TVs gekostet?). Genauso wird oft ja auch für das Eigenheim geworben, dass es sicher vor der Inflation ist. Interessant, das geht aber nur, wenn der Wertzuwachs mindestens der Inflationsrate entspricht. Was aber ist Wertzuwachs? Es ist schlicht die Spekulation, dass ich in Zukunft einen Käufer für mein Haus finde, der mehr bezahlt als ich es getan habe (Dieses Prinzip gilt im Kern eigentlich für fast alle Anlageprodukte). Sicherheit gibt es dafür überhaupt KEINE! Denn bestimmt erfreuen sich Amis oder Spanier über den Wertzuwachs ihrer Immobilien, die sie vor 2008 gekauft haben bzw. die Anwohner von Fukushima erwarten einen Anstieg der Grundstückspreise in den nächsten Jahrzehnten :rolleyes:.

Im Leben ist einzig der Tod sicher, sonst nichts. Der Begriff "Garantiezins" ist daher ein Unwort, denn auch Versicherungen können sich vom Geldmarkt nicht lösen. Vor allem wenn es der einst größte Autokonzern General Motors geschafft hatte, Insolvenz anzumelden, wird das dem ein oder anderen Versicherer vermutlich auch gelingen. In solch einem Fall sind dann Anleger froh, wenn sie überhaupt Geld sehen, an einen "Garantiezins" denkt dann keiner mehr :fresse:. Daher gibt es nicht die perfekte Geldanlage, die wird es auch nie geben, denn Umstände ändern sich (z.B. Zinsniveau, Krise, Katastrophen, etc.).

Dennoch ist Sparen trotz Inflationsrate sinnvoll, denn was viele vergessen, Inflationsrate greift ja nicht nur Sparguthaben an, sondern eben jegliches Einkommen. Das finde ich ja auch so interessant, gegen Sparen wird die Inflation argumentiert, gleichzeitig wird auch noch von sinkenen Reallöhnen gesprochen. Vielen ist dabei wohl gar nicht klar, wohin die Reise geht? Wenn ich beide Fälle kombiniere, ist die Endstation ganz klar H4. Dass man mal in H4 rutscht, ist durchaus möglich, aber seine Lebensplanung darauf ausrichten? Und Vermögen kann das eben verzögern oder noch besser verhindern. Die Höhe des dazu nötigen Vermögens ist dabei abhängig vom persönlichen Lebensstandard. Man muss nicht Millionär sein, um im Alter seinen Lebensstandard zu halten, wenn man aber kein Geld beiseite gelegt hat, wird man im Alter aufjedenfall seinen Lebensstandard anpassen müssen. Dieser Zwang kann sehr unglücklich machen und auch ein Eigenheim schützt nicht zwingend davor, sondern kann ggf. ein übler Klotz am Bein sein (damit ziele ich wieder auf das Thema Liquidität ab).
 
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