[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

das kindergeld gibt es so oder so. wir finden die 50€ fürs essen im kindergarten viel im monat, da er sogut wie nichts dort ißt. die erzieher helfen ihn nicht beim essen, da die lieber selber mitessen. wenn er dann nach hause kommt, müssen wir ihn selber erstmal richtig was geben, da er sowohl verdurstet als auch verhungert ist. dafür ist das geld im grunde zu schade.

Na gut, das kannst du in eine allgemeine Rechnung aber so nicht einfließen lassen.
 
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teilweises quoten, damit man scheiße labbern kann, endet immer in der hölle.
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ich hab mir den Fullquote deiner Ausdrucksweise gespart, bevor mein Bildschirm springt..

Deine Kernaussage war der "Stress" für effektiv 150€ mehr im Monat.
Das Kind zuhause zu betreuen ist also kein Stress, dafür dass man im Vergleich sogar 150€ draufzahlt?
Dann dürfte man ja Erzieher eigentlich garnicht bezahlen, wenn es doch soviel Spaß macht die Kinder zu erziehen und zu bespaßen.

mach doch gleich win/win draus:
Arbeit in der Kita. Dann passt man selbst auf das Kind auf und wird dafür bezahlt. Bingo.
 
Muss hier jetzt mal was fragen weil ich einfach keine Ahnung habe.

Aktuell arbeite ich von Montag bis Samstag mit einem freien Tag pro Woche.

Wenn ich nun eine Woche Urlaub nehmen will brauche ich 6 Urlaubstage (Mo - Sa).

In meinem neuen Job werde ich Montag bis Sonntag arbeiten ( auch Feiertage ). Dafür hab ich 2 Tage frei. Also wffektiv auch nur 5 Tage arbeiten.

Wieviel Urlaubstage brauch ich da jetzt für 1 Woche Urlaub von Montag bis Sonntag?

Auch 6, oder?
 
Das gesetzliche minimum sind imho vier Wochen. Bei 6-Tage-Woche also 24 Tage, bei 5 sind es 20 Tage usw.
alles darüber kommt darauf an, was in deinem Vertrag steht.
 
Ich würde diesen Punkt mit dem Arbeitgeber klären, aber nach meinem Empfinden müssten es dann 5 Tage sein. Vielleicht sagen die Arbeitsschutzgesetze oder die zugehörige Gewerkschaftswebseite ja auch was hilfreiches dazu. Auf jeden Fall viel Erfolg mit dem neuen Job.
 
Jemand der in einer Woche 5 Tage arbeitet, braucht für eine Woche Urlaub 5 Urlaubstage, wer in einer Woche 3 Tage arbeitet 3 usw. Spannend wird es wenn man unterschiedliche Stunden pro Tag arbeitet, also Montags halbtags, Mittwochs 6h und jeden dritten Freitag 8h. Das sollte aber jeder Personaler der seinen Beruf kann auch ausrechnen können. Macht zwar arbeit, ist aber kein Hexenwerk.
 
Das geht ja noch. Wirklich spannend wird es, wenn du z.B. durch Schichtdienst jede Woche unterschiedlich viele Stunden arbeitest :fresse2:
 
Muss hier jetzt mal was fragen weil ich einfach keine Ahnung habe.
Kommt darauf an, was in deinem Vertrag steht. Also ob der 6. Arbeitstag regulär ist oder auf Basis von Überstunden, das konnte ich jetzt auch nicht ganz herauslesen aus deinem Text.

Aber für sowas gibts doch normal das Personalbüro, da sitzen ein Haufen schlaue Leute die dir das genau sagen können. Einfach mal dort nachfragen, wenn du iwie Zweifel an den Aussagen hast kannst du ja auch noch bei deiner Gewerkschaft nachfragen die prüfen das für dich nach. :)
 
Jemand der in einer Woche 5 Tage arbeitet, braucht für eine Woche Urlaub 5 Urlaubstage,

Warum brauch ich dann bisher 6?

Also wenn ich mir meinen Stundenzettel so ansehe gibts zwei Möglichkeiten.

Wenn ich 1 Tag Urlaub nehme werden X Stunden als Plus aufm Stundenzettel ausgewiesen.

Meine freien Tage werden mit einer gewissen Stundenzahl als Minus ausgewiesen.

Heißt also wenn ich 5 Tage Urlaub nehme aber 6 Tage zuhause bleibe werden mir nur 5 bezahlt

Edit : Jetzt hab ichs. Im Vertrag mit meinem alten Arbeitgeber ist die Rede von 30 Werktagen Urlaub.
 
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wenn ich du wäre würde ich mir etwas suchen mit 5 tage woche. das sind meine gedanken bei dem thema.
 
Meine Frage hat sich jetzt komplett geklärt nachdem ich diese Unterscheidung mit Arbeitstagen und Werktagen endlich verstanden habe.

Beim neuen AG hab ich 30 Arbeitstage Urlaub. Somit brauch ich für 1 Woche 5 Urlaubstage ( da ich nur 5 Tage in einer Woche arbeite )
 
Arbeite 3 Tage die Woche muss aber 5 Tage Urlaub nehmen pro Woche ...wäre ja auch unfair den Mitarbeitern gegenüber die 4 oder 5 Tage die Arbeiten .
Mit 3 Tagen Urlaub pro Woche hätte ich 10 Wochen Urlaub im Jahr 😎
 
Ist das überhaupt zulässig?

Der AG sollte will er den Urlaub ebenfalls fair verteilen, den Anspruch auf die Wochenstunden verteilen. Demnach hättest du dann weniger Anspruch bei 3 Tagen.
 
Jenachdem wie das berechnet wird. Ich hatte beim Nebenjob 28 Tage Urlaub und habe 2 Tage die Woche gearbeitet. Im System waren die Stunden der 2 Tage aber auch auf 5 Tage aufgeteilt.
 
Ist das überhaupt zulässig?

Der AG sollte will er den Urlaub ebenfalls fair verteilen, den Anspruch auf die Wochenstunden verteilen. Demnach hättest du dann weniger Anspruch bei 3 Tagen.

Tut er doch, wenn er nur 60% der Zeit da ist bekommt er auch nur 60% Urlaub. Damit hat er relativ gesehen genauso viel Urlaub wie die anderen die tatsächlich 30 tage haben, dafür aber eine 5 Tage Woche.
 
Nur kann man nicht sehen, wie viel Urlaub man dann tatsächlich hat. Denn wie sieht es aus, wenn man nicht die ganze Woche Urlaub nimmt? Bekommt man dann bei einem Tag dann 1,6 Urlaubstage abgezogen?
 
Betrachte es einfach als 18 reale Urlaubstage dann passt es wieder und niemand muss sich den Kopf zerbrechen.

Die Angabe 30 Urlaubstage dienen doch nur der Vergleichbarkeit.
 
Also soweit ich weiß, zählt die Stundenzahl pro Tag im Durchschnitt und du musst dann halt auf die durchschnittliche Stundenzahl pro Restwoche kommen.
Ich hatte mal nen AG mit 35h/Woche, also durchschnittlich 7h/Tag, wobei aber üblich war, das Mo-Do 7,5h und Fr nur 5h war. Urlaub wurde anteilig gerechnet, also wenn man einen Freitag frei nahm, wurden die durchschnittlichen 7h/Tag abgezogen, dann hat man halt Mo-Mi die üblichen 7,5h gearbeitet, konnte aber am Do praktisch schon nach 6,5h heimgehen. Wobei wir da im Prinzip die Stunden frei verteilen konnten, die Aufteilung war halt nur üblich, also wenn man einen Fr freinahm, konnte man auch die 4x7h auf 4x7 aufteilen, wenn man wollte.
Also letztendlich gings um Stunden pro Tag. Und ein Urlaubstag war eben auch genau das, was man im Schnitt pro Tag zu arbeiten hatte.
 
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Bei Freundin geht's nur nach Tagen. Sie macht 30h und verteilt das auf 5 Tage. Also gibt's 30 Urlaubstage.
würde sie die Stunden auf vier Tage verteilen, gäbe es nur 24 urlaubstage.
 
Bei Freundin geht's nur nach Tagen. Sie macht 30h und verteilt das auf 5 Tage. Also gibt's 30 Urlaubstage.
würde sie die Stunden auf vier Tage verteilen, gäbe es nur 24 urlaubstage.
Weil die bei 5x6 die durchschnittlichen 6h/Tag genommen werden, und bei 4x7,5 die durchschnittlichen 7,5h/Tag genommen werden würden. Wie ich sagte.

"Tag" hat nichts mit Wochentag oder Kalenderwoche zu tun, sondern ist einfach das, was du im Durchschnitt pro Tag arbeiten musst.
 
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Was knapp 2700 Netto als Ausgangsgehalt wären, dass dürften die Wenigsten erreichen. Wäre wie plutoniumsulfat schon sagte auch mehr als genug.
Hier bekommt man echt am laufenden Band das Gefühl, dass die Bodenhaftung und die Realität komplett abhanden gekommen ist.
a) Das ist imho die falsche Sichtweise. Elterngeld ist imho ne Investition des Staates in die Produktion der Menschen, die ihn später mal betreiben/bewohnen.
Unser Land hat das Problem, dass wir viel zu wenig Kinder produzieren und zudem die Kinder von der Verteilung betrachtet auch noch von den falschen Frauen (Unterschicht, oft unintegrierte Einwanderer) stammen.
Also muss die Politik imho die finanziellen Auswirkungen des Kinderkriegens so steuern, dass zum einen mehr Kinder gezeugt werden und die zu anderen von gebildeten (also in der Regel wohlhabender als der Schnitt) Eltern stammen.
Es geht auch gar nicht darum ob 1800 Euro viel oder wenig sind.
Wenn eine Frau 3000 Euro netto macht und der Mann auch, dann haben die mit Sicherheit nen gewissen Lebensstandard (z.B. große Wohnung in geilem Viertel, 2 Autos, immer fancy mit Markenkram gekleidet, 2x Urlaub im Jahr, jedes Jahr ein neues iphone/ipad).
Dann kommt das Kind.
1200 Euro weniger Einkommen, dafür 200 Euro Kindergeld, das Kind kostet natürlich auch den ein oder anderen Hunderter bis Tausender (je nachdem wie man die Initialkosten ansetzt, was man dem Kind kauft und ob man ne größere Bude braucht).
Dann kommt die Kita (ja, mit was Pech gibts da auch ne beträchtliche Übergangszeit Kita + Elterngeld), kostet die Elten je nach Region durchaus mal 700 Euro aufwärts.
Am Ende des Tages heißt das Kind für so ein Paar defacto sozialer Abstieg (z.B. obere Mittelklasse -> Mittelklasse) weil sie finanziell bedingt ihren Lebensstandard deutlich senken müssen.

Klar kann man jetzt sagen "Wayne, Luxusproblem", aber ich wette es gibts Hunderttausende solche Paare, die deshalb keine Kinden haben.
Und zusagen "solche Leute sollte keine Kinder haben" ist Schwachsinn, weil wir Nachwuchs brauchen. Und imho sogar genau von Leuten, die etwas rationaler handeln als der Schnitt.
Klar sind die 5 Kinder von Kevin und Jenny oder Mehmet und Aische anfangs etwas günstiger, aber das rächt sich natürlich mittelfristig.

b) Die Höhe ist auch weniger das Problem als die Bezugsdauer.
1 Jahr bei 60% Gehalt reicht nur dann sinnvoll aus wenn man das Kind mit 1 Jahr (oder je nach Zeitpunkt der Geburt auch vorher, das Kindergartenjahr fängt nicht bündig mit dem Geburtstag des Kindes an ;))
Ob das sinnvoll ist lasse ich mal im Raum stehen, die meisten Eltern, die ich so kenne, sind davon nicht begeistert schon ein Baby in die Kita zu bringen.
Zudem hat man ein ganze banales Problem wenn man nicht genau plant:
Wenn man 1 Jahr Elterngeld bezieht und dann 1 Jahr auf 20 Stunden arbeiten geht und nachlegt (2. Kind), dann berechnet sich das 2. Elterngeld basierend auf dem Halbtagslohn.
Wenn man direkt nachlegt (2. Kind in der Elternzeit), dann hat man das Problem übrigens nicht und zudem noch den Vorteil, dass man auch beide den Kita-Gebühren günster davonkommt.

Warum geht man nicht hin und baut alles so um, dass es nahezu keinerlei finanziellen Auswirkungen hat Kinder zu haben?
Was wäre denn so schlimm da dran wenn der Kollege mit 2 Kindern und 10k brutto effektiv 2000 Euro mehr netto hat als der ohne Kinder?
Die, die keine Kinder haben profitieren aktuell ungemein vom System, indem sie für einen vernachlässigbaren Obulus ne erstklassige Absicherung im Alter haben und am Ende sogar mehr Rente beziehen als die, die die Rentenzahler großgezogen haben.

Aktuell hat man von nem Kind ein lächerliches Kindergeld, einen Freibetrag (der mit dem Kindergeld verrechnet wird, also nichts bringt) und ganze 3 Rentenpunkte (die einem dann in 40 Jahren ein paar Euro mehr bringen und in der Regel nichtmal ansatzweise ausgleichen was man an Rente verliert weil man weniger gearbeitet/verdient hat).
Warum geht man nicht hin und setzt den Rentenbeitrag (AN-Anteil) für kinderlose 5 Prozentpunkte hoch und den für Eltern um 2 Prozentpunkte runter?
Man könnte das Elterngeld auch auf 3 Jahre verlängern (3x 60%, nicht 3x 20%), das würde es vielen Durchschnittfamilien deutlich erleichtern sich für Kinder zu entscheiden.
Man könnte Eltern zur Berechnung des Elterngeldes ne Günstigerprüfung anbieten, entweder letztes Jahr oder letztes Jahr vor dem ersten/letzten Kind.
Warum kostet ne Kita in ner armen Stadt Hunderte Euro und in ner reichen Stadt teilweise nichts.

Stand heute kann man nur dann gelassen Kinder bekommen wenn man H4 bezieht und das führt genau zu der Situation, die wir nicht gebrauchen können.

340 warm für 40qm? Wen muss ich dafür umbringen? Für den Kurs bekommt man hier ein kleines WG-Zimmer.
Niemanden, zieh in die Pampa, da bekommste das auch. ;)

Einer holt, einer bringt? Dann braucht man doch keine 50h?
Das kommt drauf an ob die AG mitspielen, nicht jeder hat Gleitzeit ohne Kernzeit.
Wenn jemand zusammen mit seiner Frau in ner Firma mit festen Zeiten arbeitet und ne Stunde pro Weg braucht, dann bräuchte man schon rechnerisch Minimum 52,5 Stunden. ;)
Ich habe z.B. Kernzeit bis 16 Uhr und ne Stunde Fahrt (um 16 Uhr wären es wohl hin und wieder auch mal 1,5h), ich kann also schon gar nicht als Abholer fungieren (ich bringe dementsprechend morgens hin) weil die Kita um kurz nach 17 dicht macht (was sowieso ein Designfehler ist).
 
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Man kann auch so gelassener Kinder bekommen. Immerhin sinken ja auch die Ausgaben, die man ohne welche hatte, wenn man welche hat.
 
Verstehe nicht ganz was du meinst. Was soll denn günstiger werden?
Meinste die Miete wenn man von der 2000 Euro 80m² Innenstadt-Neubau-Wohnung in den 1000 Euro 1970er 100m² Plattenbau 11. Stockwerk sozialer Brennpunkt zieht oder was steigert bei dir da die Gelassenheit und Kosten?
 
Zeit. Die hat man nämlich vorher mit Hobbies verbracht, die in der Gehaltsklasse nicht selten auch teuer sind. Aufgrund der fehlenden Zeit sinken dort die Ausgaben teils beträchtlich.

Auto kann auch deutlich günstiger werden. Der Sportwagen wird dann durch nen Familienvan ersetzt etc.

Urlaub kannst du anfangs auch vergessen (also in der kritischen Zeit hier).

Das soll jetzt nicht heißen, dass es unglaublich günstig wird, ich wollte das nur mal einwerfen, dass die Einbußen nicht ganz so dramatisch sind ;)
 
Die Sichtweise, dass etwas günstiger wird, dürfte etwas zu subjektiv sein.
Das Hobby kann durchaus auch gleich teuer bleiben. Auch wenn man es weniger nutzt, der Anspruch am VAN dürfte für Sportwagen-Nutzer gänzlich anders sein, ---> teurer, ...

Da gehe ich nicht mit, und die Zusatzkosten sind deutlich spürbar.
 
Die Argumentation halt ich auch für was fadenscheinig.
Also ich liege über 3k Euro netto und meine Hobbies (vor dem PC rumgammeln und zocken) kosten fast nichts.
Vorher habe ich halt nur einfach viel mehr vor dem PC gesessen, ich spare dann pro Jahr jetzt 20 Euro an Strom (und brauche dafür 30 Euro mehr weil der TV jetzt viel mehr läuft).

Wer vorher nen Sportwagen hat kauft sich dann ja nicht unbedingt nen Logan, C-MAX, Berlingo oder andere low-end-Karren, sondern guckt vielleicht auf nen VW-Bus, S6 oder vergleichbar, die dann sogar richtig ins Geld gehen würden.
Wenn dann jemand den Z4 gegen nen Kangoo tauscht, greift doch wieder meine Argumentation: Kinder = sozialer/finanzieller Abstieg.
 
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