[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Aber ein Polytrauma verschlingt schnell mal 100000€.

und wann hat man ein polytrauma? erstmal sehr unwahrscheinlich und wenn, ist es eher ein unfall. und dann greifen sehr oft ganz andere versicherungen oder instutionen wie die BG oder haftpflicht bei autounfällen.
jede versicherung ist eine wette auf das eintreffen des versicherungsfalls. eine risikolebensversicherung zb ist wie lottospielen, nur das man beim 6er dann stirbt. einiges kann man abdecken, anderes lässt man irgendwann auf lücke. jede versicherung, wo der versicherungfall quasi gegen 1 geht, kostet mehr als der fall selbst.

eine pkv als normaler angestellter ist kaum machbar, zumal man nie wieder zurück darf. wenn, dann müßte man von anfang an nicht drin sein. nun habe ich meine besten jahre ja eingezahlt in die krankenkasse, nun will ich auch was rausholen. das geld wäre ja sonst weg...
 
Du kannst auch selbst Unfälle haben. Einmal von der Leiter fallen kann sowas auch schnell verursachen. Die Rücklagen für eine solche Behandlung hat praktisch niemand, deshalb gibt es dafür Versicherungen.

Jede Versicherung, wo dich der Versicherungsfall finanziell ruiniert, lohnt sich.
 
und wann hat man ein polytrauma? erstmal sehr unwahrscheinlich und wenn, ist es eher ein unfall. und dann greifen sehr oft ganz andere versicherungen oder instutionen wie die BG oder haftpflicht bei autounfällen.
jede versicherung ist eine wette auf das eintreffen des versicherungsfalls. eine risikolebensversicherung zb ist wie lottospielen, nur das man beim 6er dann stirbt. einiges kann man abdecken, anderes lässt man irgendwann auf lücke. jede versicherung, wo der versicherungfall quasi gegen 1 geht, kostet mehr als der fall selbst.

eine pkv als normaler angestellter ist kaum machbar, zumal man nie wieder zurück darf. wenn, dann müßte man von anfang an nicht drin sein. nun habe ich meine besten jahre ja eingezahlt in die krankenkasse, nun will ich auch was rausholen. das geld wäre ja sonst weg...

Wenn dich doch so stört, dass du die ganzen "Schmarotzer" mit bezahlst (kleiner Tip, Google mal Solidaritätsprinzip oder wie das ganze zB in Amerika abläuft; ich möchte nicht freiwillig mit denen tauschen), aber warum stört dich dann, dass du nicht zurück in die GKV könntest? Was willst denn im Alter dort, wenn doch die PKV so toll ist? ;)
Komischerweise wollen viele im Alter aus der PKV raus, weil auf einmal ja dezente Preise aufgerufen werden.... Aber dann soll am besten wieder die GKV einspringen. Und zum Thema du zahlst ein und holst nichts raus, informier dich mal was eine OP oder generell diverse Behandlungen (im Alter) so kosten.....


P.s. und zum Thema "nichts raus bekommen": rechne mal deinen Beitrag zur RV mal 12 Monate mal 45 Beitragsjahre... Und das Ergebnis dann durch 25 (angenommenes Alter bis zum Tod) und durch 12. Und dann schaust du mal auf deine letzte Rentenauskunft.... ;)
 
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Man zahlt nicht in eine Versicherung um nachher wieder 'was rauszuholen'. Das ist der falsche Ansatz und so funktioniert das system einer Versicherung nicht.
Man zahlt ein und ist in der Zeit versichert. Ist man nicht auf Zahlungen aus der Versicherung angewiesen sollte man sich freuen, denn das ist der Normalzustand.
 
Da das Thema hier schonmal war, und auch damals habe ich gefragt wie man auf die dezenten Preise im Alter kommt. Man bezahlt halt die prozentualen Steigerungen, die generell und altersunabhängig kommen. Man zahlt nicht auf einmal einen Batzen mehr, nur weil man 50, 60, 70 etc. geworden ist.
 
Wie läuft es denn eigentlich ab wenn man in die PKV geht aber dann nach einer Steigerung des Mindes-Jahrsgehaltes auf einmal drunter liegt weil es dort eine Steigerung gab? Muss man dann raus oder ist das nur entscheiden im Jahr des Eintrittes?
 
Die Diskussion um die PKV und GKV ist imo eh hinfällig. Denke so wie es momentan ist wird es das nächste Jahrzehnt nicht bleiben und das ist auch gut so. Bin nach wie vor der Meinung, dass unser ganzen Sozialsystem einer grundlegenden Reform bedarf.
 
[...] ist schon ein beleg dafür, das die ganze sache eine reine 0 nummer ist. und die gesundheitskasse ist nochmal viel schlimmer.
natürlich sind versicherungen im schnitt nullnummern. wo sollte dabei denn etwas extra entstehen?


[...] nun habe ich meine besten jahre ja eingezahlt in die krankenkasse, nun will ich auch was rausholen. das geld wäre ja sonst weg...
ist das dein ernst? ich hoffe ja lieber gesund zu bleiben und die krankenkasse niemals zu brauchen.
aber wenn dir so wichtig ist da mehr geld "raus" zu holen, als du eingezahlt hast kannst du ja z.B. dein bein mit einem beil bearbeiten. :stupid:
selten so was dämliches wie dich erlebt. :)
 
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Paydays Ansichten diesbezüglich gehen an der Realität vorbei. Medizin ist unheimlich teuer heutzutage. Wir sollten froh sein, dass wir alle krankenversichert sind.
 
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Für die Zeit danach soll man eine Anwartschaft abschließen, wenn man weiterhin Beamter sein will.

Große Anwartschaft. Die "Kleine" taugt nix. Ich habe allerdings auch schon Angst. In 36 Monaten ist es soweit. Kann nur hoffen, dass die nicht ständig die Beiträge erhöhen, dann hat sich das
40 Jahre lange einzahlen auch nicht gelohnt.
 
Paydays Ansichten diesbezüglich gehen an der Realität vorbei. Medizin ist unheimlich teuer heutzutage. Wir sollten froh sein, dass wir alle krankenversichert sind.
Wir sollten froh sein, dass wir gesetzliche haben.
Wohin ein rein privates Gesundheitssystem führt sieht man ja an den USA. Da macht keine Kasse druck und verhandelt Preise für die Behandlung.
Dafür zahlst du da privat für ne einzelne Mullbinde auch mal 100$ oder mehr .
 
Der Weg ist halt insgesamt nicht konsequent, man hat über 250 GKVs aber keinen wirklichen Wettbewerb. Entweder sollte man den Wettbewerb komplett zulassen, dann kann jede Kasse seine eigenen Beitragssätze, etc. kalkulieren oder man macht es genau wie bei der Rentenkasse, eine für alle.

Beim Wettbewerb wäre der Vorteil 3/4 der Krankenkassen in den ersten 3 Jahren weg vom Fenster wären und keine Beiträge mehr auffressen würden.

Grüße aus der PKV ;)
 
Und bei jeder der 110 GKV zahlt der Kunde (wir) wieder den Overhead an Verwaltungskosten.
@meister
+1
 
Weniger Kassen = weniger Verwaltung.
Du brauchst keine 250 Geschäftsführer mehr, 250 Aufsichtsräte etc.. Da kann man viel sparen.
 
Paydays Ansichten diesbezüglich gehen an der Realität vorbei. Medizin ist unheimlich teuer heutzutage. Wir sollten froh sein, dass wir alle krankenversichert sind.
Gerade chronisch Erkrankte wären dann am Arsch. Ich zahle bei der gesetzlichen schon 30€ für meine Spritzen dazu. Die Vorrauszahlung von gut 300€ im Quartal alleine für die Spritzen könnte ich mir nicht leisten, dazu noch die anderen Medikamente die ich benötige und meine Erkrankung ist noch billig zu anderen chronischen Erkrankungen.
 
Nicht schon wieder. Manche sehen darin halt keine Notwendigkeit. Die Eltern wollen nix, also zahlt er nix, mehr zum verpulvern, Fertig.
 
2.2200 netto.
- 400 Miete/Internet/Strom
- 400 Esssen
- 500 Altersvorsorge
___________
900 EUR für Technik :banana:

Passt ungefähr:
Jahresbonus für Nebenkostennachzahlung
Weihnachtsgeld für Urlaub
 
500 Euro für Altersversorgung? Finde ich echt viel. Das sind ja 25%. Oder inkl. Sparen für ein Haus?

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Nein, wieso?

Real erwarte ich sowas wie 800 EUR netto Rente - mehr wird es in 30 + x Jahren nicht geben. Eher weniger.
Wenn ich jetzt 30 Jahre spare habe ich bei 4% Rendite nach Steuern und Inflation kaufkraftbereinigt ~340k. Die rendite wird evt. noch sinken wenn die Linken und Sozen Kapitaleinkünfte stärker besteuern (der Mittelstand ist ja schließlich der Feind).

Das reicht gerade so um die Rentenlücke auf 80% vom netto oder so zu schließen. Alles nur grob überschlagen.

Mit Kind und Auto wird der Technikanteil sicher sinken.
 
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