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[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Absolut deiner Meinung Inso...

Heutzutage muss ja aber jeder ein Haus/Auto/whatever haben. Es kann aber nunmal nie jeder alles haben... Das war schon immer so und wird immer so sein.

Und ein ungelernter macht die Arbeit nicht schlechter, aber was ist dann mein Anreiz den Beruf zu lernen, wenn alle gleich verdienen?
 
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Und ein ungelernter macht die Arbeit nicht schlechter, aber was ist dann mein Anreiz den Beruf zu lernen, wenn alle gleich verdienen?

zwischen Alle gleich verdienen und xxxx€ weniger verdienen, weil man etwas ungelernt ausführt, ist aber schon ein Unterschied. Bzw. der Meinung zu sein, jemand, der einen ungelernten Beruf ausübt, darf kein Haus oder Auto oder sonstwas haben, ich mein ehrlich, es gibt auch Leute, die haben nicht die entsprechende Intelligenz oder mentale Fähigkeit, einen Beruf zu lernen, dürfen die deshalb nur auf Pump leben?
 
Das Problem vor allem in ländlichen Gebieten ist doch das der ÖFi nur zu bestimmten Zeiten fährt und am Wochenende fast garnicht.

Ohne Auto würde ich nicht auf Arbeit kommen da die Verbindungen so scheise sind und nach 20 Uhr fährt kein Bus mehr.

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Wieso auf Pump? Die wohnen dann halt zur Miete, ganz einfach.
Klar darf ein ungelernter ein Haus und ein Auto haben, was auch immer er sich leisten kann.
Aber als ungelernter rumheulen, warum man denn so wenig verdient und meckern, dass man sich kein Haus leisten kann, der Nachbar aber schon, das passt nicht zusammen.

Ich geh auch nicht los und beschwere mich darüber, dass ein Kollege der zwei Studienabschlüsse hat, deutlich mehr verdient als ich, da ich nur eine Ausbildung gemacht habe.
Wenn der Status mich nervt, muss ICH was dran ändern, z.B. selbst ein Studium dran hängen.
 
zwischen Alle gleich verdienen und xxxx€ weniger verdienen, weil man etwas ungelernt ausführt, ist aber schon ein Unterschied. Bzw. der Meinung zu sein, jemand, der einen ungelernten Beruf ausübt, darf kein Haus oder Auto oder sonstwas haben, ich mein ehrlich, es gibt auch Leute, die haben nicht die entsprechende Intelligenz oder mentale Fähigkeit, einen Beruf zu lernen, dürfen die deshalb nur auf Pump leben?

Wie bereits gesagt, kann ich mir kein Haus leisten (ob nun gelernt oder ungelernt ist da Jacke), dann kann ich entweder eine andere Arbeit suchen oder muss eben damit leben... Wie viele Jobs gibt es wo ich ein Studium brauche, die Arbeit vielleicht genauso gut ohne könnte aber nicht rein komme? Im Prinzip das gleiche.... Aber damit muss man eben Leben oder es (sofern möglich) ändern
 
Also Miete gibts ab...

Klamotten halten bei mir über 10 Jahre und Nahrung gibts ebenso von...bis. Ist also kein wirkliches Argument.

Ich verdiene selbst 3k Brutto im Monat und bin damit immer zurecht gekommen die letzten Jahre (ja Österreich, aber das relativiert sich ja wieder)

Darüber im luxx zu schreiben ist halt eher vergeudete Liebesmüh, da dies eben ein konsumorientiertes Forum ist und sich das in genug Threads bemerkbar macht.

Also wenn du nicht gerade im Pott lebst wirst du mit 3k Brutto und einem Hauch von Anspruch an Hygiene und Raum in einer deutschen Stadt kaum auskommen.


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Es ist schade, dass nicht die Arbeit bezahlt wird sondern das Stück Papier mit dem man sich irgendwo bewirbt. Ich habe viele Berufe gesehen in meinem Leben und habe noch mehr Menschen über die Schulter gucken können inkl Blick hinter die Kulissen. Was einige Menschen bezahlt bekommen für das was sie tun, dafür sollte man sich schämen - und das ist kein Spruch sondern mein voller Ernst. Wenn man dann noch zufällig genau weiß, wie die ein oder andere Person "studiert" hat..
Wir können nicht alle Menschen ordentlich/fair bezahlen, weil der dicke Batzen Geld seit vielen Jahren von denen gehortet wird, die große CDU/SPD Fans sind. Das Geld bekommt man dort auch nie wieder raus. Immer schön weiter wachsen und dann, bevor man Steuern zahlen muss und die ganzen schönen Zahlen weg sind - ins Ausland abführen. Weil die meisten Menschen halt widerlichen Gierschlünde sind die um den Preis der Menschlichkeit für jeden Cent mehr jeden Anstand vergessen.
Glücklicherweise kenne ich auch Ausnahmen.
 
Es gibt nunmal aber auch Leute die sich nicht die Blöße geben und mit [...] einem Blaumann in den Bus zu steigen.
Blaumann ist aber auch krass peinlich. Man könnte ja ein normaler Arbeiter sein :hmm:
Würde ich mich auch in Grund und Boden schämen. Bei Kundenkontakt ist Gesichtsverschleierung Pflicht!
 
Also wenn du nicht gerade im Pott lebst wirst du mit 3k Brutto und einem Hauch von Anspruch an Hygiene und Raum in einer deutschen Stadt kaum auskommen.


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Du meinst Großstadt.
Es gibt viele Städte im Bereich 50-100k Einwohner in denen man mit 3k super Leben kann, inkl Wohnkomfort und allem pipapo. Aber jeder will in die Metropolen in die beste Lage :fresse:
 
Ich nicht, ich mag kleine Städte.
 
Dito. Heimatstadt mit 55k Einwohnern hat die perfekte Größe. Alles da was man braucht an Läden, Familie und Freunde dort.. Besser geht's nicht. Sobald Freundin mit Studium und Fortbildung fertig ist - ab.
 
Also wenn du nicht gerade im Pott lebst wirst du mit 3k Brutto und einem Hauch von Anspruch an Hygiene und Raum in einer deutschen Stadt kaum auskommen.


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Doof nur, dass das Median-Netto im Singlehaushalt bei 1618€ in D liegt, also bei irgendwo um die 2400€ Brutto ;) Bei Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder) liegt es bei 3392€ netto - was sicherlich pro Nase bei etwa 3000€ Brutto sein wird (Kindergeld ua zählen da mit rein!) - und jetzt erkläre mir mal bitte, wie 50% der deutschen Bevölkerung, die weniger (!!!) als das haben, dann leben sollen?

Sicherlich gibt es Unterschiede, zB 1758€ netto single/3692€ netto Familie in BaWü vs 1400€/2940€ in SA - aber trotzdem leben 50% der Bevölkerung Deutschlands mit unter 3k€ Brutto.
 
Die Diskussion über Arbeitssachen in öffentlichen Verkehrsmitteln erinnert mich irgendwie an ein Thread in einem anderen Forum ob man mit Turnschuhen oder T-Shirt First fliegen darf.

Manche haben echt nichts besseres zu tun als sich über sowas Gedanken zu machen und Leute zu verurteilen. Echt schlimm...
 
Also wenn du nicht gerade im Pott lebst wirst du mit 3k Brutto und einem Hauch von Anspruch an Hygiene und Raum in einer deutschen Stadt kaum auskommen.


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also irgendwie muss man schon gepflegt weltfremd sein, um sowas rauszuhauen. Vllt hast du auch nurnoch Kontakt zu Leuten mit 60-100k+ im Jahr, aber wtf?
Das sind gut 1900€ netto.
Auf der einen Seite ist es nicht die Welt und man lebt wie ein König. Auf der anderen Seite kann man davon leben ohne Hunger zu leider oder aus Containern zu fressen..
Und wieviel gibst du für einen Hauch Hygiene aus, dass das bei dem Gehalt nennenswert ins Gewicht fällt? :hmm:
Dass man hier nicht in einer verlotterten Ranzbude leben muss, ist normalen Menschen bewusst
 
Die Diskussion über Arbeitssachen in öffentlichen Verkehrsmitteln erinnert mich irgendwie an ein Thread in einem anderen Forum ob man mit Turnschuhen oder T-Shirt First fliegen darf.

Manche haben echt nichts besseres zu tun als sich über sowas Gedanken zu machen und Leute zu verurteilen. Echt schlimm...
Naja kommt auf die Arbeit an wenn ich Fisch zerlegen musste habe ich vorher auch eine Dusche und Wechsel der Sachen bevorzugt ähnliches bei vorbereiten von Röstzwiebeln den Geruch bekommt man ganz schlecht aus den Haaren.

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Es ging aber darum ob das peinlich ist, weil Die Welt sieht, dass man eine „niedere Tätigkeit“ ausübt und nicht darum, dass die Sachen dreckig sind oder stinken.
 
Mir ist es alles andere als peinlich wenn ich in arbeitskleidung unterwegs bin selbst mit anderen Sachen wäre es das nicht.

Es wird zum Problem weil es das Schubladen denken gibt und das ist schlimmer als die Arbeit.

Ich sehe genug Geschäftsreisende im Restaurant nach Feierabend in Jeans oder Jogginghose. Als Antwort habe ich dann mal bekommen.: "Wer mich im Trainingsanzug respektiert der tut es auch im Massanzung" dazu kenne ich auch noch eine Anekdote über ein Gespräch in den Imiraten.

Der Verkäufer damals Assistent hat einen sichtlich einfach gekleideten Herren alles erklärt obwohl der Vorgesetzte das nicht wollte.

Später hatte sich heraus gestellt der besagte Normale Herr war ein Angestellter des Schaichs welcher dem Vorgesetzten ins Gesicht gesagt hatte wir kaufen ihr Produkt doch die gesamte Provision bekommt ihr Angestellter, den der hat meinen Mitarbeiter nicht nach dem äußeren behandelt und sich Zeit genommen ihm alle Fragen zu beantworten.

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Komm in den Ruhrpott. Wenn du hier mit Arbeitsklamotten in der Straßenbahn fährst wirst du auch komisch angeguckt. Aber aus anderen Gründen :fresse:
 
Ich sehe das genauso. Bin damals auch immer im Blaumann mit Bus und Bahn gefahren. Hatte überhaupt keine Muße mich auf Arbeit noch einmal umzuziehen. Dem Thema bin ich letzt nur wieder begegnet als ich mich damit beschäftigt habe, ob Umkleidezeit nun Arbeitszeit ist. Eben da ist man oft über solche Aussagen gestolpert. Andere sehen das wiederum als Statussymbol. Was man hier sehr häufig sieht dass VW Arbeiter IMMER 🙂D) mit ihrem Dienstausweis an der Hose rum rennen.
 
Also 3k brutto ist wohl kein Hungerlohn. Viel Leute wären froh wenn sie das verdienen würden
 
Ich weiß ja nicht wie andere Länder das machen, aber in der Schweiz oder Norwegen geht die Pflegekraft aus dem Krankenhaus mit einem Netto nach hause von dem hier selbst MINT'ler träumen.

Ja aber auch nur weil Steuern und Co vom Nettogehalt hier in der Schweiz noch nicht abgezogen wurden :fresse: Wenn du vom Nettogehalt noch Steuern, Krankenkasse und Miete abziehst bist du ganz schnell ganz arm. Das Geld liegt hier schon lange nicht mehr auf der Strasse ... oder ich wohne an der falschen Strasse :heul:
 
Da liegt doch der Hund begraben. Es gibt genug Menschen die verdienen mehr, bekommen aber deutlich weniger. Und andersrum ist es ziemlich gleich. Was einige so ausgezahlt bekommen erarbeiten sie einfach nicht. Also..auf dem Papier dann ja doch. Aber das zu erklären würde den Rahmen sprengen. Das was bisher so hängengeblieben ist, sind 35k/p.a., da wollen wir die Dinge nicht weiter komplizieren ^^

PS: Ich finde die Idee mit in ein Dorf ziehen und Familie und Freunde dort haben super.
Ich wüsste nur nicht, wie ich auch nur einen meiner Freunde in so ein Dorf bekommen soll. Was sollten die auch da wollen? Hochgeklappte Bordsteine um fünf, Auto waschen im Vorgarten und Endstation Kind :fresse:
Und dann denken man hat da Ruhe und kann sich ausleben. Bis man merkt wie das mit Rasenmähen zu seltsamsten Zeiten ist und die Uniformierten vor der Tür stehen weil der eine Oppa sich am Samstag um 21 Uhr über die riesen Party (Grillen zu viert) beschwert. Alles schon erlebt.
 
Hast du jemals in einer Region wie Stuttgart oder München gelebt? Anscheinend nicht, sonst würdest du nicht so einen Bullshit schreiben. Dass man in deiner Region mit 35k schon zu "Besserverdienenden" gehört sollte dir einfach "dezent" zu denken geben. In München sind 35k im Jahr definitiv ein sehr schlechtes Gehalt.

Frankfurt am Main darf die Kaltmiete wenn Makler beteiligt ist 30% teilweise mittlerweile auch 40% des Monatsnetto ausmachen. Wenn Du weniger Netto hast bist gleich raus. D. h. für eine 2-Zimmer Wohnung ist man locker bei >2.600 € Netto ohne die der Makler nicht einmal die Tür aufsperrt. Geht man ins direkt angrenzende Umland sind die Mieten eventuell 1 Euro/qm billiger, aber dafür kostet dann das RMV Monatsticket auch gleich nen Fuffi im Monat mehr (89,10 € nur FFM; 136,30 € FFM + 1 Zone).

FFM wird gerade zugebaut mit Mikroapartments (angeblich für Studenten geplant, aber dann nach Fertigstellung doch fast nur für Young Professionals leistbar) zu Preisen ab 700 €/Monat für 1 Zimmer möbliert (Beispiel! Für welchen mit beiden Beinen im Leben stehenden Angestellten mit seit Jahren geregeltem Einkommen ist es würdig wie ein Student/Azubi in einem 1-Zimmer Wohnklo zu leben? Z. B. bei Kundenkontakt - wie kommt es da rüber wenn die im gleichen Raum wie die Küche aufgehängten Klamotten immer nach Essen stinken als würde man im Imbiss arbeiten? Oder Arbeitskollegen wollen vorbeikommen weil man zusammen noch etwas vorbereiten muss: "Ihr könnt euch ruhig auf's (ungemachte) Bett setzen"..... In einer Altersklasse so bis 25 mag das noch gehen, aber bei >30 oder gar >40 sieht das schon anders aus.

Selbst die Frankfurter Politik sagt Singlehaushalte mit weniger als 25.000 € Jahreseinkommen hat Anrecht auf die günstigste 8,50 €/qm Wohnung aus dem Mittelstandsprogramm (Quelle und Frankfurter Programm für den Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen). Im zweiten Link sind noch weitere Stufen drin: für 9,50 €/qm Jahreseinkommen bis 28.000 € und für 10,50 € bis 32.000 €.


Geh doch einfach mal auf Immoscout und schau dir die durchschnittle Miete für eine 3 Zimmer Wohnung an...

Das kann ich vielen nur wärmstens empfehlen sich mal ein Überblick über die aktuelle Marktlage zu verschaffen bevor man vollmundig behauptet "ist doch garnicht so schlimm". Wer so um 2010 noch günstig in eine Mietwohnung kam oder sich den Traum vom Wohneigentum erlauben konnte würde Heute blöd aus der Wäsche schauen! Reihenhäuser in FFM die damals <400.000 € gekostet haben wollen die Besitzer heute bei einem Verkauf mindestens das Doppele bis teilweise über 1 Mio. Euro. Selbst für Mietwohnungen die damals den Käufer nur 2.000 €/qm gekostet haben werden Heute minimum 15 €/qm Miete oder beim Verkauf >5.000 €/qm.

Wobei das mit den drastisch steigenden Preisen mittlerweile sogar Strukturschwache Gebiete wie z. B. das Saarland erreicht hat. Hier im 20.000 Einwohner Ort gab es über die Jahre immer mal wieder eine Handvoll Grundstücke durch Umwidmung (z. B. Abriss alte Grundschule). Grundstücke ehemals von der Stadt für 120 €/qm verkauft haben sich ein paar Spekulanten unter den Nagel gerissen und verlangen nun minimum +200 €/qm. Wer solche Vorgehensweisen aber nicht mitbekommt kann sich nur von Kumpels oder alten Pressemeldungen an die viel niedrigeren Kaufpreise der Stadt erinnern und "das kann man sich doch auch als normaler Angestellter leisten". Da die Gehälter nicht in gleichem Maße gestiegen sind gilt der letzte Satz leider nur für damals.
 
ich würde auch mit 1k brutto auskommen. man muss halt abstriche machen.

Das will ich mal stark anzweifeln. Angenommen du wohnst in meiner Gegend (30km südlich von München).

Meine 35 Quadratmeter kosten 500 Miete warm und das ist noch günstig. Dann noch 30€ Strom. Dann bist du schon bei 530€. Dann noch bissl Versicherungen und Kosten für Internet.

Wird dann schon ziemlich eng.
 
Tja, auf der Suche nach noch mehr Rendite macht man auch vor Immobilien nicht halt. Das ist doch das eigentliche Problem. Geht man das an, sind Mietpreise kein allzu großes Problem mehr.
 
Das will ich mal stark anzweifeln. Angenommen du wohnst in meiner Gegend (30km südlich von München).

Meine 35 Quadratmeter kosten 500 Miete warm und das ist noch günstig. Dann noch 30€ Strom. Dann bist du schon bei 530€. Dann noch bissl Versicherungen und Kosten für Internet.

Wird dann schon ziemlich eng.

Dazu noch Essen, Kleidung, unter Umständen eine ÖV Karte und schwupps ist die Kohle nicht nur weg, sondern du musst am Essen sparen.
 
... und das soll man dann ernsthaft noch 'leben' bezeichnen? Wenns durch viele Sparmaßnahmen (sogar am Essen!) am Ende des Monats ein 25m² Zimmer mit Kloschuessel neben der Kueche und neben dem Bett steht? Und so siehts - zumindest in Stuttgart mit nem tausender im Monat aus, besser sicherlich nicht.
 
Ich hab mal ne Frage, verdiene aktuell insgesamt mit allen Boni´s, WH Zahlung etc. etwa 33.500 Euro brutto jährlich.
Also der Grundlohn ist 2.445 Euro, aber es gibt noch diverse Zahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Prämie und so weiter.

Ich bin jetzt seit 3 Jahren in der Firma ausgelernt und habe in dem Betrieb auch meine Ausbildung absolviert (Industriekaufmann). Mein Aufgabenfeld erfordert eher konzeptionelles arbeiten und weniger einfach nur stupide wegarbeiten. Ich arbeite 6-7 mal im Jahr je ein bis zwei Tage am Wochenende (ohne zusätzliche Vergütung!).

Nach der Ausbildung habe ich direkt ein berufsbegleitendes Studium angefangen (Wirtschaftspsychologie). Ich bin jetzt im letzten Semester und muss nur noch eine Klausur und meine Thesis schreiben.

Aktuell fühle ich total danach nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, bin mir aber unsicher ob ich bis zum Ende des Studium warten soll. Mein Problem dabei ist nur, dass ich dann glaube ich nochmal andere Erwartungen habe.

Meine eigentliche Vorstellung sind 3.000 Euro monatlich, so dass ich insgesamt im Jahr auf etwa 41.000 Euro brutto komme. Die 3.000 Euro würde ich nach dem Studium bestimmt bekommen, aber eigentlich stelle ich mir mit 4 Jahren Berufserfahrung und einem akademischen Abschluss etwas anderes als 3.000 Euro vor.
Liege ich da total falsch? Kann ich das erst nach dem Studium fordern oder sollte ich das jetzt schon machen und dann in einem Jahr nochmal nach einer weiteren Erhöhung fragen?

Mir ist auch absolut bewusst, dass der Sprung von 2450 Euro auf 3000 Euro ziemlich groß ist, aber unter den Umstäden finde ich es eigentlich nicht zu viel.


Danke euch!
 
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