Ich sehe das etwas anders, auch wenn es bisschen aus dem Kontext gerissen ist, weil ich gerade nicht von der Pflege spreche.
Wenn man z.B. einen ungelernten Job ausübt, in einer Fabrik o.Ä., dann ist es gut, dass das Geld eben fürs Überleben reicht, aber eben nicht für Eigentum, eigenes Auto, Urlaub etc.
Momentan sind wir in einer Zeit, in der jeder glaubt, auch wenn er nur 1000€ Netto hat, er hätte das Recht auf Eigentum und wenn er es sich nicht leisten kann, wird sich noch beschwert.
Es kann sich nun mal nicht jeder Eigentum, Urlaub oder ein Auto leisten, je nach Bildung und ausgeübten Job, ist das aber auch irgendwie ein bisschen gerecht, oder bin ich ein schlechter Mensch?
Auch wenn das jetzt sehr entfernt vom eigentlichen Thema ist:
Ich habe letztens eine Folge "Hartz aber herzlich" gesehen.
Da geht es um Hartz 4 Empfänger in einem Sozialplattenbau.
Die haben sich dann tatsächlich darüber beschwert, dass Hartz 4 für dieses und jenes nicht reicht und man keine großen Sprünge machen könnte.
RICHTIG SO, dafür ist Hartz4 auch nicht erschaffen wurden. Es soll eine Grundsicherung sein.
Und dann wird sich darüber beschwert, man hätte kein Geld für Essen, für die Kinder.
An der Wand hängt ein dicker Flat-TV (mindestens 50"), alle Familienmitglieder haben ein Handy und ein Tablet und ein Laptop und im Hintergrund stehen die Oettinger Kisten.
Klar, aber kein Geld für Essen.
Jeder kann in so eine Situation kommen, in der man auf solche Hilfe angewiesen ist und daher sollte man froh sein, dass es diese Grundsicherung gibt.
Aber so manche Nörgelei geht mir echt auf den Zeiger.
Ist mit Sicherheit ein vielschichtiges Thema und ich meine damit auch nicht die Jobs, die trotz Ausbildung / Studium so schlecht bezahlt werden, dass man noch aufstocken muss.
Sowas darf es wirklich nicht geben.