[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das ist eben der Nachteil in einem Dorf zu wohnen - wir könnten ohne zwei Autos gar nicht beide zur Arbeit kommen.
 
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Jop, ein Auto reicht oft in der Stadt, wenn man zu zweit lebt. Aber ganz aufs Auto verzichten würde ich niemals, solange ich es mir leisten kann. Großstadt hin oder her, die Freiheit und Unabhängigkeit die ein Auto einem gibt ist imho unbezahlbar.
 
Hab leider keine direkte Verbindung per ÖNV, daher sind 2 Autos nötig. Allein schon wegen der unterscheidlichen Arbeitszeiten. Ich fahre aber auch kein dicken Kostenvernichter. Ich den Corolla und meine Frau den Yaris. Sind günstig im Unterhalt, die örtliche freie KFZ Werkstatt (der Grieche meines Vertrauens :d) macht die Inspektion und Wartung nach Herstellervorgabe zum Drittel des Preises der Toyotabude und außer Verschleiß war bisher nichts dran. Wenn man sich den Komfort zweier Fahrzeuge leisten will, sollte man schon drauf achten, die Kosten flach zu halten. Das hängt aber auch von den persönlichen Ansprüchen und Gehaltsverhältnissen ab.

Mal als Kosten Beispiel auf den Monat heruntergebrochen:

94€ Jahressteuer /12 =7,84 €
33€ Versicherung
400€ für zwei Inspektionen im Jahr /12 = 33,34 €
120€ Sprit
40€ Reifenwechsel pro Jahr /12 = 3,34 €

Macht dann 197,52 € reine Betriebskosten im Monat.

Dazu kämen dann noch Reparaturen und Verschleißteile wie Bremsen, Reifen etc. Die Abschreibung/Wertverlust zähl ich mal nicht rein, da das für mich nicht von Belang ist. In der Regel fahr ich meine Autos, bis Sie auseinanderfallen, von daher ist ein evt. Verkaufserlös/Zeitwert eher zweitrangig und geht auch nicht monatlich bar von meinem Konto ab.
 
Naja, aber ne Sparrate für den Ersatz in X Jahren musst du für ein auto schon rechnen, auch wenn du es viellicht nicht möchtest.

Ein Auto ist teuer, dass vergessen viele , udn wenn man einen Dienstwagen gegenrechnet sieht dass zwar im ersten Moment immer nach viel aus, wenn man dann aber mal sieht, was ein vergleichbares Auto real kostet, ...

Da sits schon ein teurer Spaß, wenn man das bedenkt.
Dafür kann man auf dem Dorf sehr viel geld für das Wohnen sparen, wenn man es richtig anstellt.
 
Naja, es geht schon ohne Auto in der Großstadt. Man darf halt nur nicht allzu bequem sein und muss alternative Lösungen (z.B. für Großeinkäufe) finden.
Wir hatten die letzten 7 Jahre kein Auto mehr und haben trotzdem immer alles geschafft. Für Großeinkäufe haben wir einen von diesen extrem stabilen Lagerwägen (quasi wie ein großer Böllerwagen aus Metall mit Gummibereifung), alles andere lässt sich zu Fuß oder mit den öffentlichen erreichen.
In naher Zukunft werde ich aber leider nicht mehr drum herum kommen mir wieder ein Fahrzeug anzuschaffen, da ich bedingt durch einen neuen (besseren) Job auch nachts arbeiten muss wenn keine Öffentlichen fahren.
Aber man spart schon eine ganze Menge Geld ohne Auto.
 
hab mal eine weile in köln gewohnt, da war das auto auch absolut ned nötig, einkaufen war 5 min laufen weg, direkt an der straße luftlinie 150 m gab es ein kiosk wo man fast rund um die uhr kleinigkeiten kaufen konnte, tankstelle war auch in relativer nähe wo es vieles gab und die nächste s-bahn haltestelle wo es alle paar minuten in sämtliche richtungen ging war auch ums eck. hatte da nur einen 50er roller, damit war man in der stadt eh schneller als mit dem auto.
 
Also während des Studiums musste ich auch notgedrungen ohne Auto auskommen. Ging in der Stadt mit den Öffis ganz gut. Einmal im Monat habe ich mir dann halt ein Car2Go genommen und den kleinen Smart mit Getränken beladen. Das hat dann wieder 4 Wochen gereicht ;) Ansonsten halt immer für 2-3 Tage auf dem Heimweg eingekauft. Allerdings war es schon immer ein wenig doof z.B. zu meinen Eltern relativ lange im Zug zu sitzen. Andere Verwandte die wirklich in der Pampa wohnen war halt alleine gar nicht drin sondern immer nur mit Umweg über die Eltern.
Inzwischen haben wir zwei Autos. Jeder hat halt beim Zusammenzug eins mitgebracht. Auch wenn wir jetzt immer noch eine relativ gute Anbindung per ÖPNV haben würden wir niemals beide hergeben. Man gewöhnt sich einfach dran mal schnell am Wochenende nen Ausflug machen zu können ohne an die Bahn gebunden zu sein.
Damit auch noch ein paar Zahlen im Thread stehen:
Mein Auto kostet monatlich:
425€ Kredit
55€ Versicherung
10€ Steuer
~80€ Sprit
75€ Rückstellung für Inspektion, neue Reifen, Verschleisteile etc.

Ich habe noch ne ganze Weile Garantie, deshalb wird für Reperaturen jetzt eigentlich noch nichts zurück gelegt. Kredit läuft auch bald aus. Den Wertverlust rechne ich jetzt mal nicht ein. Den bezahle ich ja schon irgendwie beim Kaufen des Autos. Außerdem wird er wahrscheinlich noch sehr lange gefahren.
 
direkt an der straße luftlinie 150 m gab es ein kiosk wo man fast rund um die uhr kleinigkeiten kaufen konnte, tankstelle war auch in relativer nähe wo es vieles gab

Kiosk und Tanke sollte man aber nicht unbedingt täglich zum Einkaufen nutzen, das geht gut ins Geld. :fresse:

allerdings kann man ja das fehlende Auto gegenrechnen
 
zweifelsohne, gehen tut eigentlich fast alles. Es ist allerdings nicht jedermanns Sache mitm Bollerwagen voller Einkäufe durch die Stadt zu marschieren. Gerade wenn Kinder oder Kleinkinder/Babys dabei sind wird es fast unmöglich. Die Zeit die man dabei vertrödelt sollte man auch nicht außer acht lassen. Ein oder zwei Autos sind Luxus und man muss es sich leisten wollen und können. Hier spielt aber auch der aktuelle Lebensumstand eine Rolle. Ist man Student/Azubi, Single, ein junges Pärchen oder Familienvater von 4-5 Köpfen.

Ich war gestern Abend um 18:00 Uhr von der Arbeit zuhause und bin dann noch kurz mit meiner 5 Monate alten Tochter im Getränkemarkt gewesen, danach noch fix im Lidl und beim Bäcker. 3 Kisten Wasser, 2 Kisten Deit, 1 Kiste Mate, 1 Kiste Bier und anschließen beim Lidl für knapp 50€ eingekauft. Insgesamt waren nach einer knappen 3/4Stunde wieder daheim, keine Ahnung wie man sowas ohne Auto machen soll.
 
Klar, ist ja nur als notreserve wenn sich z. B. Sonntag abend ein kumpel ankündigt und man hat grad kein Bier am start oder so. Für den normalen Einkauf wär es bisschen teuer^^
 
Wem das Bier ausgeht, der hat sein Leben nicht im Griff :fresse2:
 
Ich kenne das noch zu Genüge aus meiner Ausbildungszeit, ohne Auto ist für mich kein vollständiges Leben. Man ist dermaßen eingeschränkt, der normale Einkauf und sowas sind da noch die geringsten Herausforderungen. So lange ich es mir leisten kann, werde ich ein Auto haben. Da verzichte ich lieber auf Urlaub, als auf meine Freiheit und Unabhängigkeit zu verzichten.

Aber Respekt, wer es ohne schafft.

- - - Updated - - -

Wem das Bier ausgeht, der hat sein Leben nicht im Griff :fresse2:
Definitiv. :shot:
 
Also zum schnellen Einkaufen kurzfristig ist das eigene Auto ein echter Vorteil, für nen Ausflug kann man auch ein Auto mieten, und über das Jahr gerechnet kommt man da sicher günstig weg, zumal mam sonst wohl ne menge Geld für n schicken Roadster aufbringen müsste, den man bei Sixt, Hertz, Europcar und Co für ein WE teils sehr günstig bekommen kann.
 
in einer großstadt fängt es ja alleine schon mit dem parkplatzproblem an. wer da jeden abend erstmal 20x um den block fahren muss, bis er mal eine lücke zum parken gefunden hat wird sich auch überlegen, ob er ein auto tatsächlich braucht. vor allem wenn die s- oder u-bahn direkt paar meter weiter fährt und man alle paar minuten da hin kommt, wo man hin möchte. das ganze im regelfall dann auch noch schneller und entspannter.

aber hat alles seine vor und nachteile und muss jeder für sich persönlich und anhand der örtlichen gegebenheiten entscheiden.
 
Ich würde im Leben nicht auf mein Auto verzichten. Lieber die paar € mehr ausgeben aber dafür flexibel und unabhängig von diesen müffelnden Öffis. 1xStudent ohne Auto reicht fürs ganze Leben :fresse2:
Ich wohne in einer 500.000 EW-Stadt und habe keine Parkplatzprobleme.
 
Bei mir ist immer ein Parkplatz frei, ich wohne aber auch in einer beruhigten Straße in der Vorstadt. Stadtzentrum ist in 15min Autofahrt erreicht. Das Parkplatz-Argument ist in der Innenstadt aber durchaus ein Thema, stelle mir das nervig vor.

Mir fallen zig Beispiele ein, weshalb ich auf ein Auto nicht verzichten will. Ausgehen/Dates, Shoppen, Baumarkt/Möbelmarkt, mal eben was zu Essen holen wo es fußläufig zu weit wäre. Paket abholen, wo kein Nachbar zuhause war...
 
In welchen Bundesland arbeitest du? Und wenn ich fragen darf, wie groß ist die Firma?

Ich arbeite in Berlin und die Firma hat ca. 150 MA

Schande über mein Haupt.....ich habe das Auto glatt vergessen :hail:
Ich benutze es auch kaum, ich tanke alle 2 Monate 1x....
Das sind dann aufs Jahr 150€ Versicherung + 96€ Steuern + ~ 360€ Sprit also noch mal 50€ im Monat.... SRY :fresse2: Das Auto ist abbezahlt und anfallende Kosten wie Inspektion und Reparaturen werden aus dem Sparkonto bezahlt. Das hält sich aber auch sehr in Grenzen weil im Jahr nur etwas über 3000 km auf die Uhr kommen. Meine Freundin hat ihr eigenes Auto was in dieser Aufstellung aber nichts zu suchen hat. Klar ist das Auto purer Luxus aber ich will nicht darauf verzichten. Das nötigste ist mit 10min Fußweg zu erreichen aber meine Freundin fährt mit Ihrem immer zur Arbeit und ich will nicht immer warten dass das mal frei ist.
 
Und was genau ist daran Bullshit? Hast du belastbarere Zahlen?


n Schweden wurden zudem die höchsten Lohnnebenkosten fällig, nämlich 48 Euro auf 100 Euro Lohn. Zum Vergleich: In Deutschland fielen für Sozialversicherungen, betriebliche Altersvorsorge und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nur 28 Euro an.

was schreiben die da für ne verquirlte scheiße? das eine hat mit den anderen nichts zu tun, vergleichen es aber trotzdem. und prozentzeichen kennen die auch nicht?
 
Was passt da bitte nicht? Laut Wikipedia sind Lohnnebenkosten genau das..

Die Lohnnebenkosten umfassen die Kostenarten:

Sozialbeiträge der Arbeitgeber, darunter
Gesetzliche Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung
Lohn- und Gehaltsfortzahlung
Unterstellte Sozialbeiträge zur Alters- und Gesundheitsvorsorge von Beamten
Sozialbeiträge der Arbeitgeber für Auszubildende
sonstige freiwillige Sozialleistungen der Arbeitgeber, darunter:
Zuschüsse des Arbeitgebers zum Krankengeld
Beihilfen zu Kosten für Arztleistungen und Kuren
Zahnersatz
Kosten für die berufliche Aus- und Weiterbildung
Sonstige Aufwendungen, darunter
Anwerbungskosten
vom Arbeitgeber gestellte Berufskleidung
Umzugskostenerstattungen
Einrichtungsbeihilfen bei Einstellungen
Steuern auf die Lohnsumme oder Beschäftigtenzahl
 
in schweden fallen 48€ auf den brutto lohn an. in deutschland fallen 28€ von einer lohnfortzahlung (meistens 60% vom brutto) an. das eine hat mit den anderen NICHTS zu tun und kann so nicht verglichen werden. trotzdem wird es hier gemacht.

außerdem sind 28% abzug vom brutto quatsch. wenn man 32€ brutto die stunde verdient(durchschnittlich - lol! ), dann sind die abgaben bei so einen gehalt ganz sicher bei knapp 50%.
 
Zuletzt bearbeitet:
32 brutto *träum* :d
 
Ähm... Leute, da geht es um die Kosten für den Arbeitgeber, nicht um Gehalt, Stundenlohn oder was auch immer. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Edit: Oder deutlicher: In Deutschland muss der AG 128€ Ausgeben, damit der AN 100€ Brutto bekommt, in Schweden 148€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab ich mir schon überlegt, da ich mit der Securvita bei einer der teureren bin und die dazu noch in schöner Regelmäßigkeit die Zusatzleistungen zusammenstreichen. Da könnte man schon einige € Sparen im Jahr, bisher war es mir dann aber nicht dringend genug.
 
Bin privat versichert. Bei mir sind die Beiträge in den letzten 5 Jahren um knapp 10% gestiegen. Hatte dieses Jahr eine Erhöhung von ~400€ auf ~440€(inkl. Pflege, Kur, Krankenhaustaggeld, etc). Die Jahre davor ist der Beitrag stabil gewesen.
 
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