[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread


Bin ja auch in die Nähe der Arbeit gezogen, kann bei Regen auch in 30 Minuten zur Arbeit laufen, da lohnt sich das Auto nicht wirklich zu nehmen (dann noch bei der Arbeit ewig den Parkdeck hochfahren etc...). Habe ein Kleinwagen, von daher müsste 50€ etwas über eine Tankfüllung sein. Eigentlich brauche ich gar kein Auto.

Über Versicherungen etc. habe ich mir noch nicht die riesen Gedanken gemacht, arbeite aber auch noch nicht lange. Das übrige Geld wird gespart, eventuell kommt eine Immobilie in 5-10 Jahren hinzu.
 
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Bin ja auch in die Nähe der Arbeit gezogen, kann bei Regen auch in 30 Minuten zur Arbeit laufen, da lohnt sich das Auto nicht wirklich zu nehmen (dann noch bei der Arbeit ewig den Parkdeck hochfahren etc...). Habe ein Kleinwagen, von daher müsste 50€ etwas über eine Tankfüllung sein. Eigentlich brauche ich gar kein Auto.

Über Versicherungen etc. habe ich mir noch nicht die riesen Gedanken gemacht, arbeite aber auch noch nicht lange. Das übrige Geld wird gespart, eventuell kommt eine Immobilie in 5-10 Jahren hinzu.

Als Berufseinsteiger 2700 - 3000 € ??

Was arbeitest du?

Musst ja Doktor studiert haben.
 
IG Metall Ingenieur oder ähnliches im Süden? Inkl. Sonderzahlungen habe ich nach knapp nem Jahr auch über 3000€ Netto. Ohne ziemlich genau 3000€ Netto. Bei Skl. 1 und ohne Kinderfreibeträge.
 
Was bleibt von eurem Gehalt über?

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.;)
 
Wie schon hier geschrieben Ingenieur bei nem Autozulieferer im Süden und nach IG Metall bezahlt. Kenne eigentlich niemanden der bei den selben Voraussetzungen weniger hat. Klar im Schnitt gesehen ist es natürlich viel :) das volle Gehalt gibt's dann nach 3-4 Jahren. Sind dann etwa 300€ mehr Netto.

Zum Thema: diesen Monat bleibt gar nix über + Gespartes angeknabbert. Mietkaution bezahlt und Möbel gekauft :fresse:
 
Hui, von 3000€ netto als Einstiegsgehalt träum ich auch :fresse:
Allerdings hätte ich jetzt eher so zwischen 45k und 50k brutto p.a. erwartet.
Wie viel brutto sind das bei dir genau?

E: Und mich würde noch interessieren, wie groß die Firma so ist :)
 
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It Metall eg9 sollte Einstieg sein. Da ist man recht weit weg von 3k netto ...stkl 1
 
Hab ich grad mal gegooglet.
Das wären in NRW ja nur 34.000€ im Jahr?!
 
Eg9 gilt natürlich nur für Bayern. Sind dann 3,8k brutto monatlich. Egal ob Bachelor oder Diplom. Master steigt mit eg10 ein. Aber auch nur bei den größeren Betrieben (zf, Siemens, fag)
 
Ach so, in Ordnung, das geht ja.
Von 3k netto aber wirklich weit weg.
 
Jeep, selbst endstufe (also eg12, der letzte Schritt vor at ) sind keine 3k netto (Grundgehalt )
 
Ich bin mit dem Bachelor mit EG12 in BW eingestiegen. Zieleinstufung nach den genannten 3-4 Jahren ist EG15. Max. gehen in BW EG17 dann kommt AT. Das ganze bei 40 Stunden. Die ganzen Tabellen sind das Grundgehalt für 35h. Dazu dann noch ne Leistungszulage. Komme vom dualen Studium. Die anderen Neueinsteiger in meiner Abteilung von der normalen Uni haben allerdings alle auch einen Master. Verdienst ist der selbe.

Die Firma ist die mit den großen, roten Buchstaben. Also eher eine von den größeren ;)

Jahresbrutto sind inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld so knapp 68.000€. Dazu kommt dann noch ne Zulage in Abhängigkeit vom Firmengewinn und eine in Abhängigkeit vom Abteilungsgewinn.
 
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War auf der Arztschule, also im Vergleich zu den Ingenieuren mir sogar ein Jahr länger den Popo wund gesessen.:d

Grundgehalt ist 49k pa, das macht 2400€ netto pro Monat bei stkl 1 und Gottlosigkeit (wobei das auch nicht viel ausmachen dürfte). Rest dann über Überstunden und Zuschläge in Form von Schichtarbeit und verschiedene Dienste.

Arbeite im Schnitt etwas unter 50h/Woche (vertraglich 40 festgelegt), sehr unregelmäßig aufgeteilt in Wochen mit 30-80h Präsenzzeit. Da werde ich doch leicht neidisch, dass ein Ingenieur-Master-Absolvent bei geringerem Zeitaufwand auf das gleiche Endgehalt kommt. Aber das ist schon fast klagen auf Hardwareluxx-Niveau. ;-P
 
War auf der Arztschule, also im Vergleich zu den Ingenieuren mir sogar ein Jahr länger den Popo wund gesessen.:d

Grundgehalt ist 49k pa, das macht 2400€ netto pro Monat bei stkl 1 und Gottlosigkeit (wobei das auch nicht viel ausmachen dürfte). Rest dann über Überstunden und Zuschläge in Form von Schichtarbeit und verschiedene Dienste.

Arbeite im Schnitt etwas unter 50h/Woche (vertraglich 40 festgelegt), sehr unregelmäßig aufgeteilt in Wochen mit 30-80h Präsenzzeit. Da werde ich doch leicht neidisch, dass ein Ingenieur-Master-Absolvent bei geringerem Zeitaufwand auf das gleiche Endgehalt kommt. Aber das ist schon fast klagen auf Hardwareluxx-Niveau. ;-P

Aber das gleiche denke ich mir auch jedes Mal. Und mit durchschnittl. 50h/Woche bist du ja schon einer der glücklichen Kollegen (Radiologe oder Dermatologe? ^^).
Wieviel kommt durch Dienste so drauf? Werden die bei euch auch nur als "Rufbereitschaft" mit 0,9x (+ Zulagen) vergütet?
 
Hmm 40h-Vertrag wäre was feines bei mir. Ich habe 35h und eine Zeitzulage, so dass es 39h All-in sind, d.h. jede Stunde darüber schenke ich dem AG. Letzte Woche war ich auf einer Messe, da war ich schon nach 3,5 Tagen drüber :fresse:.

Aber auf 40-Vertrag wollen die nicht aufstocken, da ist der AG knausrig, obwohl ich die Zeiten sowieso schon arbeite. Schön wäre es, dann würde ich knapp an der 100k-Grenze kratzen und das ohne Verantwortung. Schon krass, was bei IGM so möglich ist :eek:.
 
das mit den Ingenieuren hier kann ich bestätigen.
Bin nach dem Bachelorstudium auch mit knapp 64k eingestiegen inkl. Urlaubsgeld bei 40h Woche.
Nach 3 Monaten gabs die erste Gehaltserhöhung auf 69k.

Netto ist so ne Sache...so viel bleibt davon nach 900€ Miete auch nicht mehr übrig - das ist eben der saure Apfel in den man beißen muss wenn man in der Stadt wohnt.
 
Kein Spartenfach, direkte Patientenversorgung in einem Maximalversorger. Die 50h waren jetzt mal aus der elektronischen Zeiterfassung von August errechnet, also müsste man für die Präsenzzeit noch die Pausen hinzu zählen. Als Anfänger arbeitet man länger, weil man einfach nur ineffektiv ist, aber das kann man wohl kaum als Grundlage nutzen, um sich zu beklagen, dass man zu viel zu tun hat. Was ich raus kriege steht weiter oben, etwa 300-600€ zusätzlich (pi mal Daumen). Hätte auch nix dagegen "nur" regulär 40h zu schaffen, weniger (aber immer noch genug) zu verdienen und komplett auf Umstellungen des Schlaf-Rhythmus zu verzichten.
 
Hmm 40h-Vertrag wäre was feines bei mir. Ich habe 35h und eine Zeitzulage, so dass es 39h All-in sind, d.h. jede Stunde darüber schenke ich dem AG. Letzte Woche war ich auf einer Messe, da war ich schon nach 3,5 Tagen drüber :fresse:.

Aber auf 40-Vertrag wollen die nicht aufstocken, da ist der AG knausrig, obwohl ich die Zeiten sowieso schon arbeite. Schön wäre es, dann würde ich knapp an der 100k-Grenze kratzen und das ohne Verantwortung. Schon krass, was bei IGM so möglich ist :eek:.

Du warst doch der, der mit ~4k netto kurz vor'm Hungertod stand, oder?

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, von Leuten mit einem solchen Gehalt, erwarte ich einfach, dass sie dann nach hause gehen wenn der Job getan ist. Wenn die Woche mal 60h hat, Pech, wenn der Job nach 35h getan ist, auch gut.
Klar, auf dem Vertrag steht was anderes, aber meiner Meinung nach, sollte man gewisse Ansprüche spätestens mit Überschreiten der Bemessungsgrundlage zur gesetzlichen KV über Bord werfen.
 
Verrückt die ganzen Zahlen von denen die nach dem IGM Tarif bezahlt werden...

Mein Schwager arbeitet auch bei nem großen Unternehmen nach dem Tarif, hat 35h Woche. Was genau er verdient weiß ich nicht, aber sollte mind. dasselbe sein wie ich mit meinem Master bei ner 40h Woche und mehr Stress. Er hat ne Ausbildung gemacht.

Wo gibt's denn ne Liste mit allen unternehmen, die nach IGM Tarif bezahlen? Irgendwann steht ja mal ein Firmenwechsel an, die Unternehmen wären sicher alle interessant ..

Edit: er hat dazu glaub ich 13 oder 13,5 Gehälter... Ich 12 -.-
 
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Du warst doch der, der mit ~4k netto kurz vor'm Hungertod stand, oder?

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, von Leuten mit einem solchen Gehalt, erwarte ich einfach, dass sie dann nach hause gehen wenn der Job getan ist. Wenn die Woche mal 60h hat, Pech, wenn der Job nach 35h getan ist, auch gut.
Klar, auf dem Vertrag steht was anderes, aber meiner Meinung nach, sollte man gewisse Ansprüche spätestens mit Überschreiten der Bemessungsgrundlage zur gesetzlichen KV über Bord werfen.

Vielleicht kam das so rüber, aber ich beschwere mich nicht. Arbeitszeit ist mir nicht fremd, wenn es sein muss, arbeite ich ohne Schlaf, damit habe ich überhaupt kein Problem. Ich kann mich mit dem was ich tue identifizieren und dafür 110% geben. Als ich früher noch deutlich mehr auf Dienstreisen war, habe ich im Schnitt nur wenige Tage je Monat zu Hause verbracht. Das habe ich freiwillig gemacht. Aber auch damals schon hatte ich das gleiche Modell wie heute, d.h. deutlich mehr Zeit gearbeitet als bezahlt wurden. Und um das mal in Zahlen auszudrücken, als ich mit 35h Vertrag und Gleitzeit anfing, hatte ich nach nicht mal 2 Jahren über 600h auf dem Zeitkonto. Manchmal musste ich Arbeitszeit unterschlagen, weil es sonst Stress mit dem BR gab. Das haben halt IBN Jobs so an sich, da gab es durchaus Arbeitstage, die bis tief in die Nacht gingen. Allerdings führte ich damit nicht die Hitliste an, ein Kollege, der nicht mal gereist ist, hatte so viel zu tun, dass er im Monat 40-50 Überstunden machte. Und der Hammer war, dass er jahrelang um einen 40h-Vertrag betteln musste!

Wenn ich dann aber sehe wie ein Bürohengst permanent nach 40h-Vertrag auf der BR-Sitzung schreit. Diese dann bekommt und dann pünktlich Feierabend macht, dann nervt mich das. Vor allem stört mich das teilweise weil ich mit solchen "Hengsten" zusammenarbeiten muss und diese nach 17 Uhr und teils früher nicht mehr erreichbar sind. Oder ein Produktmanager, der die halbe Woche im Home Office ist und dort fast immer "Abwesend". Der besucht keine Kunden und liegt beim Gehalt dank AT über mir. Keiner mag ihn, keiner versteht wieso er noch da ist, aber so ist das mit IGM, solche MA werden da mitgezogen und die sind definitiv nicht in der Minderheit.

Von daher bezogen auf die Gesamtheit der Angestellten wäre es unverfroren, wenn ich mich beschweren würde, aber wenn ich mich nur innerhalb meines Unternehmens vergleiche, dann halte ich es nicht für so abwegig mal nach 40h-Vertrag zu fragen. Das habe ich auch schon mehrfach getan und wurde abgewiesen, so ist das halt. Ständig zum BR rennen, dazu habe ich keine Zeit, so dass sich an der Situation wohl erstmal nichts ändern wird. Mein Ziel ist es daher im nächsten Jahr mehr Aufgaben zu übernehmen und dann eine Stellenanpassung zu erbeten, in der Hoffnung, dass 40h-Vertrag oder AT dann machbar sind.
 
das mit den Ingenieuren hier kann ich bestätigen.
Bin nach dem Bachelorstudium auch mit knapp 64k eingestiegen inkl. Urlaubsgeld bei 40h Woche.
Nach 3 Monaten gabs die erste Gehaltserhöhung auf 69k.

Netto ist so ne Sache...so viel bleibt davon nach 900€ Miete auch nicht mehr übrig - das ist eben der saure Apfel in den man beißen muss wenn man in der Stadt wohnt.
und wieviel sprit verfährst du armer im monat????
 
Ich hab damals mit 2950€ Brutto Grundgehalt angefangen für 40h. Das war auch Ausbeuterei, hat sich zum Glück schon etwas gebessert.:xmas:

free
 
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Kein Spartenfach, direkte Patientenversorgung in einem Maximalversorger. Die 50h waren jetzt mal aus der elektronischen Zeiterfassung von August errechnet, also müsste man für die Präsenzzeit noch die Pausen hinzu zählen. Als Anfänger arbeitet man länger, weil man einfach nur ineffektiv ist, aber das kann man wohl kaum als Grundlage nutzen, um sich zu beklagen, dass man zu viel zu tun hat. Was ich raus kriege steht weiter oben, etwa 300-600€ zusätzlich (pi mal Daumen). Hätte auch nix dagegen "nur" regulär 40h zu schaffen, weniger (aber immer noch genug) zu verdienen und komplett auf Umstellungen des Schlaf-Rhythmus zu verzichten.

Sag mir, wo, und ich komme. Maximalversorger mit elektronischer Dienstzeiterfassung (sofern da nicht getrickst wird), ist eigtl. mein Wunsch. Wenn das mit den Dienstregelungen und der Himmelsrichtung dann noch passt... *träum*
 
Die Unterschiede zwischen den Sozialberufen (ich hoffe das fast es gut zusammen) und nem großen Unternehmen mit Tarifvertrag und Zeiterfassung sind schon extrem... Wer bei uns zwei, drei mal oder mehr im Monat mehr als 10h pro Tag auf dem Zettel stehen hat darf beim Betriebsrat und Abteilungsleiter antanzen und bekommt ganz schön was zu hören. Wird auch fest in der Personalakte abgelegt. Gut, es gab wohl auch schon Abteilungsleiter die da systematisch getrickst haben und mehr als 10h pro Tag angeordnet haben. In deren Haut möchte ich aber nicht stecken. Wer AT bezahlt wird hat natürlich wieder andere Regelungen.

Nem Kumpel der gerade bei der Polizei studiert träumt auch oft genug von 10 Stunden Tagen in der Praxis. Und das von Vater Staat der solche Regelungen wie max. 10 Stunden am Tag erst erlässt...
Ne andere Ausnahme sind natürlich auch wieder Selbstständige. Da kenne ich auch einige die oft 12 oder mehr Stunden haben.
 
Naja bei selbstständigen ist das normal. Was man nicht arbeitet ist halt Verlust. Dass es da keine Regelungen gibt ist selbstverständlich.
 
Selbst und Ständig... naja, egal.

Das mit den 10h ist übrigens daher begründet, dass es laut Arbeitszeitgesetz ein ganz großes NoGo ist (die genauen Strafen müsste ich mal raussuchen, aber das kann schon weh tun), diese 10h zu überschreiten. In der Praxis interessiert das häufig genug niemanden, da das genausowenig kontrolliert wird wie die Einhaltung der 11h Ruhezeit, aber da wo sich jemand dafür interessiert (zB ein Betriebsrat), ist die Diskussion ob jemand länger als 10 Stunden arbeitet ganz schnell erledigt.
Würde das jedoch kontrolliert werden, was im Rahmen der zunehmenden MiLoG-Überwachung jetzt nicht so unwahrscheinlich ist, werden sich einige Branchen ganz hübsch umschauen dürfen...
 
Also hier bei uns (KMU/Österreich)) wird das sehr wohl geprüft und die reissen uns den A**** auf, wenn das nicht passt, eine total bescheuerte Regelung, vor Allem für KMUs (Metallverarbeitung) die Konzerne interessiert das eh wenig.
 
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