[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Das ganze mit dem staatlichen hat doch Jahrzehnte geklappt, warum gibt es jetzt eigentlich diese Diskussion?
 
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Die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung liegt in Westdeutschland bei 6050€ im Monat, im Osten bei 5200€. Zur Zeit lag dein Monatsgehalt mit 5053,47€ selbst unter der Grenze für den Osten. Vielleicht solltest Du diese Grenzen erst mal ausloten

Gruß Thomas

Wo hast du jetzt die 5053€ her?
Hab doch schon gesagt, dass das das Maximum des Beitrages ist. Auch bei über 8000€ zahle ich nur soviel RV Beitrag.
Mit so wenig Kohle würde ich gar nicht mehr zurechtkommen. :fresse:

free
 
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Also ich bin froh irgendwann mal unter die Ärzteversorgung zu fallen, da man dort wenigstens eine ordentliche Rente bekommt. Die 5x€ im Monat staatliche Rente gibts noch oben drauf :d

Aber meiner Meinung haust du einiges zusammen - was hat die Bezahlung der Pflegekräfte damit zu tun, das seine Rente über die Ärzteversorgung läuft? Nämlich nichts, das hat was mit der Krankenversicherung zu tun - daher stimmt es auf ihn bezogen nicht, da er freiwillig gesetzlich versichert ist.

Für mich klingt das jedoch wirklich nach Neid weil du keine Chance hast in so eine Berufsgruppe zu kommen. Könnte doch jede Berufsgruppe selbst auch machen.

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Bin da nicht neidisch. Kann es sogar rational verstehen. Würde ich aber nicht machen, aus eigener Sicht dennoch die beste Variante. Nur brauch man sich da nicht über andere Dinge beschweren. Zusammen hauen tu ich nichts. Ja, er ist in der GKV...viele andere aber nicht. Darauf wollte ich hinaus. Das war kein Vorwurf.


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Du sprichst mir aus der Seele.

Es kann doch jeder selbst eine Zusatzrente abschließen um nicht nur vom Staat abhängig zu sein im Alter.

Und ColeTrickles Argumente sind nicht wirklich standfest. Ärzte,Beamte etc. in einen Topf zu hauen...Als wenn hier einer regelmäßig freiwillig weniger verdient um unseren "Sozialstaat" mit allem was dazu gehört zu unterstützen.

Ich zahle genug Steuern in jeglicher Form.

free

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Fair wäre es, wenn jeder der regelmäßig einzahlt auch dieses Geld zur Rente bekommt.

Wieviel Beitrag zahlst du denn?

Du verstehst es nicht...oder?

Es war und ist kein Vorwurf. Es ist eine reine Analyse. Wenn starke Schultern austreten und immer weniger immer mehr tragen müssen, dann funktioniert das System nicht mehr lange. Beamte sind zudem nicht wo anders, nein sie werden durch mich finanziert.

Man darf sich halt nicht Beschwerden über dies und das und dann am Ende nirgendwo etwas beisteuern. Das ist nun mal im Sozialstaat so. Die Rente geht nicht wegen ein paar Arbeitslosen zu Grunde.

Übrigens verdiene ich knapp 4500 Brutto bei 14 Gehältern + Prämie. Dementsprechend zahle ich viel. Außerdem zahle ich nicht meine Rente, sondern die der jetzigen Rentner. Nennt sich einfach Generationsvertrag. Mir ging es nur darum. Wenn sich immer mehr Personen aus allen Systemen verabschieden, dann funktioniert es eben nicht mehr wirklich. Daran krankt das System, an nichts anderem. Die Ärzte zahlen nicht für Beamte und Co., das macht der normale Angestellte. Da brauch der Arzt auch nicht 2T€ - 4T€ für die Pflegekraft fordern oder vorschlagen, im Regelfall ist der Arzt in der PKV und muss es am Ende nicht zahlen, sondern der normale GKV'ler.

Nochmal...das ist keine Kritik an Free...man soll und darf aber gerne auch mal über den Tellerrand schauen.

In meinem VWL Studium habe ich gelernt, das eben die Soziale Marktwirtschaft, ergo auch der Sozialstaat den Nutzen der Gesamtheit sprich der gesamten Bevölkerung maximieren sollte. Durch die jetzigen Parallelsysteme wird der Nutzen einiger wenige maximiert.

Dazu kommt der abnehmende Grenznutzen der Geldes. Ob der Arzt nun 4000€ Rente bekommt oder 3750€ ist bei den Summen vollkommen egal, wenn hier aber der Ottonormalbürger anstatt 800€ eben 1000€ bekommt führt es zu erheblichen Wohlstandsgewinnen.

Entweder man macht es sozial oder eben wie in den USA. Da muss man sich halt mal entscheiden.

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Ok, habs verstanden. Aber Beamte sollte man aus dieser Rechnung sowieso ausgrenzen finde ich.

free
 
Ich gehöre zwar zu den Besser verdienenden und kann mich momentan nicht beklagen. Wenn unser Geld nicht reicht, liegt es definitiv an meiner Frau und mir selbst.
Ich bin aber dennoch der Meinung, dass das ganze Sozialsystem einer Reform bedarf und wenn ich das hier richtig lese sind die meisten meiner Meinung. Dazu gehört auch eine grundlegende Überarbeitung des Beamtendaseins.
 
Unsere Politiker sind alles Beamte, die sägen mit Sicherheit nicht an ihrem Stuhl. In sich selbst bereichern sind sie Meister, siehe Diäten und deren permanente Erhöhung. Mehr muss man dazu nicht sagen.
 
Das geht ja nicht immer so ganz einfach

das geht sogar relativ einfach, kostet ggf. einmalig etwas. Du musst deinen Lohn auf einen bestimmten Wert senken lassen und schwupp bist du wieder drinnen. Das ist durch Teilzeit für ein Jahr oder durch Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge möglich. Letzteres kostet nicht einmal etwas, da man von dem eingezahlten Geld ja früher oder später etwas hat.
 
Unsere Politiker sind alles Beamte, die sägen mit Sicherheit nicht an ihrem Stuhl. In sich selbst bereichern sind sie Meister, siehe Diäten und deren permanente Erhöhung. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Beamter haben nichts mit gewählten Politikern zu tun. Lass dich vier mal in den Bundestag wählen und dann kannste mit einer fetten Pension zurück in die freie Wirtschaft.
 
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Beamter haben nichts mit gewählten Politikern zu tun.



ist mir bekannnt ;)

sie haben den gleichen status und eben auch die selben vorteile.

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das geht sogar relativ einfach, kostet ggf. einmalig etwas. Du musst deinen Lohn auf einen bestimmten Wert senken lassen und schwupp bist du wieder drinnen. Das ist durch Teilzeit für ein Jahr oder durch Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge möglich. Letzteres kostet nicht einmal etwas, da man von dem eingezahlten Geld ja früher oder später etwas hat.

wenn die zwei möglichkeiten aber nicht zur auswahl stehen, dann wird es wohl kompliziert.
 
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Das mit den Politikern ist nicht so einfach wie man sich das mal vorstellt, die müssen von ihren Gehältern ("Diäten") ja auch noch ihre Mitarbeiter etc. bezahlen. Wenn man sich die Ausgaben im Bundeshaushalt mal ansieht, dann sind die Personalkosten für Bundestag (incl. Pensionen) doch ein eher kleiner Punkt. Und sorry, natürlich werden die permanent erhöht, allein aufgrund der Inflation ist das nötig.

Zum Gesundheitssystem: So wie ich mich entsinne, ging das mit der Zweiklassenmedizin erst in den frühen 2000ern los, die PKV gab es allerdings schon lange vorher. Das Problem sind in der GKV nicht die Einnahmen, sondern die Ausgaben. Und nicht die durch Behandlungen, sondern durch die ausufernde Bürokratie. Und es wird immer mehr statt weniger. Alles auf Kosten der Versicherten, der Ärzte und der Apotheken. Der Witz ist ja, dass PKV-Patienten Untersuchungen unterzogen werden, die unnötig sind nur um die Kasse zu füllen, während GKV-Patienten diese Untersuchungen eher verweigert werden weil sie nicht bezahlt werden.
Das System ist schon so lange außer Balance, dass es wirklich weh tut. Aber eine bessere Lösung hat leider noch niemand gefunden. Das Problem sind die zahlreichen Partikularinteressen, die da aneinander geraten.
 
Das mit den Politikern ist nicht so einfach wie man sich das mal vorstellt, die müssen von ihren Gehältern ("Diäten") ja auch noch ihre Mitarbeiter etc. bezahlen.

Das sie im Bundestag eine nicht zu versteuernde aufwandsentschädigung für Ihre Auslagen von über 4000 Euro bekommen, deren Verwendung sie nicht mal nachweisen müssen (d. H. Was übrig bleibt wandert auch noch in die eigene tasche) und auch die Mitarbeiter noch zusätzlich extra bezahlt werden aus einem eigenen Topf und das alles zusätzlich zu Ihren knapp 10k Gehalt ist dir nicht bekannt?
 
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Und sorry, natürlich werden die permanent erhöht, allein aufgrund der Inflation ist das nötig.

Die rasante Inflation zur Zeit.
Und natürlich gilt dies für jeden AN in der BRD. Erst recht jene, die die Inflation am ehesten betrifft. :)
 
Die rasante Inflation zur Zeit.
Und natürlich gilt dies für jeden AN in der BRD. Erst recht jene, die die Inflation am ehesten betrifft. :)

Joa, deswegen hat die IG-Metall ja auch "nur" 3,4% rausgeholt...mich interessiert ja eher, wie die Verkehrunternehmen ihre nächsten Tariferhöhungen rechtfertigen. Gestiegene Treibstoffkosten können es ja nicht sein...
 
also die inflation ist natürlich schon so krass, daß die ca. 500 euro erhöhrung pro monat alle ca. 12 monate gerechtfertigt sind beim bundestag. ich krieg auch jedes jahr paar hundert euro brutto mehr pro monat...
 
Joa, deswegen hat die IG-Metall ja auch "nur" 3,4% rausgeholt....

Die IG Metall beherbergt natürlich jeden AN und jeder AN bekommt eine regelmäßige Erhöhung, angepasst an die Inflation
 
Politiker sind keine Beamte. Viele Beamte sind aber Politiker. Solange ein Beamter ein politisches Amt ausübt ruht sein Beamtenverhältnis. Die Zeit wird ihm danach aber als Berufserfahrung gut geschrieben. Politiker sind Grundsätzlich in einem Status der Selbstständigkeit sie haben auch keine Anwesenheitspflicht oder ähnliches. Du kannst dich wählen lassen, 4 Jahre lang deine Diät kassieren und dich nicht einmal blicken lassen ;-)
 
wobei es die aussenwelt ja nicht unbedingt mitbekommt, wer wie oft fehlt.
 
Wo hast du jetzt die 5053€ her?
Hab doch schon gesagt, dass das das Maximum des Beitrages ist. Auch bei über 8000€ zahle ich nur soviel RV Beitrag.
Mit so wenig Kohle würde ich gar nicht mehr zurechtkommen. :fresse:
free

Hallo free,

Du hast geschrieben, dass Du 472,50 € im Monat in die RV einzahlst (Post 12851). Der Beitragssatz des AN beträgt 9,35% (18,7 / 2) deines Bruttoarbeitslohns. Siehe Deutsche Rentenversicherung - Pressemitteilungen - Neue Werte der Rentenversicherung ab 2015

Daraus folgt 472,50€ * 100 / 9,35 = 5053,47€.

Verdient man also 5053,47€ Brutto im Monat, so zahlt man selbst also 472,50€ davon in die Rentenversicherung ein. Das kann man leicht mit jedem Nettolohnrechner nachprüfen. Nach oben hin beschnitten wird erst ab 5200€ / 6050€ (Ost / West).

Was spuckt denn so ein Nettolohnrechner aus, wenn Du dein Bruttogehalt dort eingibst?

Gruß Thomas
 
Kurze Frage: Als "Faustregel" wird ja gesagt, man sollte nicht mehr als 30% vom Netto für die Warmmiete ausgeben, oder?

Wie liegt ihr da so in etwa?

Gruß
 
Da ich mit meiner Lebensabschnittsgefährtin die (zugegebenermaßen nicht gerade kleine) Wohnung unterhalte, ist das schon okay.
 
Liege derzeit bei 28%, überlege aber derzeit wegen Jobwechsel Umzuziehen, nur sind dort die Mieten deutlich heftiger. Ich läge dann bei 42% - weiß nicht ob das wirklich machbar ist.
 
Kurze Frage: Als "Faustregel" wird ja gesagt, man sollte nicht mehr als 30% vom Netto für die Warmmiete ausgeben, oder?

Wie liegt ihr da so in etwa?

Gruß

Ziehen bald (ca. Mai) ins Haus. Dann geben wir aus:
Rate = 1.200 EUR
Nebenkosten = ca. 350 EUR
Summe = 1.550 EUR

Dazu kommen dann Rücklagen für Reparaturen, wobei wir da in den ersten paar Jahren wahrscheinlich nicht viel zurücklegen und lieber sondertilgen. In den ersten Jahren fallen ja (hoffentlich) noch nicht viele Sachen an.

Netto von mir = 2.500 EUR bei 12 Gehältern und 2.500 jährlichem Bonus. Dazu aktuell 600 EUR Elterngeld meiner Frau bis August (Ab August 375 EUR), 184 EUR Kindergeld (Ab August 368 EUR) und 150 EUR Betreungsgeld.

Bis August also: 3434 EUR, 45% dafür für "Warmmiete"
Ab August also: 3393 EUR, 46% dafür für "Warmmiete"
(Bonus nicht mitgerechnet, außerdem kommen jeden Monat auch ein paar Überstunden dazu, die ich auszahlen lasse)
 
@zwerg: habt ihr Startkapital gehabt? Dein bzw euer Gehalt erscheint mir recht niedrig für die Rate bzw für ein Haus.
 
Einen gewissen Anteil Eigenkapital hatten wir, weder besonders viel, noch besonders wenig.

Naja, ich arbeite jetzt seit genau einem Jahr. Daher wird das Gehalt in den nächsten Jahren erstmal eher schnell steigen. In 2 Jahren wird auch meine Frau wieder arbeiten, allerdings max. halbtags zu Beginn.
 
Ok danke!
Weil ich bei mir 500€/warm hätte. Da ich gerne 3zkb hätte, ist das schon die unterste Grenze hier...
 
Kurze Frage: Als "Faustregel" wird ja gesagt, man sollte nicht mehr als 30% vom Netto für die Warmmiete ausgeben, oder?

Wie liegt ihr da so in etwa?

Gruß
Ich liege bei rund 35% ohne das Gehalt meiner Frau (die trägt zu den Kosten sowieso nichts bei). Wohnen in einem 110m² Bungalow mit Garten (~ 450m²) und Garage. In den 35% sind Miete + NK + Heizung/Warmwasser drinnen. Strom kommt extra.
 
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