[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich brauche im Monat etwa 200€ für Essen+Trinken - eine Person, allerdings auch Student. In der Mensa kostet ein warmes Essen max. etwas über 2€!

Lässt sich halt einfach schlecht vergleichen durch die unterschiedlichen Möglichkeiten!

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Ja Vitamin B gibts leider auch in Österreich...
Aber in dem Schichtbetrieb von dem ich gesprochen habe, hab ich 3 Monate gearbeitet (Ferien) und kann absolut nachvollziehen warum die das verdienen was sie verdienen. Das Privatleben leidet halt auch darunter.
Die meisten waren übrigens eh nicht ungelernt, sondern hatten halt irgendeine Lehre abgeschlossen.

Ich kann ja von der Siemens Produktion von der du sprichst nichts sagen, aber bei dem Schichtbetrieb den ich angesprochen hab, bestimmen halt die Maschinen deinen Arbeitsablauf. Als KFZ-Meister ists halt gemütlicher, da kann ich mir das in gewissem Rahmen frei einteilen.
Aber keine Frage, KFZler sind gehaltstechnisch ja eh das männliche Pendant zu Friseusen...
 
ich habe sogar 1 jahr am band gearbeitet... fand es nicht sooo schlimm... mein vater hat das schon immer (also soweit ich zurück denken kann). unser familienleben hat eigentlich nicht wirklich darunter gelitten, alles eine sache der anpassung.
frühschicht (6-14:15) entspricht ja einem ganz normalen tag
spätschicht (14:15-22:15) familienleben praktisch nicht möglich
nachtschicht (22:15-6) ganz normales familienleben möglich (ich habe dann von 6:30-14uhr geschlafen)

du siehst also, jede dritte woche ist es mal nicht ganz so einfach. sonst eigentlich ganz normal. dazu bekommste bei frühschicht noch 0,75h VZ, bei spätschicht 0,25 (überstunden). mein vater bleibt zb zusätzlich zu seinem normalen urlaub noch mindestens 3 wochen/jahr daheim (ohne mehrarbeit aufgebaut zu haben)
ein jahr = 52 wochen - 6 wochen urlaub - 3 wochen VZ = 43 wochen/3 = 14 wochen ca im jahr spätschicht...
dafür hat die industrie ja praktisch immer in den ferienzeiten urlaub, somit man also 24h/ tag zeit für die familie hat. jeder normale dienstleister hat gerade da hochbetrieb...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah ok sry wir sprachen wohl von verschiedenen Schichtmodellen. Ich habe auch nur 5 Tage pro Woche gearbeitet. Die die so gut verdient haben, hatten 7 Tage - 2 Tage Frei. Immer 2 Tage Früh, 2 Tage Nachmittag, 3 Tage Nacht (bzw. manchmal 2 Tage Nacht, damit sich das halt ausgeht..).
Die "2" Tage frei darf man sich so vorstellen: Montag letzte Nachtschicht, zuhause am Dienstag um 05:00, du schläfst bis 13:00-14:00, das ist dein erster freier Tag. Nächster Tag ist frei, du musst aber früh ins Bett, weil die Schicht um 05:00 beginnt.

Ein Wochenende im Monat frei (3 Tage frei).

Geil fand ich allerdings das du wirklich nur 8h in der Bude stehst. 20 Minuten Pause pro Schicht waren in der Arbeitszeit drin.

Also Ferienzeiten gabs bei mir nicht, die Mühle läuft sogar Weihnachten durch...
Ist halt immer schwierig das ganze zu beurteilen, Schichtarbeit ist ja nicht Schichtarbeit. Ist ja nur mal die Arbeitszeiteneinteilung.
 
Hört mir auf mit Vitamin B,
Harte Arbeit lohnt sich mittlerweile seltenst überhaupt noch. Ich sehe das bereits im Studium. Ein Freund von mir hat sich für einen Ferienjob bei Daimler beworben --> abgelehnt,
2 Tage später durfte er dort 6 Wochen arbeiten, weil Papa mal angerufen hat.

Im Studium muss man ein Praktikum bei einer Kanzlei, Firma, Gericht oder ähnliches machen, die meistn sind froh überhaupt bei einer renommierten Firma genommen zu werden.
Er ist bei Lasertechnik trumpf und verdient mal schnell 4600€ für 4 Wochen Praktikum weil Mama eine Anruf getätigt hat ;)

Sowas macht doch Spaß
 
Sowas bei anderen zu erleben, während man sich gefühlt den Arsch aufreißen muss, um annähernd was Vergleichbares zu erreichen ist sicherlich bitter.
Überlege aber, ob du bei entsprechenden Connections nicht ebenfalls so handeln würdest ;-)
Es gehört schon einiges dazu ein sehr lukratives Angebot durch Vitamin B aus idealistischen Gründen abzulehnen - ich persönlich finde es dumm Vitamin B nicht zu nutzen.
Es wird nur unschön, wenn die Qualifikationen dermaßen ungenügend sind, dass man anderen durch die eigene "Vitamin B Position" damit schadet.
 
Als Student vernachlässigt man aber halt auch vieles (AU, BU, Rente etc. - kenne niemanden, der da schon richtig rein investiert), bzw. hat vieles günstiger (KV), bzw. braucht es nicht (mehrere Anzüge für die Arbiet oder so Kram, kein Auto / Fahrtkosten). Sobald man mal im Arbeitsleben steht, kommt da ja automatisch eine ganze Menge an Ausgaben hinzu, ohne dass man seinen Lebensstandard irgendwie erhöht hätte.

Also ich habe als Student laufende Kosten für ne BU und private Rente. Das sind im Moment jeden Monat 40€ die runtergehen. KV sind knappe 80€.
Anzüge für die Arbeit und Auto braucht man als Berufstätiger auch nicht unbedingt. Ersteres hängt vom Arbeitgeber ab und letzteres davon ob man es braucht oder nicht.
Ich würde mal behaupten, dass ich schon jetzt eine MEnge an laufenden kosten habe die sich zum Arbeitsleben nicht großartig ändern. Lass da ne Versicherung da zu kommen, aber dafür fallen die 80€ KK dann raus (ich gehe mal nicht davon aus, dass der ÖD noch ab EInstellung verbeamtet)

Zum Vitamin B aber folgendes:
Das ist nicht immer hilfreich. Wer eine Position in einem Unternehmen durch seine Fähigkeiten und seine Qualifikation erreicht hat wird definitiv anders behandelt, als jemand der da nur durch Vitamin B reingerutscht ist.
Ich hätte auf so eine Position keinen Bock wo ich nur durch das zutun anderer gekommen bin. Dazu ist mir das Arbeitsklima zu wichtig, wenn man einen Großteil des Tages dort verbringt.
MAn sollte nicht nur auf die Karriere achten sondern auch auf das was drum herum ist - meine Meinung.

Bei Familienunternehmen ist es das eine, wenn Familienmitglieder automatisch in Führungspositionen nachrücken - das ist da halt so. Aber wenn jemand ne Position bekommt weil sein Papa oder seine Mama da was drehen konnte und alles über Mauschelei läuft, dann würde ich die Person zumindest weder ernst nehmen, noch hätte sie bei mir irgendwie Ansehen.

Vor allem muss man Vitamin B differenzieren. Das ist nicht automatisch, dass Eltern so gute connections haben, dass sie ihren Nachwuchs irgendwo geschickt unterbringen.
Dazu gehört für mich auch, dass man durch Kontakte einfach mehr Input bekommt über offene Stellen usw., also alles was abseits von Kleinanzeigen, Jobbörse und öffentlichen Ausschreibungen läuft.
Ich habe alle meine Stellen bisher über Vitamin B "kennengelernt" aber musste mich trotzdem regulär dort bewerben.
 
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Das ist nicht immer hilfreich. Wer eine Position in einem Unternehmen durch seine Fähigkeiten und seine Qualifikation erreicht hat wird definitiv anders behandelt, als jemand der da nur durch Vitamin B reingerutscht ist.

das halte ich für ein sehr großes gerücht

Ich habe alle meine Stellen bisher über Vitamin B "kennengelernt" aber musste mich trotzdem regulär dort bewerben.

du glaubst doch nicht wirklich, dass du dadurch nicht einen vorteil hattest?
ich wurde vom abteilungsleiter sogar zu möglichen studienkollegen gefragt... (er kam zu mir und fragte: kennst du XYZ und was weisst du überihn?)
und bei familienmitgliedern fragt der personaler auch den vorgesetzten von demjenigen...
so wie inception es erzählt geht das auch nur, wenn der bekannte/ verwandte eine führungsposition inne hat...

bei siemens zb gibt man ja sogar beim bewerbungsbogen direkte verwandte an...
 
...
Bei Familienunternehmen ist es das eine, wenn Familienmitglieder automatisch in Führungspositionen nachrücken - das ist da halt so. Aber wenn jemand ne Position bekommt weil sein Papa oder seine Mama da was drehen konnte und alles über Mauschelei läuft, dann würde ich die Person zumindest weder ernst nehmen, noch hätte sie bei mir irgendwie Ansehen.
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na dann hast du es demjenigen aber gezeigt :d vor allem, wenn alle um den Nachwuchschef herum schleimen und demütig ihre Arbeit leisten, weil sie es müssen und du das Kameradenschwein spielst. wow! Employee of the Year!
 
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Aber gehört Vitamin B mittlerweile nicht bei jedem zum täglichen Geschäft? Welchen Sinn würde es denn sonst machen, die eigenen Netzwerke zu pflegen? Sicherlich ist es das Ziel, irgendwann mal davon zu profitieren. Ob es jetzt durch eine mögliche Stelle oder durch einen neuen Auftrag ist, sei mal dahin gestellt. Das Ziel der geschäftlichen Netzwerke ist doch eigentlich klar.

Und ganz ehrlich: wenn ich nur jene Leute in meinen geschäftlichen Netzwerken hätte, die ich mag resp. die mir gefallen, wären meine Listen sehr leer :)
 
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hm, nur sollte man unterscheiden zwischen seinem persönlichen Netzwerk und "Ar*chkriecherei, Vetternwirtschaft und Korruption" :d
 
@astra1.8

Ob ich dadurch Vorteile habe - ich weiss es nicht, würde aber behaupten ja. Da ich bisher bei jeder ersten Bewerbung ins Unternehmen gekommen bin. Wenn ich aber über drei Ecken höre, dass irgendwo ne Stelle möglicherweise frei ist, was noch nicht offiziell ist, und mich dann initiativ bewerbe (und in dem Fall der einzige Bewerber bin) dann hat das nicht unbedingt mit Vitamin B in dem Sinne "Familie/Freunde/Bekannte" zu tun wie es hier dargestellt wird.


@mcpaschetnik

Lieber dein "Employee of the Year" als der Arschkriecher vom Dienst.
Vor allem ist meine Erfahrung, dass Vorgesetzte Arschkriecherei sehr wohl bemerken und nicht mehr unbedingt fördern. Es gibt nur noch wenige arme Seelen die nur von Ja-Sagern umgeben sein wollen.
Das merke ich zur Zeit besonders bei der Arbeit im Ministerium. Es gibt noch "hohe" Staatsangestellte die nicht mal reagieren wenn man sie nicht mit ihrem Amtstitel anspricht und sich in der Umgebung von Speichelleckern am wohlsten fühlen.
Es gibt aber immer mehr in der Riege, die bei Konferenzen, Gesprächen oder Sitzungen objektives Pro und Kontra haben wollen und auch ohne förmliche Anrede für einen Schwatz offen sind (bis hin zu Ministern). Wo man im Fachgespräch auch mal ganz offen seine Meinung sagen kann, auch wenn sie dem/der MinisterIn gerade nicht passt. Davon lebt eine Diskussion.
 
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deine schilderungen kann ich mir sogar gut vorstellen. meine erfahrung hat mich jedoch gelehrt, je mehr du die rosette des vorgesetzten leckst, desto besser hast du es (vermeintlich) bei ihm stehen. leider. denn das ist so gar nicht mehr meine art. sachlich und objektiv dann schon eher.

aber wir schweifen ein wenig vom thema ab... :)
 
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ich weiß ja nicht wo ihr arbeitet, aber bei uns werden auch probleme/schwierigkeiten angesprochen und wahre antworten gegeben
 
Ich würde mal schwer davon ausgehen das er studiert hat, und je nach dem was er studiert hat bzw welchen Abschluss er erworben hat (Bachelor, Master, Dr Titel) und abhängig davon wo er arbeitet sind 2100 netto durchaus okay, es könnten aber auch 2500-2800 sein. Kann die Aussage durchaus verstehen.

Der Sozialneid kommt wohl von Leuten die solche Aussagen nicht richtig zu deuten vermögen (wie du zum Beispiel)

Auch wenn ich auf das Netto nicht neidisch sein muss, geb ich dir ein Stück weit recht, da mag ich ein bisschen überreagiert haben. Trotzdem ist es etwas unglücklich ein Gehalt, von dem der größte Teil der Bevölkerung träumen kann als "OK, könnte mehr sein" zu betiteln. Grade wenn es das erste ist.

Oha, ganz vergessen zu antworten :)

Ja, ich habe studiert. Maschinenbau auf Diplom mit einem sehr guten Abschluss. Dann kam das "Sommerloch" und war 7 Monate Arbeitslos und hab gut 50 Bewerbungen geschrieben. Insgesamt gab es 4 Bewerbungsgespräche, einige Telefoninterviews und am Ende war ich bei Hays und Ferchau ...

Mit dem jetzigen Arbeitgeber hatte ich Glück, bin aber auch "nur" ein Trainee im Moment mit unbefristetem Vertrag. Danach sehe ich mal weiter.

Ich weiß, dass 2100€ schon ganz gut sind. Gemessen an Freunden und meinem Umkreis geht da aber noch mehr ;)
 
Maschinenbauingenieur, Diplom und auch noch sehr gut und dann 7 Monate arbeitslos und 50 Bewerbungen?
Nahezu alle Ingenieure die ich kenne, mich eingeschlossen, haben keine, oder wenn dann 1-2 Bewerbungen geschrieben und ihren job schon vor studienabschluss in der Tasche gehabt.. Was denn da bei dir schief gelaufen?
 
Ich kann dir nicht sagen, was da schief gelaufen ist. Ich bin im März fertig geworden und hab dann meinen Job erst ab Oktober bekommen.
Habe mich auch schon vor dem Kolloquium bei allen möglichen Unternehmen beworben. Habe 10 Semester studiert, eventuell waren denen das 2 Semester zu viel :rolleyes:
Von den ca 50 Bewerbungen habe ich auch nur von knapp 20 eine Antwort bekommen, die Anderen haben sich bis heute nicht gemeldet.

Anschreiben hab ich checken lassen von einem Freund, der im Talentmanagement von Bosch sitzt, daran kann es eigentlich nicht gelegen haben.
Lebenslauf ist lückenlos, war im Ausland, hab Zusatzleistungen in anderen Bereichen gemacht. Da ist anscheinend alles schief gelaufen was schief laufen kann :fresse:
 
Oder einfach Pech, dass immer ein Bewerber dabei war der bessere Referenzen hatte.

Aber meistens ist es so, wenn man erstmal drin ist fällt es leichter. Also bewirb dich weiter auf gute Stellenangebote.
 
Das kann natürlich auch sein Hardwareverkäufer. Aber weiter bewerben werde ich mich jetzt nicht ;)
Trainee für ein Managementprogramm, 18 Monate inkl. Auslandsaufenthalt, unbefristeter Vertrag und garantierte Übernahme.

Die Konkurrenz war da wahnsinnig groß am Auswahltag. Wir waren zu 15. für eine Stelle und die anderen hatten zum Teil deutlich bessere Referenzen. Am Ende hat aber dann auch die Sympathie entschieden und das Auftreten und die Präsenz in den Gruppenarbeiten :)
 
Ich habe in meinem ganzen Leben nur 13 Bewerbungen geschrieben. Sie waren für eine Ausbildungsstelle als FiSi, das war's. Nach diesen 13 Bewerbungen hatte ich fünf Vorstellungsgespräche und am Ende zwei Zusagen, konnte mich also entscheiden, wo ich hin gehe.
 
Hallo! Habe mir nur den Startpost durchgelesen und will mal kurz aufzeigen, wie man (unabhängig vom tatsächlichen Gehalt) mit seinen monatlichen Ausgaben haushalten sollte:

- max. 30% für Wohnung/Haus (inkl. Nebenkosten wie Warmwasser, Heizung und Strom)
- max. 15% für Essen/Getränke (was man wirklich zum Leben braucht, also kein Alkohol)
- max. 10% Altersvorsorge (Bausparplan, Lebensversicherung, Fonds)
- max. 10% Fortbewegung (KFZ-Steuer & -Versicherung, Sprit, Reparatur, Fahrkarten usw.)
- max. 10% Urlaub (1/12 von den gesamten Jahresurlaubsausgaben inkl. Anreise)
- max. 5% für Internet/Festnetztelefon/Handy (laufende Kommunikationskosten)
- max. 10% für Anschaffungen (Kleidung, Handy, Computer, Fernseher, Geschenke, Nippes)
- max. 10% Spaßausgaben (da zählt alles rein wie Kino, Museum, Zigaretten, Bordellbesuche, einfach alles womit ihr euer Leben versüßt und ihr nur für eine kurze Dauer etwas davon habt)

Wer das Gefühl hat ihm bleibt am Monatsende zu wenig über, kann so selbst ausrechnen in welchem Bereich er über seinen Verhältnissen lebt und etwas ändern. Kreditabzahlungen zählen übrigens zu dem jeweiligen Bereich (also Kredit für's Haus zur Altersvorsorge, Autokredit zur Fortbewegung, Urlaubskredit zu Urlaub usw.).

Viel Erfolg beim wirtschaften ;)
 
Ich glaub deine 10% bei Fortbewegung sind utopisch, sogar mit meiner recht günstigen Karre (70 PS Diesel) hab ich deutlich mehr als 10% zu berappen. Günstiger wäre nur Fahrrad fahren :D
 
- max. 30% für Wohnung/Haus (inkl. Nebenkosten wie Warmwasser, Heizung und Strom)
- max. 15% für Essen/Getränke (was man wirklich zum Leben braucht, also kein Alkohol)
- max. 10% Altersvorsorge (Bausparplan, Lebensversicherung, Fonds)
- max. 10% Fortbewegung (KFZ-Steuer & -Versicherung, Sprit, Reparatur, Fahrkarten usw.)
- max. 10% Urlaub (1/12 von den gesamten Jahresurlaubsausgaben inkl. Anreise)
- max. 5% für Internet/Festnetztelefon/Handy (laufende Kommunikationskosten)
- max. 10% für Anschaffungen (Kleidung, Handy, Computer, Fernseher, Geschenke, Nippes)
- max. 10% Spaßausgaben (da zählt alles rein wie Kino, Museum, Zigaretten, Bordellbesuche, einfach alles womit ihr euer Leben versüßt und ihr nur für eine kurze Dauer etwas davon habt)

du fährst kein auto oder? denn 10% ist mal sowas von der realität versteckt. bei den üblichen verdienst vieler bei 1500€ netto sind das 150€ für das auto mit ALLEN kosten. ein auto kostet mit ALLEN kosten häufig mehr als die kaltmiete. alleine die spritkosten überschreiten häufig die 150€ bereits problemlos. die anschaffungskosten eines pkw fallen hier mit rein, denn ob bargekauft oder finanziert, irgendwann muss ein neuer her. und das rechnet man dann natürlich auf die monate um. und mami schenkt einen nicht alle paar jahre nen neues mobil.

du hast zwar versucht alles in jeden bereich eigene prozente zu geben, das funktioniert hier aber nicht gut. denn anschaffungen, urlaub, spaß und handy könnte man auch super kombinieren, während der festnetzanschluss auch unter wohnung fallen kann. die altersvorsorge von 10% (bzw hier 150€) ist auch etwas zu hoch gegriffen, zumindestens kenne ich niemanden der bei diesen lohn noch soviel wegpackt.

wohnung und auto nehmen zusammen problemlos 60% vom gesamten weg. wenn essen und getränke mit etwas spass mit drin 20% wegnehmen bleiben noch 20% (300€) über. davon wird dann das handy bezahlt und die eben genannten zusammenfassungen (urlaub, spaß(kino) klamotten usw) bezahlt. das hier ist zumindestens realistischer als deine geschönte rechnung. denn bei deiner rechnung bleiben 1/3 für spaß über, bei meiner eher 20%.
wer kein auto hat weil er in einer großstadt lebt und öffentliche mittel nutzen kann mag dein vorschlag so klappen, allerdings gibts dann keine wohnung für 30% (450€).
wer 2000€ netto verdient hat eh keine geldprobleme(außer man macht sie sich selbst) . bei 1500€(was nunmal sehr viele verdienen) sieht das schon anders aus.
 
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