[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Seh ich anders, ich bin Fachinformatiker inhouse IT.
Wir haben 4 Standorte. An einem Standort war ich seit 5 Monaten nicht mehr. An einem anderen nur wegen geplanten Hardwaretausch.
Solange die Hardware läuft, ist alles remote machbar. Für "Kabel umstecken" hab ich zumindest an 3 Standorten, jeweils einen "normalen"-Mitarbeiter gefunden, der nicht sofort überfordert ist das Netzwerkkabel neu zu stecken. Kommt aber auch nur 1x im Monat, wenn überhaupt vor.
bei uns, wenn jeden monat zig leute kündigen und neu eingestellt werden, da haben die ITler schon was zu tun und bauen die plätze auf oder bereiten PCs vor.
 
Das manchen in jeder Bude wo ich bisher war (auch als Sysadmin) zu 99% eh die Azubis. Die einzigen Büros wo ich 1,2x zum arbeiten drin war, war GF auf ihren Wunsch hin. Glaub nicht dass hier viele so 1 Level Kram machen :d
 
aktuell wird bei uns viel umgebaut. aber da der rollout ansteht und sich das verhältnis von "tower" hin zu latops vergrößert. (also mehr laptops) wird das hoffentlich etwas abflachen.
aktuell kommen umbauwünsche täglich rein. dafür haben wir extra kollegen die das machen. ich übernehme das in ausnahmefällen auch.

azubis haben wir in der it keine.
 
Abgesehen vom Gehalt versteh ich es aber schon.

32 Stundenwoche (Mo - Do) wäre auch mein großes Ziel. 5 Tage HO wären ein Traum. Alle was über 2er Büro geht, lenkt mich einfach ab wie sau. Sitz hier im 8er Büro. 2 IT, 6 Buchhaltung. Mich stört das so sehr wenn die Buchhaltung untereinandner was bespricht, vom ständigen Telefon geklingel mal ganz zu schweigen. Im HO hab ich meine Ruhe und kann arbeiten.

Mehr wie 30 Tage Urlaub würd ich nicht nein sagen. Wir haben hier doch einen der per Tarifvertrag jedes Jahr wählen darf, ob mehr Gehalt oder mehr Urlaub. Da würde ich jedes Jahr den Urlaub wählen.

Wenn der restliche Rahmen so stattfindet, würd ich mir ein Gehalt von 60.000€ wünschen.
Die Bürogestaltung macht hier einiges aus. Wir sind nun in andere Büros gezogen, sitze in einem Großraumbüro mit ca 250 anderen Leuten (davor in einem Büro mit 10 Personen). Man mag es nicht glauben aber das Großraumbüro ist deutlich angenehmer, durch Schallschutz zwischen den Schreibtischen / Telefonzellen / Mini Meetingräume / "Meetingcubicles (also so schallgeschütze Sofaecken).
Da wir allerdings auch Hotdesking machen ist das Platzgebuche etwas nervig, da ich aber generell viel Telefoniere bzw. "Besuch" am Platz empfange buche ich Schreibtische nur "Stundenweise" und verlagere die Telefonate / Erklärmeetings in die Telefonzellen / Sofaecken ... also fast wie im HO (auf dem Sofa) :fresse:
 
Was gefühlt 95% der Leute bei solchen Diskussionen nicht checken: auch der median kann völlig (!) nutzlos sein. Viele Leute glauben intuitiv dass der Median sowas wie ein "korrigierter" Mittelwert sei und dass der Median IMMER eine Verteilung gut beschreibt (wenn es der Mittelwert nicht mehr kann).

Du kannst auch 4 Leute haben.
Zwei verdienen nichts, die anderen beiden verdienen jeweils 50.000 pro Jahr. Was verdient jetzt der Median? Na? Richtig, 25.000! xD
Klar kann der Median auch etwas "falsches" ausgeben, ist aber deutlich dichter drin. Dein Beispiel mit 4 ist so nicht richtig. Der Median ist ein Typ, der genau in der Mitte von allen sitzt. Es muss also eine ungerade Anzahl Leute sein. In deinen Beispiel mit 5 Leuten könnte der Median jeden Wert von 1 bis 49.999€ verdienen. Damit der Median einen vernünftigen Wert ausspuckt, muss die Vergleichsgruppe möglichst groß sein, zb die Bevölkerung eines Bundeslandes, damit der Wert auch passt. Der Median zeigt dann, in welchen Bereich die Mehrheit der jeweiligen Gruppe liegt. (nämlich alle da drunter (oder auch darüber) plus den einen in der Mitte). Der Median hat natürlich die genannten Schwächen, zeigt aber hier im Beispiel deutlich besser, wie Arm die Leute besonders im Osten eigentlich wirklich sind. Wenn über die Hälfte im Osten keine 25k an Gesamtvermögen besitzt, ist es doch auch kein Wunder, wenn die mit der jetzigen Situation absolut unzufrieden sind. Hier im Forum haben einige für Ihre Kinder größere Spartöpfe zum 18 als im Osten ganze Haushalte.
 
Der Median hat natürlich die genannten Schwächen, zeigt aber hier im Beispiel deutlich besser, wie Arm die Leute besonders im Osten eigentlich wirklich sind. Wenn über die Hälfte im Osten keine 25k an Gesamtvermögen besitzt, ist es doch auch kein Wunder, wenn die mit der jetzigen Situation absolut unzufrieden sind. Hier im Forum haben einige für Ihre Kinder größere Spartöpfe zum 18 als im Osten ganze Haushalte.
Was sind deine Quellen hierfür?

Wenn man es nicht schafft 25K anzusparen, dann liegt das mmn eher daran, dass das Geld sofort ausgegeben wird.

Außerdem, ja, Reichtum kommt hauptsächlich vom erben.

Im Osten die Leute erben halt nix von ihren Eltern. Aber was koennen wir aus dem Westen dazu? Soll man die Ossis an jedem Erbe im Westen beteiligen?
 
Was sind deine Quellen hierfür?
Siehe Seite davor...

Wenn man es nicht schafft 25K anzusparen, dann liegt das mmn eher daran, dass das Geld sofort ausgegeben wird.
Ja natürlich wird das Geld sofort ausgegeben, damit man nicht verhungert und auf der Straße lebt.

Aber was koennen wir aus dem Westen dazu? Soll man die Ossis an jedem Erbe im Westen beteiligen?
Nichts können wir dafür, darum geht es auch gar nicht. Es zeigt nur, wie abgehoben hier viele sind wenn sie sagen, das 60k Jahreseinkommen sei nichts besonderes. Wer so wenig Vermögen besitzt, kann gar nicht viel Geld verdienen. Mein Wohnzimmer knackt ja schon fast das Vermögen eines jeden 2 Ossis.

Die 25k beziehen sich NICHT auf angespartes Geld, sondern auf das Gesamtvermögen. In das Gesamtvermögen zählt zb das Küchenmesser, das Holzbrett, der Fernseher, das Sofa, Bett usw... Natürlich auch das Auto, Immobilien usw... Das wird aber bei 25k dann schon sehr spannend... Ich würde mal tippen, das 50% der Ostdeutschen keine 1000€ Ersparnis in Bar (auf dem Konto) haben werden.
 
Was sind deine Quellen hierfür?

Wenn man es nicht schafft 25K anzusparen, dann liegt das mmn eher daran, dass das Geld sofort ausgegeben wird.

Außerdem, ja, Reichtum kommt hauptsächlich vom erben.

Im Osten die Leute erben halt nix von ihren Eltern. Aber was koennen wir aus dem Westen dazu? Soll man die Ossis an jedem Erbe im Westen beteiligen?
Richtig schön bornierte Wessi-Einstellung, Gratz dazu!

Wobei das imo wenig mit Ossi/Wessi zu tun hat. Es ist so wie @PayDay sagt: wenn du mit 3 Leuten von 2k€ lebst, dann bleibt da sehr wenig zum sparen über. Selbst wenn man sich nichts gönnt. Meine Eltern entsprechen ziemlich genau dem "Median-Ossi", also zusammen. Haben 45 und 37 Jahre gearbeitet und hatten in ihrem Leben 2 größere Anschaffungen: 1 Opel Astra und 1 Schrebergarten (also das was drauf Stand, der Garten ist nur gepachtet).
 
Ganz schön abgehoben
Du hast schon recht, das ist schon abgehoben. Am Ende sind das aber alles ganz normale Möbel, die bei vielen Leuten so rumstehen. Der Wert mag mit der Zeit auch abfallen, bei der Hausrat ist aber immer Neuwert. Wenn andere hier mal ihn Wohnzimmer zusammenrechnen, wird kaum jemand mit 60k Jahresgehalt unter 10k landen... Selbst mit Ikea wird das schon nicht einfach...

Sofa 5000
Fernseher 3000
2 Konsolen mit Spielen 2000
Tisch 1500
Schrankwand 5000
Lampen und Beleuchtung 1000
Kleine Soundanlage 2000
Beistelltisch 500
Plissee für die Fenster 800
Deko, Pflanzen usw... 500€ locker - die Frau hat erst letztens 80€ für ne Vase mit getrockneten Blumen abgelöhnt...

Und der Raum und deren Oberflächen (Wände Böden, Decke) lassen wir außen vor.
 
Du hast schon recht, das ist schon abgehoben. Am Ende sind das aber alles ganz normale Möbel, die bei vielen Leuten so rumstehen. Der Wert mag mit der Zeit auch abfallen, bei der Hausrat ist aber immer Neuwert. Wenn andere hier mal ihn Wohnzimmer zusammenrechnen, wird kaum jemand mit 60k Jahresgehalt unter 10k landen... Selbst mit Ikea wird das schon nicht einfach...

Sofa 5000
Fernseher 3000
2 Konsolen mit Spielen 2000
Tisch 1500
Schrankwand 5000
Lampen und Beleuchtung 1000
Kleine Soundanlage 2000
Beistelltisch 500
Plissee für die Fenster 800
Deko, Pflanzen usw... 500€ locker - die Frau hat erst letztens 80€ für ne Vase mit getrockneten Blumen abgelöhnt...

Und der Raum und deren Oberflächen (Wände Böden, Decke) lassen wir außen vor.

Sofa 700
Fernseher 900
2 Konsolen mit Spielen 900
Tisch 200
Schrankwand 500
Lampen und Beleuchtung 150
Kleine Soundanlage 1600
Beistelltisch 160
Plissee für die Fenster 50
Deko, Pflanzen usw... 250

Ob abgehoben oder nicht, kann man über sich selbst wohl kaum beurteilen. Das geschieht immer von außen.

Wir haben auch ein "ordentliches" Netto-Haushaltseinkommen von geschätzten 60-70k Netto. Trotzdem würden wir uns sicherlich kein Sofa für 3.000 Öcken oder eine Schrankwand für 5.000 kaufen. Für euch passt das. Das ist auch okay. Jeder hat seine Prios und sieht manche Dinge als wichtig oder eben nicht. Möchte dir deine Ausstattung auch nicht schlecht reden - hat sicherlich seine Daseinsberechtigung.

Ich komme aus Thüringen .. und ja - der Lebensstandard der Freunde, Familie und Bekannten dort - ist auf einem ganz anderem Niveau als in Baden-Württemberg oder Bayern. Das merkt man wirklich überall und an jeder Stelle. Das ist wirklich traurig und peinlich. Denn die Menschen dort sind genauso fleißig und emsig. Schmeißen ihr Geld auch nicht für sinnlose Sachen raus.

Was sind deine Quellen hierfür?

Wenn man es nicht schafft 25K anzusparen, dann liegt das mmn eher daran, dass das Geld sofort ausgegeben wird.

Außerdem, ja, Reichtum kommt hauptsächlich vom erben.

Im Osten die Leute erben halt nix von ihren Eltern. Aber was koennen wir aus dem Westen dazu? Soll man die Ossis an jedem Erbe im Westen beteiligen?
2000€ Netto. 12 Gehälter.

Miete 800€
Auto (Opel Corsa inkl. Sprit) 400€
Lebensmittel 200€
Strom/Gas 150€
Versicherungen/Verträge 100€
Sonstiges 200€ (Von Friseur bis Weihnachtsgeschenke kaufen)

Bleibt übrig 150€ .. da sind Kleinstbeträge aber noch gar nicht reinkalkuliert.
So ist der "Lebensstandard" meines Bruders im Osten.
40-50h Woche Arbeit.

@Tabantel
Kannst dir ja ausrechnen wie lange er bräuchte um auf 25k€ Sparsumme zu kommen. Wenn er auf Urlaube, Feiern, LEBEN verzichtet.
 
Da gibts eigentlich nichts hinzuzufügen. Sparen zum Vermögensaufbau kann man erst wirklich wenn ein paar Hundert Euro übrig bleiben. Bei dem Beispiel von @nahkampfwombi legt er die 150€ zurück, das sind 1.700€ im Jahr. Ich würde mal behaupten, das deckt gerade mal die Summe von ungeplanten Ereignissen (Haushaltsgeräte defekt, Zahnarztrechnung, Autoreparatur, oder mal nen kleiner Wochenendausflug etc..).
Mit nem "normalen" Gehalt kann man halt sein Leben bestreiten aber mehr auch nicht, zumindest wenn keine Erbschaft im Spiel ist. Wenn man wie bei Lohnt Sich das kostenlos ne Wohnung bei den Eltern hat sieht es natürlich anders aus :fresse:
 
Gesamtvermögen.. spannend
Um im Falle die Hausratversicherung in Anspruch nehmen zu müssen, habe ich mal eine Inventur gemacht bzw. alles nennenswerte aufgeschrieben und aufaddiert (inkl. den entsprechenden Anschaffungspreis)
Da ist Elektronik, Küchenauststattung, Handtaschen, Möbel etc dabei...

Getreu dem Motto "Auch Kleinvieh macht Mist", kommt man locker (auch ohne 5k€ Schrankwand) auf 30-40k€ Haushaltvermögen (ohne Auto und Erspartem).

Daher halte ich @PayDay 's pauschale 25k€ für gar nicht mal sooo unrealistisch
 
jetzt muss nur noch kommen, dass man mit 65k in stuttgart kaum überleben kann :fresse:
egal wo, überall wird einem das geld aus der tasche gezogen.
 
ich frag mich wie die niedriglöhner in stuttgar überleben
 
ich frag mich wie die niedriglöhner in stuttgar überleben
überleben != leben

Das vergessen vielen bei solchen Aussagen. Was "leben" heißt, definiert jeder für sich anders. Es ist dabei völlig egal, ob man 30k oder 100k hat, jeder wird (aus seiner Sicht) berechtigte Gründe haben, wieso es zu wenig ist. Ich z.b. könnte fürstlich leben, wenn ich in der Platte leben würde und bei Nahrungsmitteln einfach das billigste nehme, was ich finde. Ich will (und japp will passt hier einfach) aber im Einfamilienhaus leben, ich will 2 für mich/uns passende und Fahrzeuge besitzen und fahren mit denen ich wenig ärger habe, daher sind es auch nicht die ältesten (und nicht unbedingt als neuwagen erworben), ich will auch vernünftiges Fleisch haben mit guter Qualität und guter Haltungsbedingung. Zum überleben brauche ich das nicht bzw. gibt es alternativen, aber ich will einfach nicht.
 
oh weh ....Thema Lebensstil und Famlie....hört mir auf :lol:

Für meine Oma ist Patschwork schon Teufelszeug, für andere in der Familie haben wir für unseren ausschweifenden Lebensstil "Goldene " Wasserhähne
 
Für meine Oma ist Patschwork schon Teufelszeug,
Vor nicht gerade wenigen Jahren war die Frau einfach noch so Abhängig vom Mann, das es kaum Scheidungen gab. Generation "Oma" gehört bei nicht gerade jungen Leuten schnell mal mit dazu (theoretisch könnte man auch in diesen Jahrtausend geboren schon Oma sein, wenn Oma und Mutter jeweils "sehr" früh den Jackpot gezogen haben). Damals war auch nicht alles eitel Sonnenschein, nur hatten die meisten Frauen kaum die Möglichkeit dort auszubrechen. Wenn man die alten Omas danach fragt, was sie am Leben am meisten gehasst haben, kommen da nicht gerade selten Dinge zu Tage, die jedes Weihnachtsfest locker sprengen wird. Die Oma meiner Exfrau sagte mal ganz unverblümt auf ner großen Fete "Der größte Fehler meines Lebens waren meine 5 Kinder" Bämmmmm voll reingeschissen. Sie wollte weg, konnte aber nicht wegen den Kindern.
 
Nachdem meine Höhergruppierung zum 01.01.2024 nicht geklappt hat, habe ich eben den Wisch aus dem Briefkasten gefischt der mir eine rückwirkende Höhergruppierung bestätigt.
D.h. ab 01.01.2024 steigt mein Bruttogehalt auf 8518€/Monat.
Ob das zum (Über)Leben im Rhein-Main Gebiet reicht ? :hmm:
 
Vor nicht gerade wenigen Jahren war die Frau einfach noch so Abhängig vom Mann, das es kaum Scheidungen gab. Generation "Oma" gehört bei nicht gerade jungen Leuten schnell mal mit dazu (theoretisch könnte man auch in diesen Jahrtausend geboren schon Oma sein, wenn Oma und Mutter jeweils "sehr" früh den Jackpot gezogen haben). Damals war auch nicht alles eitel Sonnenschein, nur hatten die meisten Frauen kaum die Möglichkeit dort auszubrechen. Wenn man die alten Omas danach fragt, was sie am Leben am meisten gehasst haben, kommen da nicht gerade selten Dinge zu Tage, die jedes Weihnachtsfest locker sprengen wird. Die Oma meiner Exfrau sagte mal ganz unverblümt auf ner großen Fete "Der größte Fehler meines Lebens waren meine 5 Kinder" Bämmmmm voll reingeschissen. Sie wollte weg, konnte aber nicht wegen den Kindern.

????
 
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