Mein Vater war 40 Jahre bei der Bundespolizei (Bahnpolizei, Grenzschutz, dann Bundespolizei), der Verbrauch jeder Autofahrt von und zur Arbeit wurde dokumentiert, da es immer wieder Beanstandungen gab.
Das waren 16 Km pro Strecke, die er bis auf Baustellen unverändert seit mehr als 30 Jahren gefahren ist, als würde sich bis auf den Kraftstoffpreis und eben der Fahrzeugabnutzung irgendetwas ändern.
Zuletzt musste bei den Waschgängen das Waschpulver und der Wasserverbrauch der Waschmaschine haargenau nachgewiesen werden.
Für jedes gewaschene Hemd auf den Gramm und Milliliter genau mit angeben... Kommentar der Sachbearbeiterin.. Er solle sich doch ne Waage kaufen.
Dann hat er mit einer geeichten digitalen Feinwaage auf der Wache, mit elektronischem Ausdruck täglich einen kleinen Beutel (war immer derselbe, mal mit Finger darunter und drauf 😬)5 mit Waschmittel gewogen und es eben ausgedruckt, dazu die Wasserverbräuche etc.
Das hat er dann auch durchgezogen und ein Protokoll mit 600 Seiten eingereicht.
Als die Sachbearbeiterin eine Vertretung hatte, dachte Die er würde Sie verarschen wollen.
Seit dem kam bis zur Pension keine Beanstandung mehr.
Da mein Vater Hauseigentümer ist und 4 Wohnungen vermietet, somit auch im Haus und Garten arbeitet, vieles anfällt, nimmt er seit gut 20 Jahren aus abgestellten Einkaufswagen die Bons mit und reicht die mit beim FA ein.
Solang da eine Barzahlung erfolgte, hat es das Amt nie interessiert und er kam jedes Mal an den maximalen Satz heran, der abgeschrieben werden konnte.
Somit einige Tausend Euro gespart.