[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Es gibt doch hier sicher einige, die Wirtschaftsinformatik oder ähnliches studiert haben- was habt ihr danach beruflich gemacht als Einstieg und was habt ihr dabei verdient? :)
 
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Ob Master oder Bachelor spielt als SAP Consultant kaum eine Rolle. Falls ihr da einsteigen wollt müsst ihr euch halt im Studium schon mit SAP/ ABAP beschäftigt haben. Das hilft beim Einstieg sehr viel.
 
Spielt es nur beim Einstieg keine rolle oder auch bei den Aufstiegschancen?
Wär ja echt bitter, so nen Master ist ja immerhin nicht gerade geschenkt :fresse:

Naja, hab eh noch n paar Jährchen vor mir. Traumjob wär ja eh Technologie Analyst, wobei mir gesagt wurde das man da ohne Berufserfahrung im IT bereich kaum Chancen hat
 
Ob Master oder Bachelor spielt als SAP Consultant kaum eine Rolle. Falls ihr da einsteigen wollt müsst ihr euch halt im Studium schon mit SAP/ ABAP beschäftigt haben. Das hilft beim Einstieg sehr viel.

Auch wenns Offtopic ist: Ich arbeite beim Industriekonzern, da ist es anders. Da hätte ich als Bachelor weniger zum Einstieg bekommen und vermutlich nicht mal den Job ansich. Im Studium mit SAP/ABAP beschäftigen ist echt schwer, wir hatten zwar auch ein IDES, aber wenn du nicht wirklich ne Ahnung hast wie das funktioniert, ist es einfach zu komplex. Mit ein paar Fallstudien ist es einfach nicht getan. Also ich kenne niemanden der relevante Kenntnisse hatte vorher. ABAP jetzt mal ausgenommen, ist halt ein wenig Syntax anders, aber die Programmierparadigmen lernst du ja unabhängig von ABAP und die solltest du natürlich können, sofern man in der Entwicklung arbeiten möchte.
 
Wo wohnst du denn, für 550€ Warm bekommst in München ne halbe Besenkammer und hier schon eine um 100m² auf 3 Zimmer verteilt.

Mach am besten mal eine detaillierte Aufstellung für dich was du alles willst, der eine hat nen Handyvertrag inkl iPhone 5S für 70€/mon und ne 100er Leitung für 50€/mon, dem anderen reichen da auch 10~20€/mon Prepaid und DSL 16k für 20€/mon. Essen genau so und Klamotten/Spielzeug noch schlimmer....
 
Hm,

jetzt muss ich diesen Thread mal für eine Frage missbrauchen. Und zwar absolviere ich gerade ein Praktikum im Bereich Projektmanagement bei einer Übersetzungsagentur welches nun zur Hälfte rum ist und ich möchte nun die ersten Bewerbungen für diesen Bereich schreiben. Oftmals wird dabei nach einer Gehaltsvorstellung gefragt - und ich hab keinen Plan was ich da hinschreiben soll, was auch daran liegt, dass ich noch zu Hause wohne.

Mir ist klar, dass gerade bei der Miete kaum eine Aussage zu treffen ist, da das doch sehr differiert - aber atm habe ich ein Auge auf Stellen in Regensburg und Köln geworfen (evtl. noch Essen). Ansonsten bin ich eigentlich recht genügsam - gehe nicht so wirklich weg und auch kaum shoppen (dann auch maximal H&M - sonst keine Markenware), habe keinen teuren Rechner, Spielekonsole, Auto etc. Meint ihr, dass folgendes Rechenbeispiel realistisch ist?

Ich würde das Gehalt nie anhand der eigenen Ausgaben berechnen, sondern das angeben was marktüblich für die Position, in der Region ist.
Und da fehlen von dir leider ein paar Angaben, als was bewirbst du dich wo (Konzern, Mittelstand, Tante Emma) und welchen Hintergrund (Berufserfahrung, Studium, Ausbildung, ...) hast du?
 
1. Die Klausel im Arbeitsvertrag ist unwirksam. Letztendlich liegts bei deinen Kollegen, ob die dir ihr Gehalt verraten wollen oder nicht. auch Stillschweige-Klauseln etc. sind das Gehalt betreffend ungültig, auch wenn es so im Vertrag drin steht.

2. Gehalt nie von dem eigenen Bedarf ableiten. Deine Gehaltsvorstellung sollte wie bereits gesagt dem branchenüblichen deiner Region& Position entsprechenden sein. Plus halt das, was du nochmal als "Verhandlungssicherheit" drauf legst ;)
 
Okay, wenn ich mal nach Übersetzer im Internet nachsehe, wie hier:
Verdienst Übersetzer / dolmetscher - Gehälter Übersetzer / dolmetscher und Löhne
Brutto-Monatsgehälter angestellter Übersetzer laut LohnSpiegel.de: 2.340 bis 3.083 Euro | UEPO.de
Dolmetscher u. bersetzer | Dolmetscherin u. bersetzerin - Gehalt - Lohn - Gehaelter

dann bekommst du schon mal einen guten Eindruck. Durch deine Berufserfahrung bist du natürlich eher am unteren Ende der Skala, jedoch sind die Städte im Westen, nicht die kleinsten und das Unternehmen ist auch keine 10-Mann-Bude. Also ich würde unter Einbeziehung dieser Fakten um die 30.000€ angeben. Du bist ja auch Projektmanager und kein "einfacher" Übersetzer.
 
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Wie auch immer, ich würde trotzdem 30.000€ angeben. Aus meiner Sicht, das sind 1600€ netto im Monat.
Wenn du wirklich auch eigenen Beinen stehen willst, dann brauchst du die Kohle, zumindest dann, wenn du keine Milchmädchenrechnung aufstellst.

Ich habe das auch schon mal in einem anderen Thread gepostet (oder war es dieser, keine Ahnung). Aus meiner Sicht sind 1,5k/Monat nötig um selbstständig ein Leben führen zu können inkl. Hobbys und allem was dazu gehört.
 
Ich habe auch schon oft von Spannen gelesen, aber frage mich immer was das soll. Wenn ich dich frage was kostet deine Waschmaschine, sagst du ja auch nicht 90-140€, sondern genau das was du haben willst, also 110€ (oder so). Außer der Urlaub, die Arbeitszeit ist irgendwie variabel, also es gibt Verträge mit 35h/Woche + 30 Tagen Urlaub + keine Überstunden, genau wie 40h/Woche + 22 Tage Urlaub + Überstunden inkl.), dann könnte ich es verstehen.
 
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Ich würde einfach sowas wie "Meine Lohnvorstellung liegt bei etwa 30.000€ Brutto auf 12 Monate." reintippen. ;)
 
fang nicht an mit irgendwelchen spannen, man wird dann in der verhandlung immer unten anfangen. -> argumente die dagegen sprechen? unnötige situation, nimm einfach den mittelwert.
 
Ich habe gerade auch eine Bewerbungsphase hinter mir und mich auch mit dem Thema Gehaltsvorstellung auseinander gesetzt. Dazu habe ich einen interessanten Artikel im Spiegel gefunden (leider für mich zu spät), der durchaus plausibel klingt:

Tipps für Gehaltsverhandlung: Krumme Zahlen besser als gerade Summen - SPIEGEL ONLINE

Mit Spannen würde ich aber auch nicht arbeiten. Bei meinen Bewerbungen hatte ich außerdem das Gefühl, dass jedes Unternehmen versucht hat, unter der Vorstellung zu bleiben. Hätte ich 1-2k mehr angegeben, hätte man vielleicht auch noch mehr rausholen können. Aber gut, zu spät - habe was gefunden, womit ich glücklich werde (hoffentlich ;) ).
 
Aviator, wenn Deine Kollegen die Frage nach ihrem Gehalt nicht beantworten wollen, kannst Du sie ja fragen, was aus ihrer Meinung ein gutes Einstiegsgehalt ist.

Oder alternativ -und da werden jetzt einige mit den Augen rollen- könntest Du Deinem neuen Arbeitgeber auch ganz ehrlich sagen: Du hast keinen Plan, sie mögen Dir doch einen Vorschlag machen.
Um den Unkenrufen vorzukommen: Nicht jeder Arbeitgeber wird sowas ausnutzen und zu wenig bezahlen.
Wenn bei meinem Arbeitgeber jemand selbst "zu wenig" fordert, sagt der das auch offen und bietet mehr.
 
Wer zuerst ne Zahl sagt verliert. Ich habe immer versucht, dem Arbeitgeber ne Zahl abzuringen. Hätte ich das nicht gemacht, würde ich jetzt viel weniger verdienen. Bei meinem ersten Job hätte ich mehr rausholen können, das weiss ich heute...
 
Wer zuerst ne Zahl sagt verliert.

Wie willst du das bewerkstelligen wenn die meisten Firmen in der Bewerbung schon eine Zahl wollen?

Und ich hab mit vielen Firmen die Erfahrung gemacht, das wenn man eine realistische Zahl nennt, dies auch angenommen wird.
 
Ich schreib doch in keine Bewerbung eine Zahl aufs Papier!!!:hmm:

Realistisch heisst für die Firma billig!
 
Ich schreib doch in keine Bewerbung eine Zahl aufs Papier!!!:hmm:
Noch nie in D beworben;)

Wenn du das meinst gerne, ich kann nur von den letzten Gesprächen erzählen, hier wurde uns immer eine Gehaltsvorstellung genannt, die in der Branche üblich sind, das verstehe ich unter realistisch.
 
In vielen Stellenausschreibungen, die ich in letzter Zeit gesehen habe (Informatik - SW-Entwicklung) wollten die Firmen, dass man die Gehaltsvorstellungen angibt. Tut man dies nicht, wars das unter Umständen schon mit der Bewerbung, weil man sich dann anhören lassen muss, dass man sie nicht aufmerksam genug gelesen hat, um diese Angabe zu tätigen.
 
Ich kenne deine Branche nicht, aber ich pokere. Ich weiss was ich wert bin und das will ich auch haben. Da interessiert mich der Branchenschnitt eigentlich nicht.
 
In vielen Stellenausschreibungen, die ich in letzter Zeit gesehen habe (Informatik - SW-Entwicklung) wollten die Firmen, dass man die Gehaltsvorstellungen angibt. Tut man dies nicht, wars das unter Umständen schon mit der Bewerbung, weil man sich dann anhören lassen muss, dass man sie nicht aufmerksam genug gelesen hat, um diese Angabe zu tätigen.

"Meine Gehaltsvorstellungen erläutere ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch".

Natürlich auch nicht das, was sie fordern, aber besser als gar nicht drauf eingehen.
 
Update:

Dualer Student - Wirstschaftsinformatik

1350€ brutto, also 1000€ netto + 184€ Kindergeld = 1184€ /Monat

Ticket für Öffentliche Verkehrstmittel - zahlt Arbeitgeber
Bücher - zahlt Arbeitgeber
Miete - 212€ (incl Strom,Wasser,Internet,warm)
GEKotzreiz -1€ (umgelegt auf WG)
Handy -30€
Mensa/Kantine - 60€
Lebensmittel / Bier - 100€
Freizeit/ Feiern - 100€
Klamotten - kann ich einfach nicht umlegen
Versicherung - Bei den Eltern
____________________________________________________________
+681€

Das wird gespart/angelegt (yeah letzten Monat 1700€ mit Bitcoins gemacht) und in Reisen investiert.


Bzgl. Einstiegsgehalt Wirtschaftsinformatik, ich peile mit meinem Bachelor an der DH 50k in meinem Ausbildungsunternehmen an.
 
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Ich kenne deine Branche nicht, aber ich pokere. Ich weiss was ich wert bin und das will ich auch haben.
Ist doch auch gut wenn du weißt was du wert bist!
Marketing...

Ich hab zig Bewerbungsgespräche geführt und wenn jemand höhere Vorstellungen hat, so ist das kein Ausschlusskriterium, aber man muss es gut begründen können. Meist kommt aber eben nichts. Im Gegenzug hebe ich aber bei Leuten unter dem Schnitt den Gehalt auch hoch. Das hat absolut nichts mit unter dem Wert verkaufen zu tun.

Des weiteren werden Boni bei uns nach Leistung vergeben und nicht automatisch derjenige mit dem höheren Gehalt bekommt den höheren Bonus.
 
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50k als Bachelor ist nicht unüblich - je nach Region und Ausrichtung.
Unsere (fertigen) Dualen Studenten starten mit 44k+Bonus was bis zu 52k sein können - im ersten Jahr. Im zweiten kommt nen BMW als Firmenwagen dazu.
 
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Was habe ich bloß falsch gemacht...ich könnte schon längst bachelor sein und mehr kohle verdienen als jetzt als angehender Arzt...

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