[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Nun, 20% fallen im Schnitt schon weg.

Für Geringverdiener ist der Rentenspaß aber ohnehin nicht wichtig. Da bekommst du ohnehin so wenig Rente, dass am Ende Grundsicherung greift. Warum also privat vorsorgen und dadurch im Jetzt noch schlechter dastehen als ohnehin schon?
 
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Anmerkung unserer Personalabteilung: man solle doch überlegen ob man nicht Urlaub oder Mehrarbeit abbauen möchte :stupid::stupid:
Gibt bei uns keine Kurzarbeit. Wird (fast) normal weitergemacht, nur eben von zu Hause aus.

Ist bei uns auch so. Auch unbezahlte Freistellung wurde in den Raum gestellt. Werde ich aber mit Sicherheit nicht machen, mein Vermieter wird mir was husten wenn ich die Miete nicht mehr zahlen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns geht man auch davon aus, dass wir im HO jetzt unsere GLZ Salden mal runterfahren. Etwas wird das auch der Fall sein, allerdings laufen die Projekte bei uns normal weiter (nur eben ohne Reisetätigkeiten).
 
Bei uns geht man nicht direkt davon aus, aber ich mache es einfach. 5-6 Stunden arbeiten pro Tag reicht, dazu werde ich noch den ein oder anderen Gleittag nehmen.
 
Oftmals nicht, gerade in den Bundesländern, welche an 1990 dazu gekommen sind.

zumal die Firmen ja ( wie auch in Supermärkten) die Arbeiter nur auf 20 Stunden anstellen aber 40 arbeiten lassen ( und bezahlen) aber genau dann jetzt macht es sich bemerkbar, wenn man nur 20h im Vertrag hat.

Jep, warum denken eigentlich alle immer, dass Pfleger Mindestlohn Kräfte sind?
Die verdienen nicht schlecht.

Ohne Zulagen finde ich das schlecht... das was mir Zulagen raus kommt sollte das Gehalt ohne diese sein
Bei uns gibts am Montag 14 Tage Kurzarbeit und unser Arbeitgeber stockt auf 95 % auf...
Wie ist das erlaubt?
 
im Falle von Kurzarbeit müssten eh erst die Überstunden abgebaut werden und Alturlaub weg.
Aber auch nur begrenzt. Zumindest würde ich in https://www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba013530.pdf den Punkt 2.8.5
so verstehen, daß ich das Stundenkonto nur bis zum Jahrestiefststand runternutzen muss bevor es KU geben kann.

Ob und wie es mein AG umsetzen wird zeigt sich erst, wenn entweder die Regierung oder die Kunden mich nicht mehr arbeiten lassen...
 
das steht da ja.
aber welcher Arbeitgeber gitb dir diese Info (freiwillig)?.
bei uns hies es damals 2008 die Überstunden müssen weg.
ob es da schon diese Regelung gab kann ich aber nicht sagen.
 
Wurde das wegen der bzw für die "Coronazeit" nicht eh geändert, sprich, das es nun direkt Kurzarbeit geben kann, oder bin ich da auf dem Holzweg?
 
ich denke gewisse Hürden werden so gelassen um Firmen abzuschrecken die einfach nur die Kohle abgreifen wollen ohne in echter Not zu sein.
 
Wir Arbeiten ganz normal weiter. Laut unserem Chef machen wir erst zu wenn es den ersten infizierten in der Firma gibt. So lange soll man sich von den Kollegen fern halten.
 
Wurde das wegen der bzw für die "Coronazeit" nicht eh geändert, sprich, das es nun direkt Kurzarbeit geben kann, oder bin ich da auf dem Holzweg?
Afaik nur bei Betrieben, die behördlich wegen der Pandemie geschlossen wurden. Der Chef meiner Freundin konnte sofort Kurzarbeit beantragt, da er die Anordnung bekam, das Café zu schließen.
 
Aber auch nur begrenzt. Zumindest würde ich in https://www.arbeitsagentur.de/datei/dok_ba013530.pdf den Punkt 2.8.5
so verstehen, daß ich das Stundenkonto nur bis zum Jahrestiefststand runternutzen muss bevor es KU geben kann.

Ob und wie es mein AG umsetzen wird zeigt sich erst, wenn entweder die Regierung oder die Kunden mich nicht mehr arbeiten lassen...

So wird bei uns gehandhabt. Es werden die letzten 12 Monate ausgewertet. Wenn du aktuell 100 Stunden Überzeit hast und in den letzten 12 Monaten das niedrigste 70 Stunden war, musst du 30 Stunden abbauen bevor du Kurzarbeit nehmen kannst..

Meine Frau hat zuletzt zuviele Stunden aufgebaut und muss jetzt die Zeit abbauen. Da mein Zeitkonto ausschließlich im Minus ist krieg ich sofort Kurzarbeitetgeld...
 
Bei Hartz4 ist es ja so, das man keinen Anspruch hat, wenn man mehr als Vermögen X besitzt.

Ist dies' bei Arbeitslosengeld auch so?
 
Super, dann geht's mir im Ernstfall die nächste Zeit ja vermutlich nicht ganz so schlecht :fresse:
 
Ob du nun bei Komplettausfall 60 % Kurzarbeitergeld bekommst, oder ALG 1 mit 60% macht nicht viel aus. Ersteres hat den Vorteil, dass der Job nach der Krise noch da ist.
 
Ob du nun bei Komplettausfall 60 % Kurzarbeitergeld bekommst, oder ALG 1 mit 60% macht nicht viel aus. Ersteres hat den Vorteil, dass der Job nach der Krise noch da ist.

Woher die 60% dann kommen ist mir ziemlich egal.. Hauptsache irgendwoher kommen sie^^

Bei 60% meines derzeitigen Gehalts bleibt mir zwar am Monatsende nix mehr übrig, ich muss aber zumindestens auch nicht meine wenigen Standards ändern.
 
du bekommst stunden die du arbeitest normal bezahlt und stunden die du nicht mehr arbeitest mit 60%
 
Muss das mein eigenes sein oder kann ich mir auch eins leihen? :fresse:
 
Kurz bevor die Corona-Krise hier richtig eingeschlagen ist, habe ich tatsächlich noch mein Elterngeld für November 2019 bekommen.
Stark, haben ja auch nur 5 Monate gebraucht, für Berechnung und Auszahlung.
Momentan bin ich sau froh, dass wir in einer sehr komfortablen Situation sind, trotz Krise.
Frau in Elternzeit und eh verbeamtet - Job sicher.
Ich Angestellter bei einem großen Arbeitgeber im Home Office, der auch nicht direkt pleite geht.

Selbstständige oder Leute die jetzt ihren Job verlieren sind echt am Arsch :(
Interessant wird die ganze Thematik erst, wenn klar wird, die extrem riesig der wirtschaftliche Schaden NACH der Krise ist.
Das wird noch Jahre dauern, bis sich wieder alles erholt hat.
 
Habe meinen Elterngeldantrag für Februar vor kurzem abgeschickt (mussten leider noch auf einige Unterlagen von meiner Frau warten). Hoffe, dass die Bearbeitung vor meiner zweiten Elternzeit im September abgeschlossen ist und ich nicht insgesamt 3 Monate vorstrecken muss. Zum Glück bringt mich das in keine größeren Probleme, aber ich finde es schon krass, wie bei solchen Leistung immer davon ausgegangen wird, dass der Empfänger ja überhaupt kein Problem hat das ganze mal 6 Monate vorzustrecken.

Zur Corona Krise:
Bei uns sind aktuell auch alle, bei denen es nicht unvermeidbar ist, im Home Office. Scheint jetzt erstmal so weiter zu laufen, Kurzarbeit wurde bis jetzt noch nicht angekündigt, aber mein weiß natürlich nie. Außerdem wurden einige Freelancer kurzfristig aus dem Vertrag gekündigt. Das ist natürlich hart, auf der anderen Seite haben sich die Freelancer aber auch freiwillig entschieden Freelancer zu sein um mehr Kohle einzustreichen. Mir ist klar, dass das für einige Branchen nicht gilt und dort Freelancer sowieso schon eher prekär unterwegs sind, im Software Engineering Bereich ist das aber eine freiwillige Entscheidung.
 
Man muss aber auch mal bedenken, dass die Leute mit 1100-1300 aktuell ebenfalls weniger ausgeben können. Da sind ja meist noch einige Spaßausgaben, die natürlich auch sein müssen, aber so knapp wird es bei denen mit 60% jetzt auch nicht. Im Normalfall ist das natürlich was anderes.

Vielleicht kommen einige mit Kurzarbeit auf die Idee, dass weniger Wochenstunden vielleicht doch nicht so übel sind.


Ach meinst du ?

60% des Netto wären dann zwischen 660-780 (+~100) Euro.. mal etwas vereinfacht.
 
Habe meine Steuererklärung abgegeben vor einer Woche. Mal schauen, wann da mal eine Antwort kommt. Wahrscheinlich auch gerade massiv Sparkurs, wo die alles hinterfragen oder erstmal ablehnen --> Darf also wohl zum Anwalt laufen, damit er nen Schreiben aufsetzt :fresse:
Ist mir gerade erst klar geworden
 
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