Denkfehler beim Geldsparen ?

Also meine persönliche Meinung zur ganzen Sparsache usw:

Nur machen wenn du dir was kaufen willst (Auto/Haus/Frau). Ansonsten ist das wirklich keine so tolle Idee zigtausende Euros zusammenzusammeln und am Ende hast du 0,0 davon. Wenn man nicht viel hat, kann einem der Staat nix wegnehmen. Kannst ja deine Kohle in sinnvolle Sachen wie private Altersvorsorge, (Kapital-)Lebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung oder so investieren und vom Rest gut leben.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
ich würde zuerst Ausbildung und danach Studium bevorzugen. ;)
 
Ist das jetzt ernst gemeint...?

ja, in den meisten fällen sind studenten überqualifiziert und es wird lieber auf praktische erfahrung zurückgegriffen

wenns bei dir nicht der fall ist, dann ist das dein glück
 
Das kann man doch so überhaupt gar nicht bewerten. Klar ein Diplom Maschinenbauer kann in einer KFZ-Werkstatt nichts anfangen; Genauso kann ein Schlosser in einem Ingenieursbüro nichts machen...

Und im Endeffekt ist klar: Der Studierte verdient mehr. Und aus den Arbeitslosenstatistiken geht genauso klar her, dass je höher die Qualifikation, umso geringer die Gefahr ist ohne Arbeit da zu stehen ;)
 
und was bringt ein studierter BWL wirt, der noch nie kontakt mit einem richtig globalen markt hatte?

graue theorie ist vielleicht ein gutes training, aber es werden auch immer nur idealfälle behandelt. sowas gibts aber nicht, weil jedes marktvolumen eine eigene dynamik hat
 
Und was macht ein 16 Jähriger, der gerade frisch von der Realschule kommt und das Erstemal beim Meister in der Werkstatt steht..?! :rolleyes:

;)
 
er lernt gleich die richtige praxis, was sonst
 
Ich verstehe den Unterschied, den du da raus ziehst, aber nicht:
Der 16 Jährige Bengel kommt von der Realschule und hatte nie was mit Praxis zu tun;
Der 25 Jährige Schnößel kommt von der Uni und hatte nie was mit Praxis zu tun.

Ist auch eig. egal - Wichtig ist nur, dass man Arbeit anders versteht, als "nur Geld ran schaffen", auch wenn das oft schwierig ist. ;)
Daher kann man nicht pauschal sagen was man lieber machen soll. Die Verlockung mit 18 ist natürlich schon groß, mit 18 sein eigenes Auto zu fahren, was man als Student wohl nicht schafft und da zurück stecken muss.
 
Ich verstehe den Unterschied, den du da raus ziehst, aber nicht:
Der 16 Jährige Bengel kommt von der Realschule und hatte nie was mit Praxis zu tun;
Der 25 Jährige Schnößel kommt von der Uni und hatte nie was mit Praxis zu tun.

und jetzt kommt hoffentlich der knackpunkt, dass du merkst, was "AUSBILDUNG" bedeutet

wenn jeder alles könnte, bräuchte keiner ausbildung

außerdem bringt längere berufserfahrung (die nur durchs alter kommt und nix anderes) mehr, wenn der 16 jährige 25 ist, hat er 3 jahre ausbildung und 6 jahre berufserfahrung

der 25 jährige schnösel dagegen hat nur seine theorie, keine praxiserfahrung und keine berufserfahrung (er hätte die gleiche erfahrung erst, wenn er 34 ist)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh das anders. ISt ein Studium nicht dazu da die Grundlagen fürs spätere Berufsleben zu bekommen und somit mit dem meisten klarkommen zu können? Also fast das selbe..
 
grundlage = theorie
praktische erfahrung = 0
 
Und weiter? Ob der Student jetzt lernt Teil XYZ zu konstruieren und zu berechnen ( als Beispiel für die Aufgaben in seinem späteren Beruf) oder ob er lernt nen Tisch zu zimmern? Ist das keine Erfahrung? Keine praktische?
 
der 25 jährige schnösel dagegen hat nur seine theorie, keine praxiserfahrung und keine berufserfahrung (er hätte die gleiche erfahrung erst, wenn er 34 ist)
Dann ist das eben so in der Branche.
Wenn man von der Uni kommt, ist man halt nicht direkt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Deswegen sitzen in solchen Räten eben immer alte Säcke, die aber auch entsprechend verdienen :d
 
Nemesys ist scheinbar einfach nur neidisch auf Studenten...
 
berufsspezifisch

Und weiter? Ob der Student jetzt lernt Teil XYZ zu konstruieren und zu berechnen ( als Beispiel für die Aufgaben in seinem späteren Beruf) oder ob er lernt nen Tisch zu zimmern? Ist das keine Erfahrung? Keine praktische?

wenn du jetzt von berufen wie architekt oder so ausgehst, klar wird sowas gebraucht und muss studiert werden. es ist aber vorteilhafter, erstmal eine grundlage in form von praxis zu machen und sich später weiterzubilden, meinetwegen per ILS oder solche sachen

Hummerman schrieb:
Nemesys ist scheinbar einfach nur neidisch auf Studenten...

versteh die aussage leider nicht ganz, vor allem nicht den zusammenhang :confused: was hat neid mit darstellung der fakten zu tun

außerdem würde ich auch keinen untrainierten arzt an mir ne operation vornehmen lassen
 
Mh ahja und das Studium ist keine Praxis? Firma XYZ stellt Student A nach dem Studium an und schont ihn dann, weil er noch keine Praxiserfahrung hat? Er kann alles. Um beim Beispiel zu bleiben. Die Firma verlangt von dem (Ex)-Studenten eine Konstruktion. Er kann das. Er hat das gelernt. Oder hat der Schreinerazubi mehr "Erfahrung", weil er den Stress usw. schon miterlebt hat? Also kann er nen Tisch auf Kundenwunsch besser anfertigen, wie ein Student ein Teil konstruieren? Zu 1: Ja vllt. ( Studium= kein Stress? ) zu 2. NEIN!. Aber auf die Qualität der Arbeit sollte sich das im Normalfall nicht auswirken. Für dich scheint Praxiserfahrung knallharte Arbeit in der Werkstatt zu sein? Oder kennst du dich garnicht mit PCs aus? Weil du es nicht gelernt hast? Sondern dir angegeignet hast durch "Studium"?
Mh sehr realitätsfremd deine Einstellung, aber bitte erzähl das auf deinem Planeten
 
Mh sehr realitätsfremd deine Einstellung, aber bitte erzähl das auf deinem Planeten

Jemand mit einem Hochschulabschluss wird auch sicher nicht die Arbeiten erledigen die jemand macht der nur eine Ausbildung gemacht hat.
Da gehts mehr um Theorie/Planung etc. und die anderen dürfen schuften. :)
 
Trotzdem gehts drum, dass er die Arbeit der Studenten wohl schlechtredet. Sie können nach ihrem Studium ihre Aufgaben genauso gut so wayne "Praxiserfahrung"
 
Trotzdem gehts drum, dass er die Arbeit der Studenten wohl schlechtredet. Sie können nach ihrem Studium ihre Aufgaben genauso gut so wayne "Praxiserfahrung"

"Praxiserfahrung" sammelt der Student nebenbei. ^^
Eine Ausbildung brauchts dann nicht mehr, das lernt man auch bei einem Praktikum oder so. Eine Ausbildung würde wohl eh zuviel Zeit kosten und den Studenten unterfordern.

Zudem muss jemand mit einem Hochschulstudium solche praktischen Aufgaben eher nicht erledigen, weiß gar nicht wozu das diskutiert wird.

Zum Threadersteller: Überrede deine Eltern doch dazu, dass du nur noch 2cent Taschengeld haben möchtest, aber nach jeder Zahlung (wöchentlich) verdoppelt sich das Taschengeld. Damit solltest du recht schnell, sehr reich werden :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man ist echt zuspät ja mein ich ja auch...
Aber bitte nemesys einstellung ist nunja ach egal :rolleyes:
 
@ Nemesys: Das ist so dähmlich: "außerdem würde ich auch keinen untrainierten arzt an mir ne operation vornehmen lassen". Genau das ist der Punkt, was hat der Arzt gemacht bevors an die Praxis geht ... studiert. Warum? Tja es gibt halt Gebiete auf denen man erstmal viel theoretisches lernen muss. Deswegen studiert man, das ist der Unterschied zu ner Ausbildung, da ist der Anteil an dem was man theoretisch können sollte halt so groß das man das ein paar Jahre lernen muss ... studieren halt. Es mag sinnbefreite Studiengänge geben, aber das ist ja eine ganz andere Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab auch nur umsonst "berufsspezifisch" geschrieben :-[
 
Alles in Lehman-Brothers investieren, da machste auf jeden nix falsch. :)
 
Also die Idee is ja echt Bombe :fresse: Sowas kann nur von einem Schüler kommen der nur zu Hause hockt und noch nicht am Leben Teil genommen hat (das ist jetzt nicht böse gemeint. aber sowas realitätsfremdes...)

Normalerweise ist der Teil, den man sparen kann um einiges kleiner als das, was man verdient. Also wenn du mit 20k im Jahr rechnest, veranschlage einfach mal 200€ pro Monat zu sparen. Je nach Lebensstil... Das sind jetzt aber auch wieder nur total theoretische Annahmen. Du musst einfach sehn, wie du dann so lebst und was über bleibt :fresse:

Außerdem kann man nicht so wirklich voraussagen, wie sich alles weiterentwickelt. Wie die Wirtschaft weiter läuft, ob die Steuern evtl. steigen usw. Solche langfristigen Planungen beinhalten viele Unbekannte.

An deiner Stelle würde ich z.B. auf ein Haus sparen und mir dann nen nettes Häuschen hinstellen. Da ist dein Geld relativ sicher und dein Leben ist auch ganz gut abgesichert...

Brauch ja sonst nur mal ne krasse Krise geben und dein gesamtes Geld auf den Konten is weg. Das wäre mir (in der heutigen Welt) viel zu riskant, so einen Batzen auf Konten liegen zu haben.

Aber das ist auch wieder ne persönliche Einstellung... Mir persönlich ist es wichtiger, dass das Geld was ich mir persönlich erarbeitet habe, sicher ist, als mein Geld durch Spekulation zu vermehren und Gefahr zu laufen, es zu verlieren. Ne Kombination aus beidem ist evtl. noch ganz gut.

Außerdem gönne ich mir dann lieber mal was geiles (ja,ja, das liebe Konsumbedürfnis...) und hab Spass an und mit meinem Geld.

Wie schonmal jemand geschrieben hat: Wer weiß was mit dir passiert. Brauchst nur nen Unfall haben und das wars dann. Dann haste echt nen geiles Leben gehabt :fresse: Mir tun die Leute leid, die ihr ganzes Leben gespart haben um im Alter dann Knete zu haben, aber dann so krank sind und es nicht mehr verwenden können oder sogar Tod sind. Zudem ist es oft auch so, dass genau diese Leute, die ihr Geld ein Leben lang gespart und für das Alter aufgehoben haben, dann als Senioren gar nicht mehr anders können, als weiterzusparen. Diese Lebensart prägt sich dann ja dein ganzes Leben lang ein und das kann man im Alter dann nicht einfach ändern. Wer 30 Jahre lang spart, schafft es oftmals nicht, dieses (mit vielen Einschränkungen erkaufte) gesparte Geld innerhalb eines kurzen Zeitraumes auszugeben. Ist ja auch eigentlich verständlich...

Da spielt der psychische Faktor meines Erachtens nach auch noch eine sehr sehr gewichtige Rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowas kann nur von einem Schüler kommen der nur zu Hause hockt und noch nicht am Leben Teil genommen hat

Das gleiche habe ich auch gedacht. Milchmädchenrechnung.

Ich würde dir @ TO als deine Eltern was anderes erzählen.
 
Naja ich hätte dann das Geld irgendwelchen Verwandten außerhalb Deutschlands gegeben sodass die dann das Geld anlegen können. So hätte ich offiziell keine Rücklagen

€: Ich führe z.Z. so oder so ein Leben was nicht gerade Freude macht. Jedes Geld was ich von Verwandten oder sonst wo bekomme spare ich. Ich gehe praktisch nie weg, nirgends feiern und so, was auch teilweise stark an meiner geizigkeit liegt usw. naja

Wie unsere Paffkatze schon sagte, ist es nicht sinnvoll dein ganzes Geld immer wieder nur auf die Seite zu legen. Du musst deine Geizigeit irgendwie loswerden. Springe über deinen eigenen Schatten bevor es zu spät ist, Drinkey ! Das nebenbei ersparte kann man ja in eine Eigentumswohnung oder ein Haus investieren. Das ist so ziemlich das sicherste in das man Geld reinstecken kann.
 
Ich würde in jedem Fall Studium bevorzugen. Es mag sein, dass du anfangs nicht der reichste bist und in den ersten 1-2 Jahren weit unter stehst. Aber du kannst aufsteigen. Ist halt die Frage was man will. Wenn man zufrieden ist, Arbeiten auszuführen, seine 40h Woche zu haben und vielleicht am Ende 2000 Netto zu verdienen, dann ist die Ausbildung sicher das Richtige. Damit kann man je nach Bundesland gut durchs Leben kommen. Wer aber leiten will, Projekte planen möchte und in der Hierachie weit nach oben möchte, kommt um ein Studium in der Regel nicht herum. Da braucht es dann auch einen Master oder besser einen Doktor.

@Nemesys
Ich arbeitete bei einem sehr großen Autovermieter. Bei uns werden für Vollzeitjobs in der Regel gar keine Menschen ohne Hochschulabschluss eingestellt. Und da geht es wirklich nicht um intellektuelle Glanztaten. Wenn du allen ernstes meinst, dass Azubis im Berufsleben bevorzugt werden, dann bist du a.) vllt in einem Job wo das so ist oder hast b.) absolut keine Ahnung vom Berufsleben. Quäl dich durch ein Studium. Da wird gut gesiebt und da weiß jeder Arbeitgeber was übrig bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh