Also die Idee is ja echt Bombe

Sowas kann nur von einem Schüler kommen der nur zu Hause hockt und noch nicht am Leben Teil genommen hat (das ist jetzt nicht böse gemeint. aber sowas realitätsfremdes...)
Normalerweise ist der Teil, den man sparen kann um einiges kleiner als das, was man verdient. Also wenn du mit 20k im Jahr rechnest, veranschlage einfach mal 200€ pro Monat zu sparen. Je nach Lebensstil... Das sind jetzt aber auch wieder nur total theoretische Annahmen. Du musst einfach sehn, wie du dann so lebst und was über bleibt
Außerdem kann man nicht so wirklich voraussagen, wie sich alles weiterentwickelt. Wie die Wirtschaft weiter läuft, ob die Steuern evtl. steigen usw. Solche langfristigen Planungen beinhalten viele Unbekannte.
An deiner Stelle würde ich z.B. auf ein Haus sparen und mir dann nen nettes Häuschen hinstellen. Da ist dein Geld relativ sicher und dein Leben ist auch ganz gut abgesichert...
Brauch ja sonst nur mal ne krasse Krise geben und dein gesamtes Geld auf den Konten is weg. Das wäre mir (in der heutigen Welt) viel zu riskant, so einen Batzen auf Konten liegen zu haben.
Aber das ist auch wieder ne persönliche Einstellung... Mir persönlich ist es wichtiger, dass das Geld was ich mir persönlich erarbeitet habe, sicher ist, als mein Geld durch Spekulation zu vermehren und Gefahr zu laufen, es zu verlieren. Ne Kombination aus beidem ist evtl. noch ganz gut.
Außerdem gönne ich mir dann lieber mal was geiles (ja,ja, das liebe Konsumbedürfnis...) und hab Spass
an und
mit meinem Geld.
Wie schonmal jemand geschrieben hat: Wer weiß was mit dir passiert. Brauchst nur nen Unfall haben und das wars dann. Dann haste echt nen geiles Leben gehabt

Mir tun die Leute leid, die ihr ganzes Leben gespart haben um im Alter dann Knete zu haben, aber dann so krank sind und es nicht mehr verwenden können oder sogar Tod sind. Zudem ist es oft auch so, dass genau diese Leute, die ihr Geld ein Leben lang gespart und für das Alter aufgehoben haben, dann als Senioren gar nicht mehr anders können, als weiterzusparen. Diese Lebensart prägt sich dann ja dein ganzes Leben lang ein und das kann man im Alter dann nicht einfach ändern. Wer 30 Jahre lang spart, schafft es oftmals nicht, dieses (mit vielen Einschränkungen erkaufte) gesparte Geld innerhalb eines kurzen Zeitraumes auszugeben. Ist ja auch eigentlich verständlich...
Da spielt der psychische Faktor meines Erachtens nach auch noch eine sehr sehr gewichtige Rolle.