DDR 3 Speicher Problem

DDR3 Prob

Neuling
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05.12.2009
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Hallo,

meine neuen Komponenten machen einige Probleme.
Zunächst zum ursprünglichen System

AMD Phenom II 955 BE in der C2-Revision
Asus M4A77TD Pro
Scythe Mugen 2
4x2 GB G.Skill Ripjaws F3-10666CL7D (XMP)
Geforce 8800GTS 320 MB
Tagan 480 W Netzteil
Windows 7 Pro 64bit

Nachdem zuweilen, gerade beim kopieren von größeren Dateien über USB und Netzwerk immer wieder Fehler und Bluescreens aufgetreten sind habe ich Fehlersuche betrieben. Zunächst wurde das Netzteil in ein Antec True Power 650Watt geupgraded.
Danach habe ich mit Memtest angefangen und bei einem Test mit 2X2GB Fehler aufgetreten sind, wurde dieser Ram getauscht. In der Zwischenzeit lief der Rechner mit den restlichen 2x2GB ohne Bluescreens und andere Fehler.
Nachdem der RAM getauscht war, lief Memtest zunächst ohne Fehler durch.
Später traten erneut Bluescreens etc. auf. Die einzelnen Speicherkits mit 2x2GB liefen im Memtest ohne Fehler durch, sobald ein weiterer Riegel dazukam traten im Memtest jede Menge Fehler auf (pro Durchgang rd. 4,6 Mio). Passend zu diesen Fehlertypus schob ich das Problem auf den dokumentierten Errata 379 des C2-Steppings des Phenoms. Ergo mit dem Händler meines Vertrauens verhandelt und gegen Aufpreis in einen Phenom II 965 mit C3-Stepping getauscht. Nach dem Einbau musste im Bios alles (inkl. der Uhrzeit) neu eingestellt werden. Zunächst sah alles auch sehr vielversprechend aus, aber bei einem Kaltstart traten erneut Bluescreens und beim Memtest Fehler auf. Daraufhin verwarf ich die selbst eingestellten Werte der G.Skills Ram aus dem XMP und nutzte die Autofunktion per SPD die Cl9-Latenzen einstellt. Hiernach liefen Tests inkl. Memtest86+ in der Vers. 4.0 über 7 Stunden ohne Fehler durch.
Heute früh (1 Tag später) hingegen hängte sich das System beim Aufwachen aus dem Hybernation-Modus auf (Seamonkey schmierte ab und beim Herunterfahren kam ein BSOD) und nachfolgende Memtests brachten erneut etliche Fehler zu Tage (ohne, dass Werte oder das System selbst verändert wurden) Nach ca 30 Minuten Tests mit Memtest wurde der Rechner per Schalterleiste ausgeschaltet und für 1-2 Stunden ausgelassen. Hiernach wurde der Rechner erneut mit Memtest getest und in 30 Minuten traten noch keine Fehler auf (morgens dauerte es keine 3 Minuten bis die ersten Fehler auftraten) Der Fehler ist also nicht ohne weiteres reproduzierbar.

Im Moment bin ich etwas ratlos und habe nach rd. 6 Wochen des Testens so langsam keine Nerven mehr :confused:


Das Einzige was bisher noch nicht getauscht ist, ist das Board aber nen richtigen Grund sehe ich bislang nicht, da der Memory Controller ja in der CPU sitzt. Was mich auch wundert, dass die Fehler augenscheinlich nicht allein mit einem Kaltstart zu tun haben.

Das Board hat die neueste Bios-Version (904), der Ram läuft im reinen Autobetrieb (SPD-Profil 1333, CL9, 1,5V, unganged Mode). Der Speicher ist auch auf der von Asus freigegebenen Speicherliste für das Board.
Temps sind im Idle (also auch kurz nach dem Start) alle im dunkelgrünen Bereich CPU-Kerne 29-30 Grad, Graka 62 Grad. Windoof 7 hat die akt. Patches und die Treiber von der ASUS HP.

Jemand eine konstruktive Idee?

Danke im voraus.
 
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also als erste die cpu/nb spannung erhöchen auf 1,35V sonst wird nix mit 4x2GB

edit: und ram wird auch bissle mehr als 1,5V brauchen musst du dich aber durchtesten ich denk das es so zw. 1,55V und 1,6V wird
 
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Die Spannung der Rams müsste ich mal testen, allerdings sollten die Standard-Spannungen für die Standard-Werte ja eigentlich ausreichen oder?

---------- Beitrag hinzugefügt um 16:13 ---------- Vorheriger Beitrag war um 15:32 ----------

Wobei mir der Zusammenhang von zu wenig Spannung und Fehlern beim Kaltstart noch nicht ganz klar ist.
 
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der zusamenhang: die cpu/nb spannung hat eigentlich nichts mit der NB zu tun es ist der speichercontroller (IMC) in der cpu drinn, die erhöchung der spannung an den rams ist erforderlich(meistens) bei vollbestückung!!
 
Der IMC erhält eine andere Spannung als der Rest des Core? Das wiederum war mir auch neu.
 
Aktueller Sachstand, Spannung ist nicht das Problem. Gestern tagsüber lief der Rechner ohne Probleme heute früh wieder Bluescreen beim Aufwachen aus dem Hybernation-Modus und Fehler ohne Ende im Memtest.
Eigentlich sollte ja das C3-Stepping, besser mit Vollbestückung funzen, so richtig sehe ich davon noch nix.

Was mir dabei aufgefallen ist im Memtest. Wenn Fehler gefunden werden dann zählt der Errors-Counter ratzfatz hoch, also dann hab ich mehrere Fehler pro Sekunde, wenn ich dann über die configuration kurz stoppe und bspw. die Art der Fehler-Meldung ändere, dann treten in der nächsten Zeit keine weiteren Fehler auf. :hmm:
Das blöde ist auch, dass selbst Memtest keine zuverlässige Prüfungsmethode ist, da der Rechner schon 7 Stunden Memtest ohne Fehler überstand und am nächsten Tag ohne Änderungen BSOD sowie Fehler im memtest auftraten...

Zweiter Punkt, gestern abend hab ich den Rechner mehrfach aus dem Hybernation Mode hochfahren lassen, nie ist was passiert. Pünktlich jeden Morgen nachdem der Rechner nachts über die Steckerleiste vom Strom war, schmiert die Kiste beim hochfahren ab.

Irgendwelche Vorschläge, außer die Spannung zu erhöhen?

Update: Ich habe heute eine scheinbar reproduzierbare Variante gefunden, Fehler in relativ. kurzer Zeit zu finden. (Test 5 von Memtest bringt innerhalb von 80 S Fehler)
Im Moment läuft nur das runtertakten auf DDR1067 ohne Fehler durch, mit Standard-Spannung.
Update 2: Nachdem der Ram mit 1067 lief habe ich einfach nochmal auf 1333 gestellt (auto-Einst.) und damit tritt in Test 5 von Memtest kein Fehler auf.
Im Ergebnis mit Standard-Spannung traten mal Fehler auf, mal nicht. Ich gehe trotzdem jede Wette ein, dass morgen wieder der Rechner abschmiert...
 
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also in diesen fall würde ich auf ein anderen speicher zugreifen, und oder das mobo macht probleme!! kommst irgendwie an ein anderes board ran zum testen?? das wäre das erste was ich testen würde. erst dann andere ram, stell alle andere spannungen auf auto ausser cpu/nb und versucht noch mal
 
Sachstand: Die Fehler des Rams treten so wie es derzeit ausschaut immer dann auf, wenn der Rechner eine Zeitlang nicht an war (egal ob per Steckerleiste vom Strom getrennt oder nicht).
Wenn dann im Bios die Einstellung des Ramtaktes 1067 zu 1333 geändert wird, läuft der Speicher fehlerfrei im Memtest durch und auch das Aufwachen aus dem Hybernation-Mode funktioniert problemlos.

Ich werde mal anderen Ram testen, vlt. kommt das Board ja damit nicht klar.
Wenn der auch nicht funzt, scheint der Fehler auf das Board eingegrenzt zu sein. Mein Händler wird mich lieben :stupid:
 
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Ähh doch, ich hab keine Lust bei einem neuen System bei jedem Start zunächst ins Bios zu gehen und da von Auto auf 1333 bzw. zurück zustellen, bevor ich den Rechner booten lasse.
Wenn ich das nicht tue, treten ja weiterhin Fehler auf. (s. erster Satz letztes Posting)
 
wie jedes mal du sollst das mal einstellen und mit F10 speichern! falls das nicht geht schau ob du ne bios update bekommst für dein mobo
 
Ich stell das ein und speichere es. Es bleibt auch eingestellt, allerdings treten nach längerer Zeit des ausgeschaltet seins die genannten Fehler auf.
Wenn die Fehler auftreten "hilft" es die Einstellungen im Bios zu verändern und die Fehler sind temporär wieder weg.

Es gibt kein aktuelleres Bios. (siehe erster Post)
 
ich würde tipen das mobo nicht mit dem rams kann, hast möglichkeit die rams auf nen anderen board zum testen(aber wichtig nur mit deiner cpu um evtl imc probleme zu erkennen)
 
Werde ich tun, aber Probleme mit dem IMC kann ich eigentlich ausschliessen, da sowohl beim PII 955 im C2-Stepping als jetzt beim 965 im C3-Stepping Probleme auftreten.

Update: Nachdem ich heute früh nach den ersten Fehler im Bios wieder von 1333 auf Auto zurückgestellt habe, liefen 6 vollständige Tests von Memtest in 9.45 h mit 7'er Latenzen und Standardspannung ohne einen einzigen Fehler durch...
 
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Sachstand: Ram mit Bekanntem getauscht. Sein Ram funzt bei mir, mein RAM macht Fehler bei Ihm, ergo nicht IMC und Mobo sondern RAM der Fehler hat.
Ich tausche jetzt noch einmal komplett den RAM aus.
 
Mit 4 neuen Speicherriegeln auch mit Standardspannung keine Probleme mehr. Lag also in der Tat am Ram.
 
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