Crystaldiskmark = SSD Killer?

phil23

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Hallo,

ich wundere mich etwas über die Schreibleistung, die ein Benchmark von Crystaldiskmark verbrät.
Mit 3 Durchgängen mit jeweils 2 GiB und vier Tests sollten doch eigentlich 3x2x4 = 24 GiB geschrieben werden.
Hier liegen aber zwischen Minimum 35854 GB und Maximum 36128 GB schon 274 GB, also mehr als 10x wie erwartet.

Ja, die 1TB soll 600 TB vertragen, aber wenn jeder Benchmark schon 1/4 TB verbrät, finde ich das recht viel.

Warum wird soviel während des Benchmark geschrieben bzw. warum stimmt die Dateigröße nicht?

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Google KI:
Benchmarks wie CrystalDiskMark schreiben temporär Daten auf das Laufwerk, um die Leistung zu prüfen. Ein typischer Testlauf (z. B. 5 Durchläufe à 1 GB) verbraucht im Schnitt ca. 30 GB bis 50 GB der TBW. Selbst bei großen Tests (wie z. B. 64 GB) ist der Verschleiß minimal und hat keine merklichen Auswirkungen auf die jahrelange Lebensdauer einer modernen SSD
 
Zuletzt bearbeitet:
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Mit 3 Durchgängen mit jeweils 2 GiB und vier Tests sollten doch eigentlich 3x2x4 = 24 GiB geschrieben werden.
Nein, denn die 2GiB sind der Adressraum über den geschrieben wird, also die Größe der Testdatei in der dann geschrieben wird und dabei werden die gleichen Adressen auch mehrfach überschrieben. Der Test hat bei CDM meines Wissens nach eine feste Zeit, es wird also umso mehr geschrieben, je schneller geschrieben werden kann. Bei AS-SSD ist es meines Wissens anderes, da wird ein festes Datenvolumen geschrieben und der Test kann sehr lange dauern, wenn die SSD, HDD oder der USB Stick sehr langsam ist.

Warum wird soviel während des Benchmark geschrieben bzw. warum stimmt die Dateigröße nicht?
Weil die Datei eben während eines Tests mehrfach überschrieben und nicht nur einmal beschrieben wird.
 
Ok, danke. In den Einstellungen versteckt sich die Zeit von 5s.
Vereinfacht ergeben sich dann: 5s x 3 Durchgänge x ca. 5GiB/s = 75GiB jeweils für die ersten drei Tests, also 225 GiB. Der letzte macht fast nichts aus. Damit liegt man in der Größenordnung der Messwerte.
Rein zum Spass sollte man das Tool also nicht soooo häufig benutzen.
Die KI Antwort war also leider falsch..
 
Rein zum Spass sollte man das Tool also nicht soooo häufig benutzen.
So ist es, denn gerade bei schnellen SSDs kann man damit halt ein ganz schön hohes Schreibvolumen erzeugen. Aber zumindest alle Client SSDs haben heute einen Pseudo-SLC Schreibcache und meistens wird bei dem Benchmarks eben in diesen Pseudo-SLC Schreibcache geschrieben, also in NAND bei dem nur ein Bit geschrieben wird und dies verträgt es viel öfter als wenn alle 3 oder 4 Bits pro Zelle geschrieben werden. Da ja schnell überschrieben und dann auch schnell die finale Datei gelöscht wird dürften die Testdaten nie in den normalen TLC oder QLC Modus kopiert werden, also alle 3 oder 4 Bit von Zellen damit beschrieben werden.

Die KI Antwort war also leider falsch..
Das wundert mich nicht, die KI ist dümmer als die meisten Menschen glauben, da sie keine Zusammenhänge erkennen kann. Die KI gibt nur wieder, was sie in ihren Trainingsdaten gefunden hat, kann aber nicht die Zusammenhänge erkennen, wie dass bei einer festen Testdauer eben das Datenvolumen direkt von der Schreibgeschwindigkeit abhängt.
 
Wenn ich das mal ganz überspitzt sagen darf willst du jetzt CrystaldiskMark 2.400 Mal laufen lassen um die 600TBW voll zu machen?
Wie oft lässt du denn den Benchmark laufen? Täglich? Dann kannste das rechnerisch 6,5 Jahre lang machen. Wöchentlich? 46 Jahre.............

Ich sehe hier einen Sturm im Wasserglas.
Ein Benchmark ist etwas um die Leistung zu messen, das dazu page files oder sonstige Dateien angelegt werden auf der SSD und im RAM ist doch ganz klar. Wie soll denn die Software, die keine 30mb hat, einen Test mit 5GB Datenmenge machen wenn diese nicht jedesmal frisch angelegt wird??
 
Das CrystaldiskMark jedes mal aus einer kleinen Daten (wohl durch kopieren) eine Testdatei anfertigt, die nach den Test wieder gelöscht wird.
Würde die Software diese Testdatei in voller Größe auf der SSD liegen lassen würde es ja viel zuviel Platz verbrauchen? Daher kein Wunder das es viele Schreibvorgänge hat, nicht nur beim eigentlich Test?
 
Das Problem war aber nicht, dass die Datei einmalig (für den Lesetest) angelegt wird.
Sondern dass sie anders als vermutet beim Schreibtest ca.12x statt 1x geschrieben wird, weil die Testdauer vorgegeben ist und nicht die Dateigröße (und Anzahl).

Ich vermute, dass der Schreibtest auch kein Kopiertest ist, sondern die Schreibdaten anders erzeugt werden (und einfach Zufallszahlen oder was auch immer in die Datei geschrieben wird. Dazu muss sie aber nicht vorher auf der SSD erzeugt worden sein.)
 
Das CrystaldiskMark jedes mal aus einer kleinen Daten (wohl durch kopieren) eine Testdatei anfertigt
Welche Datei sollte es sein die da kopiert wird? Es dürften eher Zufallsdaten im RAM erzeugt und dann in die Testdatei geschrieben werden, die wird dann gelesen und danach eine bestimmte Zeit lang überschrieben, wenn das Schreiben schnell genug geht, halt auch mehrfach.

Würde die Software diese Testdatei in voller Größe auf der SSD liegen lassen würde es ja viel zuviel Platz verbrauchen?
Die Größe der Testdatei kann man ja festlegen, per Default ist es 1GiB.

Sondern dass sie anders als vermutet beim Schreibtest ca.12x statt 1x geschrieben wird, weil die Testdauer vorgegeben ist und nicht die Dateigröße (und Anzahl).
Eben, wobei die Dateigröße ja schon vorgegeben ist, die wählt man ja oben aus, aber es wird eben mehrfach überschrieben, wenn dies innerhalb der Zeit möglich ist. Die Dateigröße gibt damit den Adressraum an, über den der Benchmark erfolgt, aber eben nicht das Schreibvolumen während des Schreibtests.
 
Holt: Master of the Obvious.
Magste das nicht statt "Legende" unter deinen Namen setzen?
 
Wenn das nun so offensichtlich ist, wieso war es das nicht als du deinen letzten Beitrag hier geschrieben hast?
 
Und was stand nicht im meinem Beitrag? Das es einfach random Daten aus dem Speicher entnimmt und kopiert? Ich sagte es nimmt eine kleine Datei und kopiert diese auf die benötigte Größte. Und löscht die danach wieder.
Einzig auf die Zeitkomponente des Testlaufs bin ich nicht eingegangen.
 
Grundsätzlich es es bei CDM so: Je schneller die SSD, desto mehr Daten werden transferiert bei identischen CDM-Settings. Ist halt (intern) so vom Tool geregelt und kannst du selbst auch prüfen.
Das CDM Testfile ist ja während des Benches temporär auf der jeweiligen SSD und wird erst nach den Bench wieder gelöscht bzw. zwischendurch geleert (wenn die Session wechselt).
Habe das selbst einmal geprüft, mit Gen3/4/5 identischer Größe (2TB SSD).
 
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