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[User-Review] Corsair K100 Lesertest

YoCed

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Zunächst einmal herzlichen Dank an Hardwareluxx und Corsair für die Möglichkeit, diese Tastatur testen zu dürfen!

Ohne Weitere Umschweife geht’s dann aber auch direkt los mit dem Testbericht.



Einleitung

Die K100 ist die aktuelle Flaggschiff-Tastatur von Corsair. Opto-Mechanische Taster, rundum RGB-Beleuchtung, eine Kunstlederbezogene Handballenauflage und ein iCue-Bedienelement versuchen zu überzeugen, dem gegenüber steht eine unverbindliche Preisempfehlung von 249.99€.

Die Tastatur wird mit den eigens von Corsair entwickelten Corsair OPX-Switches sowie Cherry MX Speed Switches ausgeliefert, die UVP gilt für beide Versionen. Für den Test liegt die Version mit den Cherry Switches vor.


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Verpackung und Lieferumfang


Das Design der Verpackung ist in der für Corsair typischen Schwarz-Gelben Farbkombination gestaltet. Abgesehen von obligatorischen Produktbildern und Hinweisen auf die Features der Tastatur gibt es hier aber nicht viel zu sehen.

Anhang anzeigen DSC_0031_comp.jpg

Ist der Deckel abgenommen, kommt unter einer Plastikabdeckung direkt die Tastatur zum Vorschein. Unter der Tastatur befindet sich dann die Handballenablage und noch ein kleiner Umschlag mit einer kleinen Betriebsanleitung. Eine Treiber-CD wird nicht beigelegt. Außerdem werden direkt zwei Sets aus Tastenkappen beigelegt, die je nach Spielvorlieben eingesetzt werden können. Ein Tool, um die Tastenkappen zu entfernen, ist auch dabei.


IMG_20201201_143320 (1).jpg


Optik und Haptik


Direkt beim Rausheben der Tastatur aus dem Karton fällt das verhältnismäßig hohe Gewicht von 1.3kg auf. Das Gewicht in Kombination mit den großen Gummierten Flächen sorgen für einen stabilen halt. Die Handballenablage hält über kleine Magneten an der Unterseite der Tastatur und bleibt dadurch an Ort und Stelle, kann aber bei Bedarf leicht entfernt werden.



Sämtliche Tasten der Tastatur, das iCue-Scrollrad und das Corsair-Logo oben in der Mitte sind beleuchtet. Zusätzlich hat Corsair an den Kanten links und rechts sowie hinten eine Ambientebeleuchtung angebracht. Die Beleuchtung lässt sich über iCue steuern und es stehen viele Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, dazu später mehr. Allgemein weiß die Beleuchtung der Tastatur definitiv zu überzeugen.

Und auch sonst weiß die K100 optisch zu Überzeugen. Die Tasten scheinen hochwertig verarbeitet, auch die Aluminiumoberfläche unterhalb der Tasten sieht sauber verarbeitet aus. Die Oberfläche der einzelnen Tasten fühlt sich angenehm weich an, auch die raue Struktur der alternativen Tastenkappen ist sehr Angenehm. Zum allgemeinen Tippgefühl an späterer Stelle mehr.

Leider ist die Haptik nicht in jedem Punkt überzeugend. Die Multimediatasten oberhalb des Numpads fühlen sich allgemein Schwammig und Wackelig an. Und auch das angepriesene iCue-Scrollrad fühlt sich sehr unsauber und kratzend an.

Anhang anzeigen DSC_0037_comp.jpg

Tippgefühl


Das Tippgefühl ist sehr gut. Die Cherry MX Speed Switches sind neu für mich, bisher hatte ich nur Erfahrungen mit den Cherry MX-Brown sowie Blue Switches. Vor allem fällt auf, dass es keinen definierten Klickpunkt gibt, an dem die Taste auslöst, stattdessen wird der Druck bereits nach minimalem Druck ausgelöst. In seltenen Fällen führt das dazu, dass ich, obwohl ich meine Finger nur auf der Tastatur abgelegt habe, irgendwelche Tasten gedrückt habe. Im Alltag gewöhnt man sich schnell daran, beim etwas angespannteren Gaming führt das allerdings auch mal dazu, dass man statt einfach geradeauszulaufen, auch mal aus Versehen zur Seite strifet. Das wird allerdings Gewöhnungssache sein, da ich für meinen Teil keine allzu kompetitiven Spiele spiele, ist das für mich jetzt kein KO-Kriterium.

Auf der anderen Seite ist das Tippgefühl im Alltag, beispielsweise im Home-Office, durch die schnelle Auslösung sehr angenehm, da es mir gerade bei meiner alten Tastatur oft passiert ist, dass ich eine Taste beim Überfliegen nicht stark genug gedrückt habe, sodass dann ein Buchstabe im Text gefehlt hat.


Inbetriebnahme und Einrichtung


Die Inbetriebnahme ging leicht vonstatten. Die beiden dicken USB-Stecker nebeneinander ans Mainboard anzuschließen war allerdings etwas fummelig, da sie wirklich nur sehr knapp nebeneinanderpassen.

Die iCue-Software war bei mir bereits installiert, da ich in meinem Gehäuse bereits einige Corsair-Produkte verbaut hatte. Dementsprechend hat die Software die Tastatur auch direkt erkannt, und zu meiner Freude auch sofort die Beleuchtung mit dem sonstigen Beleuchtungssystem synchronisiert.

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Die Beleuchtung lässt sich wie bereits erwähnt individuell für jede Taste sowie die Bereiche an den Rändern der Tastatur vornehmen. Somit ist es auch möglich, verschiedene Beleuchtungseffekte gleichzeitig zuzuweisen, wie beispielsweise eine Regenbogenwelle über die Tasten und parallel ein Temperaturindikator auf dem Corsair-Logo.

Neben der Beleuchtung lassen sich auch sämtlichen Tasten (außer der Taste im iCue-Scrollrad) Makros zuweisen. Zur Auswahl stehen neben Text- und Tastenmakros auch zum Beispiel die Option, eine Anwendung zu starten.

Eine Besonderheit der Tastatur ist auch die Möglichkeit, den G-Tasten Funktionen von Elgato Streamdeck zuzuweisen. Sicherlich für Streamer auch nicht uninteressant. Da ich selbst kein Streamer bin, habe ich die Funktion aber nicht ausführlich testen können.


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Schließlich lässt sich über die Software auch die Funktion des Steuerrads einstellen.

Neben der Helligkeitseinstellung sind auch Medienfunktionen und Funktionen zum Scrollen und Zoomen voreingestellt. Diese Einstellungen lassen sich zwar nicht löschen, aber zumindest deaktivieren, wenn man sie nicht braucht. Durch einen Klick auf das iCue-Symbol scrollt man durch die Funktionen durch, die Farbe des Scrollrads indiziert dabei die entsprechend hinterlegte Funktion.

Es lassen sich auch hier eigene Funktionen zum Scrollrad hinzufügen, allerdings ist man hier beschränkt auf vorher definierte Makros, die einem dreh nach rechts oder links ausgelöst werden.

Was mir an dieser Stelle gefehlt hat, waren Einstellungsmöglichkeiten zur Beleuchtung. Wenn ich „iCue“ höre, denke ich als erstes an das Beleuchtungssystem, umso mehr wundert es mich, dass es absolut keine native Möglichkeit gibt, selbst über Makros, das Scrollrad entsprechend zu benutzen.

Ansonsten ist mir bei der Software nichts Negatives aufgefallen. Die USB-Poll-Rate war standardmäßig auf 1000Hz eingestellt, was ich auf Kompatilibitätsgründe schieben würde, die Umstellung auf 4000Hz funktioniert aber einwandfrei. Lediglich einige Textstellen in der Software waren zum Zeitpunkt des Tests noch nicht ins Deutsche übersetzt, hier erwarte ich aber ein Update.



Positives und Negatives nach einiger Zeit Benutzung


Mit angeschlossener Handballenablage ist mir die Tastatur etwas zu flach gewesen. Zwar lässt sich die Tastatur auch hochklappen, aber dann hält die Handballenablage nicht mehr optimal und fängt an zu klappern, daher lasse ich sie mittlerweile weg.

Die F-Tastenreihe ist für meinen Geschmack etwas zu nah am restlichen Tastenfeld angebracht. Wenn ich bisher blind nach Tasten gesucht habe, habe ich mich oft am oberen Rand der Tastatur orientiert, das führt jetzt öfters dazu, dass ich zum Beispiel plötzlich mit F11 den Fullscreen aktiviere, statt einen Text zu löschen. Das wird Gewohnheitssache sein und halte ich nicht direkt für einen Designfehler, dennoch hat es mich gerade in der Anfangszeit doch etwas genervt.

Die Tastatur wirkt subjektiv leiser als meine alte Tastatur, aber definitiv noch hörbar. Für mich selbst ist das kein Problem, im Voicechat fällt es aber des Öfteren auf, wenn man mal in die Tasten hämmert.



Fazit


Auf der einen Seite ist das Tippgefühl hervorragend, die Software sehr umfangreich und Optisch ist sie ein echter Hingucker. Auf der anderen Seite stehen eine wackelige Handballenablage und ein Schwammiges iCue-Scrollrad, welche eigentlich unter anderem das Aushängeschild dieser Tastatur sein sollten. Leider darf man also auch bei einer fast 250€ teuren Tastatur nicht erwarten, dass sie wunschlos glücklich macht.

Objektiv betrachtet lässt sich jedoch nicht leugnen, dass die Tastatur im High-End-Segment mitspielt, und sich dort auch hervorragend schlägt. Wer bereit ist, das Geld auszugeben, wird mit der Tastatur auch auf jeden Fall glücklich werden. Ich für meinen Teil bin es auf jeden Fall.
 
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JackA

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@YoCed Leider ein sehr dürftiges Review, dem es in alle Ecken und Enden fehlt. Etwas mehr Mühe hätte man sich für ein 250€ Produkt schon geben können.

@Chakotey Soll nicht jeder für das Review einen eigenen Beitrag verfassen und nicht einfach auf ein vorhandenes Antworten? Naja, jedenfalls ist dein Review auch nicht wirklich besser als das von YoCed. Eine detailliertere Beschreibung zur Software fehlt komplett zusätzlich macht deine Formatierung des Textes das lesen unnötig schwer und unübersichtlich.

Beide Reviews sind dem Produkt eigentlich unwürdig.
 

Chakotey

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@JackA

Mein Beitrag wird noch in einen extra Thread verlagert.
Ich bin Kritik grundsätzlich nicht abgeneigt, aber das Feuerwerk das hier abgelassen wird unter anderem mein Schreibstil auf dem Boden zu zertreten zeugt nicht gerade von Objektivität.
Vielleicht heute morgen mit dem falschen Bein aufgestanden?

Gruß Chakotey
 

JackA

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@Chakotey Ne, bin mit beiden Beinen gleichzeitig aufgestanden. Auch zetrete Ich deinen Schreibstil nicht in den Boden, sondern finde deine Formatierung schwer leserlich (du musst schon lesen, was Ich schreibe). Zu große Buchstaben, schwer erkennbare Aufgliederung, unsinnig freigelassene Zeilen, etc..
Auch vergleichst du hauptsächlich nur mit deinen vorhandenen Logitech Tastaturen, ohne auf die einschlägigen Details der Corsair einzugehen.

Und das, was YoCed hier abgeliefert hat, das klatsch Ich in 20min hin.
 

Chakotey

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Der Beitrag wird noch überarbeitet und ist in einen eigenen Thread gewandert.

Ich habe bereits bei der Bewerbung zum Lesertest geschrieben dass es einen Vergleich der bereits bestehenden Hardware gibt.

Einen professionellen Bericht inkl. sämtlichen Details wie Anschlag und Reaktion sowie die einstellbaren Farben in der Software halte ich für überflüssig.
Der praktische Einsatz inkl. Vergleich war der Schwerpunkt meines Tests.

Gruß Chakotey
 

trendresistent

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Mir hat das Review genau die Information gegeben, die ich gesucht hatte, nämlich ob die Handballenauflage im Praxisbetrieb was taugt.
Hat mir 249,99€ gespart, thx.
 

ILoveTattoo

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Auch wenn ich jetzt auf den Sack bekomme. Aber ich finde Persönlich , diesen Review als einer der besten der dreien.

Man muss nicht auf Icue Software eingehen. Und desen Funktionen, das würde allein ein riesen Review verlangen. Alles was bei einem Keyboard wichtig ist , hat er aus meiner sicht bearbeitet.

Und wenn man die Reviews nun Querliest , wird man feststellen das alle drei, das gleiche aussagen . Deshalb verstehe den Hate hier auch nicht.

Ps Wer einmal Takiele MX Brown getippt hat und sie liebt , wird mit denen 0 klar kommen . Halte ich für den größten Schwachpunkt der K100 . Wenn man von einer 0815 Brett aka Robberdome kommt wird seine Freude daran finden
 

JackA

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@ILoveTattoo
*dirindenSackbox*
Nein Spaß, einerseits verstehe Ich dich schon, aber trotzdem hat ein Review mMn. mehr auszusagen.
Ich könnte auch mit einer Vor- und Nachteile Liste leben, die eben alle wichtigen Punkte stichpunktartig aussagt, was Ich wissen will, nur ist das nicht der Sinn der Sache.
Und Kritik ist kein Hate.
Um zu verstehen, was Ich meine, hier mal ein Review zu einer 40€ Maus oder zu einer 150€ Mecha
 
Zuletzt bearbeitet:

Chakotey

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@JackA
Ich habe mir deine Reviews angesehen und muss sagen, nahezu perfekt.
Ausführlich, sachlich und kritisch.
Aber! genau darin sehe ich ja den Unterschied zu einem Lesertest.
Deine Reviews könnte man ohne Korrektur direkt auf der Hauptseite präsentieren.
Das Unterscheidet Sie dann aber nicht von denen die ich eben auf so einer Seite von den Redakteuren erwarte.
Der Lesertest soll in meinen Augen sich erfrischend differenziert lesen im Vergleich zu einem schon professionellen.

Jeder hat seinen eigenen Schreibstil, Ausdrucksweise und setzt andere Prioritäten.
Soviel Objektivität setze ich voraus bei einer Kritik, mir persönlich gefällt das Review von qD3m0Np am besten.

Bei so viel konstruktiver Kritik in deinen Reviews kannst Du das auch vielleicht etwas zur Herzen nehmen :)
 
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