Disclaimer:
Dieses Review wurde durch BenQ gesponsert. Mir wurde die ScreenBar Halo 2 gegen ein Review kostenlos überlassen. BenQ hat dieses Review und die begleitenden Bilder vorab gelesen, hatte aber kein Mitspracherecht beim Review selber. Alles, was ich geschrieben habe, ist meine eigene Meinung und eine Änderung durch BenQ wurde nicht vorgenommen.
Produktbeschreibung:
Die ScreenBar Halo 2 von BenQ ist eine Unterstützung für das Arbeiten am Bildschirm. Sie erzeugt eine Beleuchtung für den Schreibtisch sowie ein diffuses Rücklicht, um die Helligkeitsdifferenz zwischen Bildschirm und Umgebung auszugleichen. Durch die Verringerung der Differenz in der Helligkeit wird das Arbeiten am Bildschirm angenehmer, was insbesondere an dunklen Tagen hilfreich sein kann, um die Augen zu schonen. Die Farbtemperaturen liegen je nach Konfiguration zwischen 2700 und 6500 K mit insgesamt 1200 Lumen.

Verpackung und Lieferumfang:

Die Umverpackung besteht aus einfachem Karton und kann somit problemlos als Kartonage entsorgt werden. Es gibt außen keine Plastikfolie. In diesem Karton befindet sich ein zweiter Karton mit einem Einsatz (ebenfalls aus Karton), welcher das Produkt enthält:
Die Halo 2 selber, der Fernbedienung und die Webcamhalterung (mit Klebepads) sind jeweils in einer Kunststofftüte und das Netzteil in einem kleinen Karton verpackt.
Unterschiede zwischen V1 und V2:
V2 hat nun einen funktionierenden Helligkeitssensor, welcher getrennt für die vordere und hintere LED-Einheit steuert und auch tatsächlich unterschiedliche Werte anzeigt / ausgibt. Leider kann nur 4000K als Farbwert für die Auto Helligkeit verwendet werden, ein anderer Farbwert wird bei Autohelligkeit nicht verwendet.
Die Auto Helligkeit ist teilweise etwas „hektisch, gerade die hintere Beleuchtung kann innerhalb einer Minute bis zu 3-mal die Helligkeit (extrem) wechseln. Mir sind Wechsel von bspw. 25% auf 7% und wieder zurück aufgefallen, obwohl sich im Raum nichts verändert hat. Hier sehe ich noch verbesserungspotential. Eventuell kann die ScreenBar ja sogar via USB-C mit neuer Firmware versehen werden. Eine Einstellmöglichkeit, wie oft der Helligkeitswert automatisiert geändert wird, wäre wünschenswert. Gerade bei Bildbearbeitung fällt ein zu häufiger Wechsel der Beleuchtung negativ auf.
Hier wurde ich durch BenQ während meines Review Zeitraums gebeten, das Verhalten noch einmal genauer zu beobachten und kann folgendes festhalten:
E s scheint für mich so, als wenn die rückseitige Beleuchtung sehr sensibel auf Lichtveränderungen im Raum reagiert, hier wäre vermutlich eine Glättung der durch den Sensor gelieferten werte (bspw. 10s Mittelwert) sinnvoll.
Besonders stark fällt dies abends mit der ScreenBar als einzige Lichtquelle auf, wenn ein HDR Film geschaut wird. Dann kommt es durchaus zu extremen Helligkeitsschwankungen (durch den Monitor), auf welche die ScreenBar meiner Meinung nach zu sensibel reagiert.
Was auffällig ist: Im Vergleich zu V1 wurde die Schwenkbarkeit des Lampenschirms deutlich reduziert. V1 konnte man auch so einstellen, dass man sich selber blendet. V2 kann den Winkel jetzt nicht mehr so extrem verändern. Den gesamten Schwenkbereich von V2 würde ich auf 25° schätzen.
Bedienung über mitgelieferte Fernbedienung:
Im vergleich zu V1 hat die Fernbedienung ein Display erhalten , ansonsten ist nur der Anwesenhehitssensor als Toggle dazu gekommen:

Die Helligkeit wird für Front- und Rücklicht getrennt als Prozentwert und die Farbtemperatur (für beide zusammen) in Kelvin angezeigt. Das Display ist aber nur während der Bedienung eingeschaltet, ansonsten ist es aus, um Strom zu sparen.

Die Helligkeit beider LED-Einheiten kann getrennt voneinander eingestellt werden, sofern nur die jeweilige LED-Einheit an ist. Diese Einstellung wird dann beibehalten, wenn die zweite Einheit zugeschaltet wird. Wenn beide Einheiten an sind, kann der Helligkeitswert (in 1% Schritten) nur gemeinsam verändert werden.
Praktisches Beispiel: stelle ich erst vorn auf 25% und hinten auf 1%, dann kann ich theoretisch, wenn dann beide Einheiten an sind, vorn auf 100% und hinten auf 76% regeln. Danach würde ein weiteres Drehen am Regler die Einheit hinten auf bis zu 100% anheben.
Die Anzeige ist sehr gut ablesbar und die neutral-weiße Beleuchtung wirkt wertig.
Zum Ändern der Helligkeit oder Farbtemperatur wählt man zunächst die jeweilige Touch-Taste aus (diese leuchtet dann) und verändert den Wert über Drehen des Außenrings der Fernbedienung. Die Helligkeit kann in 1 Prozent Schritten und die Farbtemperatur in 25 K Schritten geändert werden. Da der Einstellring sehr leichtgängig ist muss man aber feinfühlig drehen und es ist auch eine unbeabsichtigte Verstellung möglich, falls man bei aktiver Fernbedienung gegen den Ring stößt. Etwas mehr Drehwiderstand bzw. eine spürbare Rasterung hätte hilfreich sein können.
Dass die Farbtemperatur eingestellt werden kann finde ich sehr gut. So kann jeder seine Wunschfarbtemperatur einstellen und es auch variieren. Die Farbtemperatur gilt allerdings für vorne und hinten und kann nicht separat für beide Leuchten eingestellt werden.
Änderungen werden nur bei aktivem Display (bzw. aktiver Fernbedienung) ausgeführt. Z.B. zum Einschalten muss man also zweimal auf „ein“ drücken. Einmal zum Fernbedienung aufwecken und dann zum Einschalten der Lampe. Ähnlich dann bei allen anderen Funktionen auch – ein Tipp auf der Fernbedienung vorab ist immer nötig, um die Fernbedienung aufzuwecken, sofern der Fernbedienung nicht noch durch eine vorherige Bedienung aktiv ist.
Fazit:
Nach meiner Woche Testzeit würde ich mir die V2 als neue Lampe kaufen. Im Vergleich zur V1 hat sich optisch wenig, im Hintergrund aber viel geändert. Als Besitzer der originalen V1 wären mir die Änderungen vermutlich zu wenig, um eine Ausgabe für die V2 zu rechtfertigen. Die vielen kleinen Quality of Life improvements zeigen aber, dass BenQ sich auf dem Erfolg der V1 nicht ausgeruht hat, sondern versucht hat, das Produkt noch besser zu machen.
Gerade ein nun funktionierender Helligkeitssensor, die Anwesenheitserkennung und die Beigabe einer Halterung und eines Netzsteckers zeigen, dass BenQ Kritik verstanden und beachtet hat. So hat die ScreenBar nun noch mehr Mehrwert, als es V1 hatte.

Dieses Review wurde durch BenQ gesponsert. Mir wurde die ScreenBar Halo 2 gegen ein Review kostenlos überlassen. BenQ hat dieses Review und die begleitenden Bilder vorab gelesen, hatte aber kein Mitspracherecht beim Review selber. Alles, was ich geschrieben habe, ist meine eigene Meinung und eine Änderung durch BenQ wurde nicht vorgenommen.
Produktbeschreibung:
Die ScreenBar Halo 2 von BenQ ist eine Unterstützung für das Arbeiten am Bildschirm. Sie erzeugt eine Beleuchtung für den Schreibtisch sowie ein diffuses Rücklicht, um die Helligkeitsdifferenz zwischen Bildschirm und Umgebung auszugleichen. Durch die Verringerung der Differenz in der Helligkeit wird das Arbeiten am Bildschirm angenehmer, was insbesondere an dunklen Tagen hilfreich sein kann, um die Augen zu schonen. Die Farbtemperaturen liegen je nach Konfiguration zwischen 2700 und 6500 K mit insgesamt 1200 Lumen.

Verpackung und Lieferumfang:

Die Umverpackung besteht aus einfachem Karton und kann somit problemlos als Kartonage entsorgt werden. Es gibt außen keine Plastikfolie. In diesem Karton befindet sich ein zweiter Karton mit einem Einsatz (ebenfalls aus Karton), welcher das Produkt enthält:
Die Halo 2 selber, der Fernbedienung und die Webcamhalterung (mit Klebepads) sind jeweils in einer Kunststofftüte und das Netzteil in einem kleinen Karton verpackt.
Unterschiede zwischen V1 und V2:
- Der große Unterschied, welcher zuerst auffällt, ist der bei gleicher LED-Anordnung deutlich verringerte Lampenschirm.

- verbesserte Halterung auf schmalen Monitoren mit mehreren „Kerben“. Damit wird der Schaumstoff auf der Rückseite hinfällig. Bei V1 wurde für besonders dünne Monitore (Stichwort OLED) ein 1cm dicker und 5x5 cm messender Schaumstoffaufkleber mitgeliefert, welcher die Klemmkraft der Lampe erhöht hat.

- Die Anordnung der Rückseitigen LED-Einheit hat sich verändert. Bei V1 war die Klemmeinheit und die LED-Einheit ein Teil, welches dann nur durch den beigelieferten Schaumstoffsticker eine saubere Beleuchtung nach „gerade hinten“ erzielt hat. V2 löst das Problem, indem Klemmung und LED 2 Einheiten geworden sind, damit ist eine gerade Ausrichtung viel leichter möglich.

- USB-Stecker ist jetzt ein USB-C Stecker geworden
- aufladbare Fernbedienung statt AAA-Batterien
- Halterung für Webcam inkludiert. Bei V1 war keine Halterung dabei und konnte nur einzeln, für 20-30€ (je nach Verkäufer) nachgekauft werden
- Netzstecker für USB-C (15 Watt) inkludiert. V1 hat noch auf einen USB-Port am Monitor gesetzt, mit welchem diese dann in Abhängigkeit zum Monitor ein und ausgeschaltet wurde. Gerade, wenn der Monitor zwischen mehreren Eingängen wechselt, oder wie bei mir, mit einem KVM zwischen 4 Endgeräten switchen, kam es gern mal zu „Blackouts“, in denen die Lampe ausschaltete, weil der Monitor den USB-Port deaktiviert und wieder aktiviert hat.
- Mehr Abstand zum Monitor im Gegensatz zu V1. V1 hatte relativ wenig Abstand zwischen Lampenschirm und Monitor, was gerade bei OLED-Panels zu dem leicht lila Tint geführt hat, der durch die Beschichtung der Panels entsteht. V2 hat locker 4 cm mehr Abstand zum Monitor, welches das OLED typische „lila Leuchten/Reflektieren“ deutlich reduziert.

- Anwesenheitssensor, welcher vermutlich mit mmWave oder Infrarot funktioniert. Der Anwesenheitssensor schaltet die ScreenBar automatisiert nach X Minuten ohne Bewegung ab. Die Zeiteinstellung kann eingerichtet werden zwischen 3, 5, 8 und 15 Minuten Wartezeit. Dies wird über eine Tastenkombination auf der Fernbedienung geregelt und im Display wird es dann angezeigt. Die Erkennung meiner Anwesenheit funktionierte in meinem Test problemlos, auch wenn ich bspw. Die Wartezeit bei Inaktivität auf 3 Minuten gestellt habe, wurde ich beim Serien schauen stets erkannt und es wurde nicht plötzlich dunkel.
V2 hat nun einen funktionierenden Helligkeitssensor, welcher getrennt für die vordere und hintere LED-Einheit steuert und auch tatsächlich unterschiedliche Werte anzeigt / ausgibt. Leider kann nur 4000K als Farbwert für die Auto Helligkeit verwendet werden, ein anderer Farbwert wird bei Autohelligkeit nicht verwendet.
Die Auto Helligkeit ist teilweise etwas „hektisch, gerade die hintere Beleuchtung kann innerhalb einer Minute bis zu 3-mal die Helligkeit (extrem) wechseln. Mir sind Wechsel von bspw. 25% auf 7% und wieder zurück aufgefallen, obwohl sich im Raum nichts verändert hat. Hier sehe ich noch verbesserungspotential. Eventuell kann die ScreenBar ja sogar via USB-C mit neuer Firmware versehen werden. Eine Einstellmöglichkeit, wie oft der Helligkeitswert automatisiert geändert wird, wäre wünschenswert. Gerade bei Bildbearbeitung fällt ein zu häufiger Wechsel der Beleuchtung negativ auf.
Hier wurde ich durch BenQ während meines Review Zeitraums gebeten, das Verhalten noch einmal genauer zu beobachten und kann folgendes festhalten:
E s scheint für mich so, als wenn die rückseitige Beleuchtung sehr sensibel auf Lichtveränderungen im Raum reagiert, hier wäre vermutlich eine Glättung der durch den Sensor gelieferten werte (bspw. 10s Mittelwert) sinnvoll.
Besonders stark fällt dies abends mit der ScreenBar als einzige Lichtquelle auf, wenn ein HDR Film geschaut wird. Dann kommt es durchaus zu extremen Helligkeitsschwankungen (durch den Monitor), auf welche die ScreenBar meiner Meinung nach zu sensibel reagiert.
Was auffällig ist: Im Vergleich zu V1 wurde die Schwenkbarkeit des Lampenschirms deutlich reduziert. V1 konnte man auch so einstellen, dass man sich selber blendet. V2 kann den Winkel jetzt nicht mehr so extrem verändern. Den gesamten Schwenkbereich von V2 würde ich auf 25° schätzen.
Bedienung über mitgelieferte Fernbedienung:
Im vergleich zu V1 hat die Fernbedienung ein Display erhalten , ansonsten ist nur der Anwesenhehitssensor als Toggle dazu gekommen:

Die Helligkeit wird für Front- und Rücklicht getrennt als Prozentwert und die Farbtemperatur (für beide zusammen) in Kelvin angezeigt. Das Display ist aber nur während der Bedienung eingeschaltet, ansonsten ist es aus, um Strom zu sparen.

Die Helligkeit beider LED-Einheiten kann getrennt voneinander eingestellt werden, sofern nur die jeweilige LED-Einheit an ist. Diese Einstellung wird dann beibehalten, wenn die zweite Einheit zugeschaltet wird. Wenn beide Einheiten an sind, kann der Helligkeitswert (in 1% Schritten) nur gemeinsam verändert werden.
Praktisches Beispiel: stelle ich erst vorn auf 25% und hinten auf 1%, dann kann ich theoretisch, wenn dann beide Einheiten an sind, vorn auf 100% und hinten auf 76% regeln. Danach würde ein weiteres Drehen am Regler die Einheit hinten auf bis zu 100% anheben.
Die Anzeige ist sehr gut ablesbar und die neutral-weiße Beleuchtung wirkt wertig.
Zum Ändern der Helligkeit oder Farbtemperatur wählt man zunächst die jeweilige Touch-Taste aus (diese leuchtet dann) und verändert den Wert über Drehen des Außenrings der Fernbedienung. Die Helligkeit kann in 1 Prozent Schritten und die Farbtemperatur in 25 K Schritten geändert werden. Da der Einstellring sehr leichtgängig ist muss man aber feinfühlig drehen und es ist auch eine unbeabsichtigte Verstellung möglich, falls man bei aktiver Fernbedienung gegen den Ring stößt. Etwas mehr Drehwiderstand bzw. eine spürbare Rasterung hätte hilfreich sein können.
Dass die Farbtemperatur eingestellt werden kann finde ich sehr gut. So kann jeder seine Wunschfarbtemperatur einstellen und es auch variieren. Die Farbtemperatur gilt allerdings für vorne und hinten und kann nicht separat für beide Leuchten eingestellt werden.
Änderungen werden nur bei aktivem Display (bzw. aktiver Fernbedienung) ausgeführt. Z.B. zum Einschalten muss man also zweimal auf „ein“ drücken. Einmal zum Fernbedienung aufwecken und dann zum Einschalten der Lampe. Ähnlich dann bei allen anderen Funktionen auch – ein Tipp auf der Fernbedienung vorab ist immer nötig, um die Fernbedienung aufzuwecken, sofern der Fernbedienung nicht noch durch eine vorherige Bedienung aktiv ist.
Fazit:
Nach meiner Woche Testzeit würde ich mir die V2 als neue Lampe kaufen. Im Vergleich zur V1 hat sich optisch wenig, im Hintergrund aber viel geändert. Als Besitzer der originalen V1 wären mir die Änderungen vermutlich zu wenig, um eine Ausgabe für die V2 zu rechtfertigen. Die vielen kleinen Quality of Life improvements zeigen aber, dass BenQ sich auf dem Erfolg der V1 nicht ausgeruht hat, sondern versucht hat, das Produkt noch besser zu machen.
Gerade ein nun funktionierender Helligkeitssensor, die Anwesenheitserkennung und die Beigabe einer Halterung und eines Netzsteckers zeigen, dass BenQ Kritik verstanden und beachtet hat. So hat die ScreenBar nun noch mehr Mehrwert, als es V1 hatte.
