Bandbreite von 1x PCIe

ChromeBeauty

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Hi
In einem etwas ältere Artikel(Buffalos USB-3.0-Erweiterungskarte auf AMD- und Intel-Platinen im Test - Benchmarks (Seite 5)) wird von einer im Vergleich zur Theoretischen sehr verringerten Praktischen Bandbreite geredet.
Ist das wirklich so schlimm? Finde ich ja schwer zu glauben solch ein Schwund.
Dort wird es ja mit USB 3.0 getestet aber was würden den der "Verwaltungsaufwand " einer eSATA Übertragung wohl verbrauchen?

Mal ein Gedankenspiel:
1x PCIe 1.0/1.1 mit eSATA Erweiterungskarte und daran 2 externe HDs mit zumindest 110-115MB/s Maximale Übertragungsrate, wie schaut es da nun mit dem kopieren von einer externen auf die andere aus?
Das wird wohl kaum intern in der Karte statt finden sonder wohl eher über die PCIe Lane gehen so das sich Up- & Down die Bandbreite des PCIe Slots teilen müssen oder?
 
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So eine eSATA-Erweiterungskarte ist ziemlich sinnfrei: Du kannst einfach eine Slotblende kaufen, die dir einige deiner internen SATA-Ports in eSATA umwandelt. Gigabyte hat sowas lange Zeit seinen Mainboards beigelegt.
Soweit ich das sehe, bieten die erhältlichen eSATA 6Gbps-Karten nichtmal den Vorteil von eSATAp. SATA 6Gbps über PCIe 1.x ist ebenfalls völlig sinnfrei, wie man sich leicht ausrechnen kann: Bei 250MB/s bei einer PCIe 1.x-Lane erreicht man nichtmal die 300MB/s von SATAII, hat also keinerlei Vorteil, zumal extra-Controller über PCIe meist noch etwas weniger effizient arbeiten als die Controller im Chipsatz.

Ich bin mir nicht sicher, ob bei einer Übertragung von einer externen Platte zur anderen nicht der SATA-Chip in der Lage sein sollte, dies direkt abzuwickeln, besonders bei der Slotblenden-Lösung.

Es verwundert mich allerdings schon, dass eine USB3.0-Karte über PCIe 1.x auch bei den Avg.-Raten etwa 10MB/s langsamer ist als mit PCIe 2.0. Wie man sieht, reicht die Bandbreite ja für etwas mehr beim Burst (dwobei die maximale Datenrate von 250MB/s bei PCIe 1.x ja auch für die Burstwerte bei PCIe 2.0 reichen sollte), warum also dieser Verlust?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Punkt bei einer Karte für SATA wäre mal einen besseren Controller zu haben als Onboard der ja scheinbar nur das nötigste kann, zum Beispiel um SMART aus einem RAID auszulesen, das reicht hier schon überhaupt RAID im BIOS scharf zu machen ohne eines aufzusetzen und schon biste Blind.
Und bei eSATA wäre es eben gut da ich darüber bestimmt längere Kabel anschließen kann als SATA, nur weil ich ne eSATA Blende nehme verlängert sich damit nicht die Kabellänge die man einhalten solle(1 Meter bei SATA, 2 Meter bei eSATA).

Und wozu braucht man überhaupt eSATAp, läst einer wirkliche einfach die Platte so rum stehen statt sie in einem Externem Gehäuse zu parken?

Und ob nun SATA III oder SATA II ist ja nicht so wichtig außer bei der Burstrate ja da sehen PCIe 1.0/1.1 schon alt aus aber im Endeffekt ist es wie bei den Platten man nimmt was passt, es juckt doch kaum einen ob SATA II oder III gekauft wird man nimmt eben das billiger Modell, hab ich auch gerade Greens mit SATA II und Blues mit SATA III weil der die jeweils anderen Modell teurer waren.
Ging hier auch eher im de Steigerung der Flexibilität(Kabellänge) und der Möglichkeiten(RAID SMART auslesen).
 
Tigerfox, sinnfrei sind die eSATA Karten nicht.

Die angesprochenen Slotblechadapter haben ein Problem, sie nutzen die SATA Schnittstelle mit all ihren Nachteilen.

eSATA hat eine erweiterte SATA Spezifikation, was ins besondere darin mündet, dass es einen höheren Signalpegel verwendet. Konsequenz ist, dass eSATA inkl der besseren Kabel, eine Kabellänge von 2m erlaubt. SATA hingegen ist auf 1m begrenzt, wovon man auch noch die interne Strecke abziehen muß. Damit bleiben im Idealfall 0,7m externe Kabellänge über, was also gegenüber 2m nicht sonderlich gut ist.

eSATAp ist power über eSATA, damit kann man 2,5er HDDs(auch mit Gehäuse), oder eSATA Sticks verwenden ohne noch irgendwie Strom zu besorgen.

Da er nur 2 HDDs anschließen will und HDDs in der Regel um die 120MB/s machen, reicht hier der PCIe x1 1.x noch locker aus.
SATAIII ist dann nicht zwingend nötig.
 
@ChromeBeauty: Was nützt dir ein "besserer" controller (was ich gerade bei günstigen Erweiterungskartne bezweilfe), der vor allem für RAID Vorteile bringt, wenn der durch die PCIe 1.x-Schnittstelle schon ausgebremst wird? Zumal du nicht nach RAID gefragt hattest, was bei externen Platten auch keine gute Idee ist imho.

Dass es nicht um SATAIII ging und dass eSATA-Slotblende nicht die gleiche Kabellänge bieten wusste ich nicht, das ist ein Argument. Wie underclocker schon sagte, eSATAp ist nicht dazu da, interne Platten ohne Gehäuse anzuschließen, sondern ähnlich wie USB und Firewire 2,5"-Platten ohne extra Netzteil zu betreiben.
 
Darum ja dieser Thread, der Artikel spricht ja nur von USB 3.0 und ich möchte nun erst einmal wissen ob die Werte bei PCIe 1.0/1.1 wirklich so schlecht sind was ich fast nicht galuben kann und was an "Verwaltungsaufwand " bei einer eSATA Übertragung anfällt.

Von günstig hat auch keiner gesprochen, wenn schon dann natürlich was vernünftiges.
RAID ist nur intern eben wegen einem besseren Controller der mehr kann als die Onboardteile die wie gesagt scheinbar nur das nötigste können, extern wird es kein RAID aber 2 Platten auf die wahrscheinlich parallel zugegriffen wird.

@underclocker2k4
Ob PCIe 1 reicht ist eben die Frage, wenn die Bandbreite wirklich so dünn ist und dann beide Platten schreiben/lesen brauchen sie ja beide diese ca. 120Mb/s dann hab ich da ne ganz schönen Flaschenhals.
 
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