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Backup von 5TB FreeNAS-Daten

NoFan

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Hallo Community,

Vorab zu meinem Plan:
Auf einem ESXi-Host soll eine FreeNAS-Instanz mit durchgeschleifter 9211-8i (IT Mode) und 4x14TB WD Red installiert werden.
Ich habe aufgrund der 1 Sektor pro 10E14 Thematik lange hin und her überlegt wie ich verfahren soll, welche Daten mir wirklich wichtig sind und wie viele Speicher diese Daten in Summe ergeben.
Aktuell sind circa 18 TB über etliche Platten verteilt, davon sind 5TB wirklich wichtig für mich. Ich möchte aus den 4x14TB zwei vdev im mirror laufen lassen, also quasi ein RAID10.

Meine Frage:
Wie würde für euch ein Backup davon aussehen? Wäre für euch ein zweiter Host, wohin das Dataset mit den wirklich sehr wichtigen 5TB repliziert wird, eine valide Backupstrategie? Mir schwebt da der Fall vor, dass dann doch mal IRGENDWIE Verschlüsselung und Löschung von Daten stattfinden. Ich nutze vlans, nicht jeder darf auf die Datasets zugreifen und dennoch frage ich mich - wie macht ihr das eigentlich bzw. wie würdet ihr das machen? Wäre die Cloud für euch eine Option? Backblaze und Crashplan bieten ja adequate Lösungen.
 
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Trambahner

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Zweiter Host, nach Möglichkeit in anderer Brandschutzzone (also z.B. eine Kiste in der Whg, die zweite im Keller), ebenfalls mit ZFS und dann ZFS-Snapshots per send/receive rüberschubsen.
Das erste Snap vollständig, die weiteren inkrementell.
 

gea

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Das Problem mit der Fehlerhäufigkeit betrifft ZFS nicht so stark wie andere Raid-Arrays. ZFS kann auf jeder einzelnen Platte jeden ZFS Datenblock über die Prüfsummen verifizieren. Zudem sind die Metadaten doppelt vorhanden. Fällt eine Platte aus und man hat dann auf dem verbleibenden Raid Array dann ohne Redundanz einen weiteren Lesefehler so bedeutet das bei ZFS keinen Arrayverlust sondern meist lediglich eine defekte Datei.

Weiter verringern kann man das Restrisiko durch Arrays bei denen zwei Platten ausfallen dürfen (3way Mirror, Z2).

Die Variante mit einem extra externen Backupserver ist die übliche im professionellen Umfeld. At Home kann man auch einfach einen lokalen Hot-Plug Backup Pool verwenden (Hotplug Backplane, USB Platten) die man nach dem Backup wegschließt.

Verschlüssellung der Daten kann Free-BSD aktuell nur über verschlüsselte Platten. Echte ZFS Verschlüssellung gibt es seit 2010 in Original-ZFS und Solaris sowie unter Open-ZFS seit einem Jahr in Illumos (freier Solaris Fork mit OmniOS, OI, SmartOS) sowie Linux. Bei Free-BSD kommt es eventuell noch im Laufe des Jahres.
 
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