[Sammelthread] Automobile

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Worum geht es genau?
Es geht um Höherlegungs Fahrwerk für Cherokee WJ aus USA vom namhaften Hersteller.
Dem Hersteller ist die „Deutsche“ Problematik bewusst.
Keiner macht nur für Deutschland ein Festigkeitsgutachten. Die haben sowas ähnliches aber es ist schwierig.
Die Frage ist, ob sowas überhaupt hier anerkannt wird.
Deshalb die Frage wie ein Festigkeitsgutachten ausschaut um vergleichen zu können ob es Erfolg geben kann.
Will es selber importieren und mit Freund verbauen.
Ich sehe es nicht ein das bekannte Größen einfach so Sachen eingetragen bekommen und als Privatperson Mann nur dumm angemacht wird.
 
Kann ich dir sicher sagen, das wird nichts, für die Ermittlung der Festigkeit werden die Teile zerstört, du müsstest also mehrere Sätze der Teile zur Verfügung stellen, es prüfen lassen und viel Geld dafür bezahlen.

Gerade beim Thema Fahrwerkskomponenten ist kein Prüfer bereit seinen Kopf dafür hinzuhalten.

Vorteil wenn du das Kit prüfen lässt, das Gutachten gehört dann dir und du könntest es dann gegen Gebühr anderen Leuten zur Verfügung stellen (Gewerbe vorrausgesetzt).
 
Zusätzlich müssen Qualitätsmanagement und Serienfertigung beim Hersteller nachgewiesen werden. Es geht also nicht nur um die Festigkeit, welche wie Ferhan sagt nicht zerstörungsfrei geprüft werden kann.
 
Die Amis haben ihre SEA und DOT.
Ich kriege das FW von Off-road Tuner verbaut zum Preis X.
Die haben genau so keine Gutachten. Dafür wird geschmiert......
 
Was die Amis haben und was nicht spielt für den deutschen TÜV keine Rolle... leider.

Normalerweise haben solche Tuningfirmen Gutachten erstellen lassen, die Eintragung gibt es dann nur wenn man das Fahrwerk bei ihnen kauf/verbauen lässt.
Und das ist auch ihr gutes Recht da sie dafür ne ganze Stange Geld bezahlt haben.

Wie schon gesagt du kannst das ganze natürlich selbst in die Hand nehmen aber ob es das Wert ist für eine einmalige Eintragung...über eine Sinnhaftigkeit braucht man da nicht diskutieren.

Beiß in den sauren Apfel lass es dort einbauen und eintragen.
 
Bei felgen war er glaube ich so das für ein eigenes Gutachten 4Stk. gebraucht wurden.

Bei JP gab es da letzten Videos zum Thema Tüv und eintragungen.

Da ging es auch um eine Komplette Fahrzeug Prüfung. Man kann Theoretisch alles eintragen lassen aber ob es sich Lohnt ist eine andere Frage in dem Beispiel in dem Video ging es dann um eine Fahrzeug gesammt Prüfung, die aus rund 2000km Rennstrecke besteht (100 Runden Nordschleife) und 30-40000€ Kostet.
 
Mein Glasmann hätte das vermutlich einfach als neuen Schaden gemeldet :d
wundert mich auch, das der glasermann da nicht einfach die klappe hält und nen schaden für ne neue scheibe meldet. so verdient er jetzt doch nichts...

damals fuhr man mit seinen alten wagen zur werkstatt und sagte, das man eine neue scheibe bräuchte und fragte, ob vorher noch ein stein reinfallen müsse und es kam "nicht nötig". die scheibe war durch, am rand hat sich die abdichtung gelöst, feuchtigkeit zog zwischen die scheiben und wurde dadurch milchig am rand.
 
damals fuhr man mit seinen alten wagen zur werkstatt und sagte, das man eine neue scheibe bräuchte und fragte, ob vorher noch ein stein reinfallen müsse und es kam "nicht nötig". die scheibe war durch, am rand hat sich die abdichtung gelöst, feuchtigkeit zog zwischen die scheiben und wurde dadurch milchig am rand.
Habe mal gehört, natürlich nie selbst gemacht, dass man mit einer alten Scheibe mit überall kleinen Steinschlagpickeln auch gerne das Ding so getauscht kriegt...
 
Ich sehe es nicht ein das bekannte Größen einfach so Sachen eingetragen bekommen und als Privatperson Mann nur dumm angemacht wird.
Wie kommst du auf diese Idee? Falls das der Fall ist, dann bewegt sich der Prüfer auf sehr dünnem Eis. Außerdem: Nur weil etwas eingetragen ist, heisst das nicht das es auch legal gefahren werden darf.
Ich kriege das FW von Off-road Tuner verbaut zum Preis X.
Die haben genau so keine Gutachten. Dafür wird geschmiert......
Auch hier: ganz dünnes Eis. Wäre nicht das erste Mal, das viele Begutachtungen eines Prüfers für nichtig erklärt werden und die Kunden dann Probleme haben...
Kann alles gut gehen, aber im Endeffekt musst du es ausbaden.

Bei felgen war er glaube ich so das für ein eigenes Gutachten 4Stk. gebraucht wurden.
Jop. Man braucht mindestens eine Felge extra, eher sogar 2 oder 3. Wegen Biegeumlaufprüfung, Salztest, Impact Test und bestimmt noch weiteren Tests. Das Ding ist, das man mittlerweile sogar Probleme hat, wenn ein kleinerer Reifen auf der Felge gefahren werden soll. Also z.B. ein 205/40R17 auf einer Felge mit Zulassung für 225/45R17 oder größer.
 
Der Kilometerzähler am 520i hat wieder Probleme gemacht. Daher nochmal einen abend mit Zahnrad Kunde zugebracht. Entweder bin ich zu blöd das Ding zu verstehen oder ein Zahnrad fehlte komplett. Ein Ersatz Zahnrad passend gemacht und das Ergebnis sieht gut aus. Das schwarze war vorher nicht (mehr?) da. Habe das etwas aufgebohrt und aufgepresst auf das geraffelte Metall der antriebswelle. Die blauen sind auch neu, da dort bereits einige Zähne fehlten. War so ein 0815 tacho Satz von ebay, Anzahl der Zähne etc hat aber gepasst.





Und so sieht das ganze dann in bewegt aus...


Und weil ich ein Idiot bin, hab ich beim x-ten Ausbau des tacho den blinkerhebel abgebrochen. Aber Ersatz ist schon im Zulauf, ist keine große Geschichte.
 
Hätte ich natürlich tun können, aber was bringt es mir außer potentiellen Ärger? Da hätte ich locker 140Tkm draus machen können und die würde man ihm auch glauben. Sitze sind frei von Schäden, nichts groß abgegrabbelt. Aber nach wie vor - wozu? Zumal Versicherung etc. den Kilometerstand ja wissen.
 
Beiß in den sauren Apfel lass es dort einbauen und eintragen.
Leider haben die ned mal Gutachten machen lassen.
Da fliest Geld für jede Eintragung ohne Gutachten.
Aber gut, recht hast du und in den saueren Apfel beißen 😁.
Wobei der Preis nicht ganz so schlimm ist. 10500€ für 6,5 Inch Longarm 3link VA und 4link HA, neue Kardanwellen V/H, vermessen und eintragen.
Jeder meint, das KFZ ist zu alt. Das ist Hobby.
Ab bestimmten Alter hat man für Spaß mehr Geld 😁.
 
Ich dachte den Blinker benötigt man bei einem BMW gar nicht :fresse: 🤣
Naja, wenn er in Links-Stellung abgebrochen ist benötigen sie ihn tatsächlich nicht mehr. Lichthupe kann man ja vielleicht mit dem Gaspedal zusammenlegen.
 
@Tzk
Ob es dünn ist spielt keine Rolle.
Eher üblich!
Ellener Offroad trägt fast alles ein wenn ein nur klein wenig Sinn dahinter steckt.


Nach dem ich den Chef der Abteilung für Prüfung der Eintragung wöchentlich mit Mails und Briefen genervt habe, hat er mir Tipp gegen wie ich bestimmte Sachen eingetragen bekomme aber mit Umweg.

Der erste Schritt ist ändern der KFZ Anmeldung vom „M1“ auf „M1G“.
Dadurch entfallen gewisse Regelungen.
Mein Cherokee wurde falsch zugelassen,
Das muss ich ändern.
 
Durch M1G hast du gewisse Vorteile bei der Montage von Anhängerkupplungen bzw. der Kugelkopfhöhe, der Montage von Unterfahrschutz (nicht so schnell nötig wie bei LKW), der Scheinwerferhöhe und (hören - sagen) bei Radabdeckungen.
Die grundsätzlichen Anforderungen an KFZ Bauteile werden dadurch eigentlich nicht berührt.
Der Kollege mit der Offroad Bude zahlt seinem Prüfer anscheinend genug Kohle, dass es sich für den lohnt den Job aufs Spiel zu setzen. Solche Geschichte gehen relativ übel aus, wenn da mal was passiert. Inklusive solcher Späße wie Nachprüfung aller KFZ mit Eintragungen die bei dem Kollegen gemacht wurden.

Die Voraussetzungen für M1G erfüllst du?
 
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Lohnt sich da nicht die Kiste auf irgendein Briefkasten im Ostblock anzumelden? Bulgarien, Rumänien, Polen, wo das alles nicht so ein Problem ist? Ich glaub das Auto darf dann ja nur 6 Monate in DE sein, dann im Ausland für die übrigen Monate im Jahr, aber hört sich doch nach einer Option an :d
 
Erspart dir nur kurzfristig Ärger, kann genau so zu Beweissicherungsmaßnahmen "Verdacht Verkehrsunsicher" mit auf die Prüfstelle genommen werden und dann nimmt mans von da aus auch nur auf dem Anhänger mit. Den Trick gibts ja schon seit mehr als 'nem Jahrzehnt mit Anmeldung in England.

Im Endeffekt würde ich zu der Bude fahren und da Eintragen lassen, da kann man zur Not noch auf unwissend tun, falls dem Prüfer das alles um die Ohren fliegt.
 
Lohnt sich da nicht die Kiste auf irgendein Briefkasten im Ostblock anzumelden? Bulgarien, Rumänien, Polen, wo das alles nicht so ein Problem ist? Ich glaub das Auto darf dann ja nur 6 Monate in DE sein, dann im Ausland für die übrigen Monate im Jahr, aber hört sich doch nach einer Option an :d
Was viele machen, das Fahrzeug auf Person XY aus Freundeskreis im Osten anmelden, umbauen lassen und eintragen.
Danach ummelden auf sich. Dadurch geht es an der Bündelungsbehörde vorbei und du als zweitbesitzer des umgebauten KFZ bist fein raus.
Funktioniert auch bei nachkontrollieren.
Gibt auch sehr viele solche Fahrzeuge bei eBay Kleinanzeigen mit Hinweis auf ummelden auf Käufer.
Solche Cherokees , meist XJ bzw. ZJ werden sehr hoch gehandelt.
19000€+
 
Bündelungsbehörde? Hessen?

Davon abgesehen:
wie genau soll das laufen, wenn man ne windige eintragung in einem schein von einem nicht-deutschen fahrzeug hat? Fällt das nicht beim zulassen bzw. Spätestens bei ner kontrolle auf.
 
Und was mach ich damit, wenn ich nach zwei Jahren zum TÜV muss? Das Ganze nochmal?

Die Werkstatt wünscht sich natürlich dass man da dann auch immer die HU macht (inkl. Servicegebühr bestimmt). Ansonsten einen Prüfer suchen der alles durchwinkt was eingetragen ist und einfach abnickt.
 
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Ich würde es so machen wie @fhantastic schreibt. Selbst wenn die Amis Zettel haben sind die hier nichts wert. Ich hab das schon beim MX-5 und beim Mustang mit Auspuffanlagen probiert. Chancenlos. Ich hab die Anlagen dann trotzdem in Amerika gekauft und vorm Tüv/MFK Termin einfach auf original umgebaut. Das geht ja mit einen Fahrwerk nicht mal eben so. Die Tuner wissen schon warum sie solche Preise aufrufen können. Beim Mustang-Auspuff wars mal eben das Dreifache.
 
Die Werkstatt wünscht sich natürlich dass man da dann auch immer die HU macht (inkl. Servicegebühr bestimmt). Ansonsten einen Prüfer suchen der alles durchwinkt was eingetragen ist und einfach abnickt.
Was ich so alles bei TÜV gesehen habe.
Meistens wird nach dem Buchsen, Bremsen geschaut und weitergehst.
Beim letzten TÜV waren fast alle Buchsen Fritte.
Einfach durchgewunken.
Ich war schon verwundert!
 
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