Warten wir mal ab bis genug Leute E-Auto fahren, dass man den Strompreis an den Säulen anziehen kann. Wer bei 95 Cent für den Liter sich ein E-Auto vor die Tür stellt der belügt sich in Sachen Umweltschutz einfach komplett.

Lithium-Ionen-Akkus .. ach das wird schön wenn die ersten Stromer von der Strasse weg müssen
das märchen vom bösen umweltverschmutzenden Akku ist schon längst wiederlegt. basierte größtenteils auf der sogenannten "Schweden-Studie" dessen Herausgeber inzwischen selbst ihre Aussagen revidieren müssen. Die irrige Annahme man würde Akkus mit allen Rohstoffen nach Lebensende gefühlt im Fluss versenken ohne die Recourcen dort wieder herauszuholen entbehrt jeder logik und jedes öknonomischen Sachverstandes. Desweiteren interessiert es mich nur am Rande welche Preise an irgendwelchen Ladesäulen ausgerufen werden. 400km Bruttoreichweite reichen für weit über 95% all meiner Fahrten mehr als aus. Sollte ich dann tatsächlich 3-4x im Jahr in der Republik fahren wollen und eben nicht bei Tesla für 33cent laden können, dann kostet mich eine Tankfüllung ca. 50€. Damit kann ich gut leben. Von Umwelt war übrigens nie die Rede.
Sind 2 verschiedene Themen, mein Fehler. Trotzdem bleibt ein sagen wir Jahreswagen oder 3 Jahre alter Diesel die umwelschonendere Variante, sich am Individualverkehr zu beteiligen.
nochmal, Umweltschutzthemen haben für mich keinerlei Priorität. Ich möchte ein Fahrzeug mit dem ich meinen täglichen Weg zur Arbeit ruhig, effizient, wirtschaftlich und ohne große Verschleissteile bewerkstelligen kann. Mit einem Diesel kann ich eben nicht einfach mal am Samstag bei -5C° den Wagen anlassen und damit 3km zum Getränkemarkt fahren. Naja kann ich schon, aber wie geil so ein Motor das findet weiss ja jeder.
Und auch bei einem 3 Jahre alten gebrauchten Diesel als Mittelklasselimo bin ich bei 25.000€ aufwärts. Das ist nach abzug der Subvention 13.000€ Ersparnis gegenüber dem Tesla. Der übrigens 10 Jahre steuerfrei läuft. Die Betriebskosten haben wir ja schon durch. Inspektion macht man bei diesen Fahrzeugaltern auch immer noch mit. Brauche ich auch nicht mehr. Und nach 6-7 Jahren geht das Spielchen mit Reparaturen wieder von Neuem los.
Wenn man aber gerade 40-60k (ich habe keinen Schimmer, was son Tesla kostet) hingelegt hat tut diese Sichtweise halt doppelt weh.
mag sein dass die Kostenrechnung für 2-3 Jahre Haltedauer nicht aufgeht, ich bin recht zuversichtlich dass die Bilanz der Rechnung gegenüber der Diesel Variante, auch als junger Gebrauchter, positiv wird wenn der Wagen länger gefahren wird.
Ich finds ja eher scheiße, dass meine Steuergelder für sowass verschwendet werden. Vor allem für Fahrzeuge in Klassen, wo die Käuferschicht ohnehin (genug) Geld hat... Wenn das Angebot gut ist, braucht es keine Förderung
wenn es nach mir geht soltle es überhaupt keine Förderungen mehr geben. Da der Staat aber ansonsten auch keine Hemmungen hat mir in die Tasche zu greifen nehme ich gerne alles mit was ich mir wiederholen kann. Während der Abwrackprämie damals hat mich auch niemand gefragt was ich als Steuerzahler davon halte ;-)
Oder kurz: Es würde der Umwelt besser tun, wenn die Verbrennerfahrer ihre Autos fahren bis sie eben nicht mehr fahren und erst dann auf Elektro wechseln. Aber ganz ehrlich, ich bin der einzige im engeren Bekanntenkreis, der sich seine Autos noch kauft. Mit Bargeld. Der Rest least sich alle drei Jahre das nächste Mobil.
ich denke ein 17 Jahre altes Fahrzeug zu verkaufen trifft genau diesen Punkt. Es macht wirtschaftlich keinen Sinn mehr dieses Fahrzeug weiterzubewegen, denn eins wird ja gerne von den "fahr doch weiter" Leuten gerne ignoriert. Ab einem gewissen Alter mehren sich die Defekte bei denen man eben nicht mehr einfach sagen kann "ach ja, das ist genau das Teil hier" sondern meine Werkstattbesuche waren dann meist ..."hmm ja, das ist ein bekanntes problem, das könnte dies, das, jenes sein". Und dann geht das große Teiletauschen los ohne Garantie auf Erfolg.