[Sammelthread] Automobile

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1,5h ladezeit sind nicht mehr reell.
Bei mehreren kW ladestrom sind zumindest 70-80% im Minutenbereich möglich.

Ansonsten gibt es noch redoxflow als Technik. Das könnte Diesel und Benzin ersetzen.
 
Auch das ist einfach. Ancient Wissen for you auf dem silver platter :) (als Motor-Talk noch funktionierte)
Keine 5 Ventiler mehr im TT : Audi TT 8J

Ich hab den Schritt hin zu 5 Ventilen auch noch nie verstanden, der nachfolgende TFSI mit 16V Technik hat eine ebenso gute (oder bessere) Füllung und dank einem Ventil pro Zylinder weniger auch noch weniger Verluste im Kopf. Noch dazu hat man so Platz fürs Einspritzventil.

Also ja, natürlich ist der 20V nicht der beste Motor der Welt, aber zumindest bei mir läuft er so problemlos wie ein alter 1.8 8V. Die Kisten waren unverwüstlich.

ich wollte auch immer schon nur Verbrenner RC Cars! :fresse:

Schonmal nen 1:10er Elektro mit Brushless Motor und fettem Akku gefahren?
Die Dinger drehen einfach nur frei, bis zur Höchstgeschwindigkeit :D
 
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1,5h ladezeit sind nicht mehr reell.
Bei mehreren kW ladestrom sind zumindest 70-80% im Minutenbereich möglich.

Ansonsten gibt es noch redoxflow als Technik. Das könnte Diesel und Benzin ersetzen.

lol, is klar.

Der I3 ist mit 22-33kWh angegeben. Für diese 22kWh auf 75% zu laden (~16kWh) im Minutenbereich (sagen wir 10min), brauchen wir einen Anschluss mit 100kW. Im normalen 400V Netz fließen da ca. 150A (cos Phi = 1... unwahrscheinlich) fließen. Das ganze ist jetzt auch mit idealen Werten gerechnet. Dein Haus ist mit 63A maximal angeschlossen...

Theorie und Praxis sind weit auseinander. Was denkst du sagt das Stromnetz, wenn da nur 5% der Leute das Auto laden, zB. zur Mittagszeit.
Das ganze ist nicht realistisch aktuell. Sofern du den Strom net aus einer anderen DImension ziehst, wird das nichts.
 
Tesla Powercharger kommen auf 120 kW.
Natürlich muss dafür eine Infrastruktur da sein und die 'Tankstelle' muss den Strom irgendwie Puffern um die last am Netz konstant zu halten.

Zuhause dauert es länger. Aber herkömmliche Fahrzeuge tankt man ja auch nicht zuhause, das ist also nur ein Extra.

Gerade wenn alle zur Mittagszeit laden wäre das kein Problem. Da ist die Erzeugung der erneuerbaren in Summe am größten.
 
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Es sind immer die gleichen Argumente die kommen, nur galten die auch für den Treibstoff den sie verteidigen.
 
50 und 100 kW Ladestellen gibt es schon, die arbeiten sogar mit Gleichstrom, da die Wandlung im Auto dann doch zu viel wäre.

Wer hier sagt das geht nicht, sollte vielleicht vorher mal bei den aktuellen E-Autos in die Handbücher schauen, bevor man rummeckert.
Und zu Hause reichen wohl die 4,5kW die man mit Drehstrom ohne großes Hickhack bekommt.
Damit ist ein etwa 30kWh Akku von Abends bis morgens auch voll.

Aber die Argumente kamen wahrscheinlich vor 130 Jahren auch pro Pferd, contra Automobil.
 
Beim Auto musste man schließlich auch damals den Sprit aus der Apotheke holen.

Wenn man es forcieren wollte, wäre innerhalb kürzester Zeit ein brauchbares Ladenetz verfügbar. Sicherlich wären aber auch die ein oder andere Änderung am Stromversorgungsnetz nötig wenn sich jetzt plötzlich doch viele Leute entscheiden umzusteigen.
 
Momentan haben Elektroautos halt eine Zielgruppe und sind mit dem aktuellen Stand der Technik und der Infrastruktur noch nicht für jedermann geeignet, das raffen die Meisten noch nicht.
In meinem Fall ist der Zoe mit der großen Batterie das ideale Auto, da ich alle Strecken die ich erreichen muss mit einer Ladung schaffe, überall wo ich hin muss laden kann und dennoch meine 30.000km im Jahr voll krieg. Geladen wird meist auf der Arbeit mit 22kw und bei Bedarf an einer öffentlichen Ladestation nahe der Uni, beides für Lau.
 
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Noch.. Das mit dem 'für lau' hat sich irgendwann auch erledigt. Wobei man den Markt ja intelligent so ausnutzen kann, dass in Zeiten von Überschüssen im Netz gespeichert wird. Da müsste man jedoch Flexibilität aufgeben.

Ich finde den neuen Opel ampera recht interessant. Ok, Listenpreis 40k, aber die Reichweite ist ok.
 
Mir langt schon der Ioniq von Hyundai als Zweitwagen. Das erste Auto kann ich noch nicht durch Stromer ersetzen, aber ok, das wäre ja zumindest ein Auto von zweien :)
 
Noch.. Das mit dem 'für lau' hat sich irgendwann auch erledigt. Wobei man den Markt ja intelligent so ausnutzen kann, dass in Zeiten von Überschüssen im Netz gespeichert wird. Da müsste man jedoch Flexibilität aufgeben.

Ich finde den neuen Opel ampera recht interessant. Ok, Listenpreis 40k, aber die Reichweite ist ok.

Laut Aussage der Stadtwerke Wedel wird sich das vor 2020 nicht ändern... :)
 
Mir langt schon der Ioniq von Hyundai als Zweitwagen. Das erste Auto kann ich noch nicht durch Stromer ersetzen, aber ok, das wäre ja zumindest ein Auto von zweien :)

wenn der hohe Kaufpreis nicht wäre, würde der Ioniq auch bei mir als Zweitwagen in Frage kommen. Aber knapp 30k Kaufpreis - nöpe, da tut es ein Kompaktwagen um die Hälfte des Kaufpreises ebenso. Für höhere Ausgaben reicht mein Hass auf Verbrenner eben noch nicht aus bzw. ist mir die Ideologie den Aufpreis nicht wert :)
 
Wohl wahr, bei mir wäre aber mindestens ein i30 fällig, daher ist de rpreisunterschied mit förderung dann real nicht mehr ganz so riesig wi ebei dir.
Trotzdem kann ich das aktuell nicht tun, weder das eine noch das andere.
 
Du hast ja derzeit einen i30, oder? Solange dem nichts fehlt und er brav seine Kilometer abspult, erfüllt er doch perfekt seinen Zweck als Zweitwagen.
 
Hab ich, aber einne Diesel und ein FD, der PD wäre als Benziner schon netter, zumal die km-Leistung nicht mehr erbracht wird, die den Diesel rechtfertigen würde.
 
"Diesel rechtfertigen" bezieht sich doch meist auf den höheren Anschaffungspreis, oder?
Weil: Angeschafft ist der ja.

Bin nicht der, der am ökologischsten und wirtschaftlichsten denkt, aber das bestehende zu behalten, wenn nicht teure defekte instandzusetzen sind, erscheint mir doch immer als ökologischer und wirtschaftlicher als eine Neuanschaffung. Sehe ich das falsch?

Bei euch in DE ist doch Diesel sogar billiger als Benzin, nicht? da rentiert das ja noch schneller..
 
Der rentiert sich dann quasi gar nicht, wenn der Verbrauch eh schon fast gleich ist, und die Strecken den DPF auf dauer eher schädigen.
Ich habe den mal für 40km Arbeitsweg gekauft, aktuell wird der nicht selten für Strecken kleiner 15km benutzt, das ist beim Diesel mit DPF eher nicht gut. Einen Benziner mit BPF würde ich da aber auch nicht kaufen wollen.
Es geht hier also tatsächlich auch um komplett andere Gegebenheiten.
 
50 und 100 kW Ladestellen gibt es schon, die arbeiten sogar mit Gleichstrom, da die Wandlung im Auto dann doch zu viel wäre.

Wer hier sagt das geht nicht, sollte vielleicht vorher mal bei den aktuellen E-Autos in die Handbücher schauen, bevor man rummeckert.
Und zu Hause reichen wohl die 4,5kW die man mit Drehstrom ohne großes Hickhack bekommt.
Damit ist ein etwa 30kWh Akku von Abends bis morgens auch voll.

Aber die Argumente kamen wahrscheinlich vor 130 Jahren auch pro Pferd, contra Automobil.

Ich seh das ganze in dem Flächendeckenden.

Bei uns gibt es Stadtteile, wo wegen man kein Photovoltaik machen darf, weil das Stromnetz vor 50 Jahren geplant wurde und die Leistung nicht mitmachen würde.

Ein solches Auto würde den Stadtteil mehr belasten, als es die Photovoltaik Anlagen tun würden.

Vermutlich müsste man da direkt ne eigene Trafostation hin, wenn man 2-3 solche Anlagen in nem Umkreis von 500m planen dürfte.

Ka ob ihr je geschaut hat, wie die Spannung hoch/runter gehen morgens/mittags/abends etc.
Bei ner Veranstaltungen von uns im Zentrum einer Gemeinde, wo wir teilweise viel Strom (>45A auf einer Phase) gings dort bis unter 200V...
 
1,5h ladezeit sind nicht mehr reell.
Nicht mehr? Seit wann so? Seit 3 Wochen?
Tesla Model S: Fahrzeit gleich Ladezeit | ZEIT ONLINE

Nun sind es 30min. für 270km (zweiter Link) Je nach Fahrweise, natürlich. Volle Batterie bei dem Auto bedeutet also im sehr guten Schnitt (sonst halt LÄNGER) 1h für die knappen 500km (ab 90% wird nämlich bisschen langsamer mit dem Laden). Ok. Sind keine 1.5h. Es ist 1h. Bestens...
Tesla Model S P85D: Wie weit geht es mit der Elektrokraft? - autobild.de

Inwiefern das die Ökobilanz verbessert, wenn man endlich ausreichend dichten Netz von kW-Ladestationen befeuert, ist eine Sache. Die finanziellen Vorteile auch eine. Wobei, sobald aber genug Leute angefixt sind oder keine entsprechende Alternative mehr existiert, kann man sich schon denken wie es damit aussehen wird.

Bisher bleibt man aber noch an der wichtigstes Sache hängen. Den älteren fällt sie eher auf, den Jüngeren später, den Jungen erstmal garnicht. Das ist eben die Ladezeit aka Lebenszeitverschwendung... Das ist etwas was man sich nicht zurückkaufen oder sonst bilanzieren kann.
 
Ein Akku-Fahrzeug ist kein Allheilmittel udn wird auch so wie ein tesla oder Ioniq oder Ampera nicht den kompletten Mobilitätsmarkt abdecken. Aber es gibt ausreichend Anwendungsbereiche wo dabei keine Zeitverschwendung passiert.

Etwas gesunder Menschenverstand ist natürlich trotzdem angebracht.
Wenn ich ständig über 500km strecken fahre, ist ein Tesla das falsche Auto, andere Stromer noch schlechter.
Aber wenn oich planbar morgens zur Arbeit, Abends zurück udn vielleicht noch kleine Umwege fahre, ist das voll im Rahmen.
Dass das sowieso nicht überall geht, ist auch klar.
Aber ein Teil der Mobilität kann so abgedeckt werden, andere Konzepte gibt es ja auch noch...
 
Aktuell will man bei der Diskussion ja die Emissionen aus den Städten bringen.
Da scheint mir Hybrid doch die perfekte Lösung zu sein.
In der Stadt 100-150km elektrisch (da würden selbst 80 PS voll ausreichen, da die bei Elektro gleich Anliegen und nicht erst bei Umdrehungszahl X), und außerorts dann den verbrenner übernehmen lassen, bzw als Rangeextender.
 
Was nochmal hat "ständig über 500km strecken fahren" damit zu tun? Das Problem taucht, das nur bei besagtem Modell, wenn man die Leistung nicht abruft, alle 500km AUFS NEUE.
Um die 85% der privaten PKWs sind Laternenparker. Welchen Mobilitätsmarkt deckt das denn ab?
 
Zeitverschwendung war dein Argument, wer dauernd über der Normalreichweite unterwegs ist, wird mit nem E-Auto eh nicht glücklich.

Das Thema Laternenparker ist dann wichtig, wenn die Autos nicht anderweitig eh lange genug stehen um zu Laden. Wenn ja, wie z.B. in der Firma, ... kein Argument, wenn nein, schon.
Aber dass 85% aller deutschen Autos Laternenparker sind bezweifel ich etwas. So dünn ist Deutschland in der Fläche nicht besiedelt.
 
Bei euch in DE ist doch Diesel sogar billiger als Benzin, nicht? da rentiert das ja noch schneller..

Ist es, aber dafür sind die Steuern beim Diesel höher (~300€ vs. ~130 für 2L Benziner).
Noch dazu sind viele Diesel in der Versicherung teuerer als vergleichbare Benziner.

Deshalb gibts irgendwo zwischen 15tkm und 25tkm/Jahr den Breakeven, wo sich ein Diesel lohnt.
 
Das stimmte schon vor monaten nicht, das stimmt jetzt nicht und wird auch nie stimmen herr ingenieur.
Sagen wir die Leistung steht schneller und aus Sicht des Fahrkomforts "sofort" zur Verfügung. Du drückst auf das Gas und der Wagen zieht nach vorne.
Die Leistungskurve ist für den unteren Drehzahlbereich bei Elektro deutlich attraktiver als bei Diesel oder Benzin.

tl;dr

Du weißt wie ich das meine. 80 PS Elektro drücken dich beim Start etwas in den Sitz, 80 PS Diesel sind an der Ampel Zeitlupe.
Für Korinthen hatte ich noch nie was übrig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde das gut umschrieben. Wobei man sagen muss das Elektro PS ab 130 irgendwo im Wind verwehen. Zumindest kenne ich keine Porsche Fahrer die angst vor Stromern auf der Autobahn haben. Gewiss aber in der Stadt.
 
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