PrettyFly
Urgestein
Bei unserm Citigo funktioniert die Berganfahrhilfe echt gut.
Braucht man nicht unbedingt, aber ist ganz nett
Braucht man nicht unbedingt, aber ist ganz nett

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Trockenbremsen geht über Regensensor.
Berganfahrhilfe, braucht man das, wenn man fahren kann? Oder gleich Automatik![]()


Mag mir mal jemand die Trockenbemsfunktion erläutern? Ich muss die ganze Zeit an Trockenfick denken.![]()
Auto-Hold bei Automaten finde ich z.B. einfach nervig.
Hast die Karre noch in D, gehst von der Bremse, Autohold hält das Auto ohne wie sonst in D loszurollen.
Willst du dann aber losfahren hat man absolut keine Chance das irgendwie mit Gefühl zu machen, weil man aufs Gas geht und Autohold dann mit nem Ruck löst.
Das wäre für mich ein Grund, zumindest bei nem Automaten Autohold permanent deaktivert zu haben.
So hab ich es zumindest bei VW erlebt. Keine Ahnung ob andere Hersteller das besser lösen.
Jo, sinnige Funktion um die Wechsel Intervalle der Bremsanlage zu halbieren und nebenbei den Ölfirmen n paar cents mehr in die Tasche schmeißen is auch nicht verkehrt.
Nicht ganz richtig. Die Trockenbremsfunktion geht über ein erweitertes DSC Modul.
Die Regel gilt trotzdem: wer den Tempomat mit Bremsfunktion hat, hat auch Trockenbremsen. Was gefehlt hat war der Zusatz: "andersherum gilt die Regel nicht"
Sprich: wer Trockenbremsen hat, muss nicht bremsenden Tempomaten haben.
Letzteres gilt für die VFL E60/61 6Zyl übrigens auch: deren Tempomat kann auch nicht bremsen, aber die Fahrzeuge haben Trockenbremsen drin.
Wen's interessiert was dahinter steckt (grob gesagt):
Fürs Trockenbremsen muss das ESP selbstständig Druck aufbauen und diesen ganz genau regeln können (sonst würde man das Trockenbremsen z.B. mit einem Nicken quittieren). Daher braucht das System eine größer dimensionierte Ansteuerung der Hydraulikpumpe und der Ventile und auch eine etwas besser dimensionierte Pumpe selbst (über Lebensdauer statistisch eben mehr im Betrieb). Kostet mehr Geld im Vergleich zu Standard ESP.
Für den "bremsenden Tempomaten" braucht es eine deutlich größere Hydraulikpumpe, da hier der Druck über längere Zeit aufrecht erhalten werden muss. Kostet noch mal mehr Geld.
Genau darum ist die Regel: wenn der Tempomat bremsen kann, kann das ESP auch Trockenbremsen (ist ja schon die fast größte Pumpe drin), andersherum ist das eben nicht automatisch so (es könnte die mittlere Pumpe drin sein, die schafft aber keinen Druck über längere Zeit zu halten).
Naja, darüber kann man nun streiten. Andere Hersteller kriegen die bremsen auch so gebaut dass sie bei regen funktionieren.
Ob es richtig ist das Problem zu umgehen, statt es zu lösen?


Problem betrifft insbesondere Fahrzeuge, die Luftkanäle durch die Front/Kotflügel zum "belüften" der Bremsen haben. Wo Luft längs auf die Scheiben soll, kommt im Regenfall halt auch Wasser. Das System kann im Zweifelsfall dir den Arsch retten. Bis dahin ist es aber natürlich überflüssig. Und bei starkem Regen sollte man eh etwas ... vorsichtiger fahren. Ich halte sowas aber auch für Grenzwertig.
PS: Übrigens ist BMW nicht der einzige Hersteller mit der Trockenbremsfunktion...
Nö, Trockenbremsen ist vom Verschleiss kein Problem.
Was bei neueren BMW richtig auffällt, ist der Verschleiss der hinteren Beläge durch Regeleingriffe des ESP.
Keine Ahnung, ob die jetzt öfters bremsen, ohne das Lampe blinkt, oder so.

Bei Vatter's alten Z4 war das aber gemeingefährlich. Bei nasser Autobahn hat die Bremse nicht auf beiden Seiten gleich früh angesprochen, sondern eine Seite war früher trocken und das Ganze Auto zog dann plötzlich zur Seite. Kann übel enden. Der z4 hatte auch keine Trockenbremsfunktion.
Richtig nice beim ersten mal auf der Ausfahrt von der AB, wo's plötzlich schön in Richtung der Leitplanke ging 
