[Sammelthread] Automobile

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@Tzk

Bei mir steht imho 2,3 vorn und 2,4 hinten drin für wenig Gepäck und ein bis zwei Personen - hab beide auf 2,6 und Wagen fährt sich gut damit.
 
hwk:
joa, bei mir sinds glaube ich 2,2 VA und 2,0HA oder sowas... ich hab ebenfalls 0,2 bis 0,3 mehr drin und es passt vom tragbild der reifen deutlich besser.
 
Ja, aber dann könnte ich ja auch mit dem vom Reifenhersteller maximal zugelassenen Reifendruck fahren, ohne dass ich Nachteile habe (außer Komfortverlust) - im Gegenteil, der Verbrauch müsste theoretisch deutlich runter gehen. Der Hersteller meines Autos gibt z. B. für vorne max 2.7 bar an, mein Reifenhersteller erlaubt für meine Reifen 3,5 bar.

Die Annahme ist grundsätzlich falsch. Zu hoher Luftdruck verringert irgendwann die Größe des Reifenlatsches und somit die Fähigkeit Seitenkräfte aufzubauen. Der Reifendruck sollte immer dem Fahrzeug und Beladungszustand angepasst werden. Der maximale Druck gibt an, dass es möglich ist ihn soweit zu befüllen, wenn das Fahrzeug es fordert.
Natürlich verringert sich der Rollwiderstand wenn du ihn bis zum maximalen Druck aufpumpst, die Nachteile sind aber eindeutig das Kurvenverhalten, sowie Komfort.

Jaguar hat sich dies früher zu nutze gemacht und seine Fahrzeuge mit einem viel zu hohem Reifendruck angegeben, um tolle Verbrauchswerte in den Tests zu erlangen. Im Handbuch waren dann allerdings deutlich niedrigere Drücke als "Komfort" oder "Sport" Empfehlung angebeben.

Grundsätzlich, wenn man nicht fahraktiv unterwegs ist, macht es Sinn dem angegebenen Druck des Herstellers zu fahren. Hat man Lust auszuprobieren, kann man ruhig bis zu +- 0,5 mal testen, wie schon geschrieben sind ein paar bar über der Angabe meist eher zuträglich. Können aber auch schnell gefährlich werden, wenn man sehr ungleichmäßig "testet". Bspw. sind vorne 0,3 mehr, hinten 0,3 weniger ist eher nicht zu empfehlen.
 
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Könnte auch Einbildung sein, aber ich habe den Eindruck, dass er mit dem Druck jetzt deutlich ruhiger und auch sparsamer fährt als mit dem nominellen Druck (den lässt das Autohaus gerne drauf).
 
Ja, 0,3bar mehr merkst du im Verbrauch ;) Zwar nur hinterm Komma und auchmaximal 0,5L, aber es ist definitiv messbar. Ähnlich wie der Umstieg von Winter- auf Sommerreifen.

Natürlich verringert sich der Rollwiderstand wenn du ihn bis zum maximalen Druck aufpumpst, die Nachteile sind aber eindeutig das Kurvenverhalten, sowie Komfort.

Ich glaube wenn man im Bereich ist, wo sich das verschlechterte Kurvenverhalten deutlich bemerkbar macht, dann ist man schon so weit mit dem Druck oben, das sich der Reifen mittig abfährt... ;)
 
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Keine Angst, ich hatte nicht vor das auch so zu fahren. Es ging mir eher um die theoretische Frage, warum nicht der Reifenhersteller derjenige ist, der für sein Produkt klare Empfehlungen gibt (welcher Druck bei welcher Belastung und Geschwindigkeit).

Mein Autohersteller empfiehlt z.B. 2,5/2,2 wenn ich bis 160 fahre, und 2,7/2,5, falls ich schneller fahren will. Ich habe die 2,7/2,5 drauf, und wollte auch nicht mehr fahren :fresse:
Das ganze bei 205/60 R16.


Btw, ich hatte ja vor ein paar Wochen gefragt wegen hundetauglichem Auto... die Entscheidung wurde mir abgenommen, hier steht jetzt ein Toyota Avensis Kombi aus 2009 auf dem Hof. Nicht schlecht als erstes Auto für Fahranfänger, ich freu mich auf jeden Fall wie Bolle über die neue Freiheit :bigok:
 
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Ja, 0,3bar mehr merkst du im Verbrauch ;) Zwar nur hinterm Komma und auchmaximal 0,5L, aber es ist definitiv messbar. Ähnlich wie der Umstieg von Winter- auf Sommerreifen.



Ich glaube wenn man im Bereich ist, wo sich das verschlechterte Kurvenverhalten deutlich bemerkbar macht, dann ist man schon so weit mit dem Druck oben, das sich der Reifen mittig abfährt... ;)

Deutlich ist schwer zu sagen. Wenn du normal durch die Gegend juckelst kommts schon auf Fahrzeug an. Bist du aber sportlicher unterwegs, oder kommst in eine Situation wo man ungewollt das Fahrzeug an seine Grenzen bringt (Ausweichmanöver etc.) dann merkst dus auch schon deutlich bevor der Reifen sich mittig/schulterlastig (je nachdem ob mehr oder weniger Druck) abfährt.
 
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Da hier n paar Ölkenner sind:
Was haltet ihr vom Liquy Moly Synthoil 5w40?

Wurde mir als sehr gut beschrieben..
 
Ich glaube wenn man im Bereich ist, wo sich das verschlechterte Kurvenverhalten deutlich bemerkbar macht, dann ist man schon so weit mit dem Druck oben, das sich der Reifen mittig abfährt... ;)

Nur, um Mal ein einziges Beispiel zu nennen:
Ich habe den Unterschied von 2,2 zu 2,7 Bar im E30 in Bezug auf das Fahrverhalten gespürt. Ich rede hier vom ganz normalen Fahren. Ist doch eigentlich auch logisch bzw. eigentlich gar nicht erwähnenswert, daher wundert mich deine Einschätzung ein bisschen.
In der Kurve war der Unterschied sowieso zu spüren. Aber selbst auf der Geraden, wenn man nur Mal leicht hin- und herlenkt, war der Unterschied merkbar gegeben. Ferner auch beim Anfahren, Rollen und Fahren spürte man den unterschiedlichen Widerstand, neben dem ja schon genannten veränderten Gripniveau. Hier müsste man vielmehr nach Auto, Radreifenkombination, Fahrer etc. differenzieren.

War da nicht was mit dem Motul 10W60 für hochgezüchtete Kisten?
Das sollte ganz toll sein wegen diesen HTHS wert?


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Motul 10w60 ≠ Motul 20w60. Pauschale Antworten sind hier doch gar nicht möglich, da du zig Variablen beachten musst, um eine Aussage darüber zu treffen, ob das Öl wirklich einen signifikanten Vorteil bringt. Im schlimmsten Fall schadest du deinen Motor damit mehr bzw. hast einen höheren Verschleiß, als es mit einem normalen Motoröl der Fall wäre. Bei hochgezüchteten Motoren ist es präventiv, wenn die üblichen Schwachstellen der Mechanik regelmäßig angegangen bzw. gewartet werden. Das Öl stellt doch nur einen distalen Faktor auf die möglichen Schäden dar. Wie eine oder zwei Seiten vorher hier im Thread: Bei einem alten BMW Benziner tauscht man vorher Mal die Pleuellager, statt völlig sinnlos nach 1000 Km schon das Öl rauszuwerfen, sein Geld zu vernichten und die Umwelt sinnlos zu belasten. :D Denn da hilft das beste Öl nichts, auch wenn es jeden Tag gewechselt wird.

@Tzk: Ja, der Lupomotor hat mit dem serien 5w30 noch lauter geklackert als mit dem dickeren Ölmix jetzt.
 
Für Salat? Oder deinen Volvo? Oder illegale Straßenrennen? Sehr gut beschrieben wofür? Im Sommer? Im Winter? Was genau möchtest du wissen?

Bin dabei meine Salatsauce zu verbessern.
Das Motul war mir immer etwas zu Aschig...

Ne, den Volvo..
Wobei es den wohmöglich weniger kümmert als andere Autos..

Für den normalen Ganzjahresgebrauch. Keine Rennen oder irgendwas..
 
Nur, um Mal ein einziges Beispiel zu nennen:
Ich habe den Unterschied von 2,2 zu 2,7 Bar im E30 in Bezug auf das Fahrverhalten gespürt. Ich rede hier vom ganz normalen Fahren. Ist doch eigentlich auch logisch bzw. eigentlich gar nicht erwähnenswert, daher wundert mich deine Einschätzung ein bisschen.

Frozen weiter oben hats schon ganz gut erklärt: "deutlich" ist in diesem Fall das Zauberwort. Du und ich (und Frozen vermutlich auch) merken 0,3 bis 0,4bar Unterschied. Diese 0,3-0,4bar machen sich natürlich bemerkbar, aber nicht so das du bei normaler (= nicht sportlicher) Fahrweise sofort abfliegen würdest. Klar, wenn du die Kiste durch Kurven wirfst, wird der Grenzbereich anders ausfallen.

Trotzdem lässt sich in meinem Fall zwischen 2,0 bis 2,4 bar rundum wunderbar fahren, ohne das ich (außer dem Tragbild der Reifen) groß was merken würde am Grip. Klar fühlt sichs bissel anders an, aber Grip passt.

Ich kenne übrigens auch Leute, die 1,0 statt 2,3bar auf der Vorderachse nicht merken ;)
 
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Zu 10W60 und "hochgezüchtete" Motoren nochmal:
Tatsächlich sahen viele Analysen bei verschiedenen M3 E46/92 mit guten 0/5W40 besser aus als die mit 10W60.
Ich meine, BMW ist da sogar irgendwann selber vom 10W60 weg.
 
Nein sind sie nicht, und anfangs hat das Castrol sehr viel Ölschlamm produziert, mittlerweile nicht mehr so schlimm. Hab heuer trotzdem Shell verwendet.
 
Wird da auch nach wie vor das Castrol 10W60 genutzt?
Aber beim aktuellen M ist da kein 10W60 mehr drin, oder?

Ändert aber nichts daran, dass die bzw viele Ölanalysen mit den 40er Ölen trotzdem besser waren.
Die Herstellervorgabe ist eben nicht immer optimal ;)
Gibt aber auch gute Analysen vom 10W60. Das sollte aber nicht so lange drin bleiben.
 
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Ich weiß jetzt nicht, was BMW da für Intervalle mit dem 10W60 vorgibt. Wenn Kunden die dann überziehen, muss man sich nicht wundern, wenn es mehr Verschleiß gibt.
Bis etwa 6.000 km sagen die Analysen, die ich so gesehen habe, mit 10W60 gut aus. Darüber wurden sie meist deutlich schlechter.
Dazu kommt, wie justnast schon sagte, dass das Castrol auch mal vermehrt zu Ölschlamm neigte. War sicher auch nicht förderlich.
 
Zum Thema Luftdruck:
Ich bin quasi vom Führerschein an mit 0,2-0,3 bar über dem Wert der maximalen Zuladung unterwegs.
Nie war ein Reifen dabei, der deutlich in der Mitte abgefahren war.
Beim Fahren merke ich sicherlich einen Unterschied zum Mindestwert, wobei ich inzwischen fast nur auf der Autobahn unterwegs bin.
Zu wenig ist deutlich schlimmer als (etwas) zu viel.
 
Was haltet ihr vom Liquy Moly Synthoil 5w40?
Du meinst das 1307?

Ich hatte hier was dazu gesagt: klick

Nutze es schon lange, damals noch als Liquy Moly gekauft, ist aber laut Datenblättern und Aussagen vieler genau das gleiche wie das Meguin 4809. Die Firmen gehören ja zusammen. Sprich, falls du dich für das Liqui Moly entscheidest, könntest du es unter anderem Namen etwas günstiger kaufen. ;)

vpower hat es auch seit fast einem Jahrzehnt im Einsatz (ohne Probleme). Nur Tzk sein? Punto 188 scheint es nicht gemocht zu haben^^

@all:

Bezüglich Reifendruck gibt es ja noch Unterschiede, je nachdem ob die Reifen schon warm oder noch kalt sind. Im kalten Zustand habe ich beim 335i vorne 2,7 bar und hinten 2,9 bar drauf gemacht. Fährt sich so sehr gut. Zwecks Komfort könnte man jeweils noch 0,1 bar runter gehen. Reifen sind Pirelli PZero Nero GT auf OZ Ultralegerra 18".

edit: Mit farblich passenden Alu-Ventilen von Alligator:



:bigok:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, 1307..
Respektive:
Ich habe eine 5 Liter und eine 1 Liter Kanne bestellt.
Letztere wird mir als 1306 angezeigt..
Denke aber ist da eher sowas wie ne andere Produktnummer.


Mir wurde das mal als ganz gut empfohlen.
Dass es ein Meguin ist, habe ich auch gehört, dieses war aber schlecht verfügbar.

Kosten tut mich das das selbe, wie wenn ich in der Werkstatt das Öl von denen reinmachen lasse (irgend ein 10-W40 aus nem Motorex Fass)
 
Ich will dir ja nicht zu Nahe treten, aber ich würde behaupten bei dir ist (so lange du keinen Billig-Scheiß nimmst) fast komplett egal ob du jetzt Meguin, Mobil 1, Ravenol, Liqui Moly oder X andere "gute" Marke reinkippst.
 
Nunja, not Lauf Eigenschaften sind bei ihm ja nicht zu vernachlässigen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe [emoji6]
 
Ich will dir ja nicht zu Nahe treten, aber ich würde behaupten bei dir ist (so lange du keinen Billig-Scheiß nimmst) fast komplett egal ob du jetzt Meguin, Mobil 1, Ravenol, Liqui Moly oder X andere "gute" Marke reinkippst.
Ich bin eh der Meinung, dass sich da viele Öle gar nicht so viel nehmen.
Aber es gibt eben nen Unterschied zwischen Anständig und totalem Schrott. Und das muss sich nicht unbedingt im Preis ablesen lassen.
Und von Ölen habe ich nun nicht gerade viel Ahnung. Ich kann mir gerade mal was aus der Viskosität zusammen reimen.

Denke schon, dass der trecker mit fast allem her kommt. Zumal da eben nie was spezielles drin war die letzten Kilometer...
Aber halt trotzdem n Turbomotörchen :)

Nunja, not Lauf Eigenschaften sind bei ihm ja nicht zu vernachlässigen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe [emoji6]
Da war mal was.. Aber weiss nicht genau, ob mir anderes Öl da was gebracht hätte :D
 
Wahrscheinlich nicht, mir wurde das hier mal ans Herz gelegt.
Damit sollen die Flieger im ersten Weltkrieg ausgestattet worden sein damit bei nem Treffer der Flieger theoretisch auch ohne Öl noch nach Hause fliegen kann. [emoji3]
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Für deinen Motor wirds (fast) egal sein, solange es nicht das totale Schrottöl für 3€/L aus dem Baumarkt ist. Nimmst einfach ein hochwertiges 5W40 oder sowas mit entsprechender Freigabe und fertig ist. Einige Hersteller die mindestens gute Qualität (oder besser) liefern wurden ja schon genannt.

@head82
Da kannste auch direkt das MoS2 Öl von Liqui Moly nehmen... Hat nur halt keine Freigaben. :D Ansonsten gibts etliche Verschleißadditive die mehr oder weniger helfen. Nur bitte keine Wunder erwarten. Ich hab z.B. Ceratec im Getriebe drin, tut den geschundenen Synchronringen ganz gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie finde ich eigentlich sinnvoll heraus, welches Öl es für ein >10 Jahre altes Auto sein sollte? Die Freigaben von damals sind ja alle längst überholt und ursprünglich war da mal 10W40 drin, was ja auch irgendwie keiner mehr verwendet. Stattdessen füllt jede Werkstatt gefühlt nach Gusto 5W40 oder 5W30 ein. Würde das Öl gern bei Mac Oil wechseln lassen und die Preisunterschiede sind ja schon nicht ohne.
 
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