Asus PG32UCWM

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Hallo zusammen,

ich nutze aktuell einen PG32UCDMZ und zusätzlich einen XG27UCDMG. Der XG27UCDMG hat meines Wissens nach bereits das neuere OLED-Panel, während der PG32UCDMZ noch auf der vorherigen Generation basiert.

Langfristig möchte ich den 27-Zöller verkaufen und mir stattdessen einen zweiten 32-Zöller an die Wand hängen. Naheliegend wäre also, einfach nochmal den PG32UCDMZ zu kaufen, da ich mit dem Gerät grundsätzlich sehr zufrieden bin.

Jetzt habe ich aber gesehen, dass ASUS auf der Computex den PG32UCWM vorgestellt hat. Weiß jemand, ob das bereits die nächste Panel-Generation (also Gen 5) bei den 32-Zöllern ist? Die „Gen 4“ müsste ja, wenn ich es richtig verstanden habe, eher beim PG32UCDM3 liegen.

Was würdet ihr machen? Jetzt nochmal den PG32UCDMZ kaufen oder lieber warten? Angeblich soll das neue Modell heller und schärfer sein, daher bin ich gerade etwas unschlüssig.
 
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Antwort Ki:

Da müssen wir die Begrifflichkeiten etwas entwirren, denn bei den ganzen Bezeichnungen von ASUS überschneiden sich hier zwei völlig unterschiedliche Panel-Technologien. Du liegst mit deiner Einschätzung zu deinen aktuellen Monitoren aber absolut richtig.


Die kurze Antwort: Der auf der Computex vorgestellte PG32UCWM ist kein QD-OLED der 5. Generation. Er markiert vielmehr einen kompletten Wechsel der Panel-Technologie hin zu Tandem RGB WOLED von LG. Deine Vermutung zum PG32UCDM3 war goldrichtig – dieser führt die bisherige QD-OLED-Reihe fort und ist auch bereits auf dem Markt.


Hier ist die genaue Einordnung, wie die Modelle und Technologien zusammenhängen:


1. Dein aktuelles Setup (QD-OLED)


Beide deiner jetzigen Monitore nutzen QD-OLED-Panels von Samsung Display:


PG32UCDM: Nutzt ein QD-OLED-Panel der 3. Generation.


XG27UCDMG: Nutzt bereits die 4. Generation (oft als Tandem QD-OLED vermarktet), welche unter anderem schärferen Text und die Anti-Flicker-Technologie bietet.


2. Der ROG Swift OLED PG32UCDM3 (Das direkte Upgrade)


Dieser Monitor ist der direkte Nachfolger für deinen 32-Zöller. ASUS führt ihn teils noch unter dem "Gen 3" Naming-Schema im Titel, aber er nutzt das aktualisierte Tandem QD-OLED-Panel. Technologisch zieht er damit mit der Generation deines 27-Zöllers gleich.


Die wichtigsten Upgrades: Er bringt eine neue "BlackShield"-Folie mit, die Spiegelungen reduziert und Schwarzwerte bei Tageslicht verbessert. Zudem ist er heller (DisplayHDR 500 True Black statt 400) und verfügt über zukunftssicheres DisplayPort 2.1a (80 Gbps) für 4K @ 240 Hz nativ ohne Kompression.


3. Der PG32UCWM von der Computex (Der Technologie-Wechsel)


Dieses Modell verlässt die QD-OLED-Schiene komplett und nutzt ein neues Tandem RGB WOLED-Panel von LG Display.


Was ihn besonders macht: Er entfernt den für WOLEDs typischen weißen Subpixel (echtes RGB-Stripe-Layout), was die Textschärfe massiv verbessert und Farbsäume eliminiert. Zudem bietet er einen Dual-Mode: Du kannst per Knopfdruck zwischen 4K @ 240 Hz und Full HD @ 480 Hz (für E-Sports) wechseln. Das Display hat außerdem ein spiegelndes TrueBlack Glossy-Coating.

Was bedeutet das für deinen Kaufplan?


Wenn der 27-Zöller weg soll und du dir einen zweiten 32-Zöller an die Wand hängen möchtest, hast du drei sinnvolle Optionen:


1. Symmetrie pur (Nochmal den PG32UCDM): Gleiches Panel, gleiches Coating. Beide Bildschirme verhalten sich bei Raumlicht und Farbdarstellung absolut identisch.


2. Das QD-OLED-Upgrade (PG32UCDM3): Du bleibst bei der vertrauten Samsung-Technologie, bekommst aber DisplayPort 2.1a und die neue BlackShield-Folie. Direkt nebeneinander könnte das Coating bei starkem Tageslicht allerdings minimal anders wirken als bei deinem alten Modell.


3. Der Technologiewechsel (PG32UCWM): Dieser Monitor lohnt sich für dich eigentlich nur, wenn du zwingend den 480-Hz-Modus für kompetitive Shooter brauchst oder unbedingt das spiegelnde Glossy-Coating von LG bevorzugst. Der Release ist für das frühe 3. Quartal 2026 geplant.
 
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