AMDs Ryzen 9 7950X soll unter 50° Celsius mit bis zu 5,85 GHz laufen

nebulus1

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0,0001 femto Sekunden lang sind bestimmt auch 8 GHz erreichbar !
 
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Spieluhr

Urgestein
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Komisch, von 5,85Ghz all core hat AMD nicht gesprochen. Und vor allem nicht Dauerlast. Dass dies schwer kühlbar ist/wäre, sollte klar sein. Ist aber bei Intel nicht anders.

Sicher?


..kehren wir zu den von Roberto geteilten Details der Intel Core i9-13900K Raptor Lake-CPU zurück.
Er gibt an, dass die Watt-Diskussion bezüglich der Raptor-Lake-CPUs übertrieben wurde und Sie lediglich die DC-Lastlinie im BIOS kalibrieren müssen, was zu viel niedrigeren Leistungswerten führen kann.
Er gibt zudem an, dass der durchschnittliche Stromverbrauch des Core i9-13900K mit Loadline-Kalibrierung bei 200W bei Volllast liegt und mit Übertaktung des Chip bis zu 250 Watt erreichen kann.
Roberto gibt auch an, dass er die CPU auf einem 20-Dollar-Luftkühler auf Lager getestet hat und die CPU einen Spitzenwert von 90 Grad Celsius erreicht hat...
...
Wir haben bereits Benchmarks von Intels Core i9-13900K mit Taktraten von bis zu 6,2 GHz gesehen und es sieht so aus, als könnte der Stromverbrauch mit etwas Tuning deutlich gesenkt werden...

..schaut mir doch schwer nach Intels DLVR auf Z790 Boards aus. ;)
 
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Leaked

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Komisch, von 5,85Ghz all core hat AMD nicht gesprochen. Und vor allem nicht Dauerlast. Dass dies schwer kühlbar ist/wäre, sollte klar sein. Ist aber bei Intel nicht anders.
Das ist der Riegel, was der ein Kern maximal schaffen kann, aber nicht muss. Bei Zen 2 haben die mit höheren Boosttaktraten gesprochen und es gab da viele Leute, welche die Boosttaktraten nicht erreicht haben, deswegen sind sie auf den Boden gekommen.

Die Temperaturen bei Raptorlake werden ganz gut aussehen (bzw. besser als Zen 4), aber ich denke, dass die Preiserhöhung von Intel vieles verderben wird. Intel hat mit Alderlake echt eine super Mittelklasse gezeigt gehabt
 

pillenkoenig

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Bei Intel wird ständig von Brechstange oder Heizung geschrieben und deren CPU-Entwicklung geht in die völlig falsche Richtung mit dem hohen Verbrauch. AMD macht bei Ryzen 7000 genau dasselbe. Da ist es dann hingegen nicht in Ordnung sich über den hohen Verbrauch zu beschweren
so n quatsch. auch die AMD blockheizkraftwerk brechstange suckt.

bei Spieluhr gings ja nichtmal darum. sondern um irgendeinen 'mimimi 90 grad' schwachsinn.
 
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Schrotti

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Es geht hier wohl eher darum, dass Intels CPU weniger effizient sind als AMDs. Die Krone holt sich Intel durch einen fetten Energieverbrauch - siehe: hier
Wenn AMD jetzt "gleichzieht" (weil sie es können) wird auf einmal rumgejammert. Tja,.. Ein Intel-Watt scheint wohl nicht das gleiche wie ein AMD-Watt zu sein - zu Mindest für die Grubenkämpfer hier. Zum Glück reagieren die CPUs von AMD so gut auf Undervolting, dass man die Öfen damit ohne nennenswerten Leistungsverlust unter Kontrolle bringen kann. Es ist ein wenig wie bei Vega: AMD hat die Kernspannungen so hoch gesetzt um auch noch den letzten Krüppel-Chip verkaufen zu können, dass wir im Durchschnitt so weit außerhalb vom Sweet-Spot sind, dass Undervolting die Leistung sogar steigern könnte (angenommen du bekommst keine Montags-Zitrone)

Nur Schade das AMD das Energiesparen nicht gut beherscht. Ich hatte auch einen 5950X und der hat im Idle gesoffen.
Mein jetziger 12700K taktet runter auf 400 MHz bei knapp 0,5 Volt. Da ist AMD weit von weg.
Und selbst mein uralt Sockel 2066 Zweitsys mit einem 10980XE taktet weiter runter und spart mehr Strom als alles, was AMD aktuell am Markt hat.
 

Liesel Weppen

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Nur Schade das AMD das Energiesparen nicht gut beherscht. Ich hatte auch einen 5950X und der hat im Idle gesoffen.
Mein jetziger 12700K taktet runter auf 400 MHz bei knapp 0,5 Volt. Da ist AMD weit von weg.
Ja, das ist auch was mich irgendwie wurmt. Alle meine Intelsysteme waren bisher im Idle deutlich sparsamer als AMDs.
Die Leistungskrone holt sich Intel dadurch, das sie fett Strom verbrennen, aber wenn die CPU nix zu tun hat, brauchen die Intels deutlich weniger. Zumindest im Gesamtsystem, inkl. Board und Co.
Und zwar per Default, ohne das man manuell Undervolten muss oder sowas.
AMD hat aber auch nachgelegt, auch wenn sie immernoch nicht rankommen. Mein aktueller 5900X braucht im ansonsten komplett gleichem System im Idle schonmal ~20W weniger als der vorherige 2700X.
Der AMD geht halt irgendwie auch nicht unter 2,1Ghz. Warum auch immer.
 

Induktor

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Ja, das ist auch was mich irgendwie wurmt. Alle meine Intelsysteme waren bisher im Idle deutlich sparsamer als AMDs.
Das liegt halt an Intel's Smart Shift und Speed Step Technologie. Das mit dem idle-Verbrauch nervt mich auch bei Ryzen. Die einzig wirklich effektive Maßnahme dagegen, ist, den Energiesparmodus im Windows zu aktivieren. Damit kann man zumindest den Verbrauch (5900X/ 5950X) auf unter 35w drücken. Ist zwar noch weit weg von Intel's Ansatz, und auch das Umschalten nervt, aber immerhin besser als nichts. Die mobilen CPUs/ APUs machen das deutlich besser und kommen, sofern man das möchte, auf 4w Package Power im idle.
 

Liesel Weppen

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Die einzig wirklich effektive Maßnahme dagegen, ist, den Energiesparmodus im Windows zu aktivieren. Damit kann man zumindest den Verbrauch (5900X/ 5950X) auf unter 35w drücken.
Damit drückst du den Energieverbrauch der CPU vielleicht auf 35W, aber nicht die des Gesamtsystems. Die Intel-Systeme liegen gerne mal bei 40-60W Idle, während die Ryzen-Systeme selbst im Idle noch bei 80-100W liegen. (Ohne manuelle Nacharbeit)
Die "eingeschränkten" 2,1Ghz sind schon der "Energiesparmodus".
 

Induktor

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Damit drückst du den Energieverbrauch der CPU vielleicht auf 35W, aber nicht die des Gesamtsystems.
Der Satz ergibt für mich keinen Sinn. Der CPU Verbrauch addiert sich auf den Gesamtverbrauch bzw. beeinflusst diesen. Wenn du den CPU-Verbrauch reduzierst, reduzierst du auch den Gesamtverbrauch. Was willst du denn sonst bei Ryzen noch machen? Die CPUs verbraten nun mal ordentlich Strom, obwohl sie nichts zu tun haben. Das Einstellen des Energiesparmodus ist sehr schnell gemacht (zwei Klicks) und macht einen deutlich spürbaren Unterschied im Verbrauch (zusätzlich auch noch ab Wand gemessen) aus. Für Light-Load, Office- und Multimedia-Betrieb reicht die Leistung alle mal aus. Wenn man berücksichtigt, wie viel Stunden der PC am Tag läuft, ist das zumindest für mich, ein sehr valider Grund diesen einzustellen. Leider auch so ziemlich der einzige. Die ganzen Pizza-Mods und sonst was alles, kommen da nicht ansatzweise dran. Hab das auch alles mehrfach geloggt und detailliert im Forum hochgeladen.
 

Liesel Weppen

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Der Satz ergibt für mich keinen Sinn. Der CPU Verbrauch addiert sich auf den Gesamtverbrauch bzw. beeinflusst diesen. Wenn du den CPU-Verbrauch reduzierst, reduzierst du auch den Gesamtverbrauch.
Ja, wo habe ich was anderes behauptet?
Klar, wenn die CPU 5W weniger braucht, sinkt auch der Gesamtbedarf um 5W. Aber der Grundbedarf ist halt bei einem Ryzensystem deutlich höher.

Edit: Achso, ich verstehe... ich meinte nicht, das durch den Energiesparmodus das Gesamtsystem nicht weniger braucht, sondern das der Energiesparmodus der CPU den CPU-Verbrauch vielleicht von 40 auf 35W drückt. Wenn das Gesamtsystem also 80W braucht, geht das natürlich auch auf 75W zurück. Ein Intel-System dagegen braucht generell keine 75-80W sondern kommt eher mit 40-60W aus.

Die CPUs verbraten nun mal ordentlich Strom, obwohl sie nichts zu tun haben.
Ja, genau das habe ich gesagt.

Das Einstellen des Energiesparmodus ist sehr schnell gemacht (zwei Klicks) und macht einen deutlich spürbaren Unterschied im Verbrauch (zusätzlich auch noch ab Wand gemessen) aus.
Was ich NICHT gesagt habe ist, das der eingestellte Stromsparmodus keinen Unterschied machen würde. Ich wechsle auch zwischen den Stromsparmodi, aber ich rede hier schon vom Energiesparmodus.
Ich habe gesagt, das ein Intel-System im Idle mit gerne mal mit 20-40W weniger auskommt als ein AMD-System. Erfahrungsgemäß sogar ohne das man das Intel-System in den Energiesparmodus zwingen muss.
Was ich also gerne machen würde? Ganz klar: Die CPU sparsamer im Idle, z.B. indem sie im Idle auf z.B. 400Mhz runtertaktet, wie es die Intel-CPUs tun, statt bei mindestens 2,1Ghz zu bleiben, wie es die AMDs tun.

Was ein Gesamtsystem im Idle braucht hängt natürlich auch von der Graka und noch dazu ob man vielleicht Multimonitor benutzt und diversen anderen Faktoren, aber meine Erfahrung ist, das Systeme mit Intel-CPU da eben mal durchaus 20-40W weniger im Idle brauchen, OHNE das man die extra in den Energiesparmodus zwingen muss. In der Hinsicht kommt Ryzen nicht wirklich mit.

Wenn ich dann mal mein Benutzungsprofil ansetze (was sicherlich nicht allgemeingültig ist), wäre der Stromverbrauch mit einem Intel-System insgesamt sogar viel niedriger, selbst wenn die CPU unter Volllast 300 statt 200W zieht, weil das System zu 80% halt eben doch nur im Idle läuft.

Ob ich mein System per Energiesparplan komplett in den Powersave zwinge oder nicht, macht hier übrigens ganze ~5W mehr oder weniger aus. Und selbst das liegt nur daran, das die CPU ohne Powersafe erzwungen nur kurzzeitig hochtaktet, wenn ich im Browser auch nur F5 drücke (was ein Intelsystem ohne erzwungenen Powersafe aber auch tut).
 
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Schrotti

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Genau das ist es Liesel.

Was hab ich davon, wenn ich Leerlauf massiv Strom verbrate.
 

Winchester73

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Nur Schade das AMD das Energiesparen nicht gut beherscht. Ich hatte auch einen 5950X und der hat im Idle gesoffen.
Mein jetziger 12700K taktet runter auf 400 MHz bei knapp 0,5 Volt. Da ist AMD weit von weg.
Und selbst mein uralt Sockel 2066 Zweitsys mit einem 10980XE taktet weiter runter und spart mehr Strom als alles, was AMD aktuell am Markt hat.
Kleiner Tipp, schalt den Rechner AUS. Mit deinen Angaben zum Verbrauch kannst du flüssiges arbeiten bei leichten Aufgaben sowieso vergessen, also lass das polemische Geschwätz.
WEIT WEG von der Realität oder besser "Übertreibung hoch 10" nennt man solches Geschwätz.
Für die ganz doofen hier: Wenn ihr den Rechner für mehrere Minuten/Stunden nicht nutzt, AUSSCHALTEN.
Leerlauf=ungenutzt.
Denk mal drüber nach Scotty. :fresse:
 

Liesel Weppen

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Kleiner Tipp, schalt den Rechner AUS.
Du bist der Nabel des Universums.
Mein Rechner läuft, wenn ich zuhause bin durch. Weil ich immer mal wieder was daran mache. Ich schalte den doch nicht jedesmal aus, nur weil ich 5, 10, 15 Minuten nicht am Rechner bin.

Mit deinen Angaben zum Verbrauch kannst du flüssiges arbeiten bei leichten Aufgaben sowieso vergessen, also lass das polemische Geschwätz.
Fass dich mit deinem polemischen Geschwätz selbst an die eigene Nase.
Mit solchen Angaben zum Verbrauch kann ich 90% meiner Tätigkeiten am PC erledigen, ohne überhaupt zu merken, das da irgendwas im Powersave ist.
Lediglich wenn ich einen ein Spiel zocke, den Compiler anwerfe, in CAD irgendwas berechnen lasse, oder ähnliches merke ich überhaupt das die CPU durch den Powersavemodus gedrosselt ist.

WEIT WEG von der Realität oder besser "Übertreibung hoch 10" nennt man solches Geschwätz.
Für die ganz doofen hier: Wenn ihr den Rechner für mehrere Minuten/Stunden nicht nutzt, AUSSCHALTEN.
Klar, und wenn ich den Rechner dann jedesmal wieder aus dem Stromsparmodus aufwecke, warte ich erstmal bis er wieder da ist. Und natürlich schalte ich dann jedesmal auch die Monitore aus und wieder ein. NATÜRLICH!

Lass mich raten: Millenial, der z.B. das Forum hier am Handy erfingert und deswegen keinen PC "braucht"?
Edit: Ah ne, die "73" lässt gegenteiliges vermuten. Also ein alter Sack, der nur alle 3 Tage mal reinguckt und auch sonst nicht dauernd irgendwas am PC tut.
Um es dann vielleicht mit deinen Worten auszudrücken: Ich schalte das Radio nicht extra aus, nur weil ich 3 Minuten in der Küche, statt im Wohnzimmer bin.

Denk mal drüber nach Scotty. :fresse:
Wenn der eigene Horizont ein Kreis mit dem Radius Null um den eigenen Standpunkt ist...
 

Winchester73

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Der nächste Dummschwätzer.
Zitat: Millenial, der z.B. das Forum hier am Handy erfingert
Hängst wohl selber grad am Smartphone (so heißt das Ding übrigens).
Was glaubst du eigentlich, was Leerlauf bedeutet?!
 

Liesel Weppen

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Der nächste Dummschwätzer.
Zitat: Millenial, der z.B. das Forum hier am Handy erfingert
Hängst wohl selber grad am Smartphone (so heißt das Ding übrigens).
Mein Smartphone liegt gerade irgendwo rum, ich müsste es überhaupt erstmal suchen. Würde mich nichtmal wundern, wenn sogar der Akku mittlerweilw mal wieder leer wäre.

Siehe Edit oben.
Ich gebe zu, mit Millenial lag ich wohl falsch. Statt dessen ist es das andere Extrem. Alter Sack, der einfach nicht kapiert wie andere Leute sowas nutzen.
Der Hint mit dem Millenial war übrigens nicht negativ gemeint, sondern eigentlich sogar im Gegenteil. Leute die z.B. hier im Forum auf einem HANDY (oder Tablet) lesen und schreiben und deswegen ihren PC in der Zeit ausgeschaltet lassen können, brauchen sich eher weniger um den Idle-Stromverbrauch ihres PCs kümmern.
Ich werde das allerdings nicht tun, weil ich weder Lust habe Beiträge hier auf einem Guckloch zu lesen und schon gar keine Lust Antworten auf einer Onscreen-Tastatur zu tippen.

BTW: Hast du deinen PC jetzt ausgeschaltet während du auf meine Antwort gewartet hast? Weil da war er ja wohl im Leerlauf.

Kurz und knackig: Du hast dich erfolgreich für meine Ignoreliste qualifiziert. Hat keinen Sinn mit dir überhaupt zu reden, weil deinen Anwendungsfall hältst du eh für das einzig wahre und alles andere darf eh nicht sein. :rolleyes2:
 

Induktor

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Ja, wo habe ich was anderes behauptet?
Auf meine, rein auf CPU-Verbrauch betrachtete Aussage, hast du genau das geschrieben:

Damit drückst du den Energieverbrauch der CPU vielleicht auf 35W, aber nicht die des Gesamtsystems.
und das ergibt absolut keinen Sinn, weil die Senkung des CPU-Verbrauchs genau das eben tut. Der Gesamtverbrauch ist von vielen Verbrauchern im System abhängig, von CPU und GPU jedoch am meisten. Reduziert man den CPU-Verbrauch, reduziert man auch automatisch einen Teil am Gesamtverbrauch.


Sorry, du editiert schneller, als ich einen Beitrag zu Ende schreiben kann. Der Satz war genau so, wie ich ihn oben zitiert habe, ohne Zusatz.


Was ein Gesamtsystem im Idle braucht hängt natürlich auch von der Graka und...
Ja, das mag sein, ging aber nach wie vor nur um CPUs und deren Verbrauch + Auswirkungen auf den Gesamtverbrauch und deren Stromspar-Eigenschaften bzw. die nicht vorhandenen bei AMD. Du legst meine Wörter auf die Goldwaage, ok. Dann bleib bei dem, was exakt gesagt wurde und füg nicht neuen Kram mit GPU, Multimonitor usw. dazu. Ist auch alles richtig, ist aber auch ein eigenes noch mal Thema für sich.


Klar, wenn die CPU 5W weniger braucht, sinkt auch der Gesamtbedarf um 5W.
Das sehe ich anders, weil 5w weniger auf der CPU, sind nicht einfach 5w weniger verbraucht (Bedarf). Je nach Netzteil, Auslastung, VRM-Qualität/-Effizienz usw. ist der Unterschied in Watt, ab Wand gemessen, zum Teil erheblich. Bis aus 230V AC rund 0,800v-1,500V DC werden, bleibt nun mal einiges auf der Strecke durch Wandlungsverluste, Widerstand usw. (Bereinigter Wert, ohne Berücksichtigung andere Verbraucher wie GPU, Lüfter, Belüftung usw. Messung rein auf Veränderung im Verhalten/ Verbrauch der CPU).

Unterhalb von 20% Last performen die Netzteile gar nicht so toll (siehe Platinum Rating von Seasonic) und in meinem Fall habe ich die Messungen mit einem Titanium Netzteil gemacht, welches sogar in diesen Bereich sehr effizient ist.

1663372608110.png


Ob ich mein System per Energiesparplan komplett in den Powersave zwinge oder nicht, macht hier übrigens ganze ~5W mehr oder weniger aus.
Sind bei mir rund 20w. Ab Wand gemessen, entsprechend etwas mehr. Wie ich gemessen habe und an welchen Werten ich mich orientiert habe, hatte ich ja bereits verlinkt.

1663371415326.png



Erfahrungsgemäß sogar ohne das man das Intel-System in den Energiesparmodus zwingen muss.
Das liegt halt an Intel's Smart Shift und Speed Step Technologie. Das mit dem idle-Verbrauch nervt mich auch bei Ryzen.
Ja, genau das habe ich gesagt (s. Zitat). Intel muss man nicht zwingen, weil sie durch Smart Shift und Speed Step selbstständig erkennen, dass sie nichts zu tun haben und sich automatisch hoch- und runtertakten, um Strom zu sparen. AMD bekommt das leider nicht so elegant hin und deshalb verbraten Ryzen CPUs mMn zu viel Strom im idle.


Ich schalte den doch nicht jedesmal aus, nur weil ich 5, 10, 15 Minuten nicht am Rechner bin.
Zumal die Startphase wahrscheinlich mehr Strom brauch, als wenn das System 20 Minuten vor sich hin idlet.
 
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Liesel Weppen

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und das ergibt absolut keinen Sinn, weil die Senkung des CPU-Verbrauchs genau das eben tut. Der Gesamtverbrauch ist von vielen Verbrauchern im System abhängig, von CPU und GPU jedoch am meisten. Reduziert man den CPU-Verbrauch, reduziert man auch automatisch einen Teil am Gesamtverbrauch.
Natürlich tut er das. Aber 5W sind eben nur 5W, egal von was.

Sorry, du editiert schneller, als ich einen Beitrag zu Ende schreiben kann.
WTF? Zwischen meinem Edit und deiner Antwort lag fast eine Stunde. :d

Ja, das mag sein, ging aber nach wie vor nur um CPUs und deren Verbrauch + Auswirkungen auf den Gesamtverbrauch und deren Stromspar-Eigenschaften bzw. die nicht vorhandenen bei AMD. Du legst meine Wörter auf die Goldwaage, ok. Dann bleib bei dem, was exakt gesagt wurde und füg nicht neuen Kram mit GPU, Multimonitor usw. dazu. Ist auch alles richtig, ist aber auch ein eigenes noch mal Thema für sich.
Wenn nur die CPU 5W weniger braucht sinkt auch der Verbrauch des Gesamtsystems nur um 5W. Und dabei vermutlich nichtmal um 5W weil Spannungswandlerverluste nicht 1:1 mitziehen.
Den "neuen Kram" ala Multimonitor und die GPU habe ich nur erwähnt, weil mir klar war, das irgendein Klugscheißer daherkommen wird und mir erklären muss, das man den Gesamtverbrauch eines PC-Systems nicht alleine an der CPU festmachen kann, sondern auch die GPU, ja bishin sogar zur RAM-Taktung einen Einfluss hat.

Das sehe ich etwas aber anders, weil 5w weniger auf der CPU, sind nicht einfach 5w weniger verbraucht (Bedarf). Je nach Netzteil, Auslastung, VRM-Qualität/-Effizienz usw. ist der Unterschied in Watt, ab Wand gemessen, zum Teil erheblich. Bis aus 230V AC rund 0,800v-1,500V DC werden, bleibt nun mal einiges auf der Strecke durch Wandlungsverluste, Widerstand usw. (Bereinigter Wert, ohne Berücksichtigung andere Verbraucher wie GPU, Lüfter, Belüftung usw. Messung rein auf Veränderung im Verhalten/ Verbrauch der CPU).
Exakt. Den Aspekt habe ich aber nichtmal erwähnt und er spielt auch keine Rolle, weil der Wandlungsverlust durch Netzteil und Co nicht von der CPU abhängig ist.
Das Netzteil oder auch die VRMs auf dem Mobo funktionieren nicht besser, nur weil eine Intel-CPU im Sockel steckt.
Mir fällt einfach auf (und das will ich nichtmal als absolutes Fakt hinstellen, weil es eben nur meine Wahrnehmung ist), das Intel-Systeme im Idle mit deutlich weniger Strom auskommen als Ryzen-Systeme.
Ja 5W weniger auf der CPU sind 5W insgesamt weniger. Aber die 5W weniger er
klären nicht, warum das GESAMT-System bei Intel mit 40-60W auskommt, während ein Ryzen-System gerne mal 80-90W zieht.
Und das ist auch die Krux generell: Es geht um den Gesamtverbrauch. Die CPU ist aber nur ein Teil davon.
Also wenn man mal annimmt, das die VRMs von Ryzen-Mobos mit der Effizenz von den VRMs auf Intel-Mobos vergleichbar sind, dann muss der Unterschied von der CPU kommen. Und das ist dann eben, das eine Intel-CPU im Idle eher mit 10W auskommt, während eine Ryzen-CPU selbst im Idle immernoch z.B. 30W zieht und deswegen schlicht und einfach mal eben das Gesamtsystem 20W mehr braucht, auch wenn es "nix" tut.

Ja, genau das habe ich gesagt (s. Zitat). Intel muss man nicht zwingen, weil sie durch Smart Shift und Speed Step selbstständig erkennen, dass sie nichts zu tun haben und sich automatisch hoch- und runtertakten, um Strom zu sparen. AMD bekommt das leider nicht so elegant hin und deshalb verbraten Ryzen CPUs mMn zu viel Strom idle.
Ich habe nichts gegenteiliges behauptet, sondern sogar genau des bestätigt. :d

Zumal die Startphase wahrscheinlich mehr Strom brauch, als wenn das System 20 Minuten vor sich hin idlet.
Das bezweifle ich stark. Ich gehe eher davon aus, das es sich sogar "lohnen" würde, das System auch für nur 5 Minuten auszuschalten, ausgehend davon, das es bei alltäglicher Benutzung mehr oder weniger sowieso nur idlet. Zumindest was Stand-By betrifft (es also nicht wirklich komplett Booten muss)…
Für Bequemlichkeit ist das aber halt tödlich. Selbst bei Standby, von komplett (re)Booten brauchen wir gar nicht reden.
Und letztendlich geht es ja nicht nur um den Verbrauch des PCs ansich, sondern man müsste ja auch den (die) Monitor(e) aus- und einschalten.

Ich bin da sogar beim Gegenteil:

Mit dem P- und E-Core-Design der aktuellen Intels hätte ich sogar erwartet, das der Idleverbrauch noch weiter reduziert werden würde, weil ich davon ausgegangen wäre, das die E-Cores der "default" wären und die P-Cores überhaupt nur aktiviert werden, wenn Last anliegt.
Das scheint aber nachdem was ich so gelesen habe nicht so zu sein, sondern genau andersrum: Die P-Cores laufen immer und die E-Cores werden nur aktiv, wenn sie supporten können. :d
 

Shevchen

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Bei Intel wird ständig von Brechstange oder Heizung geschrieben und deren CPU-Entwicklung geht in die völlig falsche Richtung mit dem hohen Verbrauch. AMD macht bei Ryzen 7000 genau dasselbe. Da ist es dann hingegen nicht in Ordnung sich über den hohen Verbrauch zu beschweren und man liest solche billigen Relativierungen wie: weil sie es können.

Du prangerst die Grubenkämpfe an, bist kein Stück besser mit deinem Beitrag..
Mir ist schon klar, dass du es liebst meine Beiträge selektiv zu lesen. Das verhindert aber eine sinnvolle Diskussion. Meine Anmerkung....
dass die CPUs mal wieder auf Oberkante Unterlippe rausgehauen werden.
... hast du ja schön ignoriert. "Weil sie es können" liegt daran, dass die Kunden die heißen CPUs kaufen (Intels 12900K und KS ) und anscheinend null Probleme damit haben. Logische Reaktion: AMD zieht nach, weil is ja kein Problem für die Kunden. Ich sehe die Entwicklung auch als in die völlig falsche Richtung, weil die thermische Dichte viel zu hoch ist und sich die Dinger ohne Direct-Die WaKü gar nicht mehr sinnvoll kühlen lassen, weil (besonders bei AMD) der Heatspreader viel zu dick ist, als dass ein schneller Wärmetransport möglich wäre. Auch das hab ich geschrieben und auch das hast du ignoriert. Was soll ich noch sagen?

Oh, du hast also schon mehr Informationen über die neuen Ryzen und weißt schon, wie die sich beim UV verhalten. Zeig doch mal her.
02.09:
Machst du das mit Absicht?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nur Schade das AMD das Energiesparen nicht gut beherscht. Ich hatte auch einen 5950X und der hat im Idle gesoffen.
Das liegt am IO-Die. Der zieht immer seine ~15W durch den aktiven Kommunikationsbus. Das kommt selbst bei eine auf 5W runtergeregelten "CPU" oben drauf, so dass du den im idle leider nicht weiter runter bekommst. Das hat vor Jahren mal ein Youtuber (schon zu lange her - könnte Igor, der8auer etc gewesen sein) angemerkt. Bei den Mobile-APUs besteht dieses Problem nicht, da die monolithische APU alle Stromspar-Funktionen voll ausspielen kann.

Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich auf dem Desktop 15W mehr nicht wirklich fett empfinde. Das ist aber subjektiv.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Was ich also gerne machen würde? Ganz klar: Die CPU sparsamer im Idle, z.B. indem sie im Idle auf z.B. 400Mhz runtertaktet, wie es die Intel-CPUs tun, statt bei mindestens 2,1Ghz zu bleiben, wie es die AMDs tun.
Öhm... also mein 5950X geht bei einigen Kernen in den Tiefschlaf-Modus wenn nix zu tun ist. Die sind dann "aus". Wenn deine Kerne immer aktiv sind, würde ich mal im BIOS nachgucken...
edit: Wenn du den 5950X auf ein festes all-core Profil laufen lässt (hab ich auch mal gemacht), dann sind die Tiefschlaf-Optionen natürlich Latte - da gibts dann kein Stromsparen mehr. Der Ansatz ist aber seit Yuris Hydra-Optimierung veraltet. Der aktuelle Ansatz: Es werden die Kerne einzelnd per Curve-Optimizer eingepegelt und in verschiedenen Lastszenarien die besten Kerne eingebunden. So hast du dann von Single-Core bis All-Core und allen Szenarien dazwischen (Gaming) einen dynamischen Übergang, wo das Maximum an Leistung rausgekitzelt werden kann. Dauert natürlich ein paar Stunden oder Tage, bis das Profil fertig ist.
 
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Paddy92

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Machst du das mit Absicht?
Ich zitiere mal aus dem Artikel: "It is likely that there could be a power or voltage bug in the AMD Ryzen 7000 ES/QS parts which is leading to such high temperatures but undevolting more or less fixes the issue. Now it remains to be seen whether the manually adjust voltage will be good enough to handle the 5.5-5.7 GHz clock speeds that the Ryzen 7000 CPUs have to offer. It could be possible that the undervolting is good enough for a 5 GHz clock speed but more voltage would be required to hit the higher frequencies."

Die Rede ist dort von einem ES/QS Sample. In diesem Stadium ist es völlig normal, dass die CPUs mit mehr Spannung betrieben werden, als eigentlich nötig ist. Die Optimierungen der Spannungen und des Taktverhaltens finden ersten zu einem späteren Zeitpunkt statt. Genau dies konnte auch schon bei anderen ES Samples beobachtet werden. Beispielsweise konnte dies auch bei Raptor Lake beobachtet werden, wo 2 Updates des Microcodes den Verbrauch deutlich reduziert haben. Daher sollte man erst einmal ein wenig abwarten und schauen, wie sich die finalen Dinger verhalten, bevor man da von irgendwelchen UV Wundern orakelt..
 

Shevchen

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Ich zitiere mal aus dem Artikel: "It is likely that there could be a power or voltage bug in the AMD Ryzen 7000 ES/QS parts which is leading to such high temperatures but undevolting more or less fixes the issue. Now it remains to be seen whether the manually adjust voltage will be good enough to handle the 5.5-5.7 GHz clock speeds that the Ryzen 7000 CPUs have to offer. It could be possible that the undervolting is good enough for a 5 GHz clock speed but more voltage would be required to hit the higher frequencies."

Die Rede ist dort von einem ES/QS Sample. In diesem Stadium ist es völlig normal, dass die CPUs mit mehr Spannung betrieben werden, als eigentlich nötig ist. Die Optimierungen der Spannungen und des Taktverhaltens finden ersten zu einem späteren Zeitpunkt statt. Genau dies konnte auch schon bei anderen ES Samples beobachtet werden. Beispielsweise konnte dies auch bei Raptor Lake beobachtet werden, wo 2 Updates des Microcodes den Verbrauch deutlich reduziert haben. Daher sollte man erst einmal ein wenig abwarten und schauen, wie sich die finalen Dinger verhalten, bevor man da von irgendwelchen UV Wundern orakelt..
Auch beim finalen Produkt werden die CPUs mit zu viel Spannung ausgeliefert. Hier mal ein Bild von einem Rando vom OC-Discord:
Weniger Spannung, mehr Leistung und das bei einem ausgereiften Produkt. Wenn du die Spannungsreduktion mit dem Leistungszuwachs in Relation nimmst, kommst du auf ~10% mehr kumulierte Leistung pro Watt - was für ne CPU ne Menge Holz ist. Die Menge Holz steigt an, je weiter du die CPUs in den roten Bereich der f/V-Kurve schiebst und der Aufwand um in höhere Frequenzen zu kommen steigt exponentiell. Ich lehne mich aus dem Fenster und orakle, dass die 5.85GHz die absolute Oberkotzgrenze sind und du mit ein wenig Tuning Richtung 5.6GHz (da warte ich mal Igors Berichte ab, wo der Frequenzsweetspot sein wird ähnlich wie Zen 2 ab einer bestimmten Frequenz [4.2GHz] nicht mehr skalierte) und Wahrsage, dass eine Einstellung bei diesem Sweet Spot 1% Leistung kostet und 30-50% weniger Strom frisst. (Je nachdem, wo der Sweet-Spot ist)

Aber gut, du bist in der Intel-Tuning Szene, ich in der AMD-Tuning-Szene. Wir haben da unterschiedliche Ansätze.
 

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Paddy92

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Auch beim finalen Produkt werden die CPUs mit zu viel Spannung ausgeliefert. Hier mal ein Bild von einem Rando vom OC-Discord:
Die CPU wurde aber nicht @Stock betrieben oder?
Ich frage, da ich dem Screen entnehme, dass der Verbrauch des 5900X von 171W auf 165W reduziert wurde, obwohl der 5900X @Stock eine PPT von 142W hat. Geben die Mainboards bei OC nicht noch einmal deutlich mehr Spannung, sodass hier ein größerer Optimierungsspielraum entsteht?

Aber gut, du bist in der Intel-Tuning Szene, ich in der AMD-Tuning-Szene. Wir haben da unterschiedliche Ansätze.
Ich besitze derzeit keine Intel CPU. Meinen 5900X habe ich selbst mit dem CO etwas optimiert. Ich bin kein Experte in diesem Bereich, aber wirklich viel konnte ich da nicht herausholen, obwohl mein 5900X laut dem Hydra Tool ein Golden Sample sein soll.
Was hast du denn bei deinem 5950X @Stock herausholen können?

Klar wird man die Ryzen 7000 auch optimieren können, nur sehe ich deine Erwartungshaltung als zu hoch an.
 

Shevchen

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Die CPU wurde aber nicht @Stock betrieben oder?
Es gibt eine Default-Einstellung laut Hydra im unoptimierten Zustand - soll heißen im Mainboard steht alles auf "auto". Ich nehme an, dass diese Einstellung den Ausgangswert darstellt. Das ist bei vielen Mainboards tatsächlich auch als "Stock" zu betrachten, obwohl die meisten Mainboardhersteller hier versuchen zu bescheißen. Wenn ich mir die Werte aber so angucke (Vgl. mit dem Referenzwert) scheint es tatsächlich stock-ish zu sein.

Ich frage, da ich dem Screen entnehme, dass der Verbrauch des 5900X von 171W auf 165W reduziert wurde, obwohl der 5900X @Stock eine PPT von 142W hat. Geben die Mainboards bei OC nicht noch einmal deutlich mehr Spannung, sodass hier ein größerer Optimierungsspielraum entsteht?

Jupp - von Sample zu Sample hast du je nach Qualität durchaus mal ne heftige Streuung. Ich hab versucht aus den ganzen Beiträgen ein Durchschnittsergebnis zu nehmen, welches weder krass auf undervolting, noch auf overclocking geht sondern etwas dazwischen (also beides) ist, um den besten Kompromiss zu finden. Da Stock in Hydra bedeutet, dass PBO aktiv (weil Default: an) ist, wäre das wohl auch die Erklärung für den höheren PPT. Wenn der User ein Dienstags-Sample abbekommen hat, braucht er halt etwas mehr Saft, um auf die Werte zu kommen. Bei "Golden Samples" ist das Einsparpotential *noch größer*. Die 10% hier beziehen sich also eher auf einen durchschnittlichen Chip.

Ich besitze derzeit keine Intel CPU. Meinen 5900X habe ich selbst mit dem CO etwas optimiert. Ich bin kein Experte in diesem Bereich, aber wirklich viel konnte ich da nicht herausholen, obwohl mein 5900X laut dem Hydra Tool ein Golden Sample sein soll.
Na ja, Hydra übernimmt die Arbeit eigentlich für dich - du musst den Rechner halt 24h oder mehr durchlaufen lassen, um das volle Optimierungspotential zu sehen.
(Du musst deine Parameter aber vorher festsetzen:
- Maximale Leistung ohne Daumenschrauben
- Maximale Leistung bei einem VID/PPT Grenzwert
- Optimale Frequenz bei fixem Verbrauch
- Geringster Verbrauch bei Frequenz X
- usw
)

Je nachdem auf was du optimieren willst, bekommst du halt einen größeren Headroom.

Was hast du denn bei deinem 5950X @Stock herausholen können?
Tatsächlich kann ich das leider grad nicht sagen, da ich meinen RAM neu kalibrieren muss. Das mache ich vor dem CPU-OC und dauert noch ein paar Tage. All-Core hatte ich vor Hydra 4.7GHz bei 1.28V mit LLC 3 (Asus). Wenn der RAM endlich wieder optimiert ist, mach ich einen A/B Vergleich. Vorab hab ich schon einen CCD (mit 2133MHz RAM - lol) gemessen. Der run um das auszumessen dauerte über 30h für einen CCD! (Ich hab den moderaten Workstation-Modus genommen. Der Gaming-Modus geht wesentlich schneller.)

Klar wird man die Ryzen 7000 auch optimieren können, nur sehe ich deine Erwartungshaltung als zu hoch an.
Ich denke je höher die Frequenz, desto größer ist auch das Einsparpotential, da die f/V Kurven in diesen Bereichen besonders stark auseinander driften. Aber wir werden sehen, obs nur 10%, 30% oder 50% werden.
 

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nebulus1

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Dann mal als Aufklärung:

die Ryzen Architektur zieht im IDLE sehr viel Strom. Dabei muss man zwischen mehreren Szenarien unterscheiden:
  • CPUs mit zwei CPU Dies und einem IO Dies.
  • CPUs mit einem CPU Dies und einem IO Dies.
  • CPUs mit einem Dies für alles IO+GPU+CPU "Cezanne"
Die ZEN CPU Kerne können bis zum Stillstand runtertakten und weniger als 1W gesammt verbrauchen.
Die komplette CPU Package besteht aber auch noch aus dem IO Chiplet in Fall 1 und Fall 2. Hier verbrutzelt der IO Chiplet immer c.a. 20W. Immer!
Ganz egal welche Stromspareinstellungen man in Windows oder sonst wo einstellt.

Hier mal meine 5900X komplett im IDLE:
1663415428807.png


Die PPT beträgt 142W. Die komplette CPU verbraucht nun also 22% von 142W, das sind dann: 31W. Die CPU Kerne verbrauchen dabei nur 2W. Aber das ist ja egal, es geht ja um den gesammten IDLE Verbrauch. AMD gibt immer nur den Verbrauch der CPU-Kerne an. In Wirklichkeit ist der Verbrauch aber der PPT Verbrauch.

Nun kommt noch hinzu dass der Verbrauch weiter steigt, je höher der Bustakt ist. Sprich je weiter man sich von den 3200Mhz Ramtakt/Bustakt entfernt, umso größer ist der IO Chip Stromverbrauch. Würde ich mein RAM von 3600Mhz auf 3800Mhz laufen lassen, würde die PPT von 31W auf 40W steigen.

Die CPU hat aber immer eine PPT von maximal 142W. Das ist auch der Grund wieso die CPU-Kerne bei übertaktetem RAM langsamer werden. Die CPU hat weniger Saft, da der IO Chip schon viel verbraucht. In der Summe darf die PPT aber nicht überschritten werden.
Bei einer CPU mit 3200er RAM hat man c.a. 142-20W=122W für die CPU Kerne übrig.
Bei einer CPU mit 3800er RAM hat man c.a. 142-40W=102W für die CPU Kerne übrig.

Die Fragen die man sich stellen muss, wieso verbraucht das IO Chiplet so viel mehr Saft bei schnellerem BUS-Takt. Wieso konnte AMD den Strombedarf bei APUs, wo alles in einem Chip ist, so stakt minimieren und was wird bei Zen4 kommen...

Das Chipletdesign bei AMD mit eigenem IO Chip, trägt hauptsächlich dazu bei, dass der IDLE Stromverbrauch c.a. 20W höher liegt als bei Intel. Da Intel noch kein Chipletdesign hat.
 
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Shevchen

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In der Summe darf die PPT aber nicht überschritten werden.
Es sei denn, du berechnest den höheren Verbrauch vom I/O-Die mit ein und erlaubst unter PBO höhere Limits, damit die CPUs wieder auf ihre "normale" Grenze kommen. Zieht der IO-Die anstatt 20W dann 40W, legst du einfach 20W auf das PPT drauf. Ob der Abwärmetransport dann aber weiter so chillig flutsch wie unter DDR-3200 hängt von der Kühlung ab und da begeben wir uns so langsam in Bereiche, wo du ne 360'er AiO oder ne custom-WaKü brauchst um die Wärme noch halbwegs abtransportieren zu können.

Die thermische Dichte der CPUs bleibt ja gleich, nur ist dein Headroom auf Grund des höheren Verbrauchs des IO-Dies geringer. Somit wird es für Luftkühler immer schwieriger die Abwärme der kleinen Fläche der CPUs zu transportieren, da der IO-Die bereits einen festen Wert im Delta lutscht. Stock isses schon schwer die CPUs mit einem 0815-Kühler auf unter 90°C zu halten, mit RAM-Übertaktung bleibt dann effektiv nur noch Wasser, wenn du den PPT auf 162 setzt. Nicht weil der Luftkühler zu schwach ist, sondern weil die thermische Dichte zu hoch, und das Delta zu gering wird, als dass Luftkühler das noch stemmen könnten.

Die Fragen die man sich stellen muss, wieso verbraucht das IO Chiplet so viel mehr Saft bei schnellerem BUS-Takt. Wieso konnte AMD den Strombedarf bei APUs, wo alles in einem Chip ist, so stakt minimieren und was wird bei Zen4 kommen...
Der IO-Die verhält sich ähnlich wie der Chipsatz-Chip. Der ist immer an und saugt permanent. Muss er auch, denn er muss die ganze Zeit die Busbandbreite bereitstellen, damit die Kommunikation zwischen den Chiplets synchron bleibt und nicht kollabiert. Bei monolithischen APUs hast du dieses Problem nicht, da die Bandbreite nur dann bereitgestellt wird, wenn auch Last anliegt. Du musst also nicht blind 100% Dauerfeuer geben. Auch hier hättest du theoretisch einen höheren Stromverbrauch, wenn du alles auf Vollast heizen würdest (3800'er BUS bei 100% Auslastung), das kommt aber praktisch nie vor.

Zen 4 wird genauso lutschen. Meine Erwartung: AMD wird den I/O-Die soweit optimiert haben, dass er für die gleiche Busbandbreite weniger ziehen würde, aber DDR5 nimmt das direkt wieder weg, womit wir dann auf +/- null rauskommen. Auch hier wird der IO-Die seine ~20W lutschen. Schlimmer noch: Da ne GPU auf dem Die verbaut ist, wird auch diese (zwar im Stromsparmodus, aber trotzdem) eine Leerlauflast haben. Es macht für AMD aber keinen Sinn einen Extra IO-Die "KF"-like zu designen. Auf Grund des dickeren Heatspreaders wird das Delta für die thermische Dichte vs. Abwärmetransport/Zeit noch kritischer.

Vermutung: Selbst unter 120W PPT für Zen4 mit Luftkühler wirst du 80°C auf den Kernen sehen. Ich finde die Achillesferse von Zen 4 ist der dicke Heatspreader. Und DirectDie wird nur für 0,01% der Kunden eine Option sein.
 

Firebl@der

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Also ich konnte auch ehebliche Verbesserungen mit den Windows Profilen beim 5800X erreichen. Im Idle hat Windows nie unter 3,6 GHz zugelassen und die CPU bzw. Package eigentlich immer 50 Watt genehmigt.
Jetzt mit dem Pizzamod bin ich bei knapp 29-32 Watt im Package und 1,7-2,8 GHz im Idle. Scheint also nicht alleine an AMD, sondern auch an Windows mit zu liegen.

Auch unter Anwendungen verbraucht das Package nun IMMER 10-20 Watt weniger. Unter Volllast dann natürlich nicht mehr. Aber im Idle bin ich nun mit Graka, die 2x 4K Monitore betreibt bei ca. 47 Watt.
 
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