[Kaufberatung] 4K/144Hz Gaming PC mit RTX 4090 für 5-6000 €

Scrush

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Genau. :) Persönlich rechne ich nicht mit großen Leistungssprüngen bei der 5090 - der aktuelle Sprung ist ja auch deshalb so krass, weil nVidia endlich von einem mittelmäßigen Fertigungsprozess (Samsung 8nm) auf den aktuell besten (TSMC 4N) umgestiegen ist - die Transistordichte noch weiter zu steigern, wird nur in deutlich kleineren Schritten gehen. Viel größer kann man den Chip auch nicht mehr machen. Größere Leistungssprünge können also nur aus der Architektur kommen, und auch da legt die 4090 die Messlatte schon ziemlich hoch.

Aber natürlich kann es auch sein, dass der Chiplet-Ansatz bei GPUs ganz neue Dimensionen erschließt und wir alle mit offenen Mündern auf die Überraschung schauen, die Jensen in zwei Jahren aus seinem Ofen holt. ;) Ich halte das für eher unwahrscheinlich, aber wer weiß, unmöglich ist es sicher nicht.
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Wir reden hier irgendwie aneinander vorbei, glaube ich. ;) Oder ich habe irgendwo einen grundlegenden Denkfehler, das will ich nicht ausschließen.

Mein Text, den du zitiert hattest, sprach ja ausdrücklich von GPU-limitierten Spielen. Wenn ein Spiel GPU-limitiert ist, dann bringt es mir nichts, eine schnellere CPU einzubauen, weil die Framerate durch die GPU bestimmt wird. Die schnellere CPU unterscheidet sich von der langsameren dann nur dadurch, dass sie ihren Teil der Arbeit schneller fertig hat und dann früher damit anfängt, Warteschleifen zu drehen, bis die GPU wieder neue Daten annehmen kann. An der Framerate ändert sich aber nichts, weil die von der langsamsten Komponente im System bestimmt wird, was im Fall von GPU-limitierten Spielen logischerweise die Grafikkarte ist. Wo siehst du da den Denkfehler?


Das ist schon klar (wobei es interessant wäre, ob das für dich durgehend bei diesem Spiel der Fall ist, oder nur bei bestimmten Situationen?). Aber der Satz, den du im Zitat hervorgehoben und dann mit "und genau das ist falsch" kommentiert hast, sprach ja ausdrücklich von GPU-limitierten Spielen. Von daher verstehe nicht, was du mir mit dem Spiderman-Beispiel sagen möchtest. Dass nicht alle Spiele GPU-limitiert sind, ist mir schon klar und habe ich ja auch nie behauptet. ;) Ich seh allerdings im Moment kaum ein Spiel, das bei 4K mit hohen Qualitäts-Settings CPU-limitiert wäre. Wenn Spiderman so eines ist, dann danke ich für die Information.

Btw, hattest du die frame generation von DLSS 3 an oder aus in dieser Situation?
was ist ein gpu limitiertes spiel? das gibt es nicht :)

es gibt in spielen Regler, die man nutzen kann um das GPU limit nach oben raus zuschieben. bedeutet mehr fps seitens der gpu und wenn du die haben willst brauchst du auch ne cpu die das stemmt ;)

wenn meine gpu durch die verstellung bestimmter regler meine wunsch fps von 118 stemmen würde dann brauch ich immer eine CPU die das auch kann.

nehmen wir mal den 9900k als beispiel. keine all zu schlechte cpu dennoch massiv zu langsam für meine 118fps die ich mir durchgehend (das heist für mich im minimum) wünsch.

das ist alles Native 3440x1440. zwischen 1440p und 4k. meine 4090 wird in den spielen die 118fps native stemmen können in meinen wunschsettings (natürlich nicht Ultra denn das mach ich nie),.

aber der 9900k würde das nicht. Und das sind keine Einhörner sondern durchweg Triple A games

Anno1800_2021_11_01_17_28_32_941.jpgCyberpunk2077_2022_02_18_19_21_35_060.jpgDyingLightGame_x64_rwdi_2022_02_14_23_43_34_294.jpgeldenring_2022_04_11_20_54_55_636.jpgfwefwefwefwe22.jpgFarCry6_2021_11_04_23_57_52_597.jpgGTA5_2022_04_20_22_38_41_521.jpgWonderlands_2022_04_20_22_58_21_969.jpg

DLSS3 war aus ja da ich auf ein sauberes bild stehe :d

4k war und ist kein pauschales GPU limit.
 
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Psyringe

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was ist ein gpu limitiertes spiel? das gibt es nicht :)
Ich habe den Eindruck, dass wir uns jetzt über Semantik unterhalten, die letztlich keinem von uns beiden einen relevanten Erkenntnisgewinn bringt. Dass GPU/CPU-Limits immer kontextabhängig sind und je nach gewählten Settings unterschiedlich ausfallen können, ist uns ja wohl beiden klar. Deshalb habe ich ja auch konkret auf die Tests verlinkt, auf die ich mich bezogen habe. Die gewählten Settings werden da bei jedem Spiel genannt. Die Spiele, auf die sich der von dir monierte Satz bezog, waren unter den gewählten Settings GPU-limitiert. Ich kann immer noch nicht erkennen, was du mir sagen willst, sorry.

wenn meine gpu durch die verstellung bestimmter regler meine wunsch fps von 118 stemmen würde dann brauch ich immer eine CPU die das auch kann.
Ja, das ist doch selbstredend. Und die Spiele in dem Test, auf die ich mich bezogen habe, waren bereits bei Einstellungen, die teilweise unterhalb derer lagen, die ich wählen würde, GPU-limitiert. Also konnten beide dort getesteten CPUs die framerates der Grafikkarte unter den gewählten Einstellungen stemmen.

Sorry, ich verstehe wirklich nicht, worauf du hinaus willst. Du findest eine meiner Aussagen "genau falsch". Wenn ich um aber eine nähere Erklärung bitte, höre ich bisher nur Dinge, die offensichtlich sind, die mir aber nicht erklären, wo genau du meinen Denkfehler siehst. Das alles kann natürlich mein Fehler sein, aber ich erkenne schlicht nicht, wo du das Problem in meinen Aussagen siehst. Ich schlage vor, dass wir diesen Teil der Diskussion beenden, ich finde ihn wenig zielführend.

nehmen wir mal den 9900k als beispiel. keine all zu schlechte cpu dennoch massiv zu langsam für meine 118fps die ich mir durchgehend (das heist für mich im minimum) wünsch.

das ist alles Native 3440x1440. zwischen 1440p und 4k. meine 4090 wird in den spielen die 118fps native stemmen können in meinen wunschsettings (natürlich nicht Ultra denn das mach ich nie),.

aber der 9900k würde das nicht. Und das sind keine Einhörner sondern durchweg Triple A games
Ich danke dir für die Zeit, die du verwendest, um diese Erklärungen zu schreiben, aber ich verstehe wirklich nicht, warum du zum wiederholten Mal Dinge beschreibst, die offensichtlich und uns beiden bereits klar sind und die nie in Frage standen. Ich verstehe, dass du es vorziehst, Spiele nicht in den höchsten Settings zu spielen. Aber was hat das mit mir und meinem geplanten PC-Neubau zu tun?

Ich habe übrigens nicht vor, mir einen 9900k zu kaufen. ;) Ich habe diesen Thread ja gestartet, weil ich mir Feedback zu einer konkreten Kombination von Hardware erhofft habe. Was hältst du davon, diese Kombination zu kommentieren und mir eine CPU zu empfehlen, die deines Erachtens gut passt? Das würde mir viel mehr helfen als theoretische Erörterungen über CPU/GPU-Limits. :)

DLSS3 war aus ja da ich auf ein sauberes bild stehe :d
Danke für die Info! Geht mir übrigens auch so.
Ich habe in den letzten Minuten ein bißchen zu Spiderman recherchiert und anscheinend handelt es sich dabei tatsächlich um ein sehr CPU-intensives Spiel, das eine proprietäre Engine benutzt. Sehr interessanter Fall, danke nochmal für den Hinweis.
 

Retrocloud

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Was halt überhaupt nicht geht ist das Gehäuse, so potente Hardware braucht ein Airflow Gehäuse und keinen gedämmten Brutkasten wie das Define 7.
Schwachsinn sag ich nur, das Case ist riesig und man kann sehr viele Lüfter reinhauen, Deckel sollte natürlich die offene variante installiert werden. Wenn man die Tür vorne offen hat ist es quasi ein Meshify 2 XL, die temps werden ein wenig besser auf der CPU wenn die Lüfter langsam drehen. Wenn die Tür zu ist gibtste halt dafür ~200-300 rpm mehr und man ist gleich auf, dafür hat man eine cleane front.

420/480 Radiator geht in Deckel rein ebenfalls wie beim Meshify 2 XL.

Meine Lüfter im 7 XL: 3x140mm vorne rein, 1x hinten raus, 2x oben raus, 1x unten rein (direkt richtung gpu)
 
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Psyringe

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Netzteil: Ich(!) würde ein Seasonic statt ein be quiet! nehmen.
Was spricht aus deiner Sicht denn für Seasonic bzw. gegen be quiet?
Ich habe von Verarbeitungsproblemen bei be quiet gehört, habe das aber noch nicht weiter verfolgt.
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Schwachsinn sag ich nur, das Case ist riesig und man kann sehr viele Lüfter reinhauen, Deckel sollte natürlich die offene variante installiert werden. Wenn man die Tür vorne offen hat ist es quasi ein Meshify 2 XL, die temps werden ein wenig besser auf der CPU wenn die Lüfter langsam drehen. Wenn die Tür zu ist gibtste halt dafür ~200-300 rpm mehr und man ist gleich auf, dafür hat man eine cleane front.

420/480 Radiator geht in Deckel rein ebenfalls wie beim Meshify 2 XL.

Meine Lüfter im 7 XL: 3x140mm vorne rein, 1x hinten raus, 2x oben raus, 1x unten rein (direkt richtung gpu)
Danke für den Erfahrungsbericht!

Ich bin inzwischen allerdings vom Fractal Define abgekommen. Die aktuelle Komponenten-Liste steht in Post 15. Eine der offenen Fragen dreht sich weiterhin ums Gehäuse. :) Falls du Vorschläge oder Kommentare hast, würde mich das sehr freuen.
 
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Retrocloud

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Danke für den Erfahrungsbericht!

Ich bin inzwischen allerdings vom Fractal Define abgekommen. Die aktuelle Komponenten-Liste steht in Post 15. Eine der offenen Fragen dreht sich weiterhin ums Gehäuse. :) Falls du Vorschläge oder Kommentare hast, würde mich das sehr freuen.
Das Torrent ist auch top, aber plan mal lieber ein die Lüfter low rpm laufen zu lassen, das Torrent ist ansonsten eines der lautesten Gehäuse.
 

Scrush

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nzxt h7 flow aka käsereibe?

das ding hat massig airflow. habs seit gestern. besser als die alten nzxt aber auch nicht perfekt. die seitenteil zu entfernen ist etwas suboptimal gelöst. aber wenn alles dran ist, isses auch wieder wurscht

aber es ist stabil und bietet genug platz und das kabelmanagement ist gut

habe in der front 3x 120er silent wings 4, im deckel 2x 140er und hinten 1x 140er sowie 2x 120er auf dem noctua u12s. alle auf 800rpm gefixt

im idle nicht zu hören. einzige was man hört ist die 4090 beim zocken

rgergerg.jpg

für das torrent hätte ich meine armada silentwings nicht verbauen können.
 

Scrush

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eigentlich sollte es genau umgekehrt sein.

ich finde die fractal gehäuse aber unterm strich nen ticken besser. ein großes meshify z.b.
 

Psyringe

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Das Torrent ist auch top, aber plan mal lieber ein die Lüfter low rpm laufen zu lassen, das Torrent ist ansonsten eines der lautesten Gehäuse.
Jap - es wurde mir von jemandem empfohlen, der ähnliche Hardware hat, wie ich sie mir kaufen will, und derjenige betreibt die Lüfter mit 40%, solange die CPU nicht unter Dauerbelastung läuft. Ist natürlich auch von anderen Faktoren wie z.B. Umgebungstemperatur abhängig, aber wenn ich das als Richtwert nehme, klingt das gar nicht so schlecht. Und ich mag den inneren Aufbau des Gehäuses. Aber es ist natürlich trotzdem ein Risiko - wenn's nicht so klappt, wie ich's mir vorstelle, hab ich im worst "case" (pun intended ;) ) ein richtig lautes Gehäuse neben dem Bett stehen.

Das be quiet wäre da sicherer, weil es man es für Airflow und Silence jeweils umrüsten kann. Aber es hat eben auch nur mittelmäßigen Airflow.
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eigentlich sollte es genau umgekehrt sein.
Stimmt. Aber aus irgend einem scheint es sich beim Torrent umgekehrt zu verhalten, wenn ich mir den Review von Gamers Nexus anschaue. Das hat GN allerdings nicht davon abgehalten, dem Teil den Titel "Best of 2021" zu verleihen. :)
 

blacklupus

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Nimm wie gesagt eins, wo du den Deckel öffnen kannst. Dann mit Lüftern voll bestücken und Lüfterkurve einstellen.

Ich höre meins weder im Idle noch unter Last. Mit Underclock/Undervolt + minimaler Lüfterkurve bekommt man eigentlich alles leise.
 

Falo999

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Deswegen empfehle ich ja auch ein anderes Gehäuse als das Define XL, klar wenn man die Front abnimmt ist der Airflow halt deutlich besser, nur wenn ich mir eh eine neues Gehäuse für so leistungstarke Hardware kaufen kann ich auch gleich ein vernüftiges Airflow Gehäuse kaufen und keins mit einer geschlossen Front (ok mit mini Lüftungsschlitze).
 

thom_cat

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Was spricht aus deiner Sicht denn für Seasonic bzw. gegen be quiet?
Ich habe von Verarbeitungsproblemen bei be quiet gehört, habe das aber noch nicht weiter verfolgt.
bei den 12ern und den 12pro gab es gerade am anfang gehäuft meldungen zu hörbaren lüftern, brummen durch eine sagen wir spannende montage der lüfter, also alles nur nicht be quiet.
da be quiet hier auch keine probleme gesehen hat, ist es fraglich ob es bei neueren chargen dazu änderungen gab.

das heißt nicht, dass die netzteile grundsätzlich schlecht sind, aber man kann be quiet scheinbar nicht mehr blind empfehlen wenn es unbedingt leise sein soll.

zum glück gibt es alternativen wie eben seasonic oder auch einige serien von corsair.
 

blacklupus

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Seasonic GX und PX Reihe haben semi-passiven Lüftermodus.

Im Idle und unter leichter Last springt der Lüfter gar nicht erst an.

Allerdings sind die be quiet sehr gut, was Laufruhe angeht. Die hört man im Idle nicht, auch wenn der Lüfter läuft.
Mir sind in den letzten fünf Jahren aber zwei Stück verreckt. Werden zwar ersetzt wenn man sie einschickt, aber war ein Grund mal was anderes auszuprobieren.

Ausfallrate wird bei allen Herstellern ähnlich sein. Seasonic gibt 10 und 12 Jahre Garantie.
Aber den Lüfter hört man im Idle sehr stark, sollte man sich für aktive Belüftung entscheiden. Dann eher nicht empfehlenswert.

Gibt aber keinen Grund dafür, den Lüfter ständig laufen zu lassen.
 

thom_cat

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Allerdings sind die be quiet sehr gut, was Laufruhe angeht. Die hört man im Idle nicht, auch wenn der Lüfter läuft.
da empfehle ich dir mal die threads zu den neuen 12ern hier im forum zu überfliegen, das ist eben genau nicht garantiert so!
 

Psyringe

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Beim AM5 solltest du laut Noctua compatibility list, den NH-D15 mit dem Corsair Ram verwenden können. Beim 1700 Sockel sieht es anders aus.
Ich würde beim Noctua einfach den Lüfter hochsetzen oder durch einen 120er ersetzen. Der NH-D15 wäre auch meine Wahl :)
compatibility list
Ich hab mir die Spezifikationen mal näher angesehen und war zunächst etwas verwirrt. Das Datenblatt des NH-D15 zeigt (in der Strichzeichnung) 32mm RAM clearance. Der von mir gewählte RAM ist 35mm hoch, wird in der Kompatibilitätsliste aber als kompatibel angezeigt.

Die Erklärung ist, dass sich die Clearance-Probleme anscheinend beim AM5-Sockel nicht stellen. Wenn ich ich in der Kompatibilitäts-Abfrage einen AM4-Sockel einstelle, sind alle RAM-Riegel mit einer Höhe von über 31.5mm als "nicht kompatibel" gekennzeichnet bzw, haben den Vermerk "Lüfter muss versetzt werden". Wenn ich als Sockel aber AM5 einstelle, werden selbst Riegel mit über 45mm noch als kompatibel markiert.

Vermutlich gibt es bei AM5 neue Spezifikationen, die den Sockel weiter vom Arbeitsspeicher wegrücken?
 

blacklupus

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Es reicht, den D15 mit nur einem Lüfter zu betreiben.
Den zweiten Lüfter behält man als Backup.

Man kann auch den NH-D15S kaufen, wo von vorneherein nur ein Lüfter mitgeliefert wird.
Der Aufpreis für den zweiten Lüfter beim D15 ist allerdings so gering, dass man den gleich mitnehmen kann.

Hatte schonmal ein Modell, wo einer der beiden Lüfter gerattert hat und gar nicht eingesetzt werden konnte, weshalb es praktisch war, dass gleich ein zweiter mit dabei war.

Sonst hätte man tagelang auf Ersatz warten müssen.

Allerdings braucht es nicht unbedingt so einen mega Kühler. Ein Dark Rock 4/Pro oder Scythe Fuma 2 sollte auch alles weggkühlen können.

Hier haben viele einfach einen Pure Rock 2 oder Arctic Freezer Duo und meinen, die nicht hören zu können.
Wenn du es dir leisten willst, spricht aber nichts gegen den D15.
 
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Psyringe

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Es reicht, den D15 mit nur einem Lüfter zu betreiben.
Den zweiten Lüfter behält man als Backup.
Danke für die Info!

Man kann auch den NH-D15S kaufen, wo von vorneherein nur ein Lüfter mitgeliefert wird.
Der Aufpreis für den zweiten Lüfter beim D15 ist allerdings so gering, dass man den gleich mitnehmen kann.
Ich denke, es ist sinnvoll, sich zumindest die Option auf maximale Kühlleistung zu bewahren. :) Zumal der 7700x ja nicht unbedingt leichter zu kühlen ist als andere 7000er-Ryzens - wenn ich's richtig verstanden habe, gehen die alle hoch bis 95 Grad, wenn man ihnen den entsprechenden Workload gibt. Wobei er bei den meisten Spielen wohl etwas kühler läuft, aber wenn ich mir Ausnahmen wie z.B. das in diesem Thread bereits erwähnte "Spiderman" anschaue - das sieht schon so aus, als würde es die CPU stark fordern.
Hier haben viele einfach einen Pure Rock 2 oder Arctic Freezer Duo und meinen, die nicht hören zu können.
Hm, interessant. Haben die betreffenden Leute auch eine Ryzen 7xxx CPU unter dem Kühler?

Wenn du es dir leisten willst, spricht aber nichts gegen den D15.
Nach meiner aktuellen Kalkulation wird der PC (inklusive Monitor) zwischen 5500 und 6000 Euro kosten. Ich könnte vielleicht 20€ sparen durch den Wechsel auf einen kleineren Kühler, aber das rettet mein Sparschwein dann auch nicht mehr vorm Schlachten. ;) Da hab ich lieber die Sicherheit, maximale (Luft-)Kühlleistung raushauen zu können, wenn sie benötigt wird - und vielleicht kann man den Kühler ja auch für die nächste CPU noch nutzen. :)
 

Falo999

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Hm, interessant. Haben die betreffenden Leute auch eine Ryzen 7xxx CPU unter dem Kühler?
Das ist sehr unwahrscheinlich weil die 7000er sehr neu ist und derzeit sind die AM5 Plattformkosten einfach zu hoch (gegenüber Intel Gen13 und vorallen gegen den AMD 5800X 3D) sind so das es sich derzeit die 7000er eigentlich nur an die absoluten AMD Fans und wirklichen heavy workload User richtet und die benutzen in der Regel halt keinen 'billigen' Luftkühler.
Aber hier z.B: ein Test wo der Arctic Duo Esport 34 mit 230 Watt für 10 Minuten durch einen 12900K getestet wurden und da hat er mit max. 88 Grad sehr gut abgeschnitten.
 

Psyringe

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Danke für die weiteren Infos!

Hier ist übrigens meine weitere Planung (ich hatte mir ein Googlesheet angelegt):
PC-Planung 2022

Ist wahrscheinlich zuviel Text, um zu erwarten, dass sich jemand das durchliest, aber ich dachte, es könnte vielleicht hilfreich sein, falls jemand sich einen ähnlichen PC bauen will und auf diesen Thread stößt. Die Tabelle zeigt die Ziele des Builds, meine aktuellen Wunschkomponenten, Gedanken zu Alternativen mit Vor- und Nachteilen, sowie einen Preisvergleich der Wunschkomponenten über 6 Shops. Shops, Geizhals-Seiten und Hersteller-Produktseiten sind jeweils verlinkt. Mir hat's geholfen, die Infos so zu sortieren, daher dachte ich, vielleicht hilft's jemand anderem ja auch. ;)
 

Falo999

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Danke für das Sheet.
Ich verstehe halt einfach nicht das du nur in der Hoffnung auf einen guten 7xxx 3D jetzt auf AM5 gehst,
außerhalb eines heavy Workload bereich (den du ja ausdrücklich ausschließt) hat derzeit Intel halt alle Trümpfe in der Hand.
Egal ob es in der Gamingperformance, Gamingeffizens, Preis und auch bei der Kühlung ist.

Für den gleichen Preis bekommst des AM5 System bekommst du sogar den 12900K oder aber beim kauf eines sinnvollen 13600K/13700K bist du sogar bis zu 350 (150 RAM,100 MB, 100 CPU) Euro günstiger.

Und dadurch das eh schon alle neuen CPU's (Intel Gen13, und AMD 7xxx) ihren Cache teils deutlich erhöht hat besteht auch die Gefahr das diesmal der 7000x 3D nicht so einen extremen Boost bekommt wie der 5800x 3D.
Dazu ist der 3D Cache halt nur bei bestimmten Spielen wirklich gut.
 

Psyringe

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Ich verstehe halt einfach nicht das du nur in der Hoffnung auf einen guten 7xxx 3D jetzt auf AM5 gehst,
außerhalb eines heavy Workload bereich (den du ja ausdrücklich ausschließt) hat derzeit Intel halt alle Trümpfe in der Hand.
Egal ob es in der Gamingperformance, Gamingeffizens, Preis und auch bei der Kühlung ist.
Ich sehe beide Plattformen als gute Alternativen. Soweit ich sehen konnte, liegen AMD und Intel in meinem Anwendungsbereich (4K/144Hz gaming) ziemlich gleichauf. Die meisten Spiele sind in diesem Bereich noch GPU-limitiert. Intel hat leichte Performance-Vorteile, aber deutliche Unterschiede sehe ich nur in Fällen, die für mich nicht relevant sind (z.B. bei Framerates, die ohnehin über den 144Hz meines Monitors liegen). Ob ich in anderen Spielen 3 Frames mehr oder weniger habe, finde ich nicht so wichtig, solche Unterschiede liegen unterhalb meiner Wahrnehmungsschwelle.

Natürlich kann man sagen "Wenn beide Plattformen in etwa die gleiche Leistung bringen, dann nehm ich doch die preiswertere!". Das ist eine völlig valide Herangehensweise.

Ich fand aber, als ich die Plattformen verglichen habe, den Preisunterschied nicht so groß. Ich könnte sicher einiges sparen, wenn ich an die Unterkante der Leistung gehe (13600, DDR4-RAM und entsprechendes Board), und ich denke, dass ein solches System aktuell wahrscheinlich den Preis/Leistungs-Sieger darstellt. Bezüglich zukünftiger Upgrade-Optionen halte ich ein solches System aber für eine Sackgasse - auch für die nächste oder übernächste Intel-CPU würde ich wahrscheinlich DDR5-RAM und ein neues Board brauchen. Wenn ich mir sinnvolle Upgrade-Optionen aber offenhalten möchte, dann wäre die Preisersparnis eines Intel-Systems gering - vielleicht 100-150€, vorwiegend wegen der unerklärlich hohen AMD5-Mainboard-Preise. Die 13700er-CPU bringt auch keinen Preisvorteil gegenüber dem 7700x.

Für den gleichen Preis bekommst des AM5 System bekommst du sogar den 12900K oder aber beim kauf eines sinnvollen 13600K/13700K bist du sogar bis zu 350 (150 RAM,100 MB, 100 CPU) Euro günstiger.
Letztendlich habe ich zwei Risiken abzuwägen:
1. Es könnte sein, dass ich jetzt unnötigerweise Geld (nehmen wir ruhig deinen Wert von 350€) in Upgrade-Optionen investiere, die ich dann gar nicht wahrnehme.
2. Es könnte sein, dass ich jetzt den preiswerteren Weg wähle, und mich dann später ärgere, weil ich gerne eine Upgrade machen würde, dass aber nur mit einem kompletten Plattformwechsel machbar ist.

Nun bin ich in der glücklichen Situation, dass ich die Mehrkosten in meinem Budget unterbringen kann. Wenn ich 350€ unnötig ausgebe, dann ist das zwar ärgerlich, ich muss mich dann aber trotzdem nicht ein halbes Jahr lang von Ramen-Nudeln ernähren. Wenn ich dagegen in näherer Zukunft wirklich gerne meine CPU tauschen würde, das aber nur bei völliger Entkernung meines Systems geht, dann würde ich mich mehr ärgern.

Man kann das aber natürlich auch komplett andersherum sehen - beide Ansichten sind m.E. valide, es liegen ihnen eben nur unterschiedlichen Bewertungen der betreffenden Faktoren zugrunde.

Und dadurch das eh schon alle neuen CPU's (Intel Gen13, und AMD 7xxx) ihren Cache teils deutlich erhöht hat besteht auch die Gefahr das diesmal der 7000x 3D nicht so einen extremen Boost bekommt wie der 5800x 3D.
Das ist ein interessanter Gedanke, der mir so noch nicht gekommen ist, danke!
Andererseits wird ein 7xxx3D chip sicher schneller sein als der 5800x3D. Und das allein könnte ihn schon zum besten Gaming-Chip dieser Generation machen, der 5800x3D ist ja derzeit durchaus noch in der Oberklasse, was die Spiele-Leistung angeht.

Aber - und das mag dich jetzt überraschen - ich rechne gar nicht fest damit, dass ein 7xxx3D gut genug sein wird, um mich zum Aufrüsten zu bewegen. Bei einem 9xxx3D sehe ich die Chancen da schon höher. Aber ich möchte mir eben trotzdem gerne diesen Upgrade-Pfad offenhalten, für den Fall, dass eine dieser zukünftigen CPUs deutlich besser wird, als ich erwarte. Das ist mir die Mehrausgabe wert, solange ich mein Budget nicht überschreite. Wenn andere das anders sehen, verstehe ich das aber. :)
 
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Falo999

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Es war in der IT eigentlich schon immer eine schlechte entscheidug bei der Anschaffung zusätzlich Geld für die zukunfst sicherheit auszugeben.
Weil einfach die Fortschritte zu schnell kommen das man wirklich nach ein paar Jahren noch ein bestehenes System upgraded.

Beispiel DDR5:
Du kauftst jetzt für recht viel Geld deinen DDR5 6000Mhz, aber den wird in 3-4 Jahren kaum noch einer haben wollen (meist am wenigsten du selbst) ,
oder wer wil jetzt noch die esten DDR4 haben die mit PC2133-2400 gestartet sind?
Aktuell gibt es schon halt jetzt schon DDR5 mit PC7600 (https://geizhals.de/g-skill-trident...t-32gb-f5-7600j3646g16gx2-tz5rk-a2834942.html)


Ich sehe beide Plattformen als gute Alternativen. Soweit ich sehen konnte, liegen AMD und Intel in meinem Anwendungsbereich (4K/144Hz gaming) ziemlich gleichauf. Die meisten Spiele sind in diesem Bereich noch GPU-limitiert.
Naja das galt in meinen Augen bis zur 4090, das haben wir hier auch immer flotte 6 Kerner empfohlen weil einfach selbst eine 3090 praktisch immer im GPU Limit lief.
Aber inzwischen macht es wieder deutlich mehr Sinn eine bessere CPU zu nehmen zumindest wenn man bereit ist die 2K Euro in eine GPU zu stecken.
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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Naja das galt in meinen Augen bis zur 4090, das haben wir hier auch immer flotte 6 Kerner empfohlen weil einfach selbst eine 3090 praktisch immer im GPU Limit lief.
Aber inzwischen macht es wieder deutlich mehr Sinn eine bessere CPU zu nehmen zumindest wenn man bereit ist die 2K Euro in eine GPU zu stecken.
Wahrscheinlich ist es sogar noch krasser.
Selbst mit der stärksten CPU und dem schlankesten System und dem höchsten möglichen CPU Limit wird es Situationen geben, wo man im CPU Limit oder im Engine Limit hängt... in 4k bei (über) 100 FPS.
Nachdem was ich so lese ist die 4090 ein dermaßenes Biest, dass die heute schnellsten CPUen, die vor eine Woche auf den Markt gekommen sind, unter Umständen zu langsam sind für das Ding.

Da kann man nur auf einen 7800x3d hoffen, dass der das Limit wieder verschiebt. Oder sich die Art der Spieleprogrammierung ändert. Was auch immer.

Dabei gehts mir nicht um Stimmung machen oder eine Bewertung, sondern allein ums Verständnis.
Wenn du mit ner 4090 zum Pferderennen antrittst auf der 4k Rennbahn, aber deine CPU nur ein 13900k Esel ist... Da machste unter Umständen schlicht einfach garnix. (Außer die 4090 mit RTX ohne zusätzlich DLSS ärgern und den PC wieder ins GPU Limit drücken)
 

Psyringe

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Es war in der IT eigentlich schon immer eine schlechte entscheidug bei der Anschaffung zusätzlich Geld für die zukunfst sicherheit auszugeben.
Weil einfach die Fortschritte zu schnell kommen das man wirklich nach ein paar Jahren noch ein bestehenes System upgraded.
Ich begegne dieser Einstellung sehr häufig, meine persönliche Erfahrung ist aber nicht ganz so schwarz-weiß. Vielleicht ticke ich da einfach anders als die Mehrheit, das kann durchaus sein. :)

Als ich 1991 einen damals hochmodernen 486er mit 33 Mhz zusammengebastelt und 5000 Mark für die Komponenten ausgegeben habe, war das - im Nachhinein betrachtet - tatsächlich ein Fehler. Da war nach ein paar Jahren wirklich nichts mehr für (damals) moderne Spiele zu gebrauchen außer der programmierbaren Tastatur. ;) Neue Spiele liefen da einfach nicht mehr drauf. Der PC hat einem Familienmitglied auch lange danach noch gute Dienste geleistet, aber realistischerweise wäre ein 386er damals die bessere Anschaffung gewesen - der wurde genauso schnell obsolet, wäre aber ne ganze Ecke billiger gewesen.

So rasend schnell schreitet die Entwicklung aber schon lange nicht mehr fort. Ich kann heute mit einer 10 Jahre alten CPU und 10 Jahre altem RAM auf einem 10 Jahre alten Mainboard problemlos neu erschienene Spiele spielen. Klar, die Grafikkarte habe ich zwischenzeitlich gewechselt, aber die aktuelle (GTX 1660) ist auch schon 4 Jahre alt und war schon damals nur Mittelklasse. In 1080p konnte ich Spiele wie z.B. Assassin's Creed Odyssey trotzdem mit akzeptablen Framerates spielen, ich musste nicht mal viele Kompromisse bei den Settings machen.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese Idee von "die Technik schreitet zu schnell fort, um einen PC über viele Jahre hinweg zu benutzen" vorwiegend von Leuten kommt, die das gar nicht wirklich versucht haben. ;) Oder aber ich habe eine größere Toleranz, was das Genießen von Spielen auf suboptimaler Hardware angeht, das will ich nicht ausschließen.

Ich kann mich natürlich täuschen, aber was ich aus meiner 30jährigen Erfahrung in diesem Bereich gelernt zu haben glaube, ist, dass es gute und schlechte Zeiten zum längerfristigen Planen gibt. Ich glaube aus verschiedenen Gründen, dass jetzt gerade eine eher gute Zeit ist und dass meine Upgrade-Gedanken durchaus Sinn machen. Garantien gibt es aber natürlich keine. Ich kann durchaus falsch liegen - wir werden sehen. :)

Beispiel DDR5:
Du kauftst jetzt für recht viel Geld deinen DDR5 6000Mhz, aber den wird in 3-4 Jahren kaum noch einer haben wollen (meist am wenigsten du selbst) ,
oder wer wil jetzt noch die esten DDR4 haben die mit PC2133-2400 gestartet sind?
Die Tatsache, dass ich in den ganzen letzten Jahren (und auch jetzt noch) mit DDR3-1600-Riegeln modernste Spiele zocke. relativiert deine Aussagen ein wenig, finde ich. ;)

Wie oben schon gesagt - "das macht keiner" oder "das will keiner" ist immer leicht gesagt. Aber wie viele Leute, die das sagen, haben wirklich Erfahrung damit, wie spielbar Spiele auf alter Hardware noch sind?

Naja das galt in meinen Augen bis zur 4090, das haben wir hier auch immer flotte 6 Kerner empfohlen weil einfach selbst eine 3090 praktisch immer im GPU Limit lief.
Aber inzwischen macht es wieder deutlich mehr Sinn eine bessere CPU zu nehmen zumindest wenn man bereit ist die 2K Euro in eine GPU zu stecken.
Da stimme ich dir zu. Allerdings gibt es diese "bessere CPU" m.E. noch nicht, die (für meinen Usecase) spürbare Verbesserungen gegenüber dem von mir gewählten 7700x bringen würde. Der 13900er ist das genausowenig wie der 7950x. Eine zukünftige CPU könnte das vielleicht sein - aber genau deshalb will ich mir ja diesen Upgrade-Pfad offenhalten. :)
 
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2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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So rasend schnell schreitet die Entwicklung aber schon lange nicht mehr fort. Ich kann heute mit einer 10 Jahre alten CPU und 10 Jahre altem RAM auf einem 10 Jahre alten Mainboard problemlos neu erschienene Spiele spielen. Klar, die Grafikkarte habe ich zwischenzeitlich gewechselt, aber die aktuelle (GTX 1660) ist auch schon 4 Jahre alt und war schon damals nur Mittelklasse. In 1080p konnte ich Spiele wie z.B. Assassin's Creed Odyssey trotzdem mit akzeptablen Framerates spielen, ich musste nicht mal viele Kompromisse bei den Settings machen.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese Idee von "die Technik schreitet zu schnell fort, um einen PC über viele Jahre hinweg zu benutzen" vorwiegend von Leuten kommt, die das gar nicht wirklich versucht haben. ;) Oder aber ich habe eine größere Toleranz, was das Genießen von Spielen auf suboptimaler Hardware angeht, das will ich nicht ausschließen.
Die Tatsache, dass ich in den ganzen letzten Jahren (und auch jetzt noch) mit DDR3-1600-Riegeln modernste Spiele zocke. relativiert deine Aussagen ein wenig, finde ich. ;)
Im Grunde stimme ich dir zu. Aber ich würd gern eine andere Perspektive reinbringen, die mir für sehr plausibel erscheint einem Interview-Podcast mit einem Gamedesigner. Eins noch vorab: Ich hab keine Zeitschienen nachgeschaut. Ich bin unsicher ob das so übereinpasst wie ich es im Kopf hab. Müsste ein Geschichtsfuchs evtl nachschauen wenns interessiert. Und ich laber ein bischen Marketinggeblubber nach. Verzeiht es mir.

Anfang der 2000er waren wir in der Zeit Pentium3/Pentium 4 und hatten grad die 1GHz Marke geknackt. Singlecore.
AMD hatte mit dem Athlon XP ein heißes Eisen im Feuer. Unsere Grafikkarten waren 3DFX Voodoo4 und ATI Riva TNT 2 oder sowas. Oder es waren schon Radeon 9700er. Der Punkt ist: Wir hatten einen funktionierenden Wettbewerb, und jede Generation Leistungssprünge.
Relativ bald das Ende der Singlecores erreicht, Core2duo vs. AMD Athlon x2, dann Core2quad und die ersten Core i vs AMD Phenom x3- Phenom x6. Nvidia schluckt 3dfx, AMD zieht mit, Wir hatten immernoch Wettbewerb und die Entwicklung ging ab bei CPU und GPU.

Irgendwann, so etwa Zeit der Intel Core i-3000 Serie, bringt AMD Bulldozer Architektur, hat nur auf dem Papier viel Kerne (doppelte Integer Einheiten sind halt Schwachfug) und ist für die nächsten 5 Jahre nicht konkurrenzfähig. Intel verkauft alten Wein in neuen Schläuchen, aber im Prinzip passiert nix nennenswertes zwischen einem 2600k und einem 7700k. Klar die Grafikkarten wurden stärker, die Monitore wurden größer und höher aufgelöst und haben mehr und mehr Grafikpower gefordert. Auftritt Nvidia GTX480 aka Thermi. Ein Aufschrei geht durch die Community, eine 225W Grafikkarte! Absurd!

Auftritt AMD Zen 1000 aus der Feder von Jim Keller (google it, spannender Typ). Und Ryzen sollte altern wie fine wine, statt wie Bulldozers fine milk.
Auf einmal, nach 5 Jahren Stillstand, war AMD wieder da. Nicht auf der Höhe, mit "zusammengeklebten" CPUen, aber sie waren wieder da. Nvidia und AMD liefern sich bei den Grafikkarten ihre Scharmützel, Vega und so eher nicht die Knaller, HMB eher kein Knaller, aber... AMD lernt. Ryzen wächst, gedeiht, zieht mit der 3000er Generation mit Intels 10000er gleich. Intel geht der Arsch auf Grundeis, startet Projekt Alderlake aka LITTLE.big x64 edition.
Währenddessen wird 1440p 144Hz Mainstream, 4k Monitore tauchen auf und AMD liefert RDNA2 ab. Und die 6900xt ist wieder in der Liga einer 3090, nvidias Flaggschiff. Die erste BFGPU mit der 4k Gaming beworben wird.

Jetzt schauen wir zurück.
Wann waren wir bei Mainstream 60Hz Bildrate und 1920x1080 Auflösung? Ich würde behaupten mit der Generation Nvidia 900er.
Was waren da für CPUen am Start? Ich denke wir waren noch nicht bei 6 Kernen Mainstream. Ist aber auch garnicht so wichtig, weil mein Punkt ist ein anderer.
Während die Grafikkarten immer dicker werden und mühelos upgradebar sind (okay netzteil evtl noch dazu, aber halt nur gesteckt) muss man für ein CPU Upgrade den kompletten PC zerpflücken. Bis Ryzen kam, und AMD die 5000er auf die Boards der 1000er gebracht hat, andere Baustelle.
Aber aus der Zeit davor sind immernoch sehr viele Quadcores von intel im Einsatz und in den PCs vertreten. Wenn auch mit neueren Grafikkarten.

Und jetzt kommt das Interview ins Spiel:
Im PC Markt gibts ein Henne-Ei Problem.
Die Entwickler sagen sie bauen keine Spiele für minimum 6 Kerne, weil sie damit potenzielle Kundschaft ausschließen.
Die Hardwareentwickler sagen: Wofür mehr Kerne, es gibt doch keine Software dafür? (meine aktuelle Rede, zum Zocken reichen 6 Kerne mehr als aus)

Und aus der Perspektive wird meinesachtens klar, warum sich ein Xeon 1230v3 aka i7-4770 mit DDR3-1600 heute noch brauchbar schlägt, wenn man ein paar Einschränkungen akzeptiert. Die Software hat sich nicht nennenswert weiterentwickelt. Und bis sie das tut, und die 4 Kerner alle hinten runter fallen, muss sich das Henne-Ei Problem so weit lösen, dass der Mainstream minimum mal bei 6 Kernen aka i7-8700 und Ryzen 1600x ist. Und auch dann reden wir über Spiele der Zukunft. Was heute Bock macht, und was in den nächsten 2 Jahren kommt und bock macht, wird auf 4 Kernen weiterhin laufen.

Was aber passiert ist - die Leidensfähigkeit muss da sein. Ich hatte besagten Xeon 1230v3, hab viel Path of Exile gezockt und habe zu erst Ladelags identifiziert (daraufhin Upgrade einer Sandisk ultra plus 240 SSD auf eine MX500 1TB, beide SATA, aber 5 Jahre dazwischen), Ladelags beseitigt.
Und dann das Upgrade vom Xeon 1230v3 auf einen Ryzen 3600. Die FPS Low, oder min-FPS sind durch das Upgrade ca doppelt so hoch. Da machen sich 8 Jahre Entwicklung bei der CPU einfach massiv bemerkbar.
Und das ist es am Ende denke ich, was die Leute zum Upgraden bewegt. Und das wird dauern, bis dann das Henne-Ei Problem weg ist.
Dann sind wir wieder beim Thema von vor 20 Jahren, von den ersten Core2Quad und Phenom x4 - Paralellisierung von Prozessen, wenn die Spielewelt synchron gehalten werden muss.

Viel Geschwafel ohne Sinn, meine Schlussfolgerung:
6 Kerne reichen heute zum Zocken, 6 Kerne reichen Übermorgen auch noch. Was beim Spielerlebnis hilft sind viele FPS low auf der CPU, also modernere Architektur und möglichst viel Takt auf den 6 Kernen.
Und bei der Grafikkarte halt das, was der Monitor erfordert.
Und mehr Kerne auf Vorrat kaufen ist sinnlos, weil das Henne-Ei Problem der Verbreitung von mehr Kernen noch nicht weg ist. Und bis das Thema weg ist, will ich wieder ne modernere Architektur um die FPS low zu pushen.
CPU nicht überdimensionieren, bringt nix.
Lieber damit rechnen dass der Wettbewerb zwischen Intel und AMD bzw. Nvidia und AMD weiter gehen wird, dass wir erstmal keine Stagnation sehen werden.
Und dass unser PC von heute unverändert laufen wird, bis sich unsere Anforderungen ändern (aka das Henne Ei Problem weg ist)
 
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Psyringe

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Im PC Markt gibts ein Henne-Ei Problem.
Die Entwickler sagen sie bauen keine Spiele für minimum 6 Kerne, weil sie damit potenzielle Kundschaft ausschließen.
Die Hardwareentwickler sagen: Wofür mehr Kerne, es gibt doch keine Software dafür? (meine aktuelle Rede, zum Zocken reichen 6 Kerne mehr als aus)
Erst mal danke für den sehr interessanten Beitrag!
Und der Analyse mit dem Henne-Ei-Problem stimme ich vorbehaltlos zu. Wir würden im Mainstream-Bereich wahrscheinlich immer noch alle auf 4 Kernen rumkrebsen, wenn AMD nicht verzweifelt nach irgend einer Metrik gesucht hätte, mit der es den (damaligen) Leistungsrückstand zu Intel wenigstens teilweise aufholen konnte (wodurch im weiteren Verlauf dann 6- und Mehrkerner popularisiert wurden).

Was aber passiert ist - die Leidensfähigkeit muss da sein. Ich hatte besagten Xeon 1230v3, hab viel Path of Exile gezockt und habe zu erst Ladelags identifiziert (daraufhin Upgrade einer Sandisk ultra plus 240 SSD auf eine MX500 1TB, beide SATA, aber 5 Jahre dazwischen), Ladelags beseitigt.
Ich weiß genau, wovon du redest. Path of Exile war das erste Spiel, das auf meiner ersten SSD gelandet ist. :d Danach konnte ich endlich wieder zuverlässig neue Gegenden laden - zuvor wurde ich regelmäßig während des Ladens disconnected.

Und du hast Recht, eine gewisse Toleranz (oder wie du sagst, Leidensfähigkeit) muss da sein, wenn man Spiele auf veralteter Hardware zockt. Meine geht vermutlich ziemlich weit. Aber vielleicht liegt es auch ein bisschen an der relativ langen Erfahrung. Ich spiele Video- und Computerspiele intensiv seit der Zeit von Pong-Heimkonsolen. Ich habe haufenweise Erinnerungen an phantastische Erlebnisse in Spielen, die alle meilenweit entfernt waren von 4K. 120Hz. und was sonst vielleicht noch vom ein oder anderen als unverzichtbar wahrgenommen wird. Manchmal packe ich nen Emulator aus und spiele diese Spiele heute noch. Kurz: Für mich hat sich Spielspaß nie wesentlich über Auflösung, Grafiksettings, oder framerates definiert. Hohe Werte in diesen Parametern zu haben ist schön, und ich bin ja auch gerade dabei, eine gute Stange Geld auszugeben für genau diese Dinge. Aber das ist nicht das Wesentliche am Spielen. Wenn ich absolut kein Geld hätte, würde ich eben weiter auf meiner prähistorischen Maschine zocken und hätte auch damit Spaß.

Genauso sehe ich auch künftige mögliche Entwicklungssprünge in der Technologie: Klar bin ich neugierig darauf, neue Dinge auszuprobieren, aber wenn meine Maschine dafür nicht mehr ausreicht und ich das Geld zum Upgraden nicht habe, dann gibt es immer noch Tausende von Spielen, die ich spielen und an denen ich Spaß haben kann.

Lieber damit rechnen dass der Wettbewerb zwischen Intel und AMD bzw. Nvidia und AMD weiter gehen wird, dass wir erstmal keine Stagnation sehen werden.
Und dass unser PC von heute unverändert laufen wird, bis sich unsere Anforderungen ändern (aka das Henne Ei Problem weg ist)
Es gibt da noch ein paar weitere Faktoren, die ich interessant finde. Einer ist, dass wir bei einigen technologischen Entwicklungen an die Grenze dessen stoßen, was noch Sinn macht. Wir haben heute Bildschirme, die fast unser gesamtes Blickfeld ausfüllen, deren Pixeldichte unsere Augen nicht mehr auflösen können, und deren Bildwiederholrate um ein vielfaches höher ist als wir wahrnehmen können. Es gibt nicht viele Möglichkeiten, diese Bereiche noch sinnvoll zu steigern. Wir können 8K-Bildschirme zum neuen Standard machen, aber ist das Gaming-Erlebnis so unterschiedlich zu 4K-Bildschirmen? Wir können die framerates noch höher jagen, aber welchen Sinn macht das, wenn viele Menschen im Blindtest kaum zwischen 60Hz, 120Hz und 240Hz unterscheiden können?

Der Wettbewerb bei Grafikkarten wird sich m.E. in naher Zukunft nicht mehr über Rechenleistung, sondern über Features definieren. Raytracing. HDR. Grafikgenerierung durch KI. Und so weiter. Aber diese Features werden in den meisten Spielen optional sein. Gamer mit z.B. einer 4090 werden diese Spiele auch dann noch in hoher Auflösung und hohen Framerates spielen können, wenn neue GraKa-Generationen Features einführen, die die 4090 noch nicht hat. Auch darum halte ich die 4090 für eine potenziell sehr langlebige Grafikkarte.

Darüber hinaus gibt es noch ein zweites, verwandtes Problem: Damit ein Spiel entsteht, muss irgend jemand diese ganzen technischen Möglichkeiten ja mit Content füllen. Je besser die von einer Grafikkarte ermöglichte Grafik ist, umso mehr Arbeit ist notwendig, um technischen Möglichkeiten auch auszureizen. Aufgaben, die vor 30 Jahren von einem einzigen Designer erledigt wurden, erfordern heute (ja nach Spiel) Teams von mehreren Hundert Leuten. Die wollen bezahlt werden, d.h. Spiele müssen immer mehr Geld reinholen, um neue technische Möglichkeiten auch ausreizen zu können. Wir haben einen Punkt erreicht, wo es sich oft nicht lohnt (oder wirtschaftlich zu riskant ist), die Möglichkeiten neuester Grafikkarten voll auszureizen - während Spiele wie z.B. Stardew Valley, das auch auf 18(!) Jahre alten Grafikkarten noch läuft, nicht nur von einer einzigen Person für einen Bruchteil der Kosten hergestellt werden können, sondern auch von den meisten Spielern als "schön" wahrgenommen werden. Sprich: Wir werden mehr und mehr Spiele haben, die gar nicht erst versuchen, die Leistungsfähigkeit moderner Hardware auszureizen.

Das alles trägt m.E. mit dazu bei, dass neue GPUs/CPUs womöglich sehr lange relevant bleiben werden. Auch wenn es sicher nicht an tollen neuen Features mangeln wird, mit denen die Hardware-Hersteller uns davon überzeugen wollen, dass wir unbedingt auf die neueste Produktgeneration wechseln müssen. TressFX 5 wird kommen. ;)
 

Psyringe

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Hi!

Vor ein paar Tagen habe ich meinen PC abgeholt (ich hab ihn von Caseking zusammenbauen lassen, das die Service-Kosten im Gesamtkontext vernachlässigbar waren). Schlussendlich fiel meine Wahl auf die folgenden Komponenten:


Bisher gab es keine Probleme, und ich bin begeistert von der Leistungsfähigkeit des neuen Rechners. Vielen Dank nochmal ans LUXX-Forum für die vielen Tips und Vorschläge!

Sollte jemand einen ähnlichen Build planen und einen spezifischen Performance-Test wünschen, kann ich möglicherweise helfen. Ich habe ein ziemlich große Spiele-Bibliothek und kann daher recht viele Spiele testen. Ich hab zwar nicht immer Zeit, aber einen Versuch könnte es wert sein. Am besten bin ich zu erreichen, indem ihr eine Freundschaftsanfrage an mein Steam-Profil sendet und (nachdem ihr akzeptiert wurdet) einen Chat zu mir öffnet. Mein Profil findet ihr hier.
 

2k5lexi

Moderator Lars Christmas
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Du hast dir aber richtig einen gegönnt...!
Viel Spaß mit dem neuen Rechentaschner!
 

Scrush

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läuft der ram im xmp (expo) ?
 

Eiach

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Hi!

Vor ein paar Tagen habe ich meinen PC abgeholt (ich hab ihn von Caseking zusammenbauen lassen, das die Service-Kosten im Gesamtkontext vernachlässigbar waren). Schlussendlich fiel meine Wahl auf die folgenden Komponenten:


Bisher gab es keine Probleme, und ich bin begeistert von der Leistungsfähigkeit des neuen Rechners. Vielen Dank nochmal ans LUXX-Forum für die vielen Tips und Vorschläge!

Sollte jemand einen ähnlichen Build planen und einen spezifischen Performance-Test wünschen, kann ich möglicherweise helfen. Ich habe ein ziemlich große Spiele-Bibliothek und kann daher recht viele Spiele testen. Ich hab zwar nicht immer Zeit, aber einen Versuch könnte es wert sein. Am besten bin ich zu erreichen, indem ihr eine Freundschaftsanfrage an mein Steam-Profil sendet und (nachdem ihr akzeptiert wurdet) einen Chat zu mir öffnet. Mein Profil findet ihr hier.
Wow, das Gehäuse gefällt mir mal richtig gut. Danke für die Inspiration.
 
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