Vorbereitung auf Börsengang: Anthropic macht 16,3 Milliarden Umsatz, hat aber enorme Kosten

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06.03.2017
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Anthropic hat für die New Yorker Handelsbörse Nasdaq einen offiziellen Antrag für den Börsengang eingereicht. Veröffentlicht wurden die Zahlen gegenüber der Börsenaufsicht SEC. Noch nicht veröffentlicht wurden der Preis der Aktien sowie das geplante Aktienvolumen.
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Wie ich schon in der Post Meta braucht weitere Milliarden geschrieben habe, ächzen so allmählich die Großen über die finanzielle Last.
Wie bei Anthropic versucht man über den Börsengang an frisches Geld zu kommen, um die laufenden Kosten einigermaßen in Griff zu bekommen. Ob es aufgeht, wird man sehen. Ich befürchte, dass der Dienst, bzw. Nutzung deutlich mehr kosten wird, wie es jetzt aktuell kostet. Eben die amerikanische Masche, billig anlocken und sukzessive in kurzen Abständen die Preise erhöhen. Es könnte aber auch passieren, dass sie sich in diesem KI Hype verennen und auf den Kosten sitzen. Da jetzt Aktien zu kaufen, enthält ein hohes Risiko sein Geld in den Wind zu schießen.
 
Aus den veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass Anthropic im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 16,3 Milliarden US-Dollar gemacht hat. Dies entspricht einem Wachstum von 80 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 1,16 Milliarden US-Dollar umgesetzt wurden.
@Autor:

Ein Wachstum von 1,16 Mrd. auf 16,3 Mrd. entspricht einem Anstieg um ca. 1300%.
 
@Autor: das Programmierwerkzeug nennt sich Claude
 
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Ich frag mich immer was zuerst passiert: Der Börsengang oder die Blase platzt.
Erst börsengang, dann platzt sie. Vorher ist alles in butter, wie damals 2008 bei der finanzkrise.

Und dann reden einige heute immer noch im hinblick auf die DDR, über sozialiatische misswirtschaft. Da seht ihr mal wie vernünftig die da gehaushaltet haben
 
Die Bewertungen sind absolut utopisch, die Umsätze und (nicht vorhandenen) Gewinne geben dies bei weitem nicht her. Der Anstieg des Umsatz ist auch kein Maßstab für die Zukunft, da in der Zeit ja der Umstieg von der lächerlich geringen Pauschalen mit denen Kunden angelockt wurden, auf die tokenbasierte Bezahlung gefallen ist. Damit ging aber auch einher, dass die Unternhemenskunden nun genauer hinschauen, wie viel sie für das Geld bekommen, welches sie für den KI Einsatz bezahlen müssen. Unternehmen sind ja praktisch die einzigen die bereit sind, für KI Geld zu bezahlen, Privatleute zahlen bestenfalls nur lächerliche Pauschalen die die Kosten bei weitem nicht decken und würden KI wohl nicht mehr nutzen, wenn sie so viel bezahlen müssten, dass dies die Kosten deckt.

"Vor allem das Programmierwerkzeug Claud macht einen großen Anteil der Einnahmen aus. Etwa 80 % davon werden über die bereitgestellten APIs erwirtschaftet, die restlichen 20 % über Abonnements." Da käme die Frage auf, wer diese API Nutzer sind, denn dabei handelt es sich auch oft um Unternehmen, die als Weiterverkäufer auftreten und bei denen müsste man hinterfragen, wie nachhaltig deren Geschäftsmodell ist. Denn so manche machen auch Verluste, weil sie die Kosten nicht voll an die Kunden weitergeben und leben selbst vom Geld von Investoren, statt ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu haben. Wie viel von diesem Umsatz bleibt also auf Dauer erhalten, wenn diese Weiterverkäufer pleite sind oder ebenfalls kostendeckende Preise verlangen?

Diese gigantischen Bewertungen und ebenso die gewaltigen Investitionen in die KI Rechenzentren werden ja mit dem adressierbaren Markt gerechtfertigt. Da wird mit Zahlen um sich geworfen, die an die Arbeitsleistung der gesamten Menschen herankommen. Dies ist aber utopisch, da die KI nur in wenigen Bereichen Menschen ersetzen kann, für die meisten Bürojobs ist es eher nur ein Tool und der Mitarbeiter muss dessen Ausgabe prüfen, bevor er sie nutzen kann. Einige Anwälte haben schon Probleme bekommen, als sie sich dies gespart haben und von der KI erstellte Unterlagen bei Gericht eingereicht haben, in der erfundene Gesetze zitiert wurden. Es ist derzeit eben noch eine Illusion mit den LLMs eine so große Anzahl menschlicher Arbeitskräfte zu ersetzen, wie manche es sich zu wünschen scheinen und andere befürchten. In einigen Bereichen dürfte dies gelingen, so sieht es schlecht aus für Übersetzer oder auch im Medienbereich, aber wer will wirklich nur noch KI generierte Filme sehen oder KI generierte Musik hören? Aber welcher Anwalt wird in Zukunft noch ungeprüft KI generierte Schriftsätze einreichen und welcher Buchhalter Bilanzen und Steuererklärungen? Wohl kaum jemand, der dann mit massiven Folgen für die Fehler der KI rechnen muss und dann ist die Frage, wie viel Zeit wurde durch den KI Einsatz eingespart und wie viel kann man also dafür bezahlen, bevor der KI Einsatz sich nicht mehr lohnt.

Die KI macht einfach bei komplexeren Problemen zu viele Fehler und halluziniert zu oft, was jeder weiß, der sie zu einem Thema befragt, wo er sich selbst gut auskennt. Dies dürfte der derzeitige Ansatz, wo KI nur eine extrem komplexe Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, auch nicht beheben können, egal wie komplex das Modell wird. Diese Komplexität erhöht aber auch die Kosten gewaltig und damit stellt sich die Frage, ob dieser Aufwand und die damit verbundenen Kosten gerechtfertigt sind oder die einfacheren, billigeren Modelle nicht reichen.

KI wird nicht verschwinden, aber es wird auch nicht alles realisiert werden, wovon manche heute reden oder gar fest ausgehen. Die Frage ist dann am Ende wie viel bleibt und welchen Wert dies haben wird. Jetzt schnell an die Börse zu gehen, solange Illusionen noch nicht zu massiv mit der Realität kollidiert sind, also auf der einen Seite die Euphorie und auf der anderen Seite die Angst noch voll da sind, macht also aus Sicht der Unternehmen und deren bisheriger Investoren Sinn. Noch kann man z.B. versprechen, dass man die ganze Filmindustrie ersetzen wird, aber stellt sich dann heraus, das die Leute solche KI generierten Filme nicht sehen wollen und wer hat den Slope nicht schon auf YT gesehen und schnell weitergeklickt, dann wird es immer schwerer diese Bewertungen zu rechtfertigen.
 
KI wird bleiben aber der Hype ist finanziell nicht tragbar. Die Basisdaten der KI Buden sind durchweg ein komplettes Desaster.
 
Bin echt sehr gespannt wie der Markt auf diesen Börsengang reagieren wird. Sehe das ein wenig als die Wetterscheide im Bezug auf KI.
Wenn die Investoren hier massig Kohlen hinein pumpen werden lebt die Blase weiter, wenns hier dazu kommt das die Notierung gemieden wird könnte das die Abkühlung der ganzen Blase deutlich beschleunigen.
Aber ich gehe davon aus das big Tech hier wohl keinesfalls zulassen wird das die Aktie floppt.
 
Ich gehe nach wie vor von einer Verstaatlichung der systemrelevanten "Blase" im schlimmsten Falle aus, wenn man Geld drucken kann und Schulden eh nie zurück gezahlt werden geht das schon.

Wenn man mal soviel Geld versenkt hat kann man doch damit nicht einfach aufhören und den Stecker ziehen. Bin jedenfalls gespannt.
 
Ich gehe nach wie vor von einer Verstaatlichung der systemrelevanten "Blase" im schlimmsten Falle aus, wenn man Geld drucken kann und Schulden eh nie zurück gezahlt werden geht das schon.

Wenn man mal soviel Geld versenkt hat kann man doch damit nicht einfach aufhören und den Stecker ziehen. Bin jedenfalls gespannt.
Der Krug geht halt auch nur so oft zum Brunnen bis er irgendwann bricht. Das ist beim Geldsystem nicht anders. Deshalb gabs schon Haufenweise Währungen, die dann irgendwann wieder kaputtgehen. Und genau dieses "einfach Geld drucken" sorgt dafür das es nicht lange hält. Klar, danach gibts wieder eine neue Währung. Aber der Schaden ist erstmal da. Ist ein Teufelskreis.
 
Vorallem wenn man bedenkt dass unser "großer Bruder" die KI braucht gegen China und den Rest der Welt, wird daran mit allen Mitteln festgehalten.

Dafür ist es einfach zu wichtig.
 
Bin echt sehr gespannt wie der Markt auf diesen Börsengang reagieren wird. Sehe das ein wenig als die Wetterscheide im Bezug auf KI.
Die Wetterscheide am Aktienmarkt, am Anleihemarkt ist die Stimmung schon gekippt und die Nachfrage nach Bonds für den Ausbau von KI Rechenzentren schon extrem gering geworden und es werden schon ganz schön hohe Zinsen verlangt, um Unternehmen für solche Zwecke überhaupt noch Geld zu leihen. Deshalb will Meta ja auch seinen KI Ausbau nicht mit Schulden, sondern mit der Ausgabe von mehr Aktien finanzieren.
Aber ich gehe davon aus das big Tech hier wohl keinesfalls zulassen wird das die Aktie floppt.
Durch die Kreislauffinanzierung in der Branche hängt ja auch das finanzielle Wohlergehen der beteiligen Unternehmen aneinander. Aber ewig können sie sich auch nicht gegen die Flut stemmen, weil aber keines der beteiligen Unternehmen über unendliche Mittel verfügt und eben auch nicht über die Möglichkeit sich unendlich Geld zu leihen oder am Aktienmarkt zu holen.
Ich gehe nach wie vor von einer Verstaatlichung der systemrelevanten "Blase" im schlimmsten Falle aus, wenn man Geld drucken kann und Schulden eh nie zurück gezahlt werden geht das schon.
Der Preis ist aber irgendwann die Entwertung des Geldes, wenn man zu viel davon druckt und auch wenn Staatsschulden im Prinzip nie zurückgezahlt werden, weil die alten Schulden bei Fälligkeit mit neu geliehenem Geld zurückgezahlt werden, so braucht man dann immer noch jemanden, der einem wieder dieses Geld leiht. Dazu müssen dann auch die Zinsen gezahlt werden, die umso höher werden, je höher der Verschuldungsgrad ist.
Meine Prognose: der Kaufpreis einer Aktie wird bei der Eröffnung viel zu hoch dotiert sein und innerhalb von Wochen deutlich an Wert verlieren.
Wie es scheint will Anthropic wohl beim Börsengang 100 Milliarden einsammeln, bei einer Bewertung von 2000 Milliarden wären dies nur 5% der Aktien, die beim Börsengang auf den Markt kommen würde. 100 Milliarden sind nicht wenig, aber auch nicht so viel, dass die Unternehmen die schon Anteile an Anthropic haben oder Geschäftsbeziehungen mit ihnen eingegangen sind, da nicht mit Aktienkäufen den Kurs stützen könnten. Spannender wird es, wenn die Haltepflicht der Alteigentümer abläuft, für Mitarbeiter (außer den Gründern) ist es ab dem Börsengang möglich 10% ihrer Anteile zu verkaufen, andere Alteigentümer dürfen 6 bis 7% ihrer Anteile ab 27 Tagen nach dem Börsengang verkaufen, wobei die Staffelung insgesamt sehr komplex ist. Nur die Mitbegründer müssen 180 Tage warten und dürfen dann bis zu 29% ihrer Anteile verkaufen.

Wenn diese Aktien der Alteigentümer auf den Markt kommen, dann wird es spannend wie die Kurse sich entwickeln. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Bereitschaft der Alteigentümer zu verkaufen, auch davon abhängen wird wie der Aktienkurs dann aussehen wird. Amazon ist mit so 15 bis 18% der größte Anteilseigner und Google folgt mit rund 14%, NVidia und Microsoft haben nur je so 1 bis 3%, diese müssten also zusammen den Kurs lange genug stützen, bis sie selbst aussteigen können, denn wenn nicht, müssten sie den Wert ihrer Anteile in ihren Bilanzen anpassen und ggf. gewaltige Buchverluste verbuchen.
Vorallem wenn man bedenkt dass unser "großer Bruder" die KI braucht gegen China und den Rest der Welt, wird daran mit allen Mitteln festgehalten.
Gerüchteweise soll die US Regierung KI im Krieg gegen den Iran eingesetzt haben und man sieht ja toll der ausgegangen ist. Jeder Planer hat in den letzten 45 Jahren für den Fall eines Krieges gegen Iran die Straße von Hormuz als das Hauptproblem erkannt, die KI aber offenbar nicht und nun haben wir den Salat. Statt die Hauptstadt zu bombardieren, hätte man sich auf die Küste rund um die Straße von Hormuz konzentrieren müssen und darauf alle Antischiffsraketen und Schnellboote zu versenken, denn auch wenn von jedem der Schnellboote nur eine oder zwei Seeminen gelegt werden können, macht die Menge es am Ende dann doch.
 
Die KI wurde im Iran extrem erfolgreich bei der Zielauswahl eingesetzt. Mitte April waren es schon über 25.000 Ziele. Hormuz ist ein strategisch Problem, bewusst von der USA in kauf genommen. Imo hat Trump auf einen schnellen Zerfall der Führung wie in Venezuela gesetzt. Eine Marionettenregierung hätte dann fein die Rohstoffe an die US-Hochfinanz verjubelt. Für die Fehler/Unsicherheiten in der Strategie kann die KI nichts. Wie Starlink ist KI aber inzwischen ein unersetzbares Werkzeug für das US Militär und damit größter Einzelkunde. Antropic hat das erste Kräftemessen doch schon durch. Wie die Chipindustrie unentbehrlich für die Nationale Sicherheit. Die Firma kann quasi nicht pleite gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu gibt es eine Untersuchung. Die Mädchenschule war vorher Teil einer Militärbasis aber die Geheimdienstdaten veraltet. Die KI hat also exakt wie vorgegeben gehandelt.
 
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