OpenDesk: Deutsche Office-Alternative kann sich vor Aufträgen kaum retten

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Die Nachfrage nach europäischen Alternativen zu den Bürosoftware-Paketen von Microsoft wächst. Davon profitiert zurzeit insbesondere die quelloffene Plattform OpenDesk, die vom staatlich finanzierten Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) entwickelt wird. Das Interesse an der deutschen Lösung ist mittlerweile sogar so groß, dass die Organisation ihre bisherige Vertriebsstrategie aufgeben und die Betreuung neuer Kunden an externe Dienstleister übertragen muss.
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Die Nachfrage nach europäischen Alternativen zu den Bürosoftware-Paketen von Microsoft wächst. Davon profitiert zurzeit insbesondere die quelloffene Plattform OpenDesk, die vom staatlich finanzierten Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) entwickelt wird. Das Interesse an der deutschen Lösung ist mittlerweile sogar so groß, dass die Organisation ihre bisherige Vertriebsstrategie aufgeben und die Betreuung neuer Kunden an externe Dienstleister übertragen muss.

Wie das Handelsblatt berichtet, sollen bereits Lizenzen für mehr als 200.000 Büroarbeitsplätze vergeben worden sein. Dennoch soll ZenDiS einen Großteil der im vergangenen Jahr eingegangenen Anfragen nicht einmal bewältigt bekommen haben. Nach Angaben von Co-Geschäftsführer Leonhard Kugler überstieg das Interesse die personellen Kapazitäten der Organisation erheblich. Der bislang eigenständig organisierte Vertrieb erwies sich angesichts der wachsenden Zahl potenzieller Kunden als nicht mehr tragfähig.

Es zeigt das doch Interesse an der Sache ist. die Bequemlichkeit aber ist was viele Voraussetzen.
Es soll einfach sein mit wenig Aufwand Umsetzbar und am Besten auch ohne Admins oder Fachpersonal Einsetzbar sein.
Dabei vergessen viele das es die Perfekte Software selbst heute immer noch nicht gibt die alles beinhaltet.
Selbst heute muss man bei fast allen Anwendungen gewisse Kenntnisse darüber haben es zu Bedienen, das kann man nicht bei einem Studium oder Abschluss im IT Bereich " Informatik" mal so eben als Nebenfach lernen.
Auf der anderen Seite drängt man aber viele Stellen dazu sich von Microsoft deren Datenkrake zu Lösen.
Es ist klar das so viele nun Versuchen gerade das schnellstmöglich umzusetzen.
Das beides nicht so schnell Umsetzbar ist sollte jeder wissen.
Rollouts brauchen Zeit , Fachpersonal und Geduld.
Bei einigen scheint einer der 3 Faktoren , zwei oder alle nicht Vorhanden zu sein.
 
Auf der anderen Seite drängt man aber viele Stellen dazu sich von Microsoft deren Datenkrake zu Lösen.
Es ist klar das so viele nun Versuchen gerade das schnellstmöglich umzusetzen.
In meinen Augen ist der Grund bei vielen wieso sie das tun wollen die Abneigung ggü Trump und hat nix generelles mit Amerika zu tun.
Interessant ist auch dass man viele Dinge zwar SEIT Trump kritisiert die VOR Trump aber schon genauso abgelaufen sind.
Ist auch kein Geheimnis dass das Deutsche Establishment schon immer die Demokraten eher mochte als die Republikaner, oder im Umkehrschluss dass die Demokraten hier einfach bessere Netzwerke in Europa haben und daher auch die bessere Darstellung in den Medien usw. bekommen.

Gründe wieso man sich von den US Tech Riesen lösen sollte hätte man doch mindestens schon seit 2 Jahrzehnten gehabt. Vor Trump war das aber kaum Konsensfähig hier.

Meine Befürchtung ist dass sobald wieder Demokraten in den USA dran sind dass die kritische Berichterstattung über die USA eh schlagartig aufhört und man wieder einen Kurs Richtung mehr Versöhnung einschlägt und dann auch diese ganze Projekte Richtung mehr Unabhängigkeit wieder auf Eis gelegt werden.

Kurzum ich bin gespannt ob das jetzt wirklich ne "Eintagsfliege" bleibt oder man hier tatsächlich etwas begriffen hat und auch Geopolitik versteht und sich nicht nur deswegen unabhängiger machen will weil man den Typen im weißen Haus gerade doof findet.

Trump fördert den AntiAmerikanismus. Was erstmal gut ist.. Schlecht wäre wenn er zusammen mit Trump dann gleich mit weggefegt wird. Ist aber so meine Befürchtung. Aber vielleicht haben die Deutschen/Europäer auch nachhaltig begriffen dass eine Großmacht die noch nen dicken Teich dazwischen hat unmöglich diesselben Interessen haben kann wie wir. Schön wärs. Bin jedenfalls gespannt von wem Influencer, Journalisten, "Experten" man auf einmal ein ganz anderes Gerede hören wird sobald der Typ im Weißen Haus gewechselt hat.
Glaube nämlich die meisten Menschen in Europa wollen schon mehr so Richtung Autonomie und keine Kolonie der Amis sein...
 
Zuletzt bearbeitet:
Huh, waren das jetzt die die die MS-Dateiformate genutzt haben und dafür seitens OpenOffice kritisiert wurden oder nicht?

Ich nutze privat seit Ewigkeiten Alternativen zu MS-Office, wird Zeit das es bei den Behörden auch gemacht wird.

Ich hoffe das läuft besser als der Versuch von Windows auf Linux umzusteigen.
 
Ich nutze privat seit Ewigkeiten Alternativen zu MS-Office, wird Zeit das es bei den Behörden auch gemacht wird.

Wo es geht, macht das natürlich Sinn. Habe zb. auf meinem Tablet auch eine "Non MS" Office-Suite laufen.

Aber leider geht es nicht immer überall. Für "0815-Office" Anwendungen vor allem wenn es "nur" um ein paar Briefe geht, sind diverse Alternativen ja OK, aber es gibt teilweise Software von anderen Anbietern, die MS-Office Produkte voraussetzten! Vor allem wenn es um Excel geht!
Wenn man zb. Autodesk Inventor mit Parametersteuerung nützen will (was mM nach eine recht wichtige Funktion dabei ist), geht das nur mit MS-Excel!
Es gab auch früher diverse CAM-Software, zb. Siemens NX CAM oder HyperMill, für welche man MS-Excel brauchte (das ist aber schon wieder ca. 15 Jahre her, bin da nicht mehr auf Letztstand)
Will auch nicht wissen, wie das mit vielen Excel Makros ist, wenn man die dann unter einer zb. OpenOffice Version nützen will...

Also wie so oft hängt es vom Anwender ab. Aber ich fürchte überall wird man nicht so einfach umstellen können.

Erst recht wenn man dann denkt, was da dann oft an Arbeitszeit dahinter steckt. Und damit meine ich nicht das De- und Neu Installieren der Office Suiten, sondern oft tausende Produktivstunden an Dokumenten/Dateien, die nach so einer Umstellungen, dann (teilweise) angepasst werden müssten...
Im Vergleich dazu sind dann die eigentlichen Lizenzkosten, für das jeweilige Office-Paket quasi zum Vernachlässigen...
 
Was Makros in MS-Office angeht:
Das ist VBA-Code und VBA wird in anderen Office-Suiten entweder gar nicht oder nur rudimentär unterstützt.
Wenn man also Makros hat, darf man die i.d.R. neu schreiben, wenn man auf eine andere Office-Suite wechselt.
Während bei den Dateiformaten schon viel an Kompatibilität erreicht ist, hakt es bei Makros noch erheblich.
Hat eine Fremdsoftware eine Schnittstelle zu einer Office-Suite, so ist das zu 99% MS-Office.
Daher können andere Officesuiten in vielen Umgebungen nicht so leicht MS-Office ersetzen.
 
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