Produktivität dominiert: Unternehmen stecken 30 % ihrer KI-Ausgaben in Effizienz

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Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt in Unternehmen zwar weiter zu, doch der Schritt von einzelnen Projekten hin zu einer breiten Nutzung gelingt offenbar bislang nur einer Minderheit. Nach einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner haben lediglich 22 % der befragten Organisationen KI erfolgreich über mehrere Geschäftsbereiche hinweg skaliert oder verfolgen bereits einen konsequenten "AI-first"-Ansatz. Gleichzeitig wollen die Unternehmen aber ihre Ausgaben für die Technik weiter erhöhen.
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Wir hätten als Ings. bei uns in der Firma schon viele Ideen.
Leider können wir unsere Ki Tools noch nicht an die ganzen internen Systeme oder Datenbanken (oft SAP) andocken lassen. Keine APIs oder blockiert.
 
Da wir extrem viele selbst Programmierten Tools nutzen, lies sich KI sehr gut und schnell einbinden. Dadurch sind diverse Arbeitsabläufe teilweise massiv gesteigert worden. Und einige Kollegen freuen sich, dass sie viele kleinen nervigen Aufgaben gar nicht mehr machen müssen und sich auf wichtiges voll konzentrieren können. Mein persönliches Highlight war die Einbindung von Claude in Excel, verrückt wie schnell und einfach man jetzt komplexe Aufgaben bewältigen kann. Kein nerviges Rumgeeier mehr mit irgendwelchen Formeln, einfach schreiben was gemacht werden soll und fertig. Und das ist nur ein winziges Beispiel bei uns. Mittlerweile haben alle internen Kritiker zugegeben, dass sie begeistert und fasziniert sind.
 
Erst begeistert und fasziniert und dann bald arbeitslos. Effizienz für den Chef.
 
Ein Bekannter von mir hat die Stellenstreichungen in seiner Firma überstanden. 20% der Büroetage musste gehen. Die neue Direktive: Hier habt ihr KI, der Output muss genauso hoch sein wie vorher. Der Chef hat sich erstmal einen neuen AMG gegönnt.
Wir lieben die Herrschaft des Kapitals :love: Wer was anderes behauptet ist ein Sozialist!
 
Wie soll man denn KI über alle Geschäftsbereiche hinweg einsetzen, wenn man Logistik, Versand, Lohnbuchhaltung, Technik usw. unter einem Dach hat?
Das können doch nur reine Dienstleister machen.

Da wir hier in Deutschland aber auch Unternehmen haben die sehr viel mehr als nur "KI geeignete" Arbeitsplätze unterhalten... ist das doch gut das nur 22% bisher soweit eingedampft wurden, das ein indischer Dienstleister die demnächst ersetzt, oder?

Wo KI Sinn macht, wird sie eingesetzt, aber an manchen Stellen kann die KI halt nicht ins Karton greifen, Kabel stecken, Racks umbauen, GPUs provisionieren oder zur Bank fahren.
 
Erst begeistert und fasziniert und dann bald arbeitslos. Effizienz für den Chef.
Kommt auf den Chef an. Bei uns ist es eher so, dass die frei werdenden Kapazitäten für neue und andere komplexe Aufgaben genutzt werden. Statt sich mit Kleinkram herum zu plagen wie zeitaufwendige Verwaltung, hat man mehr Zeit sich intensiver mit Projekten ect. zu beschäftigen und insgesamt schneller in anderen Bereichen voran zu kommen. Das heißt aber auch, dass sich Mitarbeiter umstellen müssen, neues lernen und abwechslungsreicher arbeiten.

Wo KI Sinn macht, wird sie eingesetzt, aber an manchen Stellen kann die KI halt nicht ins Karton greifen, Kabel stecken, Racks umbauen, GPUs provisionieren oder zur Bank fahren.
Tatsächlich gibt es grade im Bereich Lager, Packen, Etikettieren, Sammeln ect. bereits erste Lösungen, die Personal nahezu vollständig ersetzen können und werden. In unserem neuen Lager wird alles per Roboter gesammelt. Und das System ist darauf vorbereitet, die Sachen auch selbständig zu verpacken und auf die Abholplätze zu legen. Die Kollegen werden nur noch prüfen müssen und einige komplexere Aufgaben erledigen. Schwere Sachen muss niemand mehr heben. Entlassen wird niemand, es können eher endlich andere Aufgaben besser erledigt werden die nicht so stumpf sind.
 
Erst begeistert und fasziniert und dann bald arbeitslos. Effizienz für den Chef.

Wenn man sich halt jahrelang mit "Klicken/Excel Aufgaben/Verwaltung" ausgeruht hat, irgendwie selber schuld. KI kam auch nicht von heute auf morgen sondern ist gewachsen. Man hätte auch mitwachsen können.
Statt KI hätte auch remote ein günstiger Inder diesen MA auch irgendwann ersetzt.

Man muss mit der Zeit gehen, sonst geht man mit der Zeit.
 
Aber es wird auch keiner mehr für die Tätigkeit eingestellt. Das ist das eigentliche Dilemma.

Würden wir so oder so aktuell nicht machen. Eher wird das dafür sorgen, dass wir jetzt die Möglichkeit haben mehr Projekte zu starten und zu verwalten und auch in andere Bereiche zu gehen. Dann werden wieder neue Leute gebraucht. Ohne KI.... zweifelhaft ob das passieren würde. Klar vernichtet KI Arbeitsplätze, denn es gibt viele Positionen die durch eine KI ersetzt werden können. Besonders im Bereich Verwaltung und viele Lagertätigkeiten. Wobei im Lager schon viele Firmen auch ohne KI auf Automatische Systeme umgerüstet haben. Einfach weil sie schneller und genauer arbeiten können.
KI ist ein Wandel, wie viele neuen Techniken davor. Immer hieß es, sie vernichten Arbeitsplätze und haben sie auch. Aber es wurden auch immer wieder neue erschaffen. Das wird immer so sein. Alles hat Vor- aber auch Nachteile. Die Nachteile will ich gar nicht beschönigen. Es ist eben wieder ein Wandel. Die Wandel kommen nur immer schneller und klar, sich stetig anpassen zu müssen ist anstrengend und manchmal unschön. Aber es grundlegend zu Verteufeln, bringt einfach nichts. Denn es wird sich nicht mehr zurück entwickeln. Warum auf gestern schauen, wenn das Morgen ansteht?
 
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