Die Disc bleibt der Schlüssel: Microsoft testet digitale Lizenzen für physische Xbox-Spiele

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Microsoft erprobt auf der Xbox derzeit eine neue Möglichkeit, Spiele auf physischen Datenträgern mit einer digitalen Bibliothek zu verbinden. Das sogenannte Disc-to-Digital-Programm vergibt dabei digitale Lizenzen für unterstützte Titel, sodass das jeweilige Spiel anschließend auch ohne eingelegten Datenträger gestartet werden kann. Derzeit steht die Funktion allerdings erst ausgewählten Teilnehmern des Xbox-Insider-Programms zur Verfügung.
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Ich finde die Idee von Microsoft wesentlich besser als den Ausstieg von PlayStation aus dem Disc-Format. (y)
 
Hat das schon jemand bei sich mal getestet :)?
 
Ich finde die Idee von Microsoft wesentlich besser als den Ausstieg von PlayStation aus dem Disc-Format. (y)
Das eine hat doch mit dem anderem überhaupt nichts zu tun.

Sony will die Discs einstellen, weil sie meinen, das der Anteil an Discverkäufen so gering ist, das man sich den ganzen Aufwand gleich ganz sparen kann. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn man Discs mit digitalen Lizenzen verknüpfen könnte, weil Sony will ja eben überhaupt keine Discs mehr verkaufen.

Microsoft dagegen will die Discverkäufe ja nicht einstellen. Mit der Methode macht Microsoft ja quasi sogar das Gegenteil. Es macht Discs zu einem Schlüssel...
Ich könnte mir sogar vorstellen, das dadurch wieder mehr Discs gekauft werden, weil man damit einen physischen Schlüssel hat, aber trotzdem die Vorzüge wie bei einem Digitalkauf kriegt, nämlich nicht mehr Discjockey spielen zu müssen, wenn man mal ein anderes Spiel spielen will. Aber wie stark es sich in der Hinsicht auswirkt, wird man abwarten müssen.

Zudem befürchte ich, das das erstmal nur mit relativ neuen Spielen gehen wird und dann vorallem mit in Zukunft erst erscheinenden Spielen. Weil wie im Artikel schon steht, man braucht auf jeder Disc quasi eine einzigartige Seriennummer, damit das funktionieren kann. Wenn ältere Spiele aber sowas nicht haben, wird das mit älteren Spielen auch nie funktionieren.
 
Das eine hat doch mit dem anderem überhaupt nichts zu tun.

Sony will die Discs einstellen, weil sie meinen, das der Anteil an Discverkäufen so gering ist, das man sich den ganzen Aufwand gleich ganz sparen kann. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn man Discs mit digitalen Lizenzen verknüpfen könnte, weil Sony will ja eben überhaupt keine Discs mehr verkaufen.

Microsoft dagegen will die Discverkäufe ja nicht einstellen. Mit der Methode macht Microsoft ja quasi sogar das Gegenteil. Es macht Discs zu einem Schlüssel...
Ich könnte mir sogar vorstellen, das dadurch wieder mehr Discs gekauft werden, weil man damit einen physischen Schlüssel hat, aber trotzdem die Vorzüge wie bei einem Digitalkauf kriegt, nämlich nicht mehr Discjockey spielen zu müssen, wenn man mal ein anderes Spiel spielen will. Aber wie stark es sich in der Hinsicht auswirkt, wird man abwarten müssen.

Zudem befürchte ich, das das erstmal nur mit relativ neuen Spielen gehen wird und dann vorallem mit in Zukunft erst erscheinenden Spielen. Weil wie im Artikel schon steht, man braucht auf jeder Disc quasi eine einzigartige Seriennummer, damit das funktionieren kann. Wenn ältere Spiele aber sowas nicht haben, wird das mit älteren Spielen auch nie funktionieren.

Doch, finde hat eine Menge miteinander zu tun... Beide Wege führen am Ende zum rein digitalen Konsum.
Sony spart sich einfach direkt das Plastik. Microsoft gibt der Disc zwar Gnadenbrot als physischer Schlüssel, tötet durch die Bindung aber genau dieselben Vorteile (Gebrauchtkauf/Verleihen). ;) Bequem für faule Gamertage? :d Definitiv. Ein Retter der Disc? Leider nein. Und was die Seriennummern angeht... Volle Zustimmung, für den Altbestand ist die Idee ein Papiertiger.
 
Microsoft gibt der Disc zwar Gnadenbrot als physischer Schlüssel, tötet durch die Bindung aber genau dieselben Vorteile (Gebrauchtkauf/Verleihen). ;)
Vor dem Kommentieren die News GANZ zu lesen hilft manchmal.

Die Disc IST der Schlüssel. Man kann sie auch Verleihen und Verkaufen, dabei wecheslt die Disc, also der Schlüssel selbst, den Besitzer. Steht ausdrücklich in der Meldung.

Wenn du die Disc verkaufst und der Käufer sie in seine Konsole einlegt und selbst eine digitale Lizenz anfordert, dann weiß Microsoft das für GENAU DIESE Disc (weil dafür eben jede Disc eine eindeutige Seriennummer (=Schlüssel) haben muss) schonmal eine digitale Lizenz ausgegeben wurde, nämlich an den Vorbesitzer. Es wird also eine neue Lizenz für den neuen Besitzer vergeben und die/deine alte Lizenz ungültig. Auf deiner Konsole kannst du dann auch mit der digitalen Lizenz nichtmehr spielen.

Steht sogar auch ausdrücklich in der Meldung, das damit sogar die fixe, unauflösbare 1:1-Kopplung von Discs an Accounts, wie sie ja manche Disc-Spiele trotzdem schon haben, nichtmehr notwendig ist.

Kann man wahrscheinlich auch ausnutzen. Du holst dir die digitale Lizenz und gibst die Disc an einen Kumpel.... solange er keine digitale Lizenz anfordert, kann er mit der Disc spielen (die muss er dann aber auch in die Konsole stecken) und du kannst mit deiner digitalen Lizenz ohne Disc spielen.
(Ausser Microsoft fordert automatisch eine digitale Lizenz an, sobald man die Disc überhaupt benutzt)
 
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