1,4-Billionen-Dollar-Prozess gegen Meta: Richterin zweifelt an extremer Strafforderung

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Meta sieht sich in den USA mit einem weiteren umfangreichen Gerichtsverfahren konfrontiert. Mehrere US-Bundesstaaten werfen dem Konzern unter anderem vor, seine Plattformen Facebook und Instagram bewusst mit suchtfördernden Funktionen ausgestattet zu haben. Daneben soll der Konzern die Öffentlichkeit auch über deren Sicherheit getäuscht sowie Datenschutzvorschriften für Kinder ignoriert haben. Die Besonderheit bilden in diesem Fall die im Raum stehenden Strafzahlungen von bis zu 1,4 Billionen US-Dollar.
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Tja und das ist das Problem, der Richter sagt die Schadensforderungen sind absurd.
Deshalb kommen diese Firmen immer davon.
Die Tatsächlich Bereicherung über Jahre könnte weit höher sein als die Strafe und deshalb lohnt es sich für Konzerne maximal risikoreich versuchen zu wirtschaften und wenn man doch auf die Schnauzte fallen sollte dann hält man Schild Mitarbeiter und Soziale Verantwortung davor. "Wenn ihr uns jetzt in die Pfanne haut, verliert Jean seinen Arbeitsplatz, damit sein Haus und seine armen 3 Kinder werden Obdachlos." ...

Ich denke irgendwo bei 30Mrd wird man sich ggf. einigen. Trotzdem erstmal ein Unding.
Ist wie mit Zigaretten und Tabak. Da wird Jahrelang daran verdient mit Brandbeschleunigern und Zusatzstoffen die Füllmasse und Sucht zu erhöhen (auch die Vergiftung) und im Prozess bleibt es symbolisch.

Man darf meistens einen Großteil des ergaunerten behalten.

Für Konzerne ist das Strafrecht kein moralischer Kompass, sondern eine mathematische Gleichung:

{Risiko}={Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden}X{Höhe der Strafe}

Wenn ein neues, rechtlich graues Feature 50 Milliarden Dollar zusätzlichen Umsatz verspricht, das Risiko einer Strafe aber nach 5 Jahren Verhandlung bei nur 5 Milliarden liegt, wird das Management die Einführung fast immer durchwinken. Belohnung für illegales Handeln.


 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, 1,4 Billionen Strafe... Meta ist wohl aktuell insgesamt (an der Börse) 1,39 Billionen Wert.
Das bedeutet, wenn das das tatsächliche Strafmaß wird, dann kann Meta das nichtmal bezahlen und wäre instant tot. Das man das eigentlich nicht will, ist auch irgendwie klar.

Bei einem angesetztem Strafmaß von 1,4 Billionen ganze 0,000004 Billionen anzubieten ist aber auch extrem dreist.
Autokauf: Und was soll das Auto kosten? 1.400.000€! Ok, ich biete 4€. Deal! :ROFLMAO:

Die Strafen müssten schon so hoch sein können, das es auch für Firmen wie Meta, Google, Apple, etc. wirklich existenzbedrohend sein kann.
Aber wenn Strafen so hoch ausfallen und vorallem instant fallen können, erstickt man auch jegliche Innovation, weil dann traut sich keiner mehr irgendwas.

Ich würde da dann eher sehen: Ok, Meta, Ihr zahlt jetzt jedes Quartal 500Mrd, bis ein ständiger Untersuchungsausschuss den angezeigten Missstand als behoben beurteilt. Damit würde man der Firma (in diesem konkretem Fall) jetzt zumindest 9 Monate Zeit geben das zu ändern.... und wenn sie das nicht hinkriegen, dann ists halt wirklich aus. Bzw, vor dem endgültigem Aus, wird die Firma dann einfach enteignet/verstaatlicht.
 
Hmm, 1,4 Billionen Strafe... Meta ist wohl aktuell insgesamt (an der Börse) 1,39 Billionen Wert.
Das bedeutet, wenn das das tatsächliche Strafmaß wird, dann kann Meta das nichtmal bezahlen und wäre instant tot. Das man das eigentlich nicht will, ist auch irgendwie klar.

Bei einem angesetztem Strafmaß von 1,4 Billionen ganze 0,000004 Billionen anzubieten ist aber auch extrem dreist.
Autokauf: Und was soll das Auto kosten? 1.400.000€! Ok, ich biete 4€. Deal! :ROFLMAO:

Die Strafen müssten schon so hoch sein können, das es auch für Firmen wie Meta, Google, Apple, etc. wirklich existenzbedrohend sein kann.
Aber wenn Strafen so hoch ausfallen und vorallem instant fallen können, erstickt man auch jegliche Innovation, weil dann traut sich keiner mehr irgendwas.

Ich würde da dann eher sehen: Ok, Meta, Ihr zahlt jetzt jedes Quartal 500Mrd, bis ein ständiger Untersuchungsausschuss den angezeigten Missstand als behoben beurteilt. Damit würde man der Firma (in diesem konkretem Fall) jetzt zumindest 9 Monate Zeit geben das zu ändern.... und wenn sie das nicht hinkriegen, dann ists halt wirklich aus. Bzw, vor dem endgültigem Aus, wird die Firma dann einfach enteignet/verstaatlicht.
Meta ist an der Börse 1,4 Bio Wert, aber hat nur ein Eigenkapital von 200 Mia. Wie will man da 500 Mia. pro Quartal auftreiben? Man sollte sich am Jahresgewinn orientieren und der liegt zur Zeit bei ca. 60Mia.
 
Das Strafmaß ist in dem Fall noch lächerlicher als sonst. So untergräbt das Verfahren die Glaubwürdigkeit und am Ende gibt es einen Vergleich aber bei den Plattformen ändert sich nichts. Die USA werden auch einen Dreck tun die Nutzer an die Konkurrenz zu verlieren.
 
Meta ist an der Börse 1,4 Bio Wert, aber hat nur ein Eigenkapital von 200 Mia. Wie will man da 500 Mia. pro Quartal auftreiben? Man sollte sich am Jahresgewinn orientieren und der liegt zur Zeit bei ca. 60Mia.
Die Aktionäre würden sich schon darum kümmern. Zuckerberg rausschmeißen als CEO und eine komplette neue GF einsetzen.
 
Hmm, einerseits ist das Bestreben nach Suchtförderung wohl unbestreitbar, aber andererseits ist die Nutzerbindung ein völlig natürlicher Mechanismus eines Digitaldienstleisters. Ein Nutzer, der vielleicht mal vorbeischaut und anschließend völlig verschwindet, auch Tausende oder Millionen solcher Nutzer, bringen schlichtweg nicht genügend Umsatz ein, um die dahinterstehende Infrastruktur zu tragen.
Das gezielte Erzeugen einer echten Sucht im medizinischen Sinne auch de jure nachzuweisen, wird der Knackpunkt des Verfahrens und v.a. schwierig. Gelingt dies, wird es bestimmt teuer, aber wohl kaum 1,4 Billionen teuer.
 
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