Man macht sich die Welt passend, still und heimlich

Jetzt ist Microsoft aufgrund der Speichersituation gezwungen ihr Betriebssystem zu optimieren, verschlanken und anzupassen. Ich sehe es als ein positiver Effekt aufgrund der Speicherkrise.
Ist der natürliche Lauf der Dinge. Wenn etwas im Überfluss vorhanden ist, wird es auch genutzt... auch verschwenderisch.
Wenn 16GB RAM nur 60€ kosten und 16GB RAM nicht ausreichen, dann ist die Lösung: Dann steck 16GB zusätzlich rein, weil kost ja "nix".
Das Programm zu optimieren würde deutlich mehr kosten... ungeachtet dessen, das die Optimierung nur einmalig kostet, aber jedem Kunden zu sagen, er braucht eben 16GB mehr JEDEN Kunden 60€ kostet. Die Kunden nehmen es dann auch hin, weils ja auch kaum was kostet und das Problem löst.
Wenn jetzt die Speicherpreise explodieren, kann man das den Kunden nur noch schwer verkaufen, denn dann kostet das SIE ja deutlich mehr.
Man muss sich nur die Entwicklung angucken. 1996 lief auf meinem 386er/40Mhz mit 4MB RAM DOS (davon 640kb lower Mem).
Heute hat ein popliger ESP32 für 5€ 2 Kerne, läuft mit 160Mhz, ok, hat aber nur 520kb SRAM. Auf solcher Hardware liefen früher ganze Betriebssysteme die ein Benutzer bedienen konnte!
Aber heutzutage braucht man ja GUI und aller Scheiß muss auch noch animiert sein. Woher soll die Leistung dafür denn auch kommen, wenn nicht einfach nur "mehr"?
Weiter: Auf Rechnern mit z.B. 300Mhz und 32MB (Mega, nicht Giga!) RAM lief damals Windows XP samt GUI und man konnte sogar noch darauf spielen. Was würde heute auf solcher Hardware überhaupt noch benutzbar laufen? Richtig: NICHTS. Warum? Weil man eh mehr hat.