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Massiver Strombedarf: KI-Infrastruktur könnte 2035 rund 20 Prozent des US-Stroms benötigen

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06.03.2017
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Der Strombedarf von Rechenzentren in den USA dürfte in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens BloombergNEF. Demnach entfallen derzeit rund 5,9 % des gesamten Stromverbrauchs auf Rechenzentren. Bis 2030 soll dieser Anteil auf zwölf Prozent steigen und 2035 bereits ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs des Landes ausmachen.
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Der Strombedarf von Rechenzentren in den USA dürfte in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens BloombergNEF. Demnach entfallen derzeit rund 5,9 % des gesamten Stromverbrauchs auf Rechenzentren. Bis 2030 soll dieser Anteil auf zwölf Prozent steigen und 2035 bereits ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs des Landes ausmachen.

Ein Grund mehr in Forschung zu Fusionsreaktoren Geld zu Investieren.
Anstelle weitere Atomkraftwerke zu Bauen die nach Ablauf Ihrer Zeit Entsorgt werden müssen und die Endlagerung der Verstrahlten Materialien auf der Erde weitere Probleme bereiten.
Von Vorfällen die Auftreten können wie Fukushima und davor Tschernobyl, schreibe ich mal nix.
Der KI Hype stellt die Menschheit vor dem Problem das ohne dem später vielleicht ein Problem geworden wäre.
Es Beschleunigt lediglich nur das was ohnehin kommen wird.
Wir hatten schon durch Rohöl eine Krise gehabt und die Rohstoffe wie Rohöl (Beispiel) sind Endlich.
Andere Rohstoffe ebenso wie Kohle ,Erdgas etc.
Alternativen wie Windkraft, Solarenergie (PV) und Wasserkraft verbrauchen letztendlich zu viel Platz.
Es bleibt also nur noch das Konzept der Fusionsenergie.
Daran wird seit den 1950er Jahren schon Geforscht.
Mittlerweile haben wir einige Funktionierende Prototypen die noch nicht lange einen Plasmakern/Plasmaring halten können (Temperatur Probleme wegen Isolierung etc.) .
Die Temperaturen von 100 Mio °C und mehr können wir bereits heute erzeugen.
Würde man die Forschung Intensivieren und Sie finanziell Unterstützen ,hätten wir in vielleicht ca. 5-10 Jahren bereits die ersten Fusionsreaktoren lauffähig evtl sogar früher.
Das Stromproblem wäre dann nicht mehr vorhanden.
Letztendlich nur ein Hinweis , nix weiter.
 
Fusionreaktoren werden auch in Zukunft nur die Ausnahme bleiben (eine Option eventuell auch nur) und niemals unseren Strombedarf ausreichend decken. Eher werden sie vereinzelt dort eingesetzt, wo massiv an Strom gebraucht wird und nicht flächendeckend. Dafür ist die Technologie einfach zu teuer und die Unterhaltskosten sind zu hoch über die Jahre gesehen. Ich denke eher das die Zukunft in Geothermie liegt, im Zusammenspiel mit Windkraft, Solar etc. Fusionsreaktoren bleiben der Notfallplan, falls es in 10 Jahren immer noch so teuer ist tiefe Löcher zu bohren. Weil am saubersten ist es einfach die vorhandene Erdwärme zu nutzen und in Strom umzuwandeln. Aktuell sind aber die Bohrkosten vielerorts einfach noch zu teuer, so das sich das aktuell noch nicht rechnet. Aber wenn wir erst mit Laser oder Plasma das Gestein geschmolzen bekommen, ist diese Art der Energiegewinnung die sauberste und beste die wir kriegen können. Wenn man den Aufwand (Stand Heute) hinter Fusionsreaktoren sich mal genauer anschaut, darf das auch nicht die Lösung sein. Wer soll das bezahlen bzw. wir hoch sollen die Stromkosten bzw. die damit hergestellten Produkte sein in der Zukunft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde man die Forschung Intensivieren und Sie finanziell Unterstützen ,hätten wir in vielleicht ca. 5-10 Jahren bereits die ersten Fusionsreaktoren lauffähig
Ein Fusionskraftwerk ist immer 30 Jahre in der Zukunft.

Alternativen wie Windkraft, Solarenergie (PV) und Wasserkraft verbrauchen letztendlich zu viel Platz.
Wasserkraft ist durch. Heute bekommt man keine Stauseen mehr gebaut.
Windkraft gibt es weiter freilich und wird ausgebaut.
Solar ist so richtig interessant. So ein 1GW Rechenzentrum braucht so ca. 30km^2 an Solarpark. In Amerika kein Problem solche Flächen zu finden.


-----------------------------------------------------
Wie viel davon gebaut wird, wird sich zeigen nach der Dotcom- Immobilen- AI-Buble.

aktuelle Stromproduktion der USA: 490 GW
Bloomberg Projektion für die Stromproduktion in den USA in 2035: 776 GW (ca. 5% Jährliche Wachstumsrate)

nur mal Rechenzentren:
Stand 2026 sind 5.9%: 29 GW
12% bis 2030 sind das 58-93 GW
2035 sollen es dann 25% mit 194 GW sein (ca. 25% jährliche Wachstumsrate über fast ein Jahrzehnt!).

auf das Netz bezogen:
285 GW neue Kapatzität
165 GW davon nur für AI-Rechenzentren

Halte ich für gewagt die Prognose.
35% der Energie ist aktuell Stromproduktion. Der Rest ist Transport, Industrie und abgeschlagen Privat und Gewerbe.
Somit schwingt in diesen Zahlen mit, dass Bloomberg davon ausgeht, dass die USA sich nicht weg von fossilien Energiequellen bewegen werden. Andernfalls sind die 776 GW Gesammtkapatzität zugering. Vondaher sag ich mal 2035 werden Rechenzentren nicht 25% der gesammten Stromproduktion verbrauchen.

Falls das wer selber einordnen will. Hier sind die Zahlen der US-Böhrde zum Energieverbrauch: https://www.eia.gov/energyexplained/us-energy-facts/data-and-statistics.php
 
Dafür ist die Technologie einfach zu teuer und die Unterhaltskosten sind zu hoch über die Jahre gesehen.

Das gleiche Problem hat Kernkraft auch.

Ich denke eher das die Zukunft in Geothermie liegt

Für Wärme ja, für Strom nicht. Der Wirkungsgrad ist unterirdisch, und dann entsteht automatisch wieder das Problem mit den Kosten.

Alternativen wie Windkraft, Solarenergie (PV) und Wasserkraft verbrauchen letztendlich zu viel Platz.

Eigentlich nicht. Deutschland hat eine Fläche von etwa 357.569 km². Davon belegten Ende 2024 452 km² Photovoltaik und 144 km² Windkraft (Quelle). Das sind 0,17% der Fläche die über die Hälfte unserer Energie erzeugt. Allein der Wald in Deutschland beansprucht hingegen 32% der Fläche. Problematisch ist halt vor allem die Speicherung der Energie. Aber sowohl die chinesischen Ansätze mit der Natrium-Batterie, als auch die Eisen-Verfeuerung halte ich für sehr zukunftsträchtig. Für letzteres braucht es nichtmal neue Infrastruktur, die Eisenspäne lasse sich mit ein paar Umbauten in Kohlekraftwerken verfeuern.
 
Naja selbst Musk der eine eigene Solarzellenprodukltion hat und seine eigene Akkuspeicherproduktion hat setzt ja auf Erdgas - und das ist der mit den fast optimalsten Ausgangsbedingungern für EE - aber er nutzt halt Erdgas.

Realistisch sind halt für AI Zentren Erdgas oder Kernkraft das wird sicher 90% ausmachen.


Cleanview hat aktuell 370 GW geplante Rechenzentrenkapzität als geplant / im Bau - also 370 GW zusätzliche zu dem was schon da ist - auch wenn nur die Hälfte oider 30% gebaut werden - das ne krasse Menge xD

 
Ein Fusionskraftwerk ist immer 30 Jahre in der Zukunft.
Das ist leider wahr, die Karotte ist immer gleich weit zum Greifen nah. Aber es hilft ja nichts, man muss weiter forschen, um irgendwann den Durchbruch zu schaffen.

Wasserkraft ist durch. Heute bekommt man keine Stauseen mehr gebaut.
Ähm, wie bitte? Dann schau mal bei den Chinesen in Tibet vorbei:

Ich bin ja grundsätzlich auch gegen atomare Verseuchung unseres Planeten, aber statt in Deutschland nur alte AKWs (zu recht) abzuklemmen, hätte es ein, zwei moderne benötigt. Dafür haben wir in den Nachbarländern in Grenznähe teils museumsreife in Betrieb, die schon vor Jahrzehnten mit Haarrissen in Verruf geraten sind und trotzdem weiter laufen.
 
Nun seit China in das Fusionsrennen eingestiegen is t ist das allerdings schon sehr viel näher, die sind inzwischen hier sicher an der Spitze.
Und tatsächlich auch praktisch immer in ihrem Zeitplan - oder auch mal schneller.

Naja ich denke er meinte unter Wahrung von Menschen- und Naturrechten bekommt man im Westen keines mehr gebaut - das in China wird ja kaum für ein AI Zentrum in Deutschland/Europa Strom liefern :d
 
Das gleiche Problem hat Kernkraft auch.
Ja leider und es ist auch keine schnelle Lösung, siehe auch Flamanville 3 in Frankreich. Ich glaube um die 17 Jahre Bauzeit und das Teil in England kostet anstatt 19 Mrd. mal eben 50 Mrd. Leider gibt es noch keinen lauffähigen SMRs, diese Technik würde sicherlich für die eine oder andere Ecke eine gute Lösung sein, da sie auch alten radioaktiven Abfall nochmal wohl verbrennen könnte und der Abfall nur 100 Jahre radioaktiv wäre, anstatt den 100.000 Jahren

Für Wärme ja, für Strom nicht. Der Wirkungsgrad ist unterirdisch, und dann entsteht automatisch wieder das Problem mit den Kosten.
Ja für Wärme. Ich glaube in DE sind so 15 % ans Fernwärmenetz angeschlossen, diese könnte man sofort damit beliefern und hätte nur die Investitionskosten der Förderung. Im Norden Europas ist Fernwärme ja großflächig heute schon vorhanden. Für die restlichen wird das eher keine Lösung, denn ich glaube nicht das wir nochmal großflächig die Erde überall aufbuddeln um Rohre zu verlegen. Ist ja jetzt schon schwierig Tiefbau ohne Fachkräfte. Da wäre dann wieder die erneuerbare Energie wie Wind- oder Solarkraft gefragt+ neue Speicherlösungen und Wärmepumpen auf dem Land. Für die Industrie dann Wasserstoff über die vorhanden Gasrohre und moderne Wasserstoff Kraftwerke bauen bzw. die aktuellen Gaskraftwerke umrüsten.

Ich glaube neue Fusions- und Kernenergie wird sich kaum noch einer antun, aufgrund des Aufwandes und der explodierenden Kosten, solange nicht am Fließband kleine modulare Reaktoren gebaut werden können. Zumindest in Europa. Was die Chinesen oder Amis treiben keine Ahnung. Fusionsreaktoren sind ja im Gegensatz zu Kernreaktoren für die Umwelt ungefährlich, soweit Ich das beurteilen kann. Also es kann kein SuperGau entstehen, etwas radioaktiver Abfall entsteht, aber mit deutlich geringerer Halbwertzeit. Da in diesen Ländern Geld keine Rolle spielt, denke ich werden wir auch dort die Technik wohl zuerst sehen.
 
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Das gleiche Problem hat Kernkraft auch.



Für Wärme ja, für Strom nicht. Der Wirkungsgrad ist unterirdisch, und dann entsteht automatisch wieder das Problem mit den Kosten.



Eigentlich nicht. Deutschland hat eine Fläche von etwa 357.569 km². Davon belegten Ende 2024 452 km² Photovoltaik und 144 km² Windkraft (Quelle). Das sind 0,17% der Fläche die über die Hälfte unserer Energie erzeugt. Allein der Wald in Deutschland beansprucht hingegen 32% der Fläche. Problematisch ist halt vor allem die Speicherung der Energie. Aber sowohl die chinesischen Ansätze mit der Natrium-Batterie, als auch die Eisen-Verfeuerung halte ich für sehr zukunftsträchtig. Für letzteres braucht es nichtmal neue Infrastruktur, die Eisenspäne lasse sich mit ein paar Umbauten in Kohlekraftwerken verfeuern.
"hälte der Energie" Ja schöngerechnet auf dem Papier. Ansonsten ists Strom den wir auf eigenen Kosten ins Ausland verballern müssen.
Ist einfach komplett irre eine Industrienation wie Deutschland mit Sonne&Wind betreiben zu wollen. Da hat Ideologie mal wieder den normalen Menschenverstand geschlagen. Von den Kosten für den Umbau will ich erst gar nicht anfangen. Auch ein Grund warum wir wirtschaftlich gerade so dastehen wie wir dastehen.
Morgens und abends rettet uns im übrigen aktuell immer Frankreich mit seinen AKWs den Arsch.

AKWs sind generell der Weg der wieder beschritten werden sollte. Bis wir irgendwann nach mehrmaligen 30 Jahren Kernfusion wirklich Kernfusion haben.
Weder die Kosten dafür sind zu hoch noch die Endlagerung ist ein Problem. Das sind Märchen die sich Jahrzehnten bei den Leuten festgesetzt haben. Von Leuten in die Welt gesetzt, die überhaupt keine Ahnung haben.

Im übrigen könnten wir selber auch wieder unsere AKWs in Betrieb nehmen. Die, die wir haben könnnten wir wieder aufbauen und so in den nä. 10 Jahren ca. 18GW Leistung (fast 24/7) haben. Und der Witz ist, für nicht mal viel Geld. so um die 30 Milliarden. Das ist ein absoluter Schnapper, wenn man bedenkt, das aktuell schon mindestens 1 Drittel davon nur für EE aus Steuergeld bezahlt wird. Und das pro Jahr.
Die AKWs würden dann die kwh für 3ct produzieren. Und das über Jahrzehnte. Während wir hier mit massiven Förderungen Wind&Sonne auf 6ct+ bringen müssen. Und dann ist das noch Flatterstrom.
Und will man dann noch die "tollen Batteriespeicher" dazu bauen will, wirds nochmal teurer.
Die Kraftwerke können noch mindestens mal 50 Jahre laufen. Sind halt unsere alten. Deshalb sag ich mal 50. Im Endeffekt können die auch ohne Probleme länger laufen. In den USA werden sie das wohl auf 100 Jahre setzen statt der bisher 60-80 Jahre.

Wollen wir hier in dem Land nochmal irgendwie mit der Weltwirtschaft konkurrieren, führt kein Weg an Kernenergie vorbei.

Im übrigen können wir den "Atommüll" mit neuen Generatoren auch noch verheizen. Hätten wir nochmal Energie für die nächsten 200 Jahre.

Wollte es nur mal erwähnt haben.

Sonne&Wind sind toll für Off-Grid. Für eine Industrienation ist das reiner Selbstmord nur darauf zu setzen.
 
@ruffy

Diese Meinung ist aber auch stark vereinfacht und teilweise einfach falsch. Die kwH für 3 Cent, das galt vielleicht für die alten Meiler die schon abgeschrieben waren. Neue oder wieder modernisierte Meiler würden eher bei 15-20 Cent landen. Auch sind die alten Kraftwerke nicht mehr zu reaktivieren. Selbst die Betreiber lehnen das ab, aufgrund von fehlendem Personal, kein Brennmaterial und keine Genehmigungen mehr. Und die im Rückbau befindlichen Kraftwerke können technisch gar nicht mehr wieder an den Start gehen.

Das uns Frankreich den Arsch rettet, ist auch Quatsch. Strom wird an der Börse eingekauft und ist halt in Frankreich günstig manchmal. Wir mussten aber auch schon oft Frankreich den "Arsch retten" mit unserem Strom, weil ihre Kraftwerke kurz vor den Kollaps standen wegen schlechter Wartung, Kühlwassermangel, Hitzewellen etc. und die Hälfte gar nicht arbeiten konnte . Wir exportieren und importieren Strom schon immer.

Das Ziel ist eher deinen sogenannten "Flatterstrom" sinnvoll zu Speichern und Spitzen mit Gaskraftwerken die mit Wasserstoff arbeiten abzufangen. AKWs sind einfach keine sinnvolle Energielösung, da eben der Strom mittlerweile zu teuer erkauft wird bei den Investitonskosten. Die letzten gebauten Atomkraftwerke in Europa endeten alle in einem finanziellen Desaster kann man sagen... Kein Investor würde heute noch ein AKW bauen ohne das der Staat vorab eine Preiszusage ihm gibt und über Jahre den auch abnimmt inklusive Subventionen für den Bau. Wo soll sich das rechnen? Wenn der kwH Preis dann bei 20 Cent liegt? Bei erneuerbarer Energie sind wir glaube ich irgendwo zwischen 6-8 Cent kwH. Wenn das eine sinnvolle Investition wäre, dann würde man bestimmt welche bauen ;) Da wir ja die geldgierigen Geier da draußen alle kennen...

Im übrigen können wir den "Atommüll" mit neuen Generatoren auch noch verheizen. Hätten wir nochmal Energie für die nächsten 200 Jahre.

Auch hier solltest du mal nachlesen zum Thema NuScale in Amerika, die immerhin Kohle bis zum abwinken haben und das Projekt noch vor dem ersten Spatenstich aus finanziellen Gründen begraben haben. Theoretisch machbar mit der Generation 4 an Reaktoren, finanziell das nächste Desaster weil extrem aufwändig.
 
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Für Wärme ja, für Strom nicht. Der Wirkungsgrad ist unterirdisch, und dann entsteht automatisch wieder das Problem mit den Kosten.
Nettes Wortspiel, entspricht aber halt nicht den Tatsachen:


Ist einfach komplett irre eine Industrienation wie Deutschland mit Sonne&Wind betreiben zu wollen. Da hat Ideologie mal wieder den normalen Menschenverstand geschlagen. Von den Kosten für den Umbau will ich erst gar nicht anfangen. Auch ein Grund warum wir wirtschaftlich gerade so dastehen wie wir dastehen.
Der Industriestrompreis ist seit >10 Jahren quasi konstant geblieben wenn man den Gaspreisschock Anfang der 2020er ausklammert:
Der Grund warum wir "wirtschaftlich so dastehen wie wir dastehen" hat eher damit zu tun das Wirtschaft und Industrie (sprich: die deutschen Autobauer) am Markt vorbeiproduzieren und links und rechts von asiatischen Autofirmen überholt werden.

Morgens und abends rettet uns im übrigen aktuell immer Frankreich mit seinen AKWs den Arsch.
Nein, tut es nicht. Schaut man sich die Zahlen für den innereuropäischen Stromhandel an exportierte Frankreich 2025 mehr Energie in die Schweiz und Belgien als nach Deutschland:
Kleine Erinnerung: Sowohl die Schweiz als auch Belgien betreiben Kernkraftwerke.

AKWs sind generell der Weg der wieder beschritten werden sollte. Bis wir irgendwann nach mehrmaligen 30 Jahren Kernfusion wirklich Kernfusion haben.
In neue Kernkraftwerke zu investieren ist wirtschaftlich so mit das dümmste was man tun kann. Dicht gefolgt von den Heilsversprechen dass die Kernfusion dass irgendwann alles in Ordung bringen wird.

Weder die Kosten dafür sind zu hoch noch die Endlagerung ist ein Problem.
Sieht man ja eindrucksvoll an den Kosten welche wir zur Sanierung von Asse&Co. aufwenden werden dass die Endlagerung in Deutschland komplett unproblematisch ist. Wir können uns ja noch nichtmal auf einen Standort einigen. Und wie erschwinglich neue Kernkraftwerke sind sieht man an Flamanville, Olkiluoto und Hinkley Point.

Das sind Märchen die sich Jahrzehnten bei den Leuten festgesetzt haben. Von Leuten in die Welt gesetzt, die überhaupt keine Ahnung haben.
Ich seh hier nur einen der uns Märchen erzählen will und keine Ahnung hat.

Im übrigen könnten wir selber auch wieder unsere AKWs in Betrieb nehmen. Die, die wir haben könnnten wir wieder aufbauen und so in den nä. 10 Jahren ca. 18GW Leistung (fast 24/7) haben. Und der Witz ist, für nicht mal viel Geld. so um die 30 Milliarden.
[...]
Die AKWs würden dann die kwh für 3ct produzieren. Und das über Jahrzehnte.
[...]
Die Kraftwerke können noch mindestens mal 50 Jahre laufen.
Und andere Dinge die Lobbygruppen wie Nuklearia leichtgläubigen Menschen erzählen.

Im Endeffekt können die auch ohne Probleme länger laufen. In den USA werden sie das wohl auf 100 Jahre setzen statt der bisher 60-80 Jahre.
Stand 2025 werden Reaktoren nach durchschnittlich <30 Jahren vom Netz genommen. Ebenso stagniert die Zahl der im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke trotz Neubauten seit ~1985 und ist insgesamt rückläufig:
Da die Zahl der Schließungen die Zahl der Neubauten bei weitem übersteigt wird sich der Trend langfristig fortsetzen oder sogar beschleunigen.

Im übrigen können wir den "Atommüll" mit neuen Generatoren auch noch verheizen. Hätten wir nochmal Energie für die nächsten 200 Jahre.
Nein, auch das ist falsch:
 
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Nein, tut es nicht. Schaut man sich die Zahlen für den innereuropäischen Stromhandel an exportierte Frankreich 2025 mehr Energie in die Schweiz und Belgien als nach Deutschland:


Kleine Erinnerung: Sowohl die Schweiz als auch Belgien betreiben Kernkraftwerke.

Hättest du dir das richtig angeschaut hättest du gesehen das Zb. FR-CH 21TWh laufen wovon über 6 wieder nach Deutschland fließen = wir kaufen den Französischen Strom über Umwege. Genau das selbe Belgien. Was nichts anderes heißt das wir den verhassten Atom Strom nur über Umwege teuer einkaufen. Egal von wem.

WNISR als Quelle zu nutzen halte ich für sehr waage. Mindestens so lage wie der Anti-Atom aktivist Schneider der Leiter ist.

Das ist ja wie Glauben das DE Verfassungschutz oder die Öffis unabhängig sind. 8-)

Ob Atomstrom Zukunft ist, ist im Moment schwer zu sagen. MMn wurden die Deutsche Kraftwerke zu voreilig abgeschaltet. Wind und Solar kann unseren Bedarf auch nicht stabil decken.

Fakt bleibt durch die sehr hohen Energiekosten egal ob Strom,Gas,Kraftstoff wird Deutschland mehr und mehr uninteressant für Investoren und damit schafft sich eine der größten Industrienationen alleine ab.
 
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Ich glaube viele sollten sich mal von dem Gedanken "für uns Deutschland" verabschieden und das eher als eine europäische, geografische Arbeitsteilung sehen. Wir haben in Europa das Glück viele Klimazonen zu haben und die besten Energieformen kombinieren zu können, deswegen existiert eine EU. Es gibt keine Entwicklung mehr, die nur für Deutschland ist. Wir sind Europa, ob man das nun wahrhaben möchte oder nicht, für uns alleine finden wir keine Lösung und es wird auch keine gesucht. Warum auch. Wenn wir es klug anstellen, brauchen wir weder Atomkraftwerke noch Fusionsreaktoren, wir brauchen eine bessere Infrastruktur zum verteilen und speichern von Strom. Wir haben in Europa alle Gegebenheiten die wir brauchen um unabhängig von Fossilien Brennstoffen zu werden und noch viel besser unabhängig von Staaten wie Amerika, den Saudis etc.. Es gibt viele Szenarien die zeigen, das ein intelligentes Energiemanagment und die Nutzung von Überproduktion beim Strom für grünen Wasserstoff, riesige Stromspeicher in den skandinavischen Speicherseen etc., ein fähigen Kreislauf zur Energiebewältigung liefern können in Europa. Aber da hilft es nicht an alter Technik "was früher gut war, ist heute auch noch gut" festzuhalten. Sondern wir müssen umdenken und eher über den Tellerrand hinaus schauen, wie wir alle Energiequellen in Europa sinnvoll zusammenbringen, verteilen, speichern und nutzen.
 
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Hättest du dir das richtig angeschaut hättest du gesehen das Zb. FR-CH 21TWh laufen wovon über 6 wieder nach Deutschland fließen = wir kaufen den Französischen Strom über Umwege. Genau das selbe Belgien.
Habe ich irgendwo behauptet das Deutschland keinen Strom aus Frankreich importiert? Sowohl Belgien als auch die Schweiz betreiben Kernkraftwerke, sind aber trotzdem Net-Importeure. Trotzdem würde da niemand auf die Idee kommen zu behaupten Frankreich würde den Ländern "den Arsch retten". Das verkennt halt einfach den Sinn und Zweck des europäischen Strommarktes und -infrastruktur.

Wind und Solar kann unseren Bedarf auch nicht stabil decken.
Das konnten die Kernkraftwerke alleine auch nicht. Ist halt eine Frage des Ausbaus.

Fakt bleibt durch die sehr hohen Energiekosten egal ob Strom,Gas,Kraftstoff wird Deutschland mehr und mehr uninteressant für Investoren und damit schafft sich eine der größten Industrienationen alleine ab.
Industriestrompreis seit über zehn Jahre quasi konstant, siehe oben. Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts über die letzten ~70 Jahre:

Screenshot from 2026-07-23 11-32-12.png



Ist dieser Verfall der deutschen Wirtschaft hier mit uns im Raum? Ja, wir sind momentan in einer inflationsbedingten Rezession - von einer "Abschaffung" kann hier aber nicht die Rede sein.
 
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Nettes Wortspiel, entspricht aber halt nicht den Tatsachen:



Der Industriestrompreis ist seit >10 Jahren quasi konstant geblieben wenn man den Gaspreisschock Anfang der 2020er ausklammert:
Der Grund warum wir "wirtschaftlich so dastehen wie wir dastehen" hat eher damit zu tun das Wirtschaft und Industrie (sprich: die deutschen Autobauer) am Markt vorbeiproduzieren und links und rechts von asiatischen Autofirmen überholt werden.


Nein, tut es nicht. Schaut man sich die Zahlen für den innereuropäischen Stromhandel an exportierte Frankreich 2025 mehr Energie in die Schweiz und Belgien als nach Deutschland:
Kleine Erinnerung: Sowohl die Schweiz als auch Belgien betreiben Kernkraftwerke.


In neue Kernkraftwerke zu investieren ist wirtschaftlich so mit das dümmste was man tun kann. Dicht gefolgt von den Heilsversprechen dass die Kernfusion dass irgendwann alles in Ordung bringen wird.


Sieht man ja eindrucksvoll an den Kosten welche wir zur Sanierung von Asse&Co. aufwenden werden dass die Endlagerung in Deutschland komplett unproblematisch ist. Wir können uns ja noch nichtmal auf einen Standort einigen. Und wie erschwinglich neue Kernkraftwerke sind sieht man an Flamanville, Olkiluoto und Hinkley Point.


Ich seh hier nur einen der uns Märchen erzählen will und keine Ahnung hat.


Und andere Dinge die Lobbygruppen wie Nuklearia leichtgläubigen Menschen erzählen.


Stand 2025 werden Reaktoren nach durchschnittlich <30 Jahren vom Netz genommen. Ebenso stagniert die Zahl der im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke trotz Neubauten seit ~1985 und ist insgesamt rückläufig:
Da die Zahl der Schließungen die Zahl der Neubauten bei weitem übersteigt wird sich der Trend langfristig fortsetzen oder sogar beschleunigen.


Nein, auch das ist falsch:
ahso. ja dann hab ich wohl keine Ahnung. Ist ok.
Ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich egal. Man sieht ja wohin diese Energiewende bisher geführt hat. Und das wird nicht besser werden. Aber ist klar. Macht einfach. 🤣
Und ein deiner Signatur erkennt man ja woher der Wind weht. 🤣
Ich hab am Ende halt wahrlich besseres zu tun und wichtigeres als Leute zu überzeugen die so in ihrer Ideologie festgefahren sind.

Und weil du meinst AKWs wären so unwirtschaftlich, kannste uns allen doch mal noch erzählen, was in den nächsten 20 Jahren für Kosten auf uns zukommen, wenn wir die "Energiewende" so wie geplant vollziehen wollen. Have Fun.
 
ahso. ja dann hab ich wohl keine Ahnung. Ist ok.
Nein, das ist nicht okay. Du verbreitest hier nachweislich Dinge die faktisch falsch sind und welche du nicht belegen kannst.

Ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich egal.
Anscheinend ja wohl nicht, ansonsten hättest du sowas ja nicht gepostet.

Man sieht ja wohin diese Energiewende bisher geführt hat.
Betrachtet man deine bisherigen "Argumente" zur Thematik kann man berechtigte Zweifel haben dass deine Sicht der Dinge etwas mit der Realität zu tun hat.

Und ein deiner Signatur erkennt man ja woher der Wind weht. 🤣
Meine Signatur hat nichts mit dem Thema zu tun, dass du dich davon angesprochen fühlst sagt glaube ich mehr über dich aus als über mich ;)
Kleiner Hinweis: Ohne gewissen Zwischenfälle hier im Forum stünde das jetzt nicht unter jedem meiner Posts.

Ich hab am Ende halt wahrlich besseres zu tun und wichtigeres als Leute zu überzeugen die so in ihrer Ideologie festgefahren sind.
Mit postfaktische Behauptungen zu Kosten, Endlagern, Laufzeiten und Reaktoren welche Atommüll verbrennen holst du hier niemanden ab, dafür braucht es keine Ideologie.

Und weil du meinst AKWs wären so unwirtschaftlich[...]
Ist nicht exklusiv meine Meinung, das ist auch die Meinung der Betreibergesellschaften in Deutschland und der Hauptgrund dafür dass der weltweite Ausbau ab den 1980er stagniert resp. Rückläufig ist, siehe bspw.

über
 
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ahso. ja dann hab ich wohl keine Ahnung. Ist ok.
Ist mir auch ehrlich gesagt ziemlich egal. Man sieht ja wohin diese Energiewende bisher geführt hat. Und das wird nicht besser werden. Aber ist klar. Macht einfach. 🤣
Und ein deiner Signatur erkennt man ja woher der Wind weht. 🤣
Ich hab am Ende halt wahrlich besseres zu tun und wichtigeres als Leute zu überzeugen die so in ihrer Ideologie festgefahren sind.

Und weil du meinst AKWs wären so unwirtschaftlich, kannste uns allen doch mal noch erzählen, was in den nächsten 20 Jahren für Kosten auf uns zukommen, wenn wir die "Energiewende" so wie geplant vollziehen wollen. Have Fun.

Also du bist der Meinung ein Investionsgrab von 50 Mrd. + für ein einzelnes AKW was in 15 Jahren vielleicht fertig ist und Strom für 20 Cent kwH produziert ist besser, als jetzt das Geld über die nächste 15 Jahre in sinnvollere, effizientere und zukunftsträchtigere Bereiche zu stecken? Warum zeigst du uns deine Rechnung "Weisheit" nicht mal anhand von Zahlen und überzeugst mit handfesten Aussagen, anstatt das so billig rhetorisch zu umschiffen?
Da werden Dir Fakten vorgelegt die deine Aussagen widerlegen und du antwortest so polemisch? Ich glaube der einzige der hier einer veralteten Ideologie hinterher läuft, hast du klar rausgestellt mit deinem Beitrag. So laufen heutzutage eben wohl die "Diskussionen" :fresse: Da werden Fakten als eine "Interpretationsreligion" dargestellt. Schon bisschen wild das Ganze... :d Das die Energiewende Geld kostet, hat hier nie einer abstritten, es kommt halt nur darauf an, wo gibt man sie aus. Wir sind auch eigentlich erst in dem Schlamassel, weil wir die letzten Jahrzehnte das alles komplett verpennt haben, auch aufgrund von Leuten die so argumentieren wie DU ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist dieser Verfall der deutschen Wirtschaft hier mit uns im Raum? Ja, wir sind momentan in einer inflationsbedingten Rezession - von einer "Abschaffung" kann hier aber nicht die Rede sein.
So lange die Konjunktur künstlich von der Politik hochgehalten ist und sich der Staat noch mehr verschuldet stimmt auch der BIP.

Die Insolvenzenwelle sagen ganz andere Sprache.

Screenshot_20260723_123335_Samsung Browser.jpg


Industriestrompreis seit über zehn Jahre quasi konstant, siehe oben.
Ich habe auch nicht Industrie gemeint. Es gibt viele kleine Firmen die keinen Anspruch drauf haben und die leiden definitiv drunter. Die größten Player werden von Staat geführt oder direkt oder indirekt subventioniert.
Das konnten die Kernkraftwerke alleine auch nicht. Ist halt eine Frage des Ausbaus.
Das ist richtig. Deshalb zitiere ich mich selbt

Ob Atomstrom Zukunft ist, ist im Moment schwer zu sagen. MMn wurden die Deutsche Kraftwerke zu voreilig abgeschaltet
 
@ Neo111430

Sorry auch wenn es Offtopic ist. Wenn du schon solche Tabellen zur Untermauerung nutzt, dann musst du sie auch lesen können. Der Knick nach unten ist klar begründet u.a. auf Staatliche Hilfeleistungen aufgrund von Corona und der Nachholeffekt danach, dadurch die Steigung viel dramatischer erscheint als sie in der Realität ist. Diese Unternehmen wären vorher schon untergegangen, wurden aber staatlich am Leben gelassen. Aktuell ist der Wert immer noch deutlich unter der Finanzkrise von 2010 und wenn man die Kurve glatt ziehen würde, wäre sie auch eher konstant über die letzten Jahre, mit einer "leichten" Steigung 2025. Somit auch hier die Politik künstlich eingegriffen hat. Das ist somit keine Welle, sondern ein leichter Anstieg, was ja auch an der Autoindustrie und ihren Zulieferbetrieben liegt und an keiner Energiekrise in dem Sinne.
 
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