PNY CS3250 mit 1 TB im Test: Der große Bruder mit DRAM-Cache

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Mit der PNY CS3250 haben wir eine 1-TB-Speicherplatz-SSD im Test, welche auf den Physon-E28-Controller setzt. Dieser direkte Konkurrent zum Silicon Motion SM2508 darf in unserem Testfeld zeigen, dass auch er in der Lage ist, hervorragende Leistungen zu bringen.
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Traue PNY nicht so ganz, könnte mir vorstellen dass dort auch Komponenten-Lotterie betrieben wird.

Hat Phison jetzt den Namen in Physon geändert?
 
Ist korrekt und geändert, Danke :)
 
Bin auch froh das ich mir genügend zugelegt habe als es sowas wie eine KC3000 2TB für um die 100€ gab
 
Wir können ca. 10 % der SSD mit voller Geschwindigkeit messen, bis die Transferrate auf ca. 2.000 MB/s zusammenbricht. Im Moment der Drosselung ist gut zu erkennen, dass die thermische Last zwar weiterhin zunimmt
Das ist klar, denn das Schreiben im Pseudo-SLC Cache geht nicht nur schneller, sondern erzeugt auch weniger Leistungsaufnahme als alle Bit einer Zelle zu beschreiben. Man hätte übrigens im Text deutlicher darauf hinweisen können, dass es hier ums Schreiben geht, nicht nur in der Überschrift des Images.
Die Bezeichnung Total-byte-Written gibt an, wie viele abnutzende Schreibzyklen der NAND-Speicher gemäß Spezifikation bieten soll.
Nein, tut sie nicht, sondern die gibt nur an, wann die Garantie vorzeitig endet. Gerade PNY hat ja damals als Chia aufgekommen ist und damit die reale Gefahr bestand, dass viele User die SSDs innerhalb der Garantiedauer wirklich kaputtschreiben, bei einer Reihe seiner SSDs die TBW plötzlich massiv gesenkt. Da war die vorherige TBW Angabe wohl vom Marketing gemacht worden, denn in den S.M.A.R.T. Werten passte bei denen die verbleibende Lebensdauer der NAND, dies ist der einzige Wert der anzeigt wie viel Prozent der spezifizierten P/E Zyklen der NANDs verbraucht sind, auch nicht zur TBW.
Die PNY CS3250 ist die neue Referenzklasse, was das zufällige Lesen und Schreiben bei einer Warteschlangentiefe von 1 angeht
Phison Controller haben Datenkompression und AS-SSD einen Bug der dazu führt, dass die Testdaten für 4K nur zu etwa 70% nicht komprimierbar sind, so dass man diese Aussage nicht nach dem Test mit AS-SSD treffen kann und sollte. Man erkennt die Datenkompression daran, dass die 4k Lesend bei AS-SSD besser als die 4K Q1T1 Lesend bei CrystalDiskMark sind, denn normalerweise ist es umgekehrt, schon weil AS-SSD den Durchschnittswert der Durchläufe anzeigt und CDM den Spitzenwert. Aber es ist trotzdem ein sehr guter Wert, der E28 scheint dem SMI 2508 in der SN8100 zumindest nahe zu kommen, ob er besser ist, kann man wegen der unterschiedlichen Kapazitäten der getesteten SSDs leider nicht wirklich beurteilen.

Der E28 ist, was der E26 hätte sein sollen, aber Phison hat dies ja schon bei den PCIe 4.0 Controllern so gemacht, dass sie mit dem E16 erst eine aufgebohrte Version des Vorgängers gebracht hat, der sich als Hitzkopf erwiesen hat und dann mit dem E18 den richtig für PCIe 4.0 entwickelten und in einem passenden Prozess gefertigten Controller.
 
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