Stop Killing Games: Initiative scheitert an der EU-Kommission

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Die Europäische Kommission plant derzeit keine gesetzlichen Vorgaben, um Publisher zu verpflichten, eingestellte Computerspiele dauerhaft spielbar zu halten. Damit erhält die europaweite Initiative Stop Killing Games vorerst einen Dämpfer.
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European Commission did wat??

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Das Hauptproblem ist Gaming as a Service.
Nüchtern betrachtet könnte man argumentieren es ist ein aufgeführtes Theaterstück.

Wenn das Theater dieses einstellt hat man auch keine Zugriff drauf.
 
soll ein freiwilliger Verhaltenskodex entwickelt werden

Da können sie es auch gleich bleiben lassen.
Die Entwickler, denen ihre Spieler lieb & wichtig sind, schalten auch ohne derartige Regelungen den Zugang zu ihren Spielen nicht einfach ab.
Den Entwicklern, die Spieler nur als atmende Brieftaschen sehen, werden diese freiwilligen Regeln herzlich egal sein.

Letztlich befeuern solche Verhaltensweisen und auch die Reaktionen aus Politik und Wirtschaft wieder nur das digitale Freibeutertum.
Aber hey, so lange die Leute sich noch ausquetschen und verarschen lassen, lasst uns noch fester drücken. Da geht noch was!!!
 
Ach, wie überraschend: Wenn man vorab Ubisoft und die Lobbyisten von Video Games Europe einlädt, Stop Killing Games selbst aber außen vor lässt,
kommt am Ende eine industriefreundliche Entscheidung heraus.
Bei über 1,29 Millionen Unterstützern wirkt das natürlich vollkommen ausgewogen und ergebnisoffen.
Ein Schelm, wer dabei an den Einfluss gut vernetzter Interessenvertreter denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die lobby hat gesiegt. Mal wieder. Es war leider abzusehen...
 
bekomme ich nicht immer nur ein nutzungsrechts? gerade bei software eben...und der anbieter entscheide eben über die nutzung da wette ich das es auch irgendwo in deren agb´s so eine klausel gibt
 
In AGB kann man zunächst einmal vieles hineinschreiben. Das bedeutet aber nicht, dass diese Klauseln automatisch wirksam sind. Sobald Regelungen gegen geltendes Recht, zwingende Verbraucherschutzvorschriften oder die öffentliche Ordnung verstoßen, können sie ganz oder teilweise unwirksam sein. Oft entscheidet darüber erst eine gerichtliche Prüfung oder ein findiger Winkeladvokat, der ein Schlupfloch oder den kleinsten Formfehler findet.

Das Problem ist jedoch, dass viele fragwürdige Klauseln so lange bestehen bleiben, bis sie tatsächlich angefochten werden. Und dafür braucht es meist jemanden, der die finanziellen Mittel und die Ausdauer hat, sich mit großen Unternehmen vor Gericht anzulegen. Solange das nicht passiert, wirken solche Klauseln in der Praxis oft weiter, auch wenn ihre rechtliche Wirksamkeit zweifelhaft sein mag.
 
Ach, wie überraschend: Wenn man vorab Ubisoft und die Lobbyisten von Video Games Europe einlädt, Stop Killing Games selbst aber außen vor lässt,
kommt am Ende eine industriefreundliche Entscheidung heraus.
Bei über 1,29 Millionen Unterstützern wirkt das natürlich vollkommen ausgewogen und ergebnisoffen.
Ein Schelm, wer dabei an den Einfluss gut vernetzter Interessenvertreter denkt.
Was für ein Unsinn. Es gibt überhaupt keinen Grund Spiele dauerhaft verfügbar zu halten. Was für eine schwachsinnige Initiative.
 
Die Game-Server hätten doch nicht die Publisher aufrechterhalten müssen sondern dann die Community, die eben mal für die Games bezahlt haben ohne dass denen ein Abschalttermin beim Kauf genannt wurde.
 
Wenn die Games eh irgendwann vom Markt verschwinden und keinen Cent mehr einbringen, warum nicht gleich für alle kostenlos anbieten? Ist doch gute Werbung
 
Die Game-Server hätten doch nicht die Publisher aufrechterhalten müssen sondern dann die Community

Ja, bin selbst von 2 Sims Community Host.

Bei einem konnte ich die Master Adresse erwerben, und die Serversoftware hat der Entwickler eine zeitlang published. Ist halt Abadonware, rechtlich nicht ganz klar. Der Entwickler stellt sich stumm. Und wo kein Kläger, kein Richter.

Bei einem weiteren Sim habe ich mit reverse engineering einen mod bauen können, um das auf meinen Servern laufen lassen zu können. Hier mit Billigung vom Studio. Aber erst nachdem ich die vor vollendete Tatsachen gestellt hatte, sind die dann eingelenkt.

Aber bei beiden Sims wollten die ursprünglich nichts davon wissen, dass ich das hoste. Hat mich einiges an Zeit, Nerven, Herzblut und nicht zu letzt Geld gekostet. Aber würde es gleich wieder so machen.

Auch von weiteren Sims betreibe ich Community Server. Aber da bin ich nicht der Master dahinter. Also halt fixe Session Hosts, auch von eingestellter Software z.T.
 
Man könnte schon die Game Server veröffentlichen, dann halt self hosted wer meint er brauch das noch.
 
Wenn es eine ensprechende Community gibt ist das doch - denke bei nicht wenigen Games sist doch eh die Community das was das Game ausmacht und nicht ob es die aktuellsten 3d Effekte hat

Ist doch super wenn es dann Menschen wie Manali gibt die das weitermachen solange die User Spass dran haben,
 
Das Problem ist doch recht simpel zu lösen, einfach Spiele entwickeln die man auch ohne verfickten Online-Zwang (bei Single Player Titeln) zocken kann und wer Bock hat mit Leuten zu daddeln, dann gibt es einen Koop und/oder Mehrspieler Modi, selbst wenn der Server für das Spiel abgestellt wird, so kann man es auch noch wunderbar Solo zocken und das auch noch Jahre später, wenn es einen danach dürstet.
 
Ja, zumindest bei Phoenix RC ist die Community noch super aktiv. Die Jungs von RC Groups bringen im Wochentakt neuen Content. Gibt mittlerweile über 1000 Planes, und an die 300 Flugplätze.

Beim AccuRC ist nicht viel los, aber die Sims machen sich halt gegenseitig Werbung. Fliege den Sim auch nicht wirklich aktiv, ging mehr um den sportlichen Ehrgeiz, den wieder online zu kriegen.
 
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