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FSP Mega GM 1200W im Test: Überzeugend als hochwertiges Netzteil zum fairen Preis?

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FSP hat mit den MEGA GM eine neue High-End-Netzteilserie vorgestellt, welche eine gute Kombination aus Qualität, Effizienz und Ausstattung mitbringen soll. Die MEGA GM mit Gold-Effizienz sind mit 850 bis 1.200 W verfügbar und ergänzen die MEGA-TI-Modelle im Leistungsbereich nach unten. Mit kompaktem Gehäuse, voller ATX-3.1-Kompatibilität und auf leisem Betrieb optimiertem Design bringen sie zumindest laut Datenblatt alle wichtigen Features mit.
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Bis hoch zur GeForce RTX 5080 und sicher auch mal der GeForce RTX 6080 als Nachfolger reichen eigentlich 850W bequem.

Intressant sind 1000W und 1200W Netzteile nur für die RTX 5090 und RTX 4090 Fraktion, aber neue RTX 5090 fangen erst bei so 3.500€ und selbst gebrauchte RTX 4090 erst bei so 2.200€ an. Und da spielt der Netzteilpreis eh keine Rolle mehr.
 
Es kommt auf die Verbraucher und ihre Nutzung an. Und bei Multi-Rail-Netzteilen kommt noch die Limitierung des maximal bereitgestellten Stroms hinzu.

In meinem System werkeln insgesamt 18-mal be quiet! Silent Wings 3, wovon einmal an das Netzteil geht, und 2-mal be quiet! Silent Wings 4. Sämtliche Lüfter sind elektrisch auf rund 1.000 RPM gedrosselt (das betrifft in 6-mal die High-Speed-Variante in 140mm); bei den 6-mal 120mm-Varianten sind es rund 200 RPM mehr. Wenn diese Lüfter allesamt an ihrem Maximum um die 1.000 RPM agieren, entsteht schon eine gesamte Leistungsaufnahme von rund 100 Watt am Spinup. Wer in nur annhähernd über eine solche Lüfter-Konstellation verfügt, besonders die leistungshungrigen be quiet!-Modelle, und diese in der Netzteil-Planung außer lasse, dann darf er sich nicht wundern, wenn seine zu knapp bemessene Anschaffung, womöglich sogar noch ohne Puffer, zum Sündenbock werde.
 
Sofern solche Kaliber günstig verbimmelt werden, sind sie auch ohne RTX 5090/80 interessant.

Dieser Gedanke ist meinem Bruder damals auch gekommen, und so ergriff er dasjenige Netzteil (s. meiner Signatur) zu einem Preis von rund 230 oder 240 Euro (inkl. Klarna-Ratengebühr).

Von Tag-.eins an werkelt dieses Netztiel in meinem Rechner, weil das bisweilen verbaute Corsair CS550M mit der noch verbauten EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0 beim Gaming ausstieg, nachdem das System von einem Intel Core i7-6700K aktualisiert wurde auf einen Intel Core i7-12700K. Es musste also ein neues Netzteil her, das auch den Low-Power-Anforderungen für neue CPUs gerecht würde, und so wurde es das be quiet! Straight Power E12-1200W - um es einmal beim Namen zu nennen.

Was habe ich über dieses Netzteil zu berichten? -Wenig Gutes-
Zuerst einmal ist für den konventionellen Idle-Betrieb in viel zu ineffizienzt, was womöglich die Grundlage dafür war, dass der Hersteller sich dazu entschlieden hat, den Lüfter an seinem absoluten Minimum mit 480 RPM zu betreiben. Das ist der totale Krösus: Lüftergeschwindigkeiten in einer solchen Region sind von einem PC, der auf Silent ausgelegt ist, in meinem Fall wenige aktive Lüfter permanent, dazu ausschließlich die inneren, und das bei rund 250 RPM, in ruhigen Zeiten nicht nur heraushörbar, sie können sogar als störend empfunden werden, wie sie in so, wie im Falle des meiniges Netzteil-Lüfters, eigentlich ein Modell sind, das für bis zu 2.600 RPM ausgelegt ist, ergo mit kräftigen Statoren daherkommen, entsprechend stark vibrieren, ergo surrend klingend. Da bringt es auch nichts, den Lüfter von der Transistor-Seite aus auf 1.000 RPM zu begrenzen, weil er trotzdem wie Usus am Schwingen ist. Bei solchen Lüfter muss die Voltage reduziert werden. In so intelligend scheinen die Scharlachtane von desjenige EMS nicht zu sein.

Ergo, der Lüfter kennt keine Laufruhe, er ist zudem falsch kontruiert für die gewählte Leistungsklasse, und was den Ganzen noch eines draufsetze... Seit nun mehr vielen Wochen klackert der Lüfter: be quiet!'s altbekanntes Problem, dass sie mit ihren Non-PWM-Silent Wings 2.5-Modllen nicht in den Griff zu bekommen scheinen.

Was bleibt noch zu betonen, an Kritikpunkten?
Das Netzteil zickt an manchen Tagen, in denen es nach mehren Stunden Ruhephase in Betrieb genommen wird: Es muss per Netzteil-Reset (Netzteil-Hauptschalter) zur Vernunft gebracht werden, damit es durchstarten kann - so auch gestern. Einmal genügte sogar nicht, sodass sogar das Kabel vom Netzteil abgezogen werden. (Zu jener Zeit vermutete ich schon etwas Gravierendes.)
Nicht, dass das Corsair CS550M in nicht auch diese Macke besaß; "Welches Netzteil ist schon tadellos perfekt?", jedoch trat es bei diesem in weit seltener auf und das auch noch nach ganzen 10 Jahren alltäglicher, stundenlanger Betriebsamkeit. Ich denke, es ist klar, welche Marke die wirklich hochwertigere ist und welche nur für überhypt dargestellt.


Und was spricht nun gegen dieses 1.200-Watt-Modell für einen Systemkonfiguration wie der meinigen? Das Netzteil agiert im Durchschnitt mit einer Leisutngaufnahme von um die 100 Watt. Bei einem so niedrigen Load agiert es dauerhaft auf seiner schlechtesten Effizienz von in weniger als 80+ Bronze.

Testbericht zum Netzteil:
https://www.hardwareluxx.de/index.p...be-quiet-straight-power-12-1200w-im-test.html
Das in diesem Test vorgestellte Modell basiert noch auf einer alten Revision nach ATX 3.0, das von be quiet! nicht mehr supportet wird.
 
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