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Hallo zusammen,
ich hatte das Glück, als einer der Tester für die Corsair Nautilus ausgelost zu werden - nochmal vielen Dank an HWLuxx und Corsair
Meine Hardware:
i7 13700k @stock (für bessere Vergleichbarkeit)
nVidia 5080 FE
MSI MPG Z790 Gaming Edge
32GB Teamgroup DDR5 @ 6400 CL30
Fractal Design North White TG
Arctic PWM RGB Gehäuselüfter (2 oben, 1 hinten)
Zwei kleine Noctua unterhalb der Graka für dedizierte Frischluft
Ich hatte bis letztes Jahr noch eine Artic Liquid Freezer III im Einsatz, bei der allerdings die Pumpe versagt hat. Ich bin dann vorerst auf den Thermalright Peerless Assassin 140 umgestiegen, den ich hier noch liegen hatte. Hatte den erneuten Umstieg zurück auf eine AiO dann lange Zeit vor mir hergeschoben - daher kommt der Test hier wirklich gelegen ;-)
An mein System hab ich im Kern eigentlich immer zwei Anforderungen:
- Im Idle bzw. Home-Office (Remote Session über Citrixumgebung) nicht hörbar bei geschlossenem Gehäuse. Das Gehäuse steht rechts von mir auf dem Schreibtisch.
- Halbwegs "kühl" unter Last bzw. in Games, hier bei ist die Lautstärke nicht unbedingt relevant, da ich primär mit Kopfhörern spiele
Unboxing
Die AiO kam einwandfrei verpackt an. Lobenswert ist, dass hier deutlich weniger Plastik verwendet wird, als bei anderen Herstellern. Bspw. sind die Lüfter in einer Art Butterbrotpapier eingepackt, genauso wie die diversen Schraubenpäckchen.
Packungsinhalt der AiO:
Ersteindruck optisch
Auf den ersten Blick sah alles gut aus, sauber verarbeitet etc. Jedoch fand ich beim zweiten Blick einen kleineren Kratzer am Radiator und kleinere Dellen an den Lamellen! Tut der Funktion keinen Abbruch - aber bei einem neuen Gerät natürlich ärgerlich.
Ausgangsbasis mit dem Thermalright Tower Kühler
Die CPU- als auch die Gehäuselüfter sind im BIOS geregelt. Für den Test läuft die CPU stock.
Alle Gehäuselüfter hängen am selben Anschluss.
Die beiden Minilüfter unterhalb der Graka sind separat angeschlossen, haben aber dieselben Werte.
Einbau der AiO
Die Anleitung von Corsair ist verständlich und der Einbau geht gut von der Hand. Da ich auf einer Intel-Plattform unterwegs bin, fand ich es persönlich ganz geil, nicht den Contact Frame wechseln zu müssen (das fand ich bei der Arctic echt nervig, da ich einen eigenen Frame nutze). Das Klebeband ist vermutlich um das Herunterfallen zu verhinden, wenn man das Mainboard eingebaut lässt - aus Erfahrung weiß ich aber auch was für ein Krampf es ist, das wieder zu lösen. Ich hab es also nicht genutzt und einfach so vorsichtig den Einbau gemacht. Auch, dass auf dem Kühler bereits Wärmeleitpaste aufgetragen ist, fand ich nett. Es liegt allerdings keine separate dabei - man muss beim Ersteinbau entsprechend im ersten Versuch korrekt einbauen.
Die Länge der Schläuche ist in Ordnung, in meinem relativ überschaubaren Fractal sogar etwas zu lang. Von der Position von Kabel und Schläuchen bin ich so semi überzeugt - ich weiß nicht so recht, wie hier die sinnvollste Variante wäre. Ich habe mich erst einmal für USB links und Schläuche rechts entschieden.
Ergebnisse mit der Corsair AiO
Zur besseren Vergleichbarkeit der Temperatur habe ich die AiO im identischen Szenario antreten lassen. Die CPU Lüfter haben dieselbe Lüfterkurve, lediglich die Pumpte habe ich etwas angepasst.
Beim ersten Hochfahren dachte ich bzgl. der Pumpe: Oh mein Gott! Deutlich hörbare Wassergräusche - das hat sich aber nach etwas 5 Minuten von selbst gelöst und ist bisher auch nicht wieder aufgetreten.
Einrichtung LCD Display
Für die Steuerung des Displays wird iCUE verwendet. Der Download ist schnell gefunden und die Installation erledigt. Beim ersten Start wurde die AiO direkt gefunden und es wurde ein Firmware Update angeboten, welches ich auch direkt gemacht habe.
iCUE typisch gibt es viele Spielereien für die Konfiguration des Displays, von Livedaten wie Temperaturen der Geräte oder statische Bilder/GIFs. Was ich persönlich nice finde - ich kann eine Grafik fest im Gerät speichern, wodurch iCUE dann nicht dauerhaft laufen muss. Da ich eher GIF/jpg nutzen werde und keine Livedaten, kommt mir das sehr gelegen! Wer Werte des Systems auslesen und anzeigen lassen will, muss natürlich die Software laufen haben.
In der iCUE App kann man die Anzeige des Display auf jede Ausrichtung anpassen - man sollte damit also jegliche Einbauposition abdecken können (genug Platz im Gehäuse vorausgesetzt).
Fazit
Die AiO macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Inbetriebnahme ist, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, kinderleicht. Die Kühlleistung ist durchweg gut und (wie erwartet) natürlich auch besser als beim Tower Kühler. Auch wenn der Unterschied von den Temperaturen keine Rekorde aufstellt, freut es mich, wenn im Normalfall länger und mehr Ruhe auf dem Schreibtisch ist. Bei Home-Office Tätigkeiten nicht hörbar, unter Last in Games vertretbar (wo ich dann auch eh Kopfhörer aufhabe, damit eh zweitrangig). Bei Benchmarks oder Stresstests wie Cinebench natürlich deutlich hörbar - aber da muss man eh für sich selbst seinen persönlichen Sweetspot finden. Unterm Strich ist es in allen Szenarien leiser als mit dem Towerkühler vorher.
Danke fürs Lesen
Bei Fragen jederzeit her damit - auch wenn ich bestimmte Dinge noch mit testen soll.
ich hatte das Glück, als einer der Tester für die Corsair Nautilus ausgelost zu werden - nochmal vielen Dank an HWLuxx und Corsair

Meine Hardware:
i7 13700k @stock (für bessere Vergleichbarkeit)
nVidia 5080 FE
MSI MPG Z790 Gaming Edge
32GB Teamgroup DDR5 @ 6400 CL30
Fractal Design North White TG
Arctic PWM RGB Gehäuselüfter (2 oben, 1 hinten)
Zwei kleine Noctua unterhalb der Graka für dedizierte Frischluft
Ich hatte bis letztes Jahr noch eine Artic Liquid Freezer III im Einsatz, bei der allerdings die Pumpe versagt hat. Ich bin dann vorerst auf den Thermalright Peerless Assassin 140 umgestiegen, den ich hier noch liegen hatte. Hatte den erneuten Umstieg zurück auf eine AiO dann lange Zeit vor mir hergeschoben - daher kommt der Test hier wirklich gelegen ;-)
An mein System hab ich im Kern eigentlich immer zwei Anforderungen:
- Im Idle bzw. Home-Office (Remote Session über Citrixumgebung) nicht hörbar bei geschlossenem Gehäuse. Das Gehäuse steht rechts von mir auf dem Schreibtisch.
- Halbwegs "kühl" unter Last bzw. in Games, hier bei ist die Lautstärke nicht unbedingt relevant, da ich primär mit Kopfhörern spiele
Unboxing
Die AiO kam einwandfrei verpackt an. Lobenswert ist, dass hier deutlich weniger Plastik verwendet wird, als bei anderen Herstellern. Bspw. sind die Lüfter in einer Art Butterbrotpapier eingepackt, genauso wie die diversen Schraubenpäckchen.
Packungsinhalt der AiO:
- Die eigentliche AiO + drei Lüfter
- Verlängerungskabel PWM
- Halterung für Intel
- Halterung für AMD
- Schraubentüten mit allem, was man braucht
Ersteindruck optisch
Auf den ersten Blick sah alles gut aus, sauber verarbeitet etc. Jedoch fand ich beim zweiten Blick einen kleineren Kratzer am Radiator und kleinere Dellen an den Lamellen! Tut der Funktion keinen Abbruch - aber bei einem neuen Gerät natürlich ärgerlich.
Ausgangsbasis mit dem Thermalright Tower Kühler
Die CPU- als auch die Gehäuselüfter sind im BIOS geregelt. Für den Test läuft die CPU stock.
Alle Gehäuselüfter hängen am selben Anschluss.
Die beiden Minilüfter unterhalb der Graka sind separat angeschlossen, haben aber dieselben Werte.
Einbau der AiO
Die Anleitung von Corsair ist verständlich und der Einbau geht gut von der Hand. Da ich auf einer Intel-Plattform unterwegs bin, fand ich es persönlich ganz geil, nicht den Contact Frame wechseln zu müssen (das fand ich bei der Arctic echt nervig, da ich einen eigenen Frame nutze). Das Klebeband ist vermutlich um das Herunterfallen zu verhinden, wenn man das Mainboard eingebaut lässt - aus Erfahrung weiß ich aber auch was für ein Krampf es ist, das wieder zu lösen. Ich hab es also nicht genutzt und einfach so vorsichtig den Einbau gemacht. Auch, dass auf dem Kühler bereits Wärmeleitpaste aufgetragen ist, fand ich nett. Es liegt allerdings keine separate dabei - man muss beim Ersteinbau entsprechend im ersten Versuch korrekt einbauen.
Die Länge der Schläuche ist in Ordnung, in meinem relativ überschaubaren Fractal sogar etwas zu lang. Von der Position von Kabel und Schläuchen bin ich so semi überzeugt - ich weiß nicht so recht, wie hier die sinnvollste Variante wäre. Ich habe mich erst einmal für USB links und Schläuche rechts entschieden.
Ergebnisse mit der Corsair AiO
Zur besseren Vergleichbarkeit der Temperatur habe ich die AiO im identischen Szenario antreten lassen. Die CPU Lüfter haben dieselbe Lüfterkurve, lediglich die Pumpte habe ich etwas angepasst.
Beim ersten Hochfahren dachte ich bzgl. der Pumpe: Oh mein Gott! Deutlich hörbare Wassergräusche - das hat sich aber nach etwas 5 Minuten von selbst gelöst und ist bisher auch nicht wieder aufgetreten.
Einrichtung LCD Display
Für die Steuerung des Displays wird iCUE verwendet. Der Download ist schnell gefunden und die Installation erledigt. Beim ersten Start wurde die AiO direkt gefunden und es wurde ein Firmware Update angeboten, welches ich auch direkt gemacht habe.
iCUE typisch gibt es viele Spielereien für die Konfiguration des Displays, von Livedaten wie Temperaturen der Geräte oder statische Bilder/GIFs. Was ich persönlich nice finde - ich kann eine Grafik fest im Gerät speichern, wodurch iCUE dann nicht dauerhaft laufen muss. Da ich eher GIF/jpg nutzen werde und keine Livedaten, kommt mir das sehr gelegen! Wer Werte des Systems auslesen und anzeigen lassen will, muss natürlich die Software laufen haben.
In der iCUE App kann man die Anzeige des Display auf jede Ausrichtung anpassen - man sollte damit also jegliche Einbauposition abdecken können (genug Platz im Gehäuse vorausgesetzt).
Fazit
Die AiO macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Inbetriebnahme ist, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, kinderleicht. Die Kühlleistung ist durchweg gut und (wie erwartet) natürlich auch besser als beim Tower Kühler. Auch wenn der Unterschied von den Temperaturen keine Rekorde aufstellt, freut es mich, wenn im Normalfall länger und mehr Ruhe auf dem Schreibtisch ist. Bei Home-Office Tätigkeiten nicht hörbar, unter Last in Games vertretbar (wo ich dann auch eh Kopfhörer aufhabe, damit eh zweitrangig). Bei Benchmarks oder Stresstests wie Cinebench natürlich deutlich hörbar - aber da muss man eh für sich selbst seinen persönlichen Sweetspot finden. Unterm Strich ist es in allen Szenarien leiser als mit dem Towerkühler vorher.
Danke fürs Lesen
Bei Fragen jederzeit her damit - auch wenn ich bestimmte Dinge noch mit testen soll.
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