Wegen hohen Preisdrucks: In China wird auch DDR3 wieder interessant

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Der Preisdruck auf die aktuellen DDR5-Plattformen zeigte bereits erste Auswirkungen. Nicht nur überdenken Spieler ihre Kaufentscheidungen, verschieben diese oder greifen zu geringeren Kapazitäten, auch zeigt sich ein Trend hin zu den älteren Plattformen. Adressiert wird dies durch die Hersteller bereits. So beobachtet AMD die Situation und will eventuell seine AM4-Plattform erneut stärken. Auch bei Intel zeigte sich auf der CES dieser Trend, denn in einem Video mit ASRock sprach man beispielsweise über Mainboards mit der Möglichkeit sowohl DDR4 wie auch DDR5 einzusetzen.
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Dann warte ich noch mit dem Verkauf meiner 8GB DDR2 von meinem C2D 6420... In drei Wochen sind wir dann da angekommen, wenn es so weitergeht...
 
Naja, son Soyo X99 DDR3 ECC aus China hat schon nen gewissen Charme, mit einem Linux drauf ist das wsl. eine relativ vernünftige Sache. :fresse:


Ohne Spaß, gibt echt hübsche X99... Soyo hatte schon vor 25 Jahren hübsche Bretter... :d
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hmja, wenn ich genauer nachsehe, wird es sich wsl. um einen Fehler in der Artikelbezeichnung handeln bei Aliexpress...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem sehe ich eher in der Kopplung von CPU, Chipsatz und RAM.

Mein Dell T20 ging aus zwei Gründen in Rente:
1) Die CPU-Leistung wurde für manche Einsatzzwecke zu knapp, vorallem die SingleCore-Leistung
2) Die maximal 32GB DDR3-RAM wurden hier und da auch schonmal eng

Der Stromverbrauch war hier ausnahmsweise mal nicht der Grund, weil die Kiste ja allgemein schon sehr sparsam lief.
Aber man kann eben nicht einfach eine (wesentlich) schnellere CPU draufstecken und mehr als 32GB geht halt eben auch nicht.

Weil das durch diverse Chipsätze schon vorbestimmt ist, kann man leider nicht wirklich testen, wieviel Performance ein z.B. 5800x verlieren würde, wenn man ihn tatsächlich nur mit DD3 laufen lassen würde.
Abgesehen davon ist der Verlust auch stark Workloadabhängig. Es gibt auch Fälle, da ist Rechenleistung gefragt aber kaum Speicher(bandbreite) benötigt.

Prinzipiell sähe ich erstmal kein desaströses Problem, wenn auch auf einem aktuellem System nur DD3 drinstecken würde. Da schlagen eher wieder andere Faktoren zu: Gabs bei DD3 überhaupt schon 16GB Riegel? Und selbst dann bräuchte man schon 4 Riegel, wenn man auf 64GB kommen will. Für noch mehr entsprechend sogar Boards mit mehr als 4 Slots.
 
Ja, das Problem ist, dass der Chipsatz in Wirklichkeit nur noch die "Southbridge" ist, die wesentlichen Sachen sind eigentlich alle in der CPU drin, und das schon seit lange... speziell der Speichercontroller.

Also ist die CPU <=> RAM Paarung quasi nie optional.
Obs X99 nun auch als DDR3 gibt, wer weiss das schon... auf Ali gibts ein paar, aber das könnte ein Beschreibungsfehler sein. Außer die CPUs konnten DDR3 und 4, so wie die 1700er 4 und 5 können... wer weiss.
Für ein "einfacheres" System tuts ein Sandy/Ivy mit DDR3 16gb allemal, speziell mit den "HEDT" CPUs (wie X99 eben)... für CAD, Office und so Kram taugt das schon.

Solang man kein verbloatetes Windows nimmt sondern irgend ein Unix geht das schon...
Gabs bei DD3 überhaupt schon 16GB Riegel? Und selbst dann bräuchte man schon 4 Riegel, wenn man auf 64GB kommen will. Für noch mehr entsprechend sogar Boards mit mehr als 4 Slots.
No. Von Soyo bekommst aber Dual-X99 Bretter für kleines Geld. Wobei wir da ja wieder bei DDR4 sind.
Aber X79 gibts, auch Dual, das ist dann DDR3.
Lol...

DDR3 gabs UDIMM imho maximal 8er Riegel. Hab meinen Ivy-Bridge irgendwann von 4x4 auf 4+4+8+8 aufgerüstet, imho war 4x8 das maximum, was es da gab.
RDIMM müsste es zumindest als 16er geben, womit wir beim X79 wären und zumindest als Dual-X79 dann eine größere RAM Menge möglich wäre.

Multithread ist sowas wsl. nicht mal übel, Effizienz wird dafür eher gruselig sein, Singlecore meh... und PCIe Mangel halt.



Aber als "normaler" "Universal-PC" für Daheim & Arbeit ist so ein X79 sicher ganz in Ordnung... wenns entsprechend preiswert zu haben ist.
Allemal besser als nix, speziell jetzt im Fokus auf Entwicklungsländer.
 
Poah, ja toll.
Und ich Vollpfosten hab im Feber '25 meinen i7-4790K (inkl Noctua L9i) mit Z97 Mainboard und 32GB DDR3-2133 CL8 um ganze 60€ verscherbelt........ :wall:

Nein aber jetzt mal im Ernst, der Speicher wird ja nicht das Thema sein aber die Plattformen und CPU's sind halte alle weit weg von "Windows 11 Supported" was doch für einen großteil der Nutzer ein Thema ist.
 
DDR3 gabs UDIMM imho maximal 8er Riegel. Hab meinen Ivy-Bridge irgendwann von 4x4 auf 4+4+8+8 aufgerüstet, imho war 4x8 das maximum, was es da gab.
RDIMM müsste es zumindest als 16er geben, womit wir beim X79 wären und zumindest als Dual-X79 dann eine größere RAM Menge möglich wäre.
x79/x99 klar kann man da mehr Speicher stecken, aber leider nicht bei den Frankenstein Mainboards von AliExpress, denn diese Gurken unterstützen nur Dual-Channel und es sind nicht alle Speicherslots belegbar. Dann doch lieber ein C602 Mainboard von Supermicro, denn dort kannst du bis zu 256 GB DDR3 verbauen und hast dazu noch Octa-Channel mit 80 GB/s. Die E5 Xeons sind ja teilweise doch interessant wegen den 40 Lanes.
 
aber die Plattformen und CPU's sind halte alle weit weg von "Windows 11 Supported" was doch für einen großteil der Nutzer ein Thema ist.
Es wird immer zum Thema gemacht.

In Wirklichkeit kann und hat Win11 nix, was man braucht. MS benötigt das, weil MS eben, und die EU, der geplanten Endgerätekontrolle (Scan vor Verschlüsselung) wegen.

Sonst benötigt das kaum jemand.
 
Das heißt außerhalb der EU ist der ganze TPM2.0 Secureboot Mist nicht relevant?
Gibt's dann eine Win11 rest-of-the-world Edition die das nicht hat und wo kann man die piratenmäßig plagiatstechnisch per Torrent als ISO saugen?
 
Die KI sacht man kann TPM während des Setups deaktivieren das muss ich bei gelegenheit mal testen.
 
Das heißt außerhalb der EU ist der ganze TPM2.0 Secureboot Mist nicht relevant?
Was soll dir der TPM Kram nutzen?
Es ist halt eine einzigartige verschlüsselte Signatur, damit man dich trotz VPN & co. tracken kann. :fresse:
Mir hat noch kein Mensch ein sinnvolles Szenario beschreiben können, wo dieses TPM einen realen Nutzen für den Benutzer bringt (dass es für DRM und Überwachungsphantasien toll ist, ist ein anderes Thema).
Hier gibts deshalb sicher gleich Shitstorm und Aluhutvorwürfe, aber ein sinnvolles, nachvollziehbares Szenario wird trotzdem niemand erklären können.

Klar ist der Mist auch ausserhalb der EU ein Thema, ist ja weltweit ein Thema.


Man mag eben wissen, wer ein Pommespanzer-Meme postet und/oder ein solches auf seiner HDD (SSD) liegen hat.
Ne, geht natürlich um Bilder von Minderjährigen und nicht um Pommespanzer-Memes, lol. Skandale dieser Art spielen sich ja auch niie im Dunstkreis "führender Strukturen" ab, sind immer total straight aufgeklärt und ein typisches Verbrechen des kleinen Mannes.
Es ist einfach nicht zu glauben... :rolleyes:


Jetzt ohne Spaß, wie kann man Recall + NPU nicht zusammenzählen können? Wie daneben muss man sein?
Ob Recall jetzt "offen aktiv" ist oder im Hintergrund mitläuft weils "deakltiviert" ist, wie soll man das feststellen, wer soll das wissen? Die Katze ist nun mal aus dem Sack.
Was soll die NPU tun? Für ein LLM oder sowas ist das Ding viel zu schwach. Bissl Texterkennung (Majestätsbeleidigung!!!1) und Objekterkennung auf ein paar Fotos wird damit aber drin sein, wenn man Zeit hat und das im Hintergrund macht.
 
Die Vorstellung, dass Käufer für eine neue Plattform auf DDR4 zurückgreifen, fällt vielen sicherlich schon schwierig. Gar auf DDR3 zurückzugehen, ist für viele sicherlich unvorstellbar. Zu viel hat sich beim Speicher im vergangenen Jahrzehnt getan. Die erste Ryzen-Generation kam mit DDR4-2666 auf etwa 43 GB/s. DDR3-1866 kam auf knapp 30 GB/s, für DDR5-5200 sprechen wir schon von 60 GB/s.
Was für ein Unsinn. Der Unterschied in der reinen Speicherbandbreite zwischen 30- und 80 GB/s (DDR5-5200 DC) dürfte für 90 % der privaten Nutzer nicht einmal ausnahmsweise überhaupt wahrnehmbar sein. (Das kann jeder, der zwei 5200er im Dual Channel betreibt, durch einfaches Umstecken und Umstellen auf 4800 zumindest bis 38 GB/s auch ausprobieren und benchmarken.)

Selbst die weiteren Einschränkungen, die eine Plattform mit DDR3-Speicher mitbringt, wie max. PCIe 3.0, max. i7‑4790K / FX‑9590 mit entsprechenden Chipsatz-Limitierungen, würden in vielen Szenarien, wie etwa beim Gaming mit einer aktuellen Mittelklasse-Grafikkarte auf den vollen 16 Lanes, noch längst keinen Flaschenhals darstellen.

Lediglich das Fehlen von sinnvollen PCIe-SSD-Steckplätzen und USB-C fiele wohl auch dem genügsamen User beim Kopieren größerer Datenmengen gelegentlich auf. Wobei die real erreichbaren 550 MB/s auf der Anwendungsseite in aller Regel ebenfalls heute noch befriedigend funktionieren.

Und wer privat im industriellen Maßstab 4k-/8k-Videos transcodiert / Echtzeit-bearbeitet oder KI-Workloads fahren will, der wird wohl hoffentlich wissen, dass er schnellen Speicher braucht. Wobei ja niemand die Hersteller zwingen würde, im Falle einer Wiederbelebung vergangener Architektur nicht auch die Speicherkontroller und Chipsätze zu modifizieren. Quad Channel-Unterstützung und schnelle PCIe-Lanes in der CPU und im Chipsatz würden die Vorteile von DDR5 auch theoretisch auf dem Datenblatt schnell zusammenschmelzen lassen - und HyperX quetscht bestimmt auch 4800 aus JEDEC 1600, wenn die Nachfrage da wäre...

F.
 
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