@Erklärbär
Mein Fehler hat nichts mit PS zu tun. Der SSD "Treiberdefekt" ist mir bei einem Game Update für Witchfire aufgefallen, das plötzlich nur noch mit 5MB/s durchgeführt wurde und dann fast eine Stunde gedauert hat. Dann habe ich neu gestartet und gemerkt, dass die Apps der Taskleiste viel zu langsam öffnen, z.B. Logitech G Hub erst nach rund einer Minute. Einfach nur den PC neu zu starten hat die SSD Auslastung im Task Manager für Minuten nach dem Neustart auf 100% festgesetzt. Der PS Fehler war eine weiteres dieser Sympthome. Ich hatte erst Sorge vor einem Defekt der SSD, der CDM Benchmark hat mir aber gezeigt, dass die SSD einwandfrei funktioniert. Damit war die Fehlerursache in meinen Augen klar.
Nach dem Entfernen der Registry Einträge für den native NVMe Driver haben die PS Startskripts wieder sofort wie gewohnt funktioniert. Die ISE nutze ich fürs Skripte schreiben, die fertigen Skripte lass ich dann über powershell.exe (v5, ohne ISE) über einen scheduled Task im Userkontext automatisch ausführen.
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Für die restlichen Mitleser
tl;dr: Der native NVMe Treiber hat meinen PC seit den Juni Updates mehr oder weniger unbenutzbar gemacht und ein Entfernen der Registry-Hacks gefolgt von einem Neustart hat den Fehler behoben. Ich rate vom neuen NVMe Treiber aufgrund eigener Erfahrungen daher ab.
Moin zusammen,
ich klinke mich mal mit einem ziemlich speziellen Fall ein, vielleicht hat hier jemand eine Idee oder hatte schon etwas Ähnliches.
System ist ein ASUS ROG Strix X570 E Gaming mit aktuellstem BIOS 5044 Beta und einer Corsair Force MP600 als System SSD unter Windows 11.
Ich hatte vor einigen Monaten ebenfalls den Registry Hack für den nativen Microsoft NVMe Treiber aktiviert. Bis vor Kurzem lief das System damit unauffällig.
Dann fing es plötzlich folgendermaßen an:
Der PC lief über Nacht und am nächsten Tag war er direkt im BIOS gelandet. Nach mehreren Neustarts kam Windows irgendwann wieder hoch. Dabei ist mir aufgefallen, dass zuvor ein Windows Update fehlgeschlagen war.
Danach wollte ich CHKDSK laufen lassen. Währenddessen beziehungsweise kurz danach ging der Rechner wieder aus. Nach mehreren weiteren Startversuchen kam Windows noch einmal hoch, Maus ließ sich bewegen, aber Programme ließen sich praktisch nicht mehr starten. Das System wirkte so, als würde die SSD nicht mehr richtig auf Zugriffe reagieren.
Seitdem bootet Windows gar nicht mehr.
Im UEFI wird die Corsair MP600 zwar noch mit ihrem Namen erkannt, allerdings wird die Kapazität mit 0 GB angezeigt. Der NVMe Self Test im ASUS BIOS lässt sich ebenfalls nicht erfolgreich durchführen beziehungsweise schlägt fehl.
Die Registry Änderungen für den nativen NVMe Treiber konnte ich leider nicht mehr rückgängig machen, da Windows seitdem nicht mehr startet.
Zusätzlich kam noch ein merkwürdiges Verhalten dazu. Der PC ließ sich plötzlich überhaupt nicht mehr über den Power Button einschalten. CMOS Batterie habe ich bereits getauscht und das Netzteil komplett stromlos gemacht. Kurioserweise ist der Rechner in dem Moment angesprungen, als ich vorne am USB Anschluss eine kleine USB Lampe angeschlossen habe. Mit eingesteckter Lampe lässt er sich über den Power Button einschalten und normal ausschalten. Ziehe ich sie ab, lässt er sich anschließend teilweise nicht mehr einschalten, bis die Lampe wieder am USB hängt.
Im laufenden Betrieb kann ich die Lampe abziehen, der PC bleibt ganz normal an.
Mir ist klar, dass das USB Verhalten wahrscheinlich ein zweites Problem sein könnte, eventuell 5V Standby, Mainboard oder Netzteil.
Was mich hauptsächlich interessiert:
Kann der neue native Microsoft NVMe Treiber beziehungsweise der Registry Hack eine NVMe SSD so in einen fehlerhaften Zustand bringen, dass sie anschließend selbst im UEFI nur noch mit 0 GB erkannt wird?
Oder ist das bei 0 GB im BIOS und fehlgeschlagenem NVMe Self Test praktisch eindeutig ein Controller beziehungsweise Firmware oder NAND Fehler der MP600?
Hat jemand schon erlebt, dass sich eine Phison E16 SSD wie die ursprüngliche MP600 nach einem Treiber oder Windows Update derart verabschiedet und eventuell durch komplettes Power Cycling, Secure Erase, Firmware Recovery oder ein anderes Verfahren wiederbelebt werden konnte?
Mir geht es aktuell weniger um Windows selbst, sondern erstmal darum, die MP600 wieder so weit zu bekommen, dass sie überhaupt wieder ihre korrekte Kapazität meldet.
Falls jemand noch sinnvolle Diagnosemöglichkeiten kennt, gerne her damit. Ich möchte die SSD noch nicht komplett abschreiben, bevor ich nicht alles Sinnvolle ausprobiert habe.