Native NVMe Treiber für Win 11 nun erhältlich

Ganz oder gar nicht....
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Das einzige was mich bei den neuen Treiber noch interessieren würde, ob der auch noch aktiv wäre, wenn man nun einen Storagepool erstellen würde und den vorher einspielt oder ob der komplett statt in Teilen von den MassStorage Treiber abgelöst wird. Müsste ich dafür nicht 6TB Daten"umschaufeln", hätte ich das schon lang getestet. ..aber so.. :unsure:
 
Das würde ich auch nicht machen...
 
Also sehr hohe I/O Operationen per Thread (bei CDM geht ja max. nur 512 -
Bei Heimanwendern sind schon mehr als 4 parallele Zugriffe im Alltag extrem selten, von daher ist es irrelevant wie es sich bei so vielen IOPS verhält, wie sie bei Servern, z.B. Datenbank Servern, vielleicht Alltag sind, aber nicht bei Heimanwendern und ich kann immer nur lachen, wenn ich lese wie manch sich freuen wenn ihre neue SSDs nun 1,5 Millionen statt 1 Millionen maximale IOPS hat, wenn sie selten viel mehr als 100.000 ausnutzen werden.

..das sind natürlich alles Werte, die zeigt dir ein anwender_geschöntes CDM-Tool & Co. nicht an
Nein, selbst CDM ist im NVMe Profile schon total over the top was die IOPS angeht, wenn man es auf die Nutzung eines Heimanwenders bezieht. Wie bei mehr als einer Millionen IOPS dann die 99 perzentiles sind und welche maximale Antwortzeit dabei auftreten kann, ich für Heimanwender egal und Consumer SSDs werden darauf auch nicht optimiert, Enterprise SSDs sollten dagegen schon darauf optimiert sein, sind dafür aber oft bei der Latenz bei nur einem Zugriffe oft schlechter und daher bei der Nutzung wie bei Heimanwendern oft langsamer. Beides gleichzeitig zu optimieren ist eben schwer, dies konnten meines Wissens nach nur die Intel Optane, weil diese eben kein NAND sondern 3D XPoint als Speichermedium verwenden, welches eine deutlich geringere Latenz hat und wahlfrei gelesen und beschrieben werden kann.

Abgesehen davon: kann es sein, dass die Downloads alle nicht mehr funktionieren?
Nein, ich habe doch einen verlinkt und diesen Link gerade eben und auch direkt vor dem Posten getestet und er hat beide male funktioniert. Hier noch mal der Link alleine: https://download.orbmu2k.de/files/DriveControllerInfo.zip
 
Bei Heimanwendern sind schon mehr als 4 parallele Zugriffe im Alltag extrem selten, von daher ist es irrelevant wie es sich bei so vielen IOPS verhält, wie sie bei Servern, z.B. Datenbank Servern, vielleicht Alltag sind, aber nicht bei Heimanwendern und ich kann immer nur lachen, wenn ich lese wie manch sich freuen wenn ihre neue SSDs nun 1,5 Millionen statt 1 Millionen maximale IOPS hat, wenn sie selten viel mehr als 100.000 ausnutzen werden.

Das bei einer schnellen NVMe SSD für private PCs die IOPS nicht limitieren, da stimme ich dir zu. Warum aber soll man sich nicht darüber freuen, dass der Windows Treiber IO-Commands nun nativ über NVMe verarbeiten kann, anstatt (weiterhin) über eine Übersetzungsschicht in ISCSI Commands zu gehen? Diese Überheblichkeit macht dich Unsymphatisch. Jedem einzelnen Hwlxxer mit einer PCIe 5.0 SSD ist klar, dass die Performance bei Gaming und normalen Apps keine Rolle spielt. Es ist halt ein Hobby.
 
Warum aber soll man sich nicht darüber freuen, dass der Windows Treiber IO-Commands nun nativ über NVMe verarbeiten kann, anstatt (weiterhin) über eine Übersetzungsschicht in ISCSI Commands zu gehen?
Wo habe ich das geschrieben? Oder auch nur etwas, was in die Richtung deuten würde? Im Gegenteil, Erklärbär hat geschrieben:
Auffällig war aber der Worstcase Bereich 99th Perzentil und x-Nines (99,xx Nachkommaberechnung) darüber, hier hatte der NVMe Treiber derbst Probleme und hat anstehende Operationen erst mit Latenzen von über 7000ms abgearbeitet. Das ist bis zu 8x höher als mit den MS-Storage Treiber.
Dies wäre also ein Nachteil des neuen nativen NVMe Modus, aber ich habe darauf hingewiesen, dass dies für Heimanwender irrelevant ist.

Diese Überheblichkeit macht dich Unsymphatisch.
Unsympathisch macht dich diese Trollverhalten, denn es ist typisch für Trolle Leute zu unterstellen etwas behauptet zu haben, was sie gar nicht behauptet haben um sich dann darüber aufzuregen.
 
Das würde ich auch nicht machen...
Bin es doch mal angegangen, weil hat mir keine Ruhe gelassen - waren auch nur 3TB schieben, keine fünf. :fresse:

Ergebnis:
Kurz & simpel erklärt lassen sich (hier die beiden FN955) treiberseitig auf nvme.sys umstellen, egal ob schon im Pool eingebunden oder nicht - das spielt keine Rolle.
Der Msft Speicherpool Treiber lässt sich nicht dazu überreden disk.sys durch nvme.sys via Treiber aktualisieren zu ersetzen. Es wird zwar eine Treiberaktualisierung angezeigt und das diese erst nach Neustart gültig ist, dem ist aber nicht so. Alle Treiber bleiben bei der gleichen Dateiversion wie vor Neustart:

testpool.png

ps: Auch hier sieht man in der Datenträgerverwaltung, dass Storage im Pool ist der einzige Datenträger welcher nicht diesen kuriosen 1MB (bei 2TB) bzw. 2MB (bei 4TB) unpartitionierten Bereich angehangen bekommt, da hier nicht der nvme.sys sondern (vermutlich übergeordnet) disk.sys Treiber aktiv ist. Man bekommt diesen Bereich auch zum Erbrechen nicht weg, da selbst zum anhängen/erweitern an bestehender Partition gesperrt und auslöschen kann dazu führen, dass die komplette SSD ratzfatz leer geputzt wird. Da sollte man verdammt vorsichtig sein! Ich weiß auch nicht, wofür dieser Bereich automatisch bei nvme.sys angehangen wird bzw. was der Sinn dahinter sein soll oder ob das schlicht ein Bug ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann würde ich wirklich mal die nvme.sys wieder entfernen und mit der alten disk.sys testen. Klappt es dann wird es da noch Troubles diesbezgl. mit den Treiber geben.
Ist halt eine Konfig. die nicht so üblich ist, da TB4 zertifiziertes Equipment schon ein paar Talers "intensiver" ist als dieses mainstream USB4 Gedümpel.

ps: Die total Latency Distribution (Perzentil) ohne und mit Hard-/SoftwareCaching hatte ich gestern auch mal getestet, hier das Ergebnis:

Ergebnis:
  • I/O Accesstime 25th total ohne Caching: 13,859ms (disk.sys) | 10,953ms (nvme.sys) -> untere Intervallgrenze Operationen (darunter ca. 25% Zugriff)
  • I/O Accesstime 50th total ohne Caching: 25,784ms (disk.sys) | 28,255ms (nvme.sys) -> arithmetisches Mittel (Median) der Zugriffhäufigkeit 50%
  • I/O Accesstime 75th total ohne Caching: 32,002ms (disk.sys) | 35,233ms (nvme.sys) -> obere Intervallgrenze Operationen (darüber ca. 25% Zugriff)
  • I/O Accesstime 25th total mit Caching: 0,364ms (disk.sys) | 0,290ms (nvme.sys) -> untere Intervallgrenze Operationen (darunter ca. 25% Zugriff)
  • I/O Accesstime 50th total mit Caching: 1,471ms (disk.sys) | 0,827ms (nvme.sys) -> arithmetisches Mittel (Median) der Zugriffhäufigkeit 50%
  • I/O Accesstime 75th total mit Caching: 34,347ms (disk.sys) | 28,175ms (nvme.sys) -> obere Intervallgrenze Operationen (darüber ca. 25% Zugriff)
..nur zur Info.
Nur zur Info: Einen MS-Treiber namens nvme.sys gibt es nicht!
Vermutlich meinst Du den neuen MS-Treiber, der NVMe SSDs nativ unterstützt. Der heißt aber nvmedisk.sys.
 
Hast recht, aber die korrekte Bezeichnung sieht man ja auf den Bildern von @Erklärbär deutlich, also kein Grund zur Aufregung. Sowas passiert im Eifer des Gefechts.... :sneaky:
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh