Weitere Preiserhöhungen möglich: Framework erhöht Speicherpreise

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Die gestiegenen Kosten für NAND- und DRAM-Speicher betreffen sämtliche Produkte, die auf diesen Speicherarten basieren. Besonders deutlich spürbar sind derzeit die Preissteigerungen bei Arbeitsspeicher, doch die Folgen reichen weit darüber hinaus und dürften sich in absehbarer Zeit noch stärker bemerkbar machen. In den USA haben Systemintegratoren hier und da ihre Preise bereits angehoben. Bisher beriefen sich die Hersteller hierzulande noch auf eine gute Lagerhaltung und eine frühzeitige Bestellung mit garantierten Preisen.
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Die Bastelstunden, weil einfach mal haben wollen, sind vorbei, ich werde mein DDR4 System so lange wie möglich behalten.
 
Dito, bleibe bei AM4, läuft alles noch sehr gut. Für die nächsten Jahre mach ich mir kein Kopf aber die Bastelstunden werden mir fehlen…..😕
 
Die Bastelstunden, weil einfach mal haben wollen, sind vorbei, ich werde mein DDR4 System so lange wie möglich behalten.
Das ist ja nur der eine Aspekt. Aber wenn man es nun wirklich gebrauchen kann oder mal ein Riegel putt geht... toi toi toi
 
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Ich hab hier noch paar 8GB USB-Sticks liegen. Sagen wir je 50€?😅
 
Positiv denken. Wo gewinne locken wird massiv investiert. Wenn das Speicherkartell noch ein paar Chinesische Kontrahenten bekommt ist das auch nicht schlecht. Die mangelnden Gewinne werden die KI-Blase zudem zwangsweise nivellieren.
 
aber die Bastelstunden werden mir fehlen…..😕

Mit dem AM4 Zeugs ließ sich hervorragend Lego spielen. Mainboards für 15,- Euro aufwärts, RAM der einem quasi hinterhergeworfen wurde, usw., usf... Bleibt die Frage, womit sich zukünftig unsere Spezialisten aus dem Bereich Kaufberatung beschäftigen, wenn nüsch bzw. nur noch zu absurden Preisen erhältlich ist?

Zum Thema weitere Preiserhöhung: Warum nehmen die Hersteller nicht Anleihen aus dem Lebensmittelbereich und reduzieren einfach die Menge? Da der Kram modular ist, sollte das doch kein Beinbruch darstellen, dauert halt nur etwas länger, zumal doch Nostalgie in Form von Retro gerade in ist. Gibt's halt ne abgespeckte Variante des OS, quasi ein little Win...
 
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Das war doch zu erwarten und der Rest wird sicherlich noch nachziehen. Bei meinem Bruder steht aktuell der Kauf eines MBP an. Ihm habe ich geraten bald zu kaufen, da ich davon ausgehe, dass auch Apple demnächst nachziehen wird.

In meinem persönlichen Umfeld habe ich bereits im Sommer, als es erste Meldungen gab, alle Kisten und Notebooks noch sehr günstig auf mindestens 32 GB RAM gebracht. So lässt sich die Speicherpreisentwicklung entspannt aussitzen.

VG :)
 
In den USA haben Systemintegratoren hier und da ihre Preise bereits angehoben. Bisher beriefen sich die Hersteller hierzulande noch auf eine gute Lagerhaltung und eine frühzeitige Bestellung mit garantierten Preisen.
Frameworks verkauft ja absolute Premiumprodukte, aber ansonsten denke ich das in Europa Preiserhöhungen kaum durchsetzbar sind, weil hier die Budgets für Technik, vorallem PCs und Notebooks, doch realtiv begrenzt sind. Und gerade bei jüngeren Leuten der Gaming-PC und das Reise-Notebook in der Priorität hinter Smartphone und Tablet liegen.

Da ist die einzige Möglichkeit, die Hardware entsprechend zu reduzieren. Entweder in vollem Umfang den RAM, oder nicht ganz soviel beim RAM einsparen, aber dafür an allen anderen Komponenten. Bei den PCs z.B. Noname-Netzteile und Billigst-Board mit A620 oder H810 Chipsatz, bei Notebooks schlechtere und billigere Displays, etc.

Gibt's halt ne abgespeckte Variante des OS, quasi ein little Win...
Windows 10 oder vielleicht sogar Windows 8.1 jeweils in der 32 Bit Variante läuft gut mit 4GB RAM.

Vielleicht schiebt Nvidia dann noch eine GeForce RTX 5040 (24 ROPs, 14 SMs, 14 RT-Kerne, 1.792 ALUs, 64 Bit Speicherbus, 4GB DDR6 VRAM) und RTX 5040 Ti (24 ROPs, 18 SMs, 18 RT-Kerne, 2.304 ALUs, 96 Bit Speicherbus, 6GB DDR6 VRAM) nach.
 
Frameworks verkauft ja absolute Premiumprodukte, aber ansonsten denke ich das in Europa Preiserhöhungen kaum durchsetzbar sind, weil hier die Budgets für Technik, vorallem PCs und Notebooks, doch realtiv begrenzt sind. Und gerade bei jüngeren Leuten der Gaming-PC und das Reise-Notebook in der Priorität hinter Smartphone und Tablet liegen.

Insbesondere in DE werden die Preise anziehen, warum wohl sind Reimporte so beliebt?

Da ist die einzige Möglichkeit, die Hardware entsprechend zu reduzieren. Entweder in vollem Umfang den RAM, oder nicht ganz soviel beim RAM einsparen, aber dafür an allen anderen Komponenten. Bei den PCs z.B. Noname-Netzteile und Billigst-Board mit A620 oder H810 Chipsatz, bei Notebooks schlechtere und billigere Displays, etc.

Du irrst, so lässt sich bspw. auch die Nutzungsdauer verlängern und genau darauf wird es hinauslaufen. Apropos Billigst-Board: U. a. hab ich einem A320 das Vertrauen ausgesprochen, welches folgendermaßen bestückt ist:

SHIM-Controller ASP1106GGQW und sechs SiC639 Builds von Vishay

Jetzt darfst du mir gerne erklären, mit welchen Einschränkungen ich zu rechnen habe. Ich bin ganz Ohr!
 
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Die gravierendsten Einschränkungen der günstigen Chipsätze sind das sie keine 2x 8 Lanes Aufteilung für die PCIe Slots ermöglichen und meist keine Übertaktung (gibt allerdings Ausnahmen) und teilweise nichtmal RAM-Übertaktung.

Beim A320 Chipsatz gab es nur zusätzliche 4 PCIe 2.0 Lanes vom Chipsatz wärhrend es beim B350 und B450 immerhin 6 und beim X370 und X470 sogar 8 waren.

Langlebigkeit ist überbewertet, denn einerseits ist die meiste Hardware längt vor ihrer Lebensdauer veraltet und wird deswegen ausgetauscht. Zweitens ist eine durchschnittlich höherer Lebensdauer von Markenprodukten zwar oft statistischer Durchschnitt, aber längst keine Garantie, das es auf das Exemplar das man besitzt davon provitiert. Vertrauen auch Längere Lebensdauer durch Markenqualität mag zwar im Durchschnitt zutreffen, aber bleibt dennoch eine Spekulation.
 
Das war doch zu erwarten und der Rest wird sicherlich noch nachziehen. Bei meinem Bruder steht aktuell der Kauf eines MBP an. Ihm habe ich geraten bald zu kaufen, da ich davon ausgehe, dass auch Apple demnächst nachziehen wird.
Eigentlich zieht der Rest zu Apple nach :hmm:
 
Die gravierendsten Einschränkungen...

Spätestens wenn sich die Ware erheblich verknappt, sind solche Einschränkungen nur noch auf dem Papier vorhanden, siehe bspw. DDR5 RAM.

Langlebigkeit ist überbewertet...

Wir für unseren Teil legen schon Wert darauf...

Zweitens ist eine durchschnittlich höherer Lebensdauer von Markenprodukten zwar oft statistischer Durchschnitt

Quelle? Denn ich persönlich würde meinen, hier irrst du, denn die Marke sagt rein gar nüscht über die Qualität aus, siehe bspw. be quiet Netzteile.
 
Mir ist das sowas von egal. Dann übt man hakt wieder Genügsamkeit und Selbstkontrolle; konkret kann man sich wieder bewusst machen, dass nicht alles, was man will, auch braucht.

Dann schalte ich halt paar Effekte von ULTRA auf HOCH oder das Entpacken dauert jetzt 15% länger. Wie auch immer. Die schönsten Dinge im Leben sind oft kostenlos, einen entspannten Waldspaziergang mit den Liebsten krieg ich für lau 🙂
 

Jo.
Alle rüsten ihre Produkte technisch ab.
Egal ob PC, Notebook oder Smartphone.
Mal sehen was es in der Firma als nächstes für Arbeitsgerät gibt, wahrscheinlich eine Schiefertafel 14" beidseitig verwendbar...
 
Die schönsten Dinge im Leben sind oft kostenlos, einen entspannten Waldspaziergang mit den Liebsten krieg ich für lau 🙂
Ja! ..und vertickst du vorher noch ein 32GB Dimm Kit -das du dir vor 2 Monaten für paar Euros gekauft hast- nun für das vierfache, dann bekommst du auch das 4-Gänge Menü im Römischen Kaiser noch mit oben drauf.
 
Dito, bleibe bei AM4, läuft alles noch sehr gut. Für die nächsten Jahre mach ich mir kein Kopf aber die Bastelstunden werden mir fehlen…..😕

Ausser man gewinnt beim Weihnachtsgewinnspiel vom Luxx Gold .. oder was ähnliches 8-)
 
Denke Novalake und Zen 6 werden einen guten Schub nach vorne machen.
Daher ein gutes 48er Kit auf Seite gelegt.
 
Habe seit etwas mehr als einem Jahr 2x32GB 6000CL30 im AM5 PC. Damals noch 225€, heute 900€.
Habe im Zweit-PC mit AM4 2x16GB 3000CL14 im PC (war ehemals im Hauptsystem). Damals 2020 ~325€ (war damals ein Preishoch), heute unbezahlbar, weil nicht mehr hergestellt. :d
Der DDR4 RAM war damals schon sehr teuer, aber die Preise heute? uiuiui
 
Analysten und Meinungen im Netz sprechen von einer (fast) Verdoppelung der jetzigen Preise dieses Jahr für Speichermodule. Wenn der KI-Markt gesättigt oder geplatzt ist, dann bin ich gespannt, wie sich die Preise entwickeln. Sicher nicht die Preise wie vor der Krise. Ich denke, es wird danach einige Monate dauern, bis die Preise einigermaßen angepasst sind. Wäre auch total unglaubwürdig, wenn sie die Preise nach der Krise auf Vorniveau von heute auf morgen anpassen würden. 2027/28 wird es wohl schon dauern. Ich will mir gar nicht ausmalen, wenn die KI-Blase platzt oder auf wenige Zentren sich reduziert ... 🤡
 
Der DDR4 RAM war damals schon sehr teuer, aber die Preise heute? uiuiui

Wobei DDR4 an sich im späteren Verlauf zu Dumpingpreisen gehandelt wurde.

Wenn der KI-Markt gesättigt oder geplatzt ist, dann bin ich gespannt, wie sich die Preise entwickeln. Sicher nicht die Preise wie vor der Krise. Ich denke, es wird danach einige Monate dauern, bis die Preise einigermaßen angepasst sind. Wäre auch total unglaubwürdig, wenn sie die Preise nach der Krise auf Vorniveau von heute auf morgen anpassen würden.

Vermutlich werden die Hersteller alles daran setzen, dass auch zukünftig fleißig abkassiert wird. Zumal die holde Kundschaft Zeit hatte, sich an das Preisniveau zu gewöhnen.

Ich will mir gar nicht ausmalen, wenn die KI-Blase platzt oder auf wenige Zentren sich reduziert ... 🤡

Den Herstellern dürfte das durchaus bewusst sein, nicht umsonst zeigen die sich zurückhaltend, was Ausbau betrifft.
 
Aber auch nur, wenn du den Wald direkt vor der Haustür hast. Ansonsten musst du da auch erstmal hinkommen. Und das kostet dich in irgendeiner Form Geld.
Ja, mit dem Auto überteuerter Sprit, mit dem E-Auto oder E-Bike überteuerter Strom, Wandern/Spazieren verbrennt Energie im Körper, da muss man überteuerte Nahrung und Flüssigkeit kaufen, weil man Hunger hat. Vielleicht muss man hinterher Duschen, ... Egal wie man es dreht, an einer oder anderen Stelle kostet es. :fresse:
Vermutlich werden die Hersteller alles daran setzen, dass auch zukünftig fleißig abkassiert wird. Zumal die holde Kundschaft Zeit hatte, sich an das Preisniveau zu gewöhnen.
Das Dumme ist, dass es zu wenige Hersteller gibt, ihre Produktion existentiell in vielen Bereichen einfließt und deswegen die monetäre Marktmacht haben, was sie fast im Kollektiv und gleichzeitig gemeinsam umgesetzt haben. Ich denke, die Preise werden fallen, wenn auch die Konkurrenz in China hochfährt. Die reiben sich die Hände, weil sie die Masse bedienen können und nicht wenige Rechenzentren.
Den Herstellern dürfte das durchaus bewusst sein, nicht umsonst zeigen die sich zurückhaltend, was Ausbau betrifft.
Beste Strategie, Füße stillhalten und nix sagen. Alles hintenrum machen und manches löst sich von selber auf :fresse2:
 
Ich denke, die Preise werden fallen, wenn auch die Konkurrenz in China hochfährt. Die reiben sich die Hände, weil sie die Masse bedienen können und nicht wenige Rechenzentren.

Obacht, auch wenn hier und da davon die Rede ist, so ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Nur leider wird das gern unterschlagen. Zumal auch chinesische Firmen das Zeugs nicht für lau veräußern. Hinzu kommt, dass der Bedarf stetig wächst und somit selbst per Erweiterung nicht gedeckt wird (ob nun gewollt oder nicht sei mal ahingestellt), siehe:

Analyst Jukan @ X macht auf Tendenzen aufmerksam, wonach die laufende Speicherkrise womöglich sogar ein Dauerzustand werden könnte. Zumindest ist jede Hoffnung auf eine kurzfristige Erholung derzeit entschwunden und auch eine mittelfristige Erholung steht auf der Kippe – resultierend aus dem weiter zunehmenden Bedarf im Server-Umfeld gegenüber dem recht behäbigen Kapazitätsausbau bei den Speicherchip-Herstellern. So soll bis zum Jahr 2030 die Speicherchip-Fertigung nur um +5% jährlich wachsen – damit würde man im Jahr 2030 womöglich noch nicht einmal den aktuellen Überbedarf abdecken können.

Erschwerend kommt hinzu, dass vieles dieser Mehrkapazitäten allein in Richtung HBM gehen wird, somit den regulären DRAM-Markt nicht entlastet. Augenscheinlich ist der Kapazitätsausbau der Speicherchip-Industrie doch sehr konservativ angesetzt, will jeder der (wenigen verbliebenen) Hersteller diese Hochpreisphase so lange wie möglich mitnehmen und nicht durch eigene Überkapazitäten zerstören.

Und wie schon von mir zur Sprache gebracht:

Leider ist auch von chinesischen Speicherchip-Herstellern keine ernsthafte Entlastung zu erwarten, da beispielsweise zu CXMT vermeldet wird, dass deren Kapazitätsausbau derzeit an den US-Exportbeschränkungen (für Halbleiter-Fertigungsanlagen) scheitert.

Quelle: 3dcenter.org
 
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