40 % höhere Leistungsaufnahme: Shunt-Mod bringt GeForce RTX 5090 auf 800 W

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Die GeForce RTX 5090 ist aktuell die schnellste Grafikkarte am Markt und zudem eines der wenigen Modelle, welche gegenüber dem Vorgänger eine signifikante Leistungssteigerung erfahren hat. Roman Hartung alias der8auer hat sich nun eine ASUS ROG Astral LC GeForce RTX 5090 OC geschnappt und diese entsprechend so modifiziert, dass das Power-Limit von aktuell 600 W ausgehebelt wird.
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Denn mal ehrlich: ein Stromanschluß, der schon bei 600 Watt respektive 50 Ampere tendenziell jenseits von Gut und Böse ist (wie der 8auer wissen sollte), wird bei 800 W oder 67A zur tickenden Zeitbombe. Und die Hausrat kommt für den Schaden sicher nicht auf, wenn sie eine derart gemoddete Grafikkarte als Zündquelle ausmacht.... :unsure:
 
Jetzt berichtet ihr über shunt mods... schaut mal in den 5090 OC thread hier ;)
Hier wird gearbeitet 😁
 
Hier gibts zu jedem Bauer "Video" ne News.... .
 
Der Spannungsabfall fällt in der Folge geringer aus, die Karte sieht eine um 30 % geringere Leistungsaufnahme, als wirklich gerade in Richtung der Komponenten geliefert wird und entsprechend bei 600 W bewegen wir uns in der Realität bei etwa 800 W.

Nicht jeder verfügt über Kenntnisse SMD Bauteile zu löten.
600 W sind die magische Grenze für die GeForce RTX 5090. Zwar gibt es auch VBIOS-Versionen, die ein Power-Limit von 1.000 W möglich machen sollen, ein Shunt-Mod trickst die Messschaltung allerdings ebenfalls aus und suggeriert der Grafikkarte, dass sie noch weniger als 600 W verbraucht.

Allein in der Grundversion gab es schon Berichte über Abfackelnde Stromstecker. Zwar wurde mit einem Adapter für Abhilfe geschaffen , dies Funktionierte mehr schlecht als recht.
Für mich generell keine Kaufoption wenn so eine GK so viel Leistung zieht mit der Gefahr den PC in Brand zu setzen oder für verschmortes Plastik zu sorgen.

Schmelzende Stromstecker

Das traurige ist das selbst bei der Vorgängerversion ( 4000er Serie) es zu einem gleichen Problem kam.
Da kann auch das Basteln vom der8auer nicht darüber Hinweg Täuschen.
Wenn man die Leistung z.B. auf 400W drosseln könnte ohne Leistungsverlust ,wäre das eine andere Option.

Ich bleib lieber bei meinen AMD Grafikkarten. da fackeln keine Stromstecker ab ,Sie bewegen sich im Leistungsbereich Optimal.
Und tun da was sie sollen.

Angesichts der Probleme die Nvidia hat :

Nvidia wird immer Problematischer

Frage ich mich allen ernstes wer so Dumm sein kann und trotz aller Probleme Nvidia weiter vertraut.
Da kann man gleich das Geld zum Fenster raus-werfen !

Und Generell ,wer Änderungen an der GK vornimmt wie z.B. mit Löten irgendwas verändert, verliert die Gewährleistung zur GK.
und wer schon 700-1000€ für so eine HW ausgibt , wird sicherlich es sich 2 mal überlegen solche Änderungen vorzunehmen.
Ein Fehler und der Preis ist wieder fällig !.

Jedenfalls bin ich froh keine Schrott Nvidia Grafikkarte im PC System zu haben.
Auch viele AMD Grafikkarten können Ruckelfrei 4K wiedergeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann fackeln die 12VHPWR-Anschlüsse also schon nach 6 statt 8 Sekunden ab? :ROFLMAO:
 
Die Tatsache die durch den Shuntmod deutlich wird, dass die Karten aktuell ins Power Limit laufen.
Heißt um alles aus den Chip zu holen wäre es eigentlich notwendig eine Karte zu bauen mit zwei 12VHPWR und einen höheren PL.
Dazu haben sich aber bisher keiner der üblichen Hersteller dazu entschlossen sowas auf dem Markt zu werfen.
Bei Lovelace hat ein Powerlimit von bis zu 600 Watt ausgereicht um bei der maximal zulässigen Spannung des Chips den Chip auszureizen.
 
Die Grünen hassen diesen Trick.
;)
 
Und Generell ,wer Änderungen an der GK vornimmt wie z.B. mit Löten irgendwas verändert, verliert die Gewährleistung zur GK.
und wer schon 700-1000€ für so eine HW ausgibt , wird sicherlich es sich 2 mal überlegen solche Änderungen vorzunehmen.
Ein Fehler und der Preis ist wieder fällig !.
:ROFLMAO:
Solche Warnungen interessieren die richtigen Enthusiasten nicht.
Das ist Schmalspurdenken und sind Sorgen der Geringverdienerecke.
 
Wenn man die Leistung z.B. auf 400W drosseln könnte ohne Leistungsverlust ,wäre das eine andere Option.
Man kann den Shunt mod doch einfach so durchführen, dass man am Ende einen größeren Messwiderstand statt einem kleineren hat.
Damit denkt die Karte dann bspw. sie zieht schon 600W obwohl eigentlich nur 400W ankommen.

Ohne Verlust in der performance ist das aber ohne Veränderung der Architektur schwierig machbar.

Allemal sind die Karten effizienter als in der Vergangenheit und man muss sie ja nicht unter Vollast betreiben, auch wenn aktuell bei nVidia sich da nicht viel verbessert hat.
 
und wer schon 700-1000€ für so eine HW ausgibt, wird sicherlich es sich 2 mal überlegen solche Änderungen vorzunehmen.
Wenn ich für den lächerlichen Preis ne 5090 bekäme, wäre ich erst recht experimentell unterwegs.
Da hat wohl jemand, blind vor Nvidia-Bashing, die letzten zwei GPU-Generationen in seiner AMD-Parallelwelt verpasst. :fresse:
 
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Denn mal ehrlich: ein Stromanschluß, der schon bei 600 Watt respektive 50 Ampere tendenziell jenseits von Gut und Böse ist (wie der 8auer wissen sollte), wird bei 800 W oder 67A zur tickenden Zeitbombe. Und die Hausrat kommt für den Schaden sicher nicht auf, wenn sie eine derart gemoddete Grafikkarte als Zündquelle ausmacht.... :unsure:

Brand / Feuer = Gebäudeversicherung. Bei möglichem Verursacher holt sich die Gebäudeversicherung "anteilig" das Geld von der Haftplicht oder gar Hersteller (intern).
Dein kompletter Hausrat ist die private Hausratversicherung - hast Du keine ist die Bude halt leer .... kurzzeit oder langzeit
 
Die Tatsache die durch den Shuntmod deutlich wird, dass die Karten aktuell ins Power Limit laufen.
Heißt um alles aus den Chip zu holen wäre es eigentlich notwendig eine Karte zu bauen mit zwei 12VHPWR und einen höheren PL.
Ich behaupte einfach mal nvidia gibt dafür kein grünes Licht, ansonsten gäbe es sowas wahrscheinlich bereits.
 
2027 wird es als GeForce RTX 6090 vermarktet. Natürlich mit DLSS 6.5 was nich Abwärts kompatibel ist.
 
Spannende Diskussion! Bevor hier alle wegen schmelzender Stecker Panik bekommen, lohnt sich ein Blick auf ein extremes Praxisbeispiel.
Der YouTube-Kanal Not Dead Yet hat ein Teardown-Video zu einer modifizierten RTX 5090 Founders Edition online gestellt. Die Karte läuft mit einem analogen Shunt-Mod (0,6 mΩ) und hat in Spitzenzeiten bis zu 900 Watt durch den Anschluss gejagt.
Das überraschende Ergebnis unter dem Mikroskop: Der 12V-Power-Connector sieht absolut makellos aus. Solange der Stecker perfekt sitzt, die Kontakte sauber sind und die Kühlung stimmt, hält die Verbindung offenbar deutlich mehr aus als die 600-W-Spezifikation vermuten lässt.
Wer den Shunt-Mod und den Stecker im Detail unter dem Mikroskop sehen möchte, findet hier das Video dazu:
My Shunt-Modded NVIDIA RTX 5090 Needs a Spa Day (YouTube)

Wie @MS1988 schon meinte: Die Karten laufen ab Werk einfach knallhart ins Power Limit. Für den Alltag ist das natürlich nichts, aber für Enthusiasten ein interessanter Einblick.
 
Der 12V-Power-Connector sieht absolut makellos aus. Solange der Stecker perfekt sitzt, die Kontakte sauber sind und die Kühlung stimmt, hält die Verbindung offenbar deutlich mehr aus als die 600-W-Spezifikation vermuten lässt.
Ja, "wenn". Das Problem des Steckers und der restlichen (nicht vorhandenen) Elektronik ist aber, das eben nicht erkannt wird, "wenn" irgendwas nicht passt, was aber offensichtlich gar nicht so selten vorkommt.

Da könnte man auch direkt sagen: Wenn man statt einem Stecker die Kontakte auf der Graka und am Netzteil direkt sauber verlötet, dann gibts kein Problem. Das Problem ist aber, das das idR niemand tut, sondern einfach nur Stecker zusammengesteckt werden.

Wenn man 600W über 6 Äderchen jagen will und dabei schon an die Grenze geht, was diese Äderchen oder Steckkontakte abkönnen, dann muss man halt auch entweder auf der Netzteil- oder der Graka-Seite dafür sorgen, das sich die Leistung auf alle 6 Äderchen gleichmäßig verteilt. Wenn sich weder das Netzteil, noch die Graka darum kümmert, sieht man das Ergebnis an dem aktuellen Stecker.
Das "lustige" ist: Früher hat die Graka schon bei weit weniger Leistung dafür gesorgt das das auch balanced wird. Jetzt hat man die Leistung noch gesteigert, aber diese Balancingkontrolle aus Kostengründen auf der Graka weggekürzt. Ergebnis ist, bei Kontaktproblemen fackeln die Stecker als schwächstes Verbindungsglied ab. Was tut man? Man baut die gleiche Balancingkontrolle mittlerweile auf der Netzteilseite ein oder beruft sich sogar auf externe, zwischenschaltbare Kontrollinstanzen, die wenigstens anfangen zu piepen, wenn irgendwas nicht passt.
Das ist an Ironie irgendwie kaum mehr zu übertreffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig von der hohen Leistung: Die Migration des Flüssigmetalls in die Oberfläche des Wasserkühlers schaut gar nicht gut aus. MMn schlicht ungeeignete Materialauswahl für den Kühlblock. Wenn sich das Galinstan erst mal die Beschichtung packt bzw. ins Kupfer diffundiert, hat man nach ein paar Monaten den Salat mit Aushärtung und schlechteren Temp-Werten.
 
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