[Projekt] Raijintek Ophion EVO Cyberpunk 2077 Mod SFF Wakü

#31 – Die letzten Teile​

Jo,

ich habe jetzt die Scheibe und das Frontpanel zurückbekommen.

Ich finde die Arbeit von Johannes von Lipako einfach super! 😍

Die Scheibe wurde aufgrund der vielen feinen Elemente im UV-Direktdruck bedruckt. Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend.

Auf der Vorderseite wurde eine Grafik aufgeklebt. Ich finde, das Design passt sehr gut zum Gesamtbild und wurde wirklich sauber umgesetzt.

Jetzt muss ich eigentlich nur noch die RTX 3090 einbauen, dann ist das Projekt für mich auch abgeschlossen.

Zumindest vorerst – ich habe momentan noch ein paar wichtigere Dinge um die Ohren. 😅

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#33 – Neuer Wohnort, neuer Schreibtisch​

Hola,

ich weiß nicht, ob es schon jemand mitbekommen hat, aber ich bin umgezogen!

Die neue Wohnung ist zwar etwas kleiner, dafür aber deutlich schicker geworden. 😁

Mein bisheriger PC-Tisch war für den neuen Platz einfach zu groß.

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Bis dahin bestand der Tisch eigentlich nur aus einer Fichtenholzplatte, die auf Lagerkästen lag. Der PC stand unten rechts davor.

Unter der Tischplatte hatte ich einen Auszug für Tastatur und Maus. Einen USB-Hub hatte ich einfach von unten an die Platte geklebt.

Also alles ziemlich rudimentär. 😅

Mit der Zeit kamen mir aber immer mehr Ideen, wie ich den Tisch schöner und praktischer gestalten könnte.

Und da der Tisch jetzt sowieso kleiner werden musste, konnte ich das Ganze gleich richtig angehen.

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Der neue Unterbau​

Zuerst habe ich zusammen mit meinem Schwager aus drei Kästen einen Standfuß geschweißt, in den später auch der PC integriert werden sollte.

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Das Schweißen war aufgrund des dünnen Blechs der Kästen allerdings nicht gerade einfach.

Wir haben die Teile zwar fest miteinander verbunden bekommen, aber es war eher nach dem Motto:

„Loch an Loch und hält doch.“ 😂

Meine Freundin hat anschließend noch eine Naht aus 2K-Metallkleber darübergezogen, damit das Ganze wirklich ordentlich hält.

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Da die alte Fichtenholzplatte relativ weich war und sich außerdem verzogen hatte, habe ich mich für die neue Tischplatte für Buche entschieden..

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Beim alten Tisch haben mich vor allem die ganzen sichtbaren Kabel gestört.

Deshalb stand für mich fest:

Diesmal wird alles sauber in den Tisch integriert.

Zusätzlich wollte ich links noch einen weiteren USB-Hub einbauen, da ich mehr USB-Anschlüsse und einen Kartenleser benötigte.

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Fräsen, fräsen und noch mehr fräsen​

Dank meiner neuen Fräse konnte ich einigermaßen passende Hohlräume in die Holzplatte fräsen.

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Was mir an der alten Tischplatte ebenfalls überhaupt nicht gefallen hatte, war die Halterung für den Monitorständer.

Die stand unten einfach heraus.

Bei der neuen Tischplatte sollte auch das sauber integriert werden.

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Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber gerade am Anfang war das Ganze ziemlich viel Ausprobieren.

Mit der Zeit habe ich für mich herausgefunden, dass man deutlich einfacher und sauberer fräsen kann, wenn man vorher entsprechend vorbohrt.

Da ich allerdings keine Ahnung vom professionellen Holzwerken habe, kann ich hier eigentlich nur auf meine eigenen Erfahrungswerte zurückgreifen. 😅

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Die Kabelkanäle habe ich ebenfalls eingefräst. Anschließend wurden die Kabel mit Heißkleber befestigt.

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Danach hieß es erst einmal:

Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen …

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Mit weißem Möbellack habe ich anschließend alle Seiten dreimal lackiert und zwischendurch fein geschliffen, bis die Oberfläche glatt und ausreichend deckend versiegelt war.

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Auch das Induktionsladepad musste natürlich bündig mit der restlichen Tischplatte abschließen.

Da später ohnehin ein riesiges Mauspad darüberliegen würde, habe ich auch dafür eine entsprechende Vertiefung eingefräst.

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Und dann kam die Idee mit der Wasserkühlung …​

Bei eBay Kleinanzeigen habe ich zufällig zwei Phobya Xtreme 200 85 mm V2 für gerade einmal 40 € gesehen.

Da kam mir natürlich sofort die Idee:

Warum nicht die Wasserkühlung gleich in den Schreibtisch erweitern? 😁

Gesagt, getan.

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Hier klebe ich die vier Kästen des linken Tischfußes zu einer Einheit zusammen und montiere gleichzeitig den Tastaturauszug.

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Zwischenstand​

Der PC kann endlich wieder benutzt werden.

Einige Kleinarbeiten fehlen noch, aber die kommen nach und nach.

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Die beiden Radiatoren sind mittlerweile ebenfalls verbaut.

Als kleines Gimmick habe ich mir überlegt, ein USB-LED-Kabel direkt mit in den Kabelstrang zu integrieren.

Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinigkeiten.

Ich werde noch ein neues Mauspad zuschneiden und hier und da kleinere Abschlussarbeiten erledigen, damit der PC-Tisch am Ende wirklich ein rundes Gesamtbild ergibt.

Danach möchte ich noch ein schönes Video vom Tag- und Nachtzustand machen.

Gerade bei der Beleuchtung kommen einige Details auf den Fotos nicht wirklich gut zur Geltung.

Ich denke, im Video wird das Ganze noch einmal deutlich besser rüberkommen.
 
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Sehr geil mit den eingefrästen Kabelkanälen, tolles und cleanes Setup, auch passend zum Thema mit den alten Schäfer-Kästen, geniale Idee.

Auch dein Mod gefällt mir wirklich gut, hab's gerade von Anfang bis Ende durchgelesen.
 

#35 – Die letzten Kleinigkeiten​

So, ich habe jetzt noch ein paar Kleinigkeiten erledigt:

  • das neue Mauspad an die Tischplatte angepasst und zugeschnitten
  • die Kabel zum Tisch ordentlich konfektioniert und sauber verlegt
  • das Mauspad mit der Heißklebepistole befestigt, damit es plan aufliegt
  • Schaumstoff in den rechten Kasten gelegt, um das Kabelgewirr zu verstecken
  • die WLAN-Antennen auf der Rückseite des PCs durch kleine FPV-Antennen ersetzt, da die originalen Antennen einfach zu lang waren

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Damit ist der Tisch eigentlich fertig.

Ein paar Kleinigkeiten könnte man natürlich immer noch verbessern – aber irgendwann muss man auch einfach sagen:

Fertig. 😁

Das Ganze ist für mich eine ziemlich geile Kombination geworden:

Cyberpunk-PC + integrierte Wasserkühlung + selbst gebauter Schreibtisch.

Und ziemlich genau so sollte das Projekt am Ende auch aussehen.
 
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#35 – Leben bedeutet Veränderung​

Ende 2025 hatte ich die Inno3D RTX 4080 SUPER iChill verbaut und konnte erst einmal damit leben. Bis jetzt ... 😁

Roman hat mich endgültig davon überzeugt, dass der Intel Core Ultra 7 270K Plus genau das ist, was ich suche: eine herausragende CPU mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und ordentlichem OC-Potenzial.

Und wenn man ihn dann noch ganz nebenbei köpft, per Direct Die kühlt und dazu den RAM auf über 6000 MHz übertaktet, wird die Sache doch erst richtig interessant! 😁

Schlussendlich sind bei mir jetzt folgende Komponenten eingetroffen, die als Grundlage für meinen Umbau dienen:

Komponenten wie die EK-Monarch-RAM-Kühler werde ich wiederverwenden.

Beim Testen des neuen Systems musste ich das Netzteil meines aktuellen PCs verwenden. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich das Paracord um die Kabel langsam in einzelne Mikrofasern auflöst.

Ich vermute, dass die Paracord-Sleeves nicht UV-beständig sind. Deshalb habe ich direkt neue 24-Pin- und EPS-Kabel bestellt.

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Die Corsair-RAM-Module hatte ich privat für 200 € erworben. Bei den ersten Tests stellte sich allerdings heraus, dass sie nur mit 3600 MHz liefen und das XMP-Profil nicht schafften.

Ich hatte sogar schon einen Kollegen dazu gebracht, mir passende RAM-Kühler für die Corsair-Module zu bauen ... 😅

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Jetzt habe ich alles zusammen, um mit dem köpfen zu beginnen.

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Mit Umluft habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. Da mein Backofen die Temperatur nicht ganz genau hält, habe ich die Tür immer dann geöffnet, wenn die Temperatur 170 °C erreicht hatte.

Das Aufheizen der CPU im Delid-Tool dauerte bei mir ungefähr 25 Minuten.

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Bei knapp über 160 °C habe ich die Schraube des Delid-Tools gedreht und dabei einen mäßigen Widerstand gespürt.

Da ich bereits den 4790K und den 9900K geköpft hatte, konnte ich ganz gut einschätzen, was gerade passiert. Dieses Mal hatte ich offenbar lediglich die Silikonverklebung durchtrennt.

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Ziemlich viel Iridium ... 😅

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Nach zwei Durchgängen mit Flüssigmetall blieb noch eine matte Oberfläche zurück.

Außerdem hatte ich an einer langen Seite das Problem, dass an der Kante des DIEs noch etwas Dichtmittel von der Seite auf die Oberfläche ragte.

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Mit TG Metall Polish ließ sich der Rest sauber entfernen – wie Butter!

Echt ein geiles Zeug. Nach zwei Durchgängen war der DIE spiegelglatt. 😁

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Zum Testen habe ich zunächst nur ein wenig Flüssigmetall verwendet. Eigentlich wollte ich später auch noch die umliegenden Kondensatoren mit dem TG-Nagellack schützen.

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Der erste Test​

Köpfen hat anscheinend geklappt! 😁

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Das System lief auch auf Anhieb mit aktiviertem XMP-Profil.

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Nächste Woche habe ich Urlaub. Dann steht der komplette Umbau an.

Ich bin gespannt, was sich bei den Temperaturen und beim RAM-OC noch herausholen lässt. 😁
 
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#35 – RAM Kühler Demontage​


Hier bin ich dabei, die Kühler der RAM zu demontieren. Der Dicke Kleber war diesmal extrem schwer zu lösen...

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