#33 – Neuer Wohnort, neuer Schreibtisch
Hola,
ich weiß nicht, ob es schon jemand mitbekommen hat, aber ich bin umgezogen!
Die neue Wohnung ist zwar etwas kleiner, dafür aber deutlich schicker geworden. 😁
Mein bisheriger PC-Tisch war für den neuen Platz einfach zu groß.
Bis dahin bestand der Tisch eigentlich nur aus einer Fichtenholzplatte, die auf Lagerkästen lag. Der PC stand unten rechts davor.
Unter der Tischplatte hatte ich einen Auszug für Tastatur und Maus. Einen USB-Hub hatte ich einfach von unten an die Platte geklebt.
Also alles ziemlich rudimentär. 😅
Mit der Zeit kamen mir aber immer mehr Ideen, wie ich den Tisch schöner und praktischer gestalten könnte.
Und da der Tisch jetzt sowieso kleiner werden musste, konnte ich das Ganze gleich richtig angehen.
Der neue Unterbau
Zuerst habe ich zusammen mit meinem Schwager aus drei Kästen einen Standfuß geschweißt, in den später auch der PC integriert werden sollte.
Das Schweißen war aufgrund des dünnen Blechs der Kästen allerdings nicht gerade einfach.
Wir haben die Teile zwar fest miteinander verbunden bekommen, aber es war eher nach dem Motto:
„Loch an Loch und hält doch.“ 😂
Meine Freundin hat anschließend noch eine Naht aus
2K-Metallkleber darübergezogen, damit das Ganze wirklich ordentlich hält.
Da die alte Fichtenholzplatte relativ weich war und sich außerdem verzogen hatte, habe ich mich für die neue Tischplatte für
Buche entschieden..
Beim alten Tisch haben mich vor allem die ganzen sichtbaren Kabel gestört.
Deshalb stand für mich fest:
Diesmal wird alles sauber in den Tisch integriert.
Zusätzlich wollte ich links noch einen weiteren USB-Hub einbauen, da ich mehr USB-Anschlüsse und einen Kartenleser benötigte.
Fräsen, fräsen und noch mehr fräsen
Dank meiner neuen Fräse konnte ich einigermaßen passende Hohlräume in die Holzplatte fräsen.
Was mir an der alten Tischplatte ebenfalls überhaupt nicht gefallen hatte, war die Halterung für den Monitorständer.
Die stand unten einfach heraus.
Bei der neuen Tischplatte sollte auch das sauber integriert werden.
Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber gerade am Anfang war das Ganze ziemlich viel Ausprobieren.
Mit der Zeit habe ich für mich herausgefunden, dass man deutlich einfacher und sauberer fräsen kann, wenn man vorher entsprechend vorbohrt.
Da ich allerdings keine Ahnung vom professionellen Holzwerken habe, kann ich hier eigentlich nur auf meine eigenen Erfahrungswerte zurückgreifen. 😅
Die Kabelkanäle habe ich ebenfalls eingefräst. Anschließend wurden die Kabel mit Heißkleber befestigt.
Danach hieß es erst einmal:
Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen …
Mit weißem Möbellack habe ich anschließend alle Seiten dreimal lackiert und zwischendurch fein geschliffen, bis die Oberfläche glatt und ausreichend deckend versiegelt war.
Auch das Induktionsladepad musste natürlich bündig mit der restlichen Tischplatte abschließen.
Da später ohnehin ein riesiges Mauspad darüberliegen würde, habe ich auch dafür eine entsprechende Vertiefung eingefräst.
Und dann kam die Idee mit der Wasserkühlung …
Bei eBay Kleinanzeigen habe ich zufällig
zwei Phobya Xtreme 200 85 mm V2 für gerade einmal 40 € gesehen.
Da kam mir natürlich sofort die Idee:
Warum nicht die Wasserkühlung gleich in den Schreibtisch erweitern? 😁
Gesagt, getan.
Hier klebe ich die vier Kästen des linken Tischfußes zu einer Einheit zusammen und montiere gleichzeitig den Tastaturauszug.
Zwischenstand
Der PC kann endlich wieder benutzt werden.
Einige Kleinarbeiten fehlen noch, aber die kommen nach und nach.
Die beiden Radiatoren sind mittlerweile ebenfalls verbaut.
Als kleines Gimmick habe ich mir überlegt, ein
USB-LED-Kabel direkt mit in den Kabelstrang zu integrieren.
Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinigkeiten.
Ich werde noch ein neues Mauspad zuschneiden und hier und da kleinere Abschlussarbeiten erledigen, damit der PC-Tisch am Ende wirklich ein rundes Gesamtbild ergibt.
Danach möchte ich noch ein schönes Video vom
Tag- und Nachtzustand machen.
Gerade bei der Beleuchtung kommen einige Details auf den Fotos nicht wirklich gut zur Geltung.
Ich denke, im Video wird das Ganze noch einmal deutlich besser rüberkommen.