[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich hab doch kein Kind weil es "notwendig" ist? :stupid:
Das war doch kein Allquantor für jedes einzelne Kind sondern auf die Ebene der Gesellschaften bezogen.

Die Fertilitätsrate muss über 2,1 Kinder pro Frau liegen nur um das Niveau zu halten und dann guck mal wer da drüber liegt.
Das sind als eigenständige Staaten nur Israel und Monaco und sonst keine Länder in denen man als Mitteleuropäer leben will.
 
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Sorry ich check das weiterhin nicht, ist aber egal ich bin vlt. zu müde und sollte ins Bett :D
 
Sind die Länder mit einer ausreichend hohen Geburtenrate Familien/Kinderfreundlich?
Nein

Warum haben die trotzdem höhere Geburtenraten?
Kinder als Altersvorsorge ODER Religion
 
Du darfst ja dafür bald mal wieder die PV mit mehr Beiträgen beglücken :shot:
Wenn nur die Hälfte des Gehalts in die Staatskasse wandert, ist ja noch die andere Hälfte da, wo man sich bedienen kann. :bigok:
 
Die finanziellen Sorgen mit Kindern sind auf jeden Fall höher als ohne. Egal wie viel man verdient. Mit der Hälfte meines jetzigen Gehaltes als Single lebte ich total sorgenfrei, jetzt denkt man sich oh man wie soll das alles weiter gehen.

Nervt mich zunehmend. Und wenn man mich nicht ständig zwingen würde immer mehr in ein kaputtes System einzahlen zu müssen (und dabei Leistungen für mich zu streichen) ginge es mir auch mental besser. Wie viel soll ich nächstes Jahr weniger raus haben, ~100 / Monat? Und ein privat versicherter darf bei Arbeitslosigkeit schön in die gesetzliche und wenn er wieder was findet zurück in die PKV ohne dass seine Rücklagen angetastet wurden. Beamte und Selbstständige zahlen gar nichts ein? Und dann ist das einzige Ergebnis einer Reform dass die wenigen die noch können noch mehr abgeben anstatt entweder alle mit reinzuholen oder die Leistungen für nicht Einzahler drastisch zu kürzen? Wtf
 
Aber andersrum, dass nur die Notwendigkeit ein Kind attraktiv macht ist doch quatsch. Würde sagen im Gegenteil, Kinder werden unattraktiv wenn die Rahmenbedingungen sich verschlechtern, sieht man ja eindeutig in den letzten Jahren und das obwohl die Notwendigkeit quasi steigt, zumindest in DE.
Generell würde ich sagen das Kinder und Junge Leute schon eine Bereicherung für die Familien, und auch für die Gesellschaft schon, jedenfalls ab so 9-11 Jahren.

Die ersten 8-10 Jahre hingegen sind sie natürlich schon anstrengend, aber as lässt sich nicht vermeiden.

Die finanziellen Sorgen mit Kindern sind auf jeden Fall höher als ohne.
Ich würde sagen das trifft nur für die Mittelschicht zu.

Für die Oberschicht nicht mehr. Natürlich nehmen mit Kindern die Lebenshaltungskosten zu aber der Lebensstandard sinkt daduch nicht, höchstens die Sparquote von so 40-45% auf so 15-25% aber das tut ja nicht weh.

Für die Unterschicht ebenfalls nicht, den die verdient auch ohne Kinder nicht soviel das es für wirklich mehr als das Essentielle reichen würde. Und das Essentielle geht dann eben wenn Kinder da sind auf Staatsnacken.
 
Hä die 2,1 Kinder pro Frau sind doch schon nötig, damit die Anzahl der Menschen gleich bleibt.

Weil wenn Man und Frau sterben ersetzen die 2 Kinder ja deren Anzahl.
 
So, ab heute hab ich offiziell ein Zeitkonto auf der Arbeit, komisches Gefühl nach 14 Jahren ohne 😅 Hier posten ist aber schon Arbeitszeit, oder?
 
Gewohnheitsrecht und denk dran die Rechnung für Hardwareluxx Premium beim AG einzureichen.
 
Glück gehabt, erstmal Kaffee auf Zeitkonto geholt im Büro :coffee3:
 
Also Drogenkosum ist dann schon noch bisschen was anderes als aufs Klo gehen.
Aber wer sich die Zeit sparen will, kann ja aufm Schacht eine rauchen. :D
 
Weil wenn Man und Frau sterben ersetzen die 2 Kinder ja deren Anzahl.
Mathe ist halt schwierig.

Wenn ich 2 Pralinen aus einer Pralinenpackung rausnehme, wie viele Pralinen muss ich danach reinlegen, damit sich die Packung auf Dauer nicht leert?
Was würde passieren, wenn neben den 2 entnommen Pralinen noch eine Weitere schlecht wird.
Wie viele Pralinen müsste man dann reinlegen, damit die Packung nicht nur voll ist, sondern auch nur genießbare Pralinen enthält?

Ergo: Natürlich ist es ein Naturgesetz, dass für jeden verstorbenen Menschen jeweils ein Neuer "entstehen" muss, damit die Bevölkerungsmenge gleich bleibt.
Annahmen, dass ein Mann 100k Frauen schwängert und somit nur 100001 Kinder geboren werden müssen, schließen wir hier mal aus.
Ergo muss jede Frau min. 2 Kinder bekommen, unter der Annahme, dass sich, statistisch, ein Mann sich mit einer Frau vermehrt.
Andere Mann-Frau Beziehungen sind in Deutschland eher sehr unüblich, daher kann man solche "Kombinationen" ignorieren.
Da es aber sonstige Sterblichkeiten gibt, muss die realistische Vermehrungsrate einer Frau/Paar eben etwas über 2 liegen.

Diese Erkenntnis kommt btw. aus dem Tierreich. Will man eine Population mehren, muss für jedes gestorbene Tier vorher mehr als ein Weiteres "erzeugt" worden sein. Liegt die Vermehrungsrate drunter, so verringert sich die Population.
 
Vor allem immer das Klo mit besserem WLAN Empfang suchen und nutzen.
Wifi Empfang ist bei uns tatsächlich überall top, wir haben sogar in Klo Nähe APs :ROFLMAO:

Heute ist btw Betriebsversammlung, bin mal gespannt was vom Stapel gelassen wird.
 
Würde sagen im Gegenteil, Kinder werden unattraktiv wenn die Rahmenbedingungen sich verschlechtern, sieht man ja eindeutig in den letzten Jahren und das obwohl die Notwendigkeit quasi steigt, zumindest in DE.
Das hat nichts mit sich verschlechternden Rahmenbedingungen zu tun.
Das liegt an Menschen in Gesellschaften, deren primäre Aufgabe es NICHT ist, sich durch Reproduktion das Überleben zu sichern.
Das nennt man das demografisch-ökonomische Paradoxon. Man müsste meinen, dass "reiche" (und damit ist auch der Hartz4-Mensch gemeint) Menschen sich eher vermehren, weil sie es sich ja leisten können. Aber genau das ist nicht der Fall.
Die "armen" (3. Welt Staaten) Menschen sind die, die sich vermehren. (daher das Paradoxon)

Den Menschen in Industrienationen geht es so gut, dass man Kinder nicht der eigenen Notwendigkeit wegen "macht", sondern weil man in irgendeiner Form eine Art Sinn sieht.
Menschen, die diesen Sinn nicht sehen, reproduzieren sich nicht, bzw. nicht in dem "notwenigem" Maße.

Auf Deutsch, uns geht es, als Menschen in Industrieländern, zu gut, als dass wir Kinder brauchen. Wir machen das, wenn man so will, aus Spaß an der Freude und einige eben nicht. Dein Leben ist mit und ohne Kinder mehr oder minder gesichert. Es macht also "keinen Unterschied" ob du nun Kinder hast oder nicht. Du erreichst, statistisch, wohlbehalten dein, in deinem Genpool festgelegtes, Sterbealter.
Sprich also, das Sozialsystem und die vorausschauende Lebensplanung (Geld zurücklegen) ermöglicht genau das. (Sozialstaat = "es geht den Menschen zu gut")
Würde man das Geld nicht zurücklegen und du hättest nur was auf dem Teller, wenn du das selber besorgt oder das notwendige Geld zu dem Zeitpunkt dafür erwirtschaftet hättest, müsste man auch auf mehr Kinder setzen, damit die dann für einen selbiges tun.
Wenn man so will, ist der Sozialstaat (egal wie weit man das definiert) der Grund dafür, dass sich Gesellschaften mit selbigem auf die Dauer abschaffen. Dass man Geld zurücklegt, in welcher Form auch immer, gibt es noch nicht so lange.

In armen Ländern ist das nicht so. Dort muss man sich reproduzieren, damit man eben nicht vorzeitig stirbt. Denn mit 50 kannst du in den Ländern nicht mehr das Feld bestellen oder nen "Mammut" jagen, sehr wohl würdest du aber, bei ausreichender Versorgung noch 60 werden.

Fun Fact: Die Reproduktionsrate von Königshäusern liegt im notwendigen Rahmen, dass die nicht aussterben, warum ist das wohl so? ;)
(und nein, das liegt nicht daran, dass die mehr Geld haben)
 
Das hat nichts mit sich verschlechternden Rahmenbedingungen zu tun.
Das liegt an Menschen in Gesellschaften, deren primäre Aufgabe es NICHT ist, sich durch Reproduktion das Überleben zu sichern.

Nein, das ist einfach ne sehr persönliche Entscheidung. Wenn eine Gesellschaft Pflege oder Rente so organisiert, dass man immer mehr Menschen dafür braucht, müsste sie Anreize setzen, damit genau das passiert. @Tundor meint, dass die Anreize eher dahin gehen, eben keine Kinder zu bekommen. Allerdings ist das alles eben auch nur ein Anreiz. Keiner bekommt jetzt plötzlich Kinder, wenn er 0,x% weniger in die Rente einzahlen muss.

Außerdem finde ich deinen Beitrag stark vereinfachend. Du scheinst noch keine 50 zu sein, oder? Armut spielt eine geringere Rolle, als du vielleicht denkst.
 
Zum Thema Office: heute wieder bestes Beispiel, warum fixe Office Tage Sinn machen können. Mein Program Manager ist nie im Büro. Jede Woche hab ich Themen die ich mit ihm besprechen will, jede Woche frag ich ihn ob er heute im Büro ist, jede Woche hat er irgend nen Grund warum er nicht im Büro ist. Wenn ich ihm dann die Themen im Chat schreibe und sag er soll mir schnell nen call reinstellen damit wir darüber sprechen können krieg ich 4h keine Antwort und dann ist der Tag vorbei. Wäre er hier, würde ich ihm direkt auf den Sack gehen, vlt. kommt er deswegen nicht :d Da er zu 80% für meine Themen arbeitet weiß ich auch genau, dass er nicht gerade auf 130% Kapazität läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich frage mich immer, ob ich besonders komisch bin, aber man treibt mich das in den Wahnsinn, wenn mir Leute nicht antworten. Wir arbeiten remote, wir bleiben per Teams in Kontakt, es kann keine Stunde dauern, bis eine Antwort kommt.

Uargh
 
es kann keine Stunde dauern, bis eine Antwort kommt.
Generell bin ich immer schnell und unkompliziert zu erreichen. Selten Antworte ich aber gezielt einfach nicht sofort, in den meisten Fällen habe ich mir eine Fokuszeit eingestellt weil mich mal einen halben oder ganzen Tag wirklich in etwas reinfuchsen muss. Da stört dann doch der Anruf oder ein Benachrichtigungspopup - kommt man aus dem Flow raus.

Dienstag hab ich z. B. auch meinen Terminkalender einfach blockiert und lehne Termine zu 98% einfach ab, damit auch mal an Themen ohne irgendwelchen störenden Calls abarbeiten kann.

Ich kenne aber auch so Spezialisten, die immer Grün sind aber irgendwie nicht ran gehen oder antworten (Bei Fokuszeit stellt das Teams sogar dar - "Nicht Stören" in Rot). Aber dort kommt auch nicht viel produktives am Ende des Tages raus...
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem finde ich deinen Beitrag stark vereinfachend.
You don't say.
Wollen wir daraus ne Dissertation machen? (wieviel Seiten hat sowas? kleiner Tipp, geh mal von ganz entspannt dreistellig DIN A4 aus)
Kleiner Hinweis, das Thema ist wissenschaftlich schon hinreichend untersucht.
Das hier ist quasi die Essenz dessen, was man so wissen könnte, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

Wenn dich das interessiert, für den ersten Einstieg:
(da kommt man dann zu entsprechenden Quellen)
Ich warne dich aber, dass das noch mehr zu lesen ist, also die paar Zeilen oben. (der Post ist eigentlich schon zu lang)
Da muss man echt viel lesen, sprich auch Zeit investieren. Ich würde da mal ein paar Tage in Vollzeit empfehlen.
Armut spielt eine geringere Rolle, als du vielleicht denkst.
Was ich denke, ist an der Stelle maximal irrelevant. Wichtig ist, was die Zahlen, Daten und Fakten sagen und entsprechende Untersuchungen.
Ich denke hier also nicht, ich nehme eben solche Ausführungen (die ich hier kundgetan habe) her, mehr auch nicht.

Nur ein Beispiel:
In Deutschland fällt beispielsweise der erste Rückgang der Geburtenrate mit der Einführung der bismarckschen Sozialgesetze in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts zusammen. Wenn der Staat die ökonomische Sicherung im Alter organisiert, ist die Anzahl der Kinder für die finanzielle Absicherung des Ruhestandes nicht mehr wichtig, und ein Paar kann es sich „leisten“, weniger Kinder zu haben.

Und ja, natürlich gibt es da auch andere Ansichten, Meinungen und Untersuchungen.
Aber, dass man meint, dass hier ein paar tolle Kindertagesstätten für die >2 sorgen, sehe ich hier nicht.
Da müssen ganz andere, viel tiefgreifende, Entwicklungen passieren, ohne dass wir alle wieder in Höhlen wohnen.
 
Wir haben bei uns in der Abteilung Montag Vormittag und Freitagnachmittag als definierte Fokuszeit. Da erwartet ich keine Antwort. Heute ist aber Donnerstag und (eigentlich) Pflicht-Officetag.
 
@underclocker2k4 Das ist alles nichts Neues, hat aber wenig mit Anreizen fürs Kinderbekommen zu tun. Wenn du als Staat jahrzehntelang dein Rentensystem nicht anpasst, dann musst du Anreize setzen, damit die Bedingungen erfüllt werden, dass es noch funktioniert (die Bevölkerung bekommt Kinder). Und unser System funktioniert leider nur, wenn wir immer mehr Kinder bekommen. Kinderlosen Singles an bestimmten Stellen mehr zu berechnen, kann sinnvoll sein. An Kitas zu sparen, eher weniger.

Soziale Absicherung vs. Armut sind auch wieder zwei verschiedene Themen.
 
Generell bin ich immer schnell und unkompliziert zu erreichen. Selten Antworte ich aber gezielt einfach nicht sofort, in den meisten Fällen habe ich mir eine Fokuszeit eingestellt weil mich mal einen halben oder ganzen Tag wirklich in etwas reinfuchsen muss. Da stört dann doch der Anruf oder ein Benachrichtigungspopup - kommt man aus dem Flow raus.

Dienstag hab ich z. B. auch meinen Terminkalender einfach blockiert und lehne Termine zu 98% einfach ab, damit auch mal an Themen ohne irgendwelchen störenden Calls abarbeiten kann.

Ich kenne aber auch so Spezialisten, die immer Grün sind aber irgendwie nicht ran gehen oder antworten (Bei Fokuszeit stellt das Teams sogar dar - "Nicht Stören" in Rot). Aber dort kommt auch nicht viel produktives am Ende des Tages raus...
das wird alles erst ein Problem, wenn es System hat, und eben nie funktioniert ;)
 
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