Was ich bei solchen Netzteilen dieser Leistungsklasse vermisse ist eine Soft Clippig Funktion. So das die Leistung stufenweise aufgebaut wird um so auch die Haussicherung zu schonen. Bei 1600W ist bei einem 16A Stromkreis schnell die Grenze Erreicht wenn weitere Komponenten am Stromkreis hängen die mehr als 500W ziehen. Oft löst der Einschaltmoment die Haussicherung aus wenn sie nicht entsprechende Trägheit (Klassifiziert) ist. Flinke Sicherungen lösen so bei erreichen der Leistung entsprechend aus. So mancher Haushalt wird sich dann wundern warum

. Daher Soft Clipping . Das sorgt dafür das Stufenweise die Leistung aufgebaut wird und so keine Spitzenlasten im Stromkreis erzeugt werden. Wer kennt es nicht wenn man einen alten Staubsauger z.B. mit 2000W hatte und beim Einschalten flog die Sicherung bzw. Löste sie aus ? .Da Spulen im Schaltnetzteil eingesetzt werden sind sie nicht anders als sie Spulen in einem Motor. Daher werden auch oft Relais mit einer Sperrdiode versehen um so auch Schaltspitzen nicht zu erzeugen.
Was die Ripple Spannungen angeht ,so würde ich mir einer feinere und bessere Reduzierung wünschen. diese ist ohne viel Aufwand auch Umsetzbar. Falls niemand was damit anfangen kann meine ich damit die Restwelligkeit die beim Glätten von Wechselspannung zu Gleichspannung erzeugt wird. Diese ist oft Last Abhängig.
- Erwärmung: Die Schwankungen verursachen in Kondensatoren und Bauteilen zusätzliche Verlustleistung und Wärme.
- Lebensdauer: Zu hohe Ripple-Werte können elektronische Bauteile vorzeitig altern lassen oder beschädigen.
- Störungen: Empfindliche Schaltungen, Audiogeräte oder Sensoren können durch das Brummen oder Rauschen in ihrer Funktion gestört werden.
de.wikipedia.org
Zwar haben die meisten Netzteile eine CE Kennung diese ist aber kein Garant für erzeugte Störfaktoren nicht nur im Wechselstrom Netz
Genauso wie die Restwelligkeit unter Belastung im Gleichstrom Bereich.
Auszug aus der Quelle :
Es gibt insbesondere bei Aluminium-Elektrolytkondensatoren sehr große typbedingte Unterschiede in der Rippelstrom-Belastbarkeit. Die Nichtbeachtung dieser Eigenschaft oder die unbedachte Bauteilsubstitution (höher belastbare Typen sind teurer als konventionelle) führt zu typischen Frühausfällen und ist häufig verantwortlich für die Unzuverlässigkeit von vielen Elektronik-Billigerzeugnissen der Unterhaltungs-, Beleuchtungs- und IT-Branche.
Weitere Hilfreiche Informationen dazu :
Ein interessanter Aspekt tritt bei der Auswahl des Eingangskondensators für Kleinleistungsnetzteile auf. Der Rippelstrom des Kondensators ist gegenüber dem Spannungsbereich, in dem die Stromversorgung arbeiten soll, abzuwägen.
www.elektronikpraxis.de
In der heutigen Zeit wo vieles immer Kompakter gebaut werden um so mehr Platz Einzusparen , leidet oft auch die Funktion darunter.
Es gibt eben nicht für jedes noch so Kompakt gebautes Elektronik Gerät passende Bauteile. So Improvisiert man nicht selten und das führt dann auch zu den nicht so tollen oder guten Ergebnissen.
Wer sich damit Befassen will ,im www gibt es Tonnenweise Informationsmaterial zu diesem Thema.
Die gute alte Art über Trenntrafo ein Netzteil zu verwirklichen wird immer Seltener. Oftmals geben die Hersteller als Kostenfaktor den Transformator selbst an . Weitere Gründe sind mitunter auch die Größe. Was Bedeutet wenn man ein Netzteil mit dieser Leistungsklasse von 1600W mit Konventionellen Transformatoren bauen müsste, wäre es in dieser aktuellen Bauform als Schaltnetzteil nicht Realisierbar.
Noch dazu wäre es vom Gewicht her ein vielfaches schwerer. Ebenso Problematisch die vielen Spannungen die Benötigt werden.
Letztendlich alles nur reine Information.