be quiet! Dark Power Pro 14 IO 1600W im Test: Leistungsstark, leise und mit digitaler Schnittstelle

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be quiet! hat kürzlich mit den Dark Power Pro 14 IO eine neue High-End-Netzteilserie angekündigt, die erstmals bei be quiet! eine Softwaresteuerung mitbringt. Neben diesem neuen Feature haben die neuen Dark Power Pro 14 IO natürlich alle Merkmale der Vorgängerversionen an Bord, inklusive Titanium-Effizienz, nahezu unhörbarem Betrieb und einem aufwendigen Kühlkonzept. Wir haben uns das Spitzenmodell mit 1.600 W daher einmal näher angeschaut.
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Ein Netzteil in 2026 in dieser Leistungsklasse braucht *zwingend* eine anständige Überwachung der 12VHPWR Stecker und das fehlt hier komplett. Die IO-Variante mit USB könnte hier eine Software liefern, bei der die Ströme und Temperaturen pro Pin gelesen und Schwellwerte konfiguriert werden können.

Corsair ist in den Startlöchern mit PinProtect, Seasonic mit OptiGuard.

Große Chance hart verpasst.
 
Ist der Lüfter wieder in Ordnung?

Als ich vor 1,5 Jahren, kurz bevor die Hardwarepreise ihre Reise zum Mond antratten, meinen neuen Rechner gebaut habe, habe ich quasi alle aktuellen be Quiet Netzteile hier gehabt.
Alle hatten diesen schrecklichen Lüfter....
 
zumindest scheint der lüfter anders ins netzteil eingebaut zu sein was hoffnung auf einen leiseren betrieb macht.
 
Laut diversen Usern auch hier ausm Luxx ist doch der 12VHPWR absolut unkritisch und die 4090/5090 macht keine Probleme.

Die ganzen Berichte im Netz sind doch nur fakes :fresse2:
 
Laut diversen Usern auch hier ausm Luxx ist doch der 12VHPWR absolut unkritisch und die 4090/5090 macht keine Probleme.

Gut das du das anspricht.
Als ich vor Jahren mal ein BQ 12 oder wie das hieß hatte, mit einem optionalen Adapterkabel wo deren Kabellitzen aus dem 12VHPWR Stecker raus gefallen sind weil sie nicht fest saßen, soll BQ erstmal zeigen wie weiter deren Kabelqualität gediehen ist. Allein aus dem Grund wären Sicherheitsfeatures angebracht statt einer digitalen Schnittstelle, die eh längst überfällig war.
 
Schade, dass die Software Überwachung noch nicht Standard bei allen Netzteilen der gehobenen Klasse ist.
 
CWT scheint be quiet aka Listan ganz schön über's Ohr gehauen zu haben. Asus und MSI bekommen von CWT den derzeit am stärksten nachgefragten Schutzmechanismus. be quiet eine Software, die kaum mehr kann als jedes andere Netzteil auch. Nur eben mit echten mechanischen Schaltern am Netzteil. Zu allem Überfluss hält man nach wie vor am Multi-Rail-System fest, wohlwissend, dass es zwar technisch die sichere Lösung ist, leider aber auch nicht mal ansatzweise den Anforderungen einer 5090 gewachsen ist. Ich habe auch nicht schlecht gestaunt, als erst einmal ein "OC"-Button gedrückt werden musste, damit man eine normale 5090 stabil betreiben kann. Will nicht wissen, was passiert, wenn da wer eine Matrix oder Lightning betreiben möchte. Wohl ziemlich schnell nichts mehr.

Mittlerweile scheint man auch beim hochgelobten Support das "geh erst einmal zum Händler, bevor du zu uns kommst"-Spiel zu spielen. Machen viele andere auch mittlerweile. Insofern geschenkt. Wäre da nicht die Sache mit dem Preis. Wenn so Firmen wie Sharkoon das machen, OK. Aber deren Netzteile kosten auch keine 400€+

Ganz klar am Markt vorbei entwickelt das Netzteil und da haben wir noch nicht über die berühmt-berüchtigte Fertigungsqualität von CWT-Netzteilen geredet. In den Tests schneidet man immer gut ab, aber was dann auf dem Markt landet (Stichwort Lüfter) ist dann etwas ganz anderes.
 
Be Quiet geiles N etzteil, aber warum keine Pinüberwachung? Der Anfang ist gemacht, wenn ihr noch eine Pinnüberwachung hinbekommt kaufe ich auch ein neues Netzteil. Bis dahin hoffe ich dass meine 5090 nicht abfackelt :fresse2:
 
Denke auch 12VHPWR Pinüberwachung muss drin sein bei High End in 2026, vor allem wenn man eh schon das Netzteil per USB verbindet. Unverständlich, dass BQ hier nichts liefert. Das ist doch endlich mal wieder ein richtiger USP für ein Netzteil den Nvidia hier liefert. Keine Ahnung wie man das verschlafen kann.
 
Der Bereich Lautstärke ist für ein Netzteil von be quiet! bekanntermaßen ein Heimspiel, denn die gesamte Marke hat sich auf "leise sein" spezialisiert. Der Vorgänger Dark Power Pro 13 hatte uns nicht enttäuscht und so ist die Erwartung an das be quiet! Dark Power Pro 14 IO 1600 W, dass mindestens ebenso leise auftritt. Wobei es zunehmend schwieriger wird, bei "nahezu unhörbaren" Netzteilen das noch zu unterscheiden.
Jeder, der in den letzten Jahren das Vergnügen mit brummenden Lüftern bei Dark Power Pro 12 oder 13 Modellen genießen durfte und dabei vom "be quiet!"-Support hören durfte, das wäre "normal", dürfte bei dieser Passage wahlweise einmal herzhaft in die Schreibtischplatte beißen oder in den Wald gehen, um einen Urschrei auszustoßen😅.
 
Ganz klar am Markt vorbei entwickelt das Netzteil...

Wie so viele Netzteile bzw. Hardware Komponenten.

Wäre da nicht die Sache mit dem Preis. Wenn so Firmen wie Sharkoon das machen, OK. Aber deren Netzteile kosten auch keine 400€+

Wer sich vierstellig für ne Grafikkarte abgreifen lässt, wird sich auch beim Netzteilkauf nicht lumpen lassen.

Jeder, der in den letzten Jahren das Vergnügen mit brummenden Lüftern bei Dark Power Pro 12 oder 13 Modellen genießen durfte und dabei vom "be quiet!"-Support hören durfte, das wäre "normal", dürfte bei dieser Passage wahlweise einmal herzhaft in die Schreibtischplatte beißen oder in den Wald gehen, um einen Urschrei auszustoßen😅.

Ähm nö... Ich für meinen Teil ziehe mir solchen Kram aus dem Abverkauf und sollte dort mal ein Lüfter aus der Reihe tanzen wird schlicht selbst Hand angelegt, siehe:

netzteil.jpg
 
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Die IO-Center-Software kann das per USB mit dem Rechner verbundene Dark Power 14 Pro IO auslesen und steuern, aber ist ähnlich wie iCUE als Pendant bei Corsair dazu ausgelegt, auch alle entsprechenden IO-Produkte von be quiet im System zu steuern. IO Center steht allerdings nicht nur in Form einer installierten Software zur Verfügung, sondern bietet als (kaum eingeschränkte) Alternative auch eine webbasierte Version, die einen Zugriff über gängige Browser erlaubt.
Wie funktioniert das über den Browser? Meldet sich das Netzteil über den USB-Anschluss als Netzwerkdevice mit eigener IP-Adresse, über die man dann auf ein "integriertes" Webinterface kommt?

Finde das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn das iCUE von Corsair ist eine einzige Katastrophe für jeden der nicht Windows benutzt. Da empfinde ich das dann als sehr vorbildlich, wenn BeQuiet eine Lösung anbietet, die das Ganze betriebsystem-/softwareunabhängig benutzbar macht.
 
Für mich persönlich ist es schwierig Kaufargumente für das BQ DP 14 Pro und um diesen Preis zu finden. Ist irgendwie am Markt vorbei entwickelt und nicht einmal mehr Zeitgemäß (Überwachung des GK Anschlusses). Verwende selbst ein BQ (DP 13 Pro) NT. Hatte ich mir vor Allem wegen "Deutsche" Qualität und "Leise" (steht im BQ Namen) gekauft. Das Gegenteil ist der Fall. Das NT ist OK, bitte nicht falsch verstehen. Um diesen Preis gibt es definitiv viele bessere Netzteile. Multi-Rail kann man bei einer aktuellen NV (5090) GK auch vergessen. War ein Kaufentscheidungskriterium von mir. Stehe nicht so auf den "Schweiß Modus" auf den ich umschalten musste.

Mittlerweile mache ich um BQ einen weiten Bogen. Auch mein BQ Shadow Base Gehäuse nervt mich mittlerweile. Z. B. extrem billige USB Frontpanel-Anschlüsse, hatte schon einen Kurzschluss und musste die Anschlüsse tauschen und dabei den "halben" Rechner zerlegen. Die NT Abdeckung nervt auch nur. Kann man nicht entfernen und bei einem PC-Umbau, wo man nur ein Kabel ergänzen/ tauschen/checken (GK Kabel) möchte, muss man den halben PC zerlegen. Bei dem Preis auch nicht zu verstehen. Sorry für meinen negativen BQ-Beitrag. Ich frage mich vor Allem welches Produkt-Management bei BQ arbeitet. War einmal ein BQ-Fan. Mittlerweile mache ich nur mehr einen Bogen um diese Marke. BQ scheint den "Ursprung" des Begriffs "Deutsche Qualität" zu verfolgen.

BQ-Produkte sind "generell" irgendwie OK, leider fehlt jegliches Verständnis für Details, welche für Kunden wichtig sind, um die hohen Preise (Differenzierung) rechtfertigen würden. Bei 08/15 Produkten sind die Marktpreise definitiv um einiges niedriger.
l. G.
Karl
 
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Optiguard kommt wohl nur für Prime Enterprise Serie. Also B2B. Ob die für Privatkunden angeboten werden, ist noch nicht klar. Und selbst wenn, werden das eher 1600 Watt Teile.
Kommt für Privatkunden, hier vom Seasonic Mitarbeiter die Aussage vom Juni 26. Die Noctua Variante kommt ja auch noch im Laufe des nächsten Jahres, wenn es keine Verzögerung gibt.

The new Prime Enterprise series will be the successor platform featuring OptiGuard, an industrial-grade fan, enhanced ATX 3.1 support, improved EMC performance, and additional enterprise-focused features. It is primarily intended for business applications, though end users will also be able to purchase it.
 
Waren die Kabel weiterhin genauso stocksteif wie bei den vorherigen Modellen?
Das mit den ratternden Lüftern lag/liegt ja leider nicht alleine an der Aufhängung der selbigen. BeQuiet sagt es ist eine Eigenheit bei niedrigen Umdrehungen, in meinen Augen ist es einfach eine mangelhafte Konstruktion, zumal man es ja selbst früher besser konnte. Hat man hier denn dahingehend wirklich etwas verändert beim Lüfter selbst?
 
BeQuiet sagt es ist eine Eigenheit bei niedrigen Umdrehungen, in meinen Augen ist es einfach eine mangelhafte Konstruktion, zumal man es ja selbst früher besser konnte. Hat man hier denn dahingehend wirklich etwas verändert beim Lüfter selbst?

Früher hat BQ bei FSP fertigen lassen. Dann kam der Wechsel zu CWT. Und mit dem Wechsel fingen die Probleme an. Evtl. sind es auch einfach nur mangelhafte bzw. zu lückenhafte Qualitätskontrollen. Ratternde Lüfter bemerkt man schwierig, wenn in der Halle 60db+ sind.
 
Jeder, der in den letzten Jahren das Vergnügen mit brummenden Lüftern bei Dark Power Pro 12 oder 13 Modellen genießen durfte und dabei vom "be quiet!"-Support hören durfte, das wäre "normal", dürfte bei dieser Passage wahlweise einmal herzhaft in die Schreibtischplatte beißen oder in den Wald gehen, um einen Urschrei auszustoßen😅.
@KnSNaru kann davon schon ein Lied singen :fresse2:
 
Hat jemand schon mal getestet ob die sw von github "acer-pseudoplatanus / dark-power-pro-14-io-linux" stabil läuft? Wäre als Linux-User von Interesse.
 
Was ich bei solchen Netzteilen dieser Leistungsklasse vermisse ist eine Soft Clippig Funktion. So das die Leistung stufenweise aufgebaut wird um so auch die Haussicherung zu schonen. Bei 1600W ist bei einem 16A Stromkreis schnell die Grenze Erreicht wenn weitere Komponenten am Stromkreis hängen die mehr als 500W ziehen. Oft löst der Einschaltmoment die Haussicherung aus wenn sie nicht entsprechende Trägheit (Klassifiziert) ist. Flinke Sicherungen lösen so bei erreichen der Leistung entsprechend aus. So mancher Haushalt wird sich dann wundern warum :-) . Daher Soft Clipping . Das sorgt dafür das Stufenweise die Leistung aufgebaut wird und so keine Spitzenlasten im Stromkreis erzeugt werden. Wer kennt es nicht wenn man einen alten Staubsauger z.B. mit 2000W hatte und beim Einschalten flog die Sicherung bzw. Löste sie aus ? .Da Spulen im Schaltnetzteil eingesetzt werden sind sie nicht anders als sie Spulen in einem Motor. Daher werden auch oft Relais mit einer Sperrdiode versehen um so auch Schaltspitzen nicht zu erzeugen.
Was die Ripple Spannungen angeht ,so würde ich mir einer feinere und bessere Reduzierung wünschen. diese ist ohne viel Aufwand auch Umsetzbar. Falls niemand was damit anfangen kann meine ich damit die Restwelligkeit die beim Glätten von Wechselspannung zu Gleichspannung erzeugt wird. Diese ist oft Last Abhängig.
  • Erwärmung: Die Schwankungen verursachen in Kondensatoren und Bauteilen zusätzliche Verlustleistung und Wärme.
  • Lebensdauer: Zu hohe Ripple-Werte können elektronische Bauteile vorzeitig altern lassen oder beschädigen.
  • Störungen: Empfindliche Schaltungen, Audiogeräte oder Sensoren können durch das Brummen oder Rauschen in ihrer Funktion gestört werden.

Zwar haben die meisten Netzteile eine CE Kennung diese ist aber kein Garant für erzeugte Störfaktoren nicht nur im Wechselstrom Netz
Genauso wie die Restwelligkeit unter Belastung im Gleichstrom Bereich.

Auszug aus der Quelle :
Es gibt insbesondere bei Aluminium-Elektrolytkondensatoren sehr große typbedingte Unterschiede in der Rippelstrom-Belastbarkeit. Die Nichtbeachtung dieser Eigenschaft oder die unbedachte Bauteilsubstitution (höher belastbare Typen sind teurer als konventionelle) führt zu typischen Frühausfällen und ist häufig verantwortlich für die Unzuverlässigkeit von vielen Elektronik-Billigerzeugnissen der Unterhaltungs-, Beleuchtungs- und IT-Branche.

Weitere Hilfreiche Informationen dazu :



In der heutigen Zeit wo vieles immer Kompakter gebaut werden um so mehr Platz Einzusparen , leidet oft auch die Funktion darunter.
Es gibt eben nicht für jedes noch so Kompakt gebautes Elektronik Gerät passende Bauteile. So Improvisiert man nicht selten und das führt dann auch zu den nicht so tollen oder guten Ergebnissen.

Wer sich damit Befassen will ,im www gibt es Tonnenweise Informationsmaterial zu diesem Thema.
Die gute alte Art über Trenntrafo ein Netzteil zu verwirklichen wird immer Seltener. Oftmals geben die Hersteller als Kostenfaktor den Transformator selbst an . Weitere Gründe sind mitunter auch die Größe. Was Bedeutet wenn man ein Netzteil mit dieser Leistungsklasse von 1600W mit Konventionellen Transformatoren bauen müsste, wäre es in dieser aktuellen Bauform als Schaltnetzteil nicht Realisierbar.
Noch dazu wäre es vom Gewicht her ein vielfaches schwerer. Ebenso Problematisch die vielen Spannungen die Benötigt werden.

Letztendlich alles nur reine Information.
 
Was ich bei solchen Netzteilen dieser Leistungsklasse vermisse ist eine Soft Clippig Funktion.
Das Netzteil wird garantiert eine Einschaltstrombegrenzung haben, vermutlich wie beim 13er (NTC mit Brückung per Relais).
 
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