PC geht sporadisch komplett aus – danach nur nach kompletter Stromtrennung wieder startbar / fast komplette Hardware bereits getauscht

Fletty

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Hallo zusammen,

ich entschuldige schonmal den Roman aber ich bin mittlerweile wirklich am Ende mit meinem Latein.

Vielleicht hat ja jemand schon einmal genau so ein Fehlerbild gehabt oder noch eine Idee, auf die wir bisher nicht gekommen sind.

Das Problem bzw. verschiedene Probleme mit dem Rechner ziehen sich mittlerweile schon über Monate. Es gab dabei verschiedene Fehlerbilder, das aktuelle und schlimmste Problem besteht aber erst seit einigen Wochen.

Aktuelle Hardware:

- CPU: AMD Ryzen 7 7800X3D
- Mainboard: ASUS TUF Gaming B650-PLUS
- Grafikkarte: ASUS TUF Radeon RX 6900 XT Gaming OC
- RAM: 32 GB Corsair DDR5-6000, laut HWiNFO CMK32GX5M2B6000Z30
- NVMe SSD: Kingston NV3 / SNV3S1000G, 1 TB
- weitere SSD: Intenso SATA SSD
- Netzteil: be quiet! Power Zone 2, 850 Watt
- Gehäuse: Thermaltake The Tower 500
- Windows 11

Die Grafikkarte ist mittlerweile eigentlich die einzige große ursprüngliche Komponente, die noch nicht ersetzt wurde.

Softwareseitig ist alles aktuell:

- BIOS aktuell
- AMD-Chipsatztreiber aktuell
- AMD-Grafiktreiber aktuell
- Windows aktuell

Das Ganze fing ursprünglich mit anderen Problemen an. Bei meinem damaligen Arbeitsspeicher hatten sich irgendwann die Heatspreader bzw. die aufgeklebten Kühlkörper teilweise gelöst. Der Arbeitsspeicher wurde daraufhin komplett ersetzt.

Danach hatte ich eine Zeit lang das Problem, dass der Rechner bzw. das Spielbild einfach eingefroren ist. Teilweise ließ sich die Maus noch extrem langsam und ruckartig bewegen, aber das System war praktisch nicht mehr benutzbar. Da half dann nur noch ein Hardreset.

Dieses Fehlerbild war schon merkwürdig genug, aber mittlerweile habe ich ein anderes Problem.

Der Rechner geht völlig ohne Vorwarnung schlagartig aus. Kein Bluescreen, kein Neustart, keine Fehlermeldung. Es ist wirklich so, als würde jemand einfach den Strom abschalten.

Das Merkwürdige kommt aber danach: Wenn ich direkt nach diesem Absturz den Powerbutton drücke, leuchtet der Rechner beim ersten Versuch ganz kurz auf, ungefähr eine Sekunde, als würde er versuchen zu starten. Lüfter/RGB/Strom kommen ganz kurz, dann geht er sofort wieder komplett aus. Danach reagiert er teilweise gar nicht mehr richtig auf den Powerbutton.

Damit ich ihn wieder normal starten kann, muss ich erst die Stromversorgung komplett unterbrechen, also entweder die Steckdosenleiste kurz aus- und wieder einschalten oder den Rechner komplett vom Netz trennen. Danach kann ich ihn wieder ganz normal starten.

Genau dieses Verhalten lässt mich inzwischen stark an irgendeine Schutzabschaltung denken. Also irgendein Fehler tritt auf, Rechner schaltet hart ab, beim ersten neuen Startversuch versucht er für eine Sekunde anzulaufen und irgendeine Schutzschaltung greift sofort wieder. Erst wenn die gesamte Stromversorgung weg war, scheint sich dieser Zustand zurückzusetzen.

Das Problem ist überhaupt nicht reproduzierbar. Es gibt keinen festen Zeitpunkt und auch keine bestimmte Last, bei der das passiert.

Der Rechner kann:

- nach 5 Minuten ausgehen
- nach 30 Minuten ausgehen
- nach mehreren Stunden ausgehen
- einen ganzen Tag laufen
- teilweise sogar zwei Tage komplett problemlos laufen und dann plötzlich wieder ausgehen

Es hängt auch nicht an einem bestimmten Spiel. Es passiert bei unterschiedlichen Spielen und Anwendungen. Der Rechner ist sogar schon einfach ausgegangen, während praktisch keine große Last anlag und ich nur bei Steam etwas herumgeschaut habe. Andererseits kann ich teilweise stundenlang spielen und es passiert überhaupt nichts.

Mittlerweile wurde wirklich sehr viel ausgetauscht:

- Mainboard
- CPU
- Arbeitsspeicher
- SSDs/Festplatten
- Netzteil

Das Netzteil ist aktuell ein be quiet! Power Zone 2 mit 850 Watt und wurde erst vor kurzem eingebaut. Mit dem neuen Netzteil tritt das Problem aber genauso weiterhin auf.

Auch bei den Kabeln wurde inzwischen praktisch alles ersetzt:

- Netzteilkabel
- SATA-Datenkabel
- SATA-Stromkabel
- Stromversorgung der Laufwerke
- alle modularen Netzteilkabel durch den Netzteilwechsel

Eigentlich sind von der ursprünglichen Verkabelung nur noch die kleinen Kabel der Gehäuselüfter vorhanden. Die Lüfter hängen teilweise an einem kleinen Lüfterverteiler/Hub, weil das Mainboard nicht genügend Lüfteranschlüsse für alle Lüfter hat. Dieser Lüfter-Hub bzw. dessen Verkabelung gehört also zu den wenigen Dingen, die noch aus dem ursprünglichen Aufbau stammen.

Ich habe den PC mittlerweile auch noch einmal komplett auseinandergenommen und neu zusammengebaut. Dabei habe ich kontrolliert, ob irgendwo eine lose Schraube liegt, etwas unter dem Mainboard hängt, ein Kabel beschädigt oder eingeklemmt ist, irgendwo ein Stecker schief sitzt, ein Abstandshalter falsch sitzt oder irgendwo etwas gegen das Gehäuse kommt. Ich konnte dabei aber nichts Auffälliges finden. Der Rechner wurde danach komplett neu verkabelt und wieder zusammengebaut. Der Fehler ist trotzdem weiterhin vorhanden.

Ich überwache den Rechner mit HWiNFO. Die Temperaturen sehen für mich nicht problematisch aus. Die CPU lag beispielsweise bei der gezeigten Messung bei maximal ungefähr 71 °C. Auch bei der RX 6900 XT sehe ich nichts, was nach einer akuten Temperaturabschaltung aussieht. Spannungen und andere Sensorwerte wirken ebenfalls nicht offensichtlich auffällig.

Ich habe teilweise HWiNFO mitloggen lassen. Das Problem dabei: Wenn der Rechner ausgeht, findet man im Log vorher eigentlich nichts Verwertbares. Kein Sensor schießt kurz vorher plötzlich auf eine extreme Temperatur, kein eindeutiger Spannungseinbruch ist zu erkennen und keine bestimmte Lastspitze taucht immer wieder vor dem Absturz auf.

Auch Windows hilft bei der Fehlersuche nicht wirklich. Es gibt keinen Bluescreen, keinen Crashdump, keinen sinnvollen Fehler unmittelbar vor dem Abschalten und keinen eindeutigen Hinweis in der Ereignisanzeige. Natürlich gibt es hinterher den üblichen Eintrag, dass Windows unerwartet heruntergefahren wurde bzw. Kernel-Power, aber das sagt ja nur, dass der Rechner plötzlich aus war. Die Ursache steht dort nicht.

Da inzwischen Mainboard, CPU, RAM, Laufwerke, Netzteil und fast die komplette Verkabelung ersetzt wurden, bleibt eigentlich nicht mehr besonders viel übrig. Die RX 6900 XT ist die einzige große Komponente, die noch aus dem ursprünglichen Rechner stammt.

Dazu kommen noch:

- Lüfter
- Lüfterkabel
- Lüfter-Hub/Verteiler
- Gehäuse bzw. Front-I/O
- eventuell irgendein USB-Gerät oder anderes angeschlossenes Gerät

Das Gehäuse ist ein Thermaltake The Tower 500.

Für mich fühlt sich das inzwischen weniger nach einem klassischen Windows-, RAM- oder CPU-Problem an. Gerade dieses Verhalten macht mich stutzig:

PC geht komplett hart aus -> Powerbutton -> PC leuchtet ca. 1 Sekunde -> geht sofort wieder aus -> erst komplette Netztrennung -> danach startet er wieder normal.

Das klingt für mich eher nach irgendeiner Schutzschaltung, also OCP/OVP/UVP/SCP oder etwas in dieser Richtung. Nur wurde das Netzteil eben schon komplett ersetzt und der Fehler ist geblieben.

Deshalb frage ich mich inzwischen, ob eine defekte Grafikkarte so etwas verursachen kann, zum Beispiel:

- Defekt an einem VRM der RX 6900 XT
- sporadischer Kurzschluss
- ungewöhnliche Stromspitze
- Fehler in der PCIe-Stromversorgung
- Defekt auf dem PCB der Grafikkarte
- irgendein Fehler, der Mainboard oder Netzteil in eine Schutzabschaltung zwingt

Und vor allem: Kann so ein Defekt wirklich so unregelmäßig auftreten? Also einmal nach fünf Minuten und dann wieder zwei Tage überhaupt nicht?

Vielleicht erkennt jemand dieses Fehlerbild direkt wieder. Mich würde vor allem interessieren, welche Komponente überhaupt dafür sorgen kann, dass der Rechner nach einer Abschaltung erst nach vollständiger Netztrennung wieder richtig startbar ist. Genau das finde ich an der ganzen Sache am ungewöhnlichsten.

Momentan sehe ich eigentlich nur noch folgende Kandidaten:

- Grafikkarte
- Lüfter-Hub bzw. dessen Verkabelung
- Gehäuse/Front-I/O
- irgendein sehr ungewöhnlicher elektrischer Fehler

Einfach auf Verdacht eine andere Grafikkarte zu kaufen, nur um eine RX 6900 XT testweise auszuschließen, wäre natürlich ein ziemlich teurer Test.

Falls jemand noch eine sinnvolle Möglichkeit kennt, wie man diesen Fehler gezielt weiter eingrenzen kann, wäre ich für jede Idee dankbar. HWiNFO-Screenshots und Bilder vom Rechner habe ich angehängt. Weitere Logs oder Informationen kann ich natürlich auch bereitstellen.
 

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Nur mal kurz überflogen, bleibt ja nur noch die GPU oder?
Kurz Überstrom Schutzschaltung greift.

Beim Power Zone 2 kritisch, das kann kurz ganz schön viel Ampere^^ 💥
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal kurz überflogen, bleibt ja nur noch die GPU oder?
Sehe ich ähnlich.
@Fletty würde mal das vBIOS updaten. Wenn das keine Abhilfe schafft; GPU komplett ausbauen und stattdessen die integrierte iGPU vom 7800X3D nutzen. Damit brauchst du dir zum testen auch keine zweite GPU anschaffen.

- Lüfter-Hub/Verteiler
- Gehäuse bzw. Front-I/O
- eventuell irgendein USB-Gerät oder anderes angeschlossenes Gerät
Würde ich testweise auch alles mal trennen sofern das Problem weiter auftritt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles was unnötig ist zum testen abklemmen.
 
- Grafikkarte: ASUS TUF Radeon RX 6900 XT Gaming OC
- Gehäuse: Thermaltake The Tower 500
Die RX 6900 XT Grafikkarte steht im Thermaltake The Tower 500 hochkant, das ist oft ein Problem gerade bei der RX 6900 XT.
Vertikal.jpg
 
Ideen:

1. GPU raus und nur mal mit iGPU betreiben
2. Im Bios C-States und alles was damit zusammenhängt deaktivieren (war bei mir die Ursache mit den selben Symptomen).
3. SoC Voltage von auto auf 1.275 anheben (musste ich zwingend machen nach einem aktuelleren Bios) und CPU VDDIO + DRAM VDD/DRAM VDDQ von auto auf 1.35 (wenn das die Spannung vom RAM ist).
 
In wie fern? Hitzeprobleme haben wir nicht. Temperaturen waren bei ca. 70° max. Auch andere Spots im Rechner.
In deinen Bildern von HWiNFO64 Sensoren ist die Grafikkarte maximal mit 23 Watt ausgelastet.

Leistung in Watt der GPU.jpg


Für verwertbare Sensor Werte solltest du OCCT verwenden, OCCT -> 3D adaptiv, Intensität von 80 auf 100% testen (Bilder unten), HWiNFO64 sollte dabei mitlaufen, damit die RX 6900 XT die 272 Watt erreicht und auch in den HWiNFO64 Sensor Werten Sichtbar ist.

OCCT.jpgOCCT test.jpg




Du kannst das Gehäuse hinlegen, das Mainboard liegt unten und die Grafikkarte steht auf dem Mainboard, dann sollte das Problem nicht auftreten, wenigstens zum Testen um den Verursacher zu finden.

Anscheinend machst du Bilder mit der Kamera, Screenshots kannst du mit der Taste STRG+ DRUCKEN erstellen, dann mit STRG + V den Screenshot in Microsoft Paint einfügen, bearbeiten und als .jpg Datei speichern.

Edit:
Wenn du das PC Gehäuse hinlegst, stört der Netzteilstecker bzw. das Kaltgerätekabel, deshalb einfach etwas unter das Gehäuse legen, damit das Gehäuse nicht auf dem Netzteilstecker aufliegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
In deinen Bildern von HWiNFO64 Sensoren ist die Grafikkarte maximal mit 23 Watt ausgelastet.

Anhang anzeigen 1229232


Für verwertbare Sensor Werte solltest du OCCT verwenden, OCCT -> 3D adaptiv, Intensität von 80 auf 100% testen (Bilder unten), HWiNFO64 sollte dabei mitlaufen, damit die RX 6900 XT die 272 Watt erreicht und auch in den HWiNFO64 Sensor Werten Sichtbar ist.

Anhang anzeigen 1229240Anhang anzeigen 1229243




Du kannst das Gehäuse hinlegen, das Mainboard liegt unten und die Grafikkarte steht auf dem Mainboard, dann sollte das Problem nicht auftreten, wenigstens zum Testen um den Verursacher zu finden.

Anscheinend machst du Bilder mit der Kamera, Screenshots kannst du mit der Taste STRG+ DRUCKEN erstellen, dann mit STRG + V den Screenshot in Microsoft Paint einfügen, bearbeiten und als .jpg Datei speichern.

Edit:
Wenn du das PC Gehäuse hinlegst, stört der Netzteilstecker bzw. das Kaltgerätekabel, deshalb einfach etwas unter das Gehäuse legen, damit das Gehäuse nicht auf dem Netzteilstecker aufliegt.
Da ich es zeitlich heute leider nicht geschafft habe die Karten auszubauen, hab ich eben fix das mit dem C State gemacht und mal OCCT wie gewünscht laufen lassen. Werte aus HW Info sind im Bild.

Ich denke ansich immer noch das es kein hitzeproblem ansich ist. Die Kiste ging im Leerlauf beim Stöbern in Steam aus. Genau so wie während des zockens! Mal nach 30min und mal war zwei Tage Ruhe.
 

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Ich denke ansich immer noch das es kein hitzeproblem ansich ist.
Ich denke du hast mit dem Hotspot der GPU mit 110 Grad ein Problem. Dann noch die massiven Stromspitzen der 6900xt. Starte mal https://geeks3d.com/furmark/ da müsste der Rechner sofort abstürzen.
Hier wäre meine erste Anlaufstelle mal die Grafikkarte vom OC herunterzuschrauben, falls es mit der igpu hilft, wobei man nicht zwingend die 6900xt dafür heraus bauen muss.
Das haben dir ja schon andere Leute auch vorgeschlagen
 
Zuletzt bearbeitet:
CPU-Kühler zu fest angedreht?
 
- Mainboard: ASUS TUF Gaming B650-PLUS
Ist es das ASUS TUF Gaming B650-PLUS Mainboard ohne Wifi, oder hast du Wifi vergessen zu erwähnen?
Weil es Wlan Module gibt die Probleme verursachen, dazu passt dann auch das du den PC vom Strom trennen musst, um ihn wieder zu starten.
Ich glaube, es waren Wlan Module von Intel, hier haben die Antennenkabel eine statische Aufladung verursacht und den PC oder Laptop zur Abschaltung gebracht.

Man kann die Schraube und Antennenkabel gegen die Aufladung isolieren, Beispielbild unten im Laptop, aber auch im PC gibt es das Problem.
Statische Aufladung.jpg
Ich denke ansich immer noch das es kein hitzeproblem ansich ist. Die Kiste ging im Leerlauf beim Stöbern in Steam aus. Genau so wie während des zockens! Mal nach 30min und mal war zwei Tage Ruhe.
Wenn der PC auch im Leerlauf ausgeht, dann kann quasi alles das Problem verursachen, das an den PC angeschlossen ist.

Hier kann sogar die Steckdose bzw. Steckerleiste oder die Hauselektrik das Problem verursachen, wenn z.B. ein Wackelkontakt in der Verteilerdose in der Wand besteht.
Dann müssen z.B. die Lüsterklemmen durch Kabelklemmen ersetzt werden, Bild unten.
Kabelklemmen.jpg

Edit:
Ich denke du hast mit dem Hotspot der GPU mit 110 Grad ein Problem. Dann noch die massiven Stromspitzen der 6900xt. Starte mal https://geeks3d.com/furmark/ da müsste der Rechner sofort abstürzen.
Exakt das kann OCCT wenn man -> 3D adaptiv, Intensität von 80 auf 100% testet enstehen Transiente Spikes, in meinem Post 9 erwähnt.
Hier kann man dann auch gleich das Netzteil als verursacher ausschließen.
Transiente Spikes.jpg
Für verwertbare Sensor Werte solltest du OCCT verwenden, OCCT -> 3D adaptiv, Intensität von 80 auf 100% testen (Bilder unten), HWiNFO64 sollte dabei mitlaufen, damit die RX 6900 XT die 272 Watt erreicht und auch in den HWiNFO64 Sensor Werten Sichtbar ist.

OCCT.jpgOCCT test.jpg

Edit 2:
- NVMe SSD: Kingston NV3 / SNV3S1000G, 1 TB
- weitere SSD: Intenso SATA SSD
Auch mal die Firmware der SSD Laufwerke prüfen.


Oder wie bei @VL125 hier hat eine defekte SATA SSD das Problem verursacht.

 
Zuletzt bearbeitet:
1. Es ist das MB ohne WLAN!
2. Es ist nicht die Grafikkarte. Der ist heute ohne die aus gegangen.
3. Es kann eigentlich nicht die Steckerleiste oder Dose sein? Sonst würden in dem Moment auch die Monitore Strom verlieren?
4. Hab jetzt die SSD mal abgemacht und lasse den laufen. Ich warte ein paar Stunden im Leerlauf. So ist er jetzt schon zweimal wieder aus gegangen.
 
Einfach mal die Maus aus dem USB Port ausstecken und eine andere Maus verwenden.
Bei diesem Problem ist relativ oft die Maus betroffen, hier besteht meistens ein Kabelbruch direkt am Mausausgang, der Kabelbruch kann von außen am Kabel nicht Sichtbar sein.

Kabellose Mäuse können betroffen sein, wenn der Mausempfänger am Ladekabel mit Kabelbruch hängt, so wie bei meinem Bekannten mit Logitech G Pro X Superlight Wireless Maus.

Auch ein Softwareproblem ist möglich, wenn du z.B. Asus Armoury Crate mit Corsair iCUE oder anderer RGB Software kombinierst, oder ältere Versionen dieser Software verwendest.

3. Es kann eigentlich nicht die Steckerleiste oder Dose sein? Sonst würden in dem Moment auch die Monitore Strom verlieren?
Ich kenne das Problem mit der Verteilerdose in der Wand von meinen Bekannten, wenn es ein Wackelkontakt Problem mit der Verteilerdose gibt, ist der Monitor oder die Lampen nicht betroffen.
Jeder Pc oder Laptop der an dieser Verteilerdose mit Wackelkontakt hängt schalten sich ab.

Einfach mal den PC mit Strom aus einem anderen Raum versorgen, die Steckerleiste tauschen.
Steckerleisten können einen Wackelkontakt haben.

2. Es ist nicht die Grafikkarte. Der ist heute ohne die aus gegangen.
Dann würde ich die RX 6900 XT Grafikkarte wieder einbauen und die AMD iGPU im Bios ausschalten.
Auch die AMD iGPU kann solche Probleme verursachen.

Edit:
Ich hatte mal ein defektes Lan Kabel, ich habe relativ lange gebraucht diesen Fehler zu finden, erst als ich einen anderen PC mit diesem Lan Kabel verbunden hatte, und dieser auch abgestürzt ist, war mir klar, dass das Lan Kabel der Verursacher ist. Von außen sah das defekte Lan Kabel aus wie neu, man konnte am Lan Kabel keinen Defekt oder Fehler erkennen.

Manchmal ist es auch ein Adapter am USB-Kabel der Probleme verursacht, so wie unten im Link.
 
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  • C-State hattest du aus gemacht oder?
  • Oder ist es ggf. die M2, auf dem das System installiert ist? Die wurde noch nicht getauscht, richtig? Steht die im Bios auf der richtigen PCI Gen? Entweder andere rein oder/und mal einen anderen Slot benutzen
  • Würde auch mal komplett anderen Stromkreis/Raum probieren.

Und jetzt noch eine "verrückte" Idee: Mein Board selber im Profil mag kein Bios, dass neuer ist, als eine Version aus Juni 24. Ich weiß nicht was danach passiert, aber der Rechner spinnt dann einfach (auch mit anderer CPU und auch andere GPU, Netzteil und M2 hat daran nichts geändert). Mit dem alten Bios aber ist der PC rockstable.
Geh mit dem Bios mal zurück bis Version 2613. Bei mir geht es bis AGESA 1.2.0.0 (nicht Agesa 1.2.0.0a) ohne Probleme. Und mach dann C-State wieder aus.

Nachtrag Bios:
Memory Context Restore und Power Down Enable beide aktivieren oder deaktivieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wurde schon das absolute Minimalprinzip getestet?
Linux auf einen USB Stick packen, alles andere abstecken: Also sämtliche Peripherie- und USB-Geräte, kein Netzwerk, SSDs raus, GPU raus, nur ein RAM Riegel.
Dann von dem Stick starten und beobachten was passiert.
Deine GPU hat übrigens sehr wohl ein Hitzeproblem beim Hotspot mit 110 °C.
So heiß wurde meine 6900XT Referenz in keinem meiner Gehäuse.
 
@Fletty die Hotspot Temperatur von 110 Grad steht wahrscheinlich mit der hochkant Einbauposition der Grafikkarte in Verbindung.
Wenn du dein PC Gehäuse so aufstellst wie in meinem Post 9 erwähnt, mein Zitat unten, ist die Hotspot Temperatur der RX 6900 XT wahrscheinlich niedriger.

Du kannst das Gehäuse hinlegen, das Mainboard liegt unten und die Grafikkarte steht auf dem Mainboard, dann sollte das Problem nicht auftreten, wenigstens zum Testen um den Verursacher zu finden.



Und jetzt noch eine "verrückte" Idee: Mein Board selber im Profil mag kein Bios, dass neuer ist, als eine Version aus Juni 24 .....
Du meinst dein MSI B650M Morta Wifi? Das ist ein MSI typisches Problem.

@Induktor z.B. hat das gleiche Problem mit seinem MSI X870E Carbon Wifi, er ist dann letztendlich auf ein ASUS X870E Dark Hero umgestiegen und hat hier keine Probleme.
Der Thread Ersteller Zöppken ist sogar auf ein Intel Build gewechselt.

Da kann ich dir FCH Spread Spectrum im Bios empfehlen zu aktivieren, das ist bei den anderen Mainboard-Herstellern (Asus, ASRock, Gigabyte) auf Auto Einstellung automatisch aktiviert, am Bustakt von 99,80 MHz zu erkennen.
Bei meinem MSI MAG B850 Tomahawk Max WIFI Mainboard gibt es ebenfalls PCIe Link Speed Probleme mit aktuelleren Bios Versionen ohne aktiviertes FCH Spread Spectrum.
FCH Spread Spectrum.jpgBus Clock.jpg

In der neuen Bios Version mit AGESA 1.3.0.1d, wurde das Link-Training für PCIe 5.0 x16 Grafik optimiert, das Bios sollte auch bald für dein MSI B650M Morta Wifi verfügbar sein.


Oakley aus dem Hardwareluxx Forum schrieb:
Verbesserungen durch AGESA ComboAM5 PI 1.3.0.1d
  • DRAM & IMC (Memory Controller):
    • Verfeinerte Sub-Timings und verbesserte Signalintegrität bei DDR5-Speicherkits.
    • Höhere Stabilität bei High-Density-Konfigurationen (2x32GB / Dual-Rank) sowie Taktraten von DDR5-6400+ im 1:1 UCLK-Modus.
    • Schnellere und zuverlässigere Retraining-Zyklen bei aktivem Memory Context Restore (MCR) und Power Down Mode.
  • CPU & Power Management (SMU):
    • Aktualisierte SMU-Firmware für präzisere Spannungsanforderungen bei transienten Lastwechseln.
    • Erhöhte Stabilität bei aktivem Curve Optimizer (CO) im Teillast- und Idle-Bereich (weniger Random-Reboots bei aggressiven negativen Offsets).
  • PCIe 5.0 & I/O-Signalintegrität:
    • Optimiertes Link-Training für PCIe 5.0 x16 Grafik- und M.2 NVMe-Slots.
    • Reduktion sporadischer WHEA-17-Busfehler bei schnellen Gen5-SSDs (z. B. Phison E26).
    • Stabilere L1-Power-State-Kommunikation auf Dual-Promontory-21-Plattformen (X670E), wodurch USB-Audio-Dropouts und Disconnects unter Volllast behoben werden.
  • Sicherheit & Systemstabilität:
    • Implementierung aktueller AMD PSP- (Platform Security Processor) und SMM-Sicherheitsupdates zur Schließung bekannter Privilege-Escalation-Vektoren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Fletty die Hotspot Temperatur von 110 Grad steht wahrscheinlich mit der hochkant Einbauposition der Grafikkarte in Verbindung.
Wenn du dein PC Gehäuse so aufstellst wie in meinem Post 9 erwähnt, mein Zitat unten, ist die Hotspot Temperatur der RX 6900 XT wahrscheinlich niedriger.
wieder mal irgendwelche Sachen ausgedacht?
Woher hast du immer solche Krempel? Keine Quelle wahrscheinlich verfügbar.
Hör doch endlich auf einfach 100 verschiedene Mögliche Ursachen rauszuhauen ohne Plan von irgendwas nur damit du dann wieder sagen kannst dass irgendwas davon zugetroffen hat um dich dann damit zu brüstten...
 
Das der BIOS auf die aktuellste Version gebracht wurde hab ich gesehen, wurde auch probiert den BIOS auf eine ältere Version zurück zu rollen? zB. Version 3067 von 2024/12/18? Oder Version 3263 von 2025/06/18, keine Ahnung was das Board zulässt?
Wäre einen Versuch wert denke ich.
 
siehe #16 :)
 
ich habe beide Karten 6900XT und 6900XTX. Mit denen hatte ich auch Probleme. Immer wieder kam Grundlos der schwarze Bildschirm. Allerdings lief der Rechner weiter. Lange gefummelt nichts half. Dann habe ich die gesamte Software formatiert und bei der Neuinstallation die AMD Software vergessen. Er startete also die GPU mit den Windowstreiber. Seit dem lief die GPU ohne Probleme. Ich war neugierig ob die Software daran schuld war. Nach dem Neustart fing die ganze Sache sofort wieder und wurde schlimmer als vorher. Also Software weg Problem vorbei.
Dann kam das neue 870E MB. Ich habe nur das Board umgebaut die Software blieb wie sie war. Beim Neustart rödelte der eine Zeitlang rum und startete dann neu. Lief sauber und ohne Probleme. Auch als ich die AMD Software dazu installierte, gab es keine Probleme mehr.
 
Woher hast du immer solche Krempel? Keine Quelle wahrscheinlich verfügbar.
Ursprünglich hier aus dem Hardwareluxx.de Forum, das ist schon einige Jahre her, ich finde den Thread nicht mehr.

Das Problem gibt es nicht nur bei Vapor Chamber GPU Kühlern, passender Thread bei reddit.com, Link unten.

Hotspot 110 Grad.jpg
Hör doch endlich auf einfach 100 verschiedene Mögliche Ursachen rauszuhauen ohne Plan von irgendwas ....
Das ist nicht ohne Plan, fast alles was von mir erwähnt wurde, ist mir selbst oder bei meinen Bekannten am PC an dem ich die Fehlersuche gemacht habe schon passiert.
Solche Fehler sind richtig übel und meistens relativ zeitaufwendig bis man den Verursacher gefunden hat.
Da gibt es mehr als 100 mögliche Gründe als Ursache für dieses Problem.
 
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Die bekannte Nadel im Heuhaufen
Du solltest auch Bluescreen aktivieren damit der PC mal ein Fehlerbild zeigt, da dies in Windows ausgeschaltet ist muss man das erst aktivieren. Da hilft dir erstmal jede Suchmaschine wie das geht

und immernoch mit 110 an der GPU ist es eindeutig ein Problem. Auch wenn du jetzt erstmal die GPU ausschließen kannst. Auf Dauer killst du die GPU
 
So erstmal nächster Test! Ohne Graka und ohne eine bestimme SSD. Rechner lief 18h durch... Leerlauf mit paar Videos als Bildschirmschoner und bisl Last. Ging aus...

ABER mit dem Unterschied: Die Kiste ging normal wieder an ohne vorher Netzstecker zu trennen oder Kippschalter an der Steckerleiste.

Jetzt teste ich erstmal ohne alle USB Geräte und deaktivierter On Board Karte. Linux Test mache ich später.
 
Jetzt teste ich erstmal ohne alle USB Geräte ...
USB-C und USB 3.0 Hub am PC Gehäuse nicht vergessen zu entfernen, das sind beides beliebte Fehlerquellen für PC abstürze.


Bei deinem Bekannten war auch mal der Xbox-Controller schuld an PC-Abstürzen, Klassiker.
Und wenn es daran nicht liegt, sind die Abstandshalter vom Mainboard an der falschen Stelle. Man kennt es!
Nicht zu vergessen der obligatorische Bios-Reset mit mindestens(!) 5 Minuten Batterie raus, ansonsten funktioniert es nicht.
Wieder ein Troll Account, ich lasse das einfach mal als Zitat stehen, weil selbstverständlich alles als Fehlerquelle möglich ist.
Und ich bin immer noch davon überzeugt, dass der Troll @L_uk_e ist, weil von ihm Posts in der gleichen Aufmachung kommen.
 
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Und ich bin immer noch davon überzeugt, dass der Troll @L_uk_e ist, weil von ihm Posts in der gleichen Aufmachung kommen.
Unterlasse bitte solche Unterstellungen. Ich hatte und habe hier noch nie einen 2ten Account erstellt.
Ich kommentiere dich nur, aber erstelle hier sicherlich nicht zig accounts für solchen Stuss, der da von dem Troll kam.
 
Manchmal gibts schon so Mysterien und wie ich Ferndiagnosen hasse.
Man kann alles ausbauen und es mal mit z.B nem Linux USB Stick echt ohne alles auf dem Mobo Karton oder benchtable versuchen.
Nur ein RAM Modul usw.
CPU Kontakte am CPU mit ISO putzen usw. Nicht noch mehr kaputt machen^^
Sind alle Mobo Abstandshalter richtig...
 
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Nur ein RAM Modul usw.
CPU Kontakte am CPU mit ISO putzen usw. Nicht noch mehr kaputt machen^^
Sind alle Mobo Abstandshalter richtig...
Er hat schon alles ausgetauscht inklusive CPU, Ram, Mainboard, Laufwerke und Netzteil, diverse Kabel, die RX 6900 XT kann man auch ausschließen, weil die ausgebaut war als der PC zuletzt ausgegangen ist.
Die Abstandhalter wurden laut seinem Start Thread auch überprüft.

Bleibt dann noch das PC-Gehäuse, diverse Hubs, Lüfter, USB Geräte und USB-Kabel, Monitor inklusive Kabel, Lan Kabel, die Steckerleiste und die Stromversorgung im Zimmer als Fehlerquelle übrig.



@Fletty das Kaltgerätekabel vom Netzteil hast du auch getauscht bzw. vom neuen be quiet! Power Zone 2, 850 Watt Netzteil genommen?

Weil es da Unterschiede bei den Kaltgerätesteckern geben kann, die zu einem Wackelkontakt führen können, Bild unten.
Kaltgerätestecker.jpg
 
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Den Einschaltknopf und Reset-Taster mal vom Mainboard trennen und per Schraubendreher starten.
Wenn einer der beiden defekt ist hart auch plötzlich Strom weg.
 
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